Streibig-Transformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Streibig-Transformation

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 26. Jan 2012, 12:24

Harald Maurer hat geschrieben:Die kürzere Länge eines relativ bewegten Maßstabs ergibt sich aufgrund der angewandten Messmethode. Dabei wird vorausgesetzt, dass man die Länge durch gleichzeitige Messung der Enden des Maßstabs misst. Da die Gleichzeitigkeit aber relativ ist, resultieren je nach Bezugssystem unterschiedliche Ergebnisse.

Das ist falsch. Die Längenkontraktion (LK) ist ein pyhsikalischer Effekt, der nichts mit der "Relativität der Gleichzeitigkeit" (RdG) zu tun hat. Die Selleri-Transformation erklärt das Null-Ergebnis genau so zwanglos wie die SRT, bewahrt aber eine absolute Gleichzeitigkeit (mit {t',x'} im bewegten IS S' und {t,x} im ruhenden IS S [Äthersystem]):

Transformation von S nach S':

t' = a*t + (e/c) * x'
x' = b*(x - v*t)

mit e = -(v/c), a = (1/gamma) und b = gamma ergibt sich die Lorentz-Transformation (LT).

Mit e = 0, a = (1/gamma) und b = gamma ergibt sich die Selleri-Transformation (ST).

a...Zeitdilatation (Physik)
b...Längekontraktion (Physik)
e...Sychronisationsverfahren der Uhren (Konvention)

Mit der Selleri-Transformation

t' = a*t
x' = b*(x - v*t)

behält man im Gegensatz zur LT absolute Gleichzeitigkeit. Denn sind im Äthersystem S zwei Ereignisse gleichzeitig (t2-t1=0), dann sind sie auch im IS S' gleichzeitig. Trotzdem gibt es Längekontraktion b und Zeitdilatation a.

Die Sellerie-Transformation zeigt eine Zweiweglichtgeschwindigkeit unabhängig von der Richtung von c (Vakkumlichtgeschwindigkeit) und erklärt damit zwanglos das Nullergebnis vom MMX. Ausserdem ist die Sellerie-Transformation kinematisch mit der Lorentz-Transformation völlig äquivalent. D.h., dass alles, was die SRT kinematisch mit der LT erklärt, genau so gut mit einer Äthertheorie mit der ST erklärt werden kann.
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 26. Jan 2012, 13:03

Chief hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:... D.h., dass alles, was die SRT kinematisch mit der LT erklärt, genau so gut mit einer Äthertheorie mit der ST erklärt werden kann.

Warum sollte eine Äthertheorie mit der ST erklärt werden? Wie sieht eine solche "Ätherthorie" aus?

Bei Prof. Dr. Franco Selleri selbst nachlesen: Selleri, F., Noninvariant One-Way Velocity of Light, Foundations of Physics, Volume 26, No. 5, pp. 641-664
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » Do 26. Jan 2012, 13:36

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das ist falsch. Die Längenkontraktion (LK) ist ein pyhsikalischer Effekt, der nichts mit der "Relativität der Gleichzeitigkeit" (RdG) zu tun hat. Die Selleri-Transformation erklärt das Null-Ergebnis genau so zwanglos wie die SRT, bewahrt aber eine absolute Gleichzeitigkeit (mit {t',x'} im bewegten IS S' und {t,x} im ruhenden IS S [Äthersystem]):


Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzkontraktion :
Zitat daraus:
Die Definition der Gleichzeitigkeit von Ereignissen ist also von entscheidender Bedeutung für die Längenmessung bewegter Objekte. In der klassischen Physik ist die Gleichzeitigkeit absolut, und folglich werden L und L0 immer übereinstimmen. Jedoch in der Relativitätstheorie macht die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen und die damit zusammenhängende Relativität der Gleichzeitigkeit diese Übereinstimmung zunichte. D. h. wenn Beobachter in einem Inertialsystem behaupten, die beiden Endpunkte des Objekts gleichzeitig gemessen zu haben, werden Beobachter in allen anderen Inertialsystemen behaupten, dass diese Messungen nicht gleichzeitig erfolgten, und zwar um einen aus der Lorentz-Transformation zu berechnenden Wert – siehe dazu den Abschnitt Herleitung. Als Folge davon ergibt sich: Während die Ruhelänge unverändert bleibt und immer die größte gemessene Länge des Körpers ist, wird bei einer relativen Bewegung zwischen Objekt und Messinstrument eine – bezüglich der Ruhelänge – kontrahierte Länge gemessen.
Zitatende. Rote Hervorhebungen von mir.

In der SRT gibt es kein Äthersystem.
Die Lorentzkontraktion wird zur Erklärung des Nullresultats beim MM-Versuch mit SRT nicht benötigt. Interferometer samt Beobachter befinden sich im gleichen Bezugssystem. In diesem breitet sich das Licht lt. Postulat nach allen Richtungen konstant aus.
Lorentz hat die Längenkontraktion in Hinsicht auf seine Äthertheorie eingeführt. Da braucht man sie auch, wenn nicht andere Umstände das Nullresultat erklären können.
Mein Posting bezüglich der Lorentzkontraktion stützt sich auf dieselbe Argumentation zu finden bei Max Born, Gerthesen, Rebhahn u.a. mehr und ist eine Erklärung im Rahmen der SRT. Wenn sie falsch sein sollte, dann haben diese Autoren Falsches geschrieben...
Die Längenkontraktion der SRT kann auch kein physikalischer Effekt sein, weil Raum und Zeit keine physikalischen Objekte sind und die Lorentztransformation die Physik in den Inertialsystemen nicht verändert. Das ersieht man schon daraus, dass Längen im Eigensystem ohne Veränderung gemessen werden.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » Do 26. Jan 2012, 17:16

rebhahn_s_756.gif
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Die beiden Weltlinien g1 und g2 zeigen die Enden eines Maßstabs. Die gleichzeitige Messung bei x1 und x2 ergibt eine kürzer gemessene Länge als die Messung im Bezugssystem, für welches die Linie G die Gleichzeitigkeit definiert. Hier wird demnach bei x1' und x2 gemessen und es ergibt sich ein als länger gemessener Maßstab.

max_born_s_212.jpg
max_born_s_212.jpg (43.17 KiB) 4420-mal betrachtet


Grüße
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Do 26. Jan 2012, 17:23

Harald Maurer hat geschrieben:Wir machen ein Zielfoto, das die beiden unterschiedlichen Zeitanzeigen (Atomuhr 1 s, Stoppuhr 0,943 s) festhält.
Wie sieht das aus, wenn man die Atomuhr als die bewegte betrachtet? Das Zielfoto muss gleich ausfallen, sonst hätten wir einen Widerspruch.


Nein! Wir machen im System der Stoppuhr 2 Zielfotos gleichzeitig. Wenn nun zwei Ereignisse (das Auslösen der Kamera) im System der Stoppuhr gleichzeitig stattfinden, so können sie laut LT im System der Atomuhr nicht gleichzeitig stattfinden.

Kamera 1 fotografiert nun eine Uhr im System der Atomuhr, welche mit der Atomuhr synchronisiert wurde.

Die Kamera zeigt: (Atomuhr -1 s, Stoppuhr -0,943 s)

Kamera 2 fotografiert nun die Atomuhr selbst.

Die Kamera zeigt: (Atomuhr -0,889 s, Stoppuhr -0,943 s)

Kamera 1 hält den Moment des Startzeitpunktes fest. Kamera 2 fotografiert einen Moment 0,111s nach dem Startzeitpunkt.

Im System der Stoppuhr geschehen aber die Fotografien gleichzeitig!

---------

Ja, und was deine Tafel zur Längenkontraktion anbelangt, bin ich sogar einverstanden. Es wird in S gleichzeitig gemessen (t1=t2), nur leider hast du die letzte Umformung unterschlagen.

x2-x1=(x1‘-x2‘)*wurzel(1-v²/c²)

Wenn v=0,8*c und x1‘-x2 = 1Meter dann ist x2-x1 = 60 Zentimeter.

Chief hat geschrieben:Wie kommst Du darauf? Bei unterschiedlichen Massen erhält man etwas ganz anderes! :mrgreen:

Bild


Du meinst wahrscheinlich die relativistische Masse. Der moderne Physiker nimmt sie heute nicht mehr in den Mund, sondern sagt E/c² dafür.

Ist aber egal, wir sind hier ja nicht auf der Uni.

Da dich meine Energie-Impulsbilanz überhaupt nicht juckt, probier ich es so.

Schwarz hat tatsächlich die höhere rM als Blau. Während des Stoßvorgangs findet allerdings ein Austausch von rM statt, so dass danach Blau eine höhere rM hat.
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » Do 26. Jan 2012, 22:56

julian apostata hat geschrieben:Nein! Wir machen im System der Stoppuhr 2 Zielfotos gleichzeitig. Wenn nun zwei Ereignisse (das Auslösen der Kamera) im System der Stoppuhr gleichzeitig stattfinden, so können sie laut LT im System der Atomuhr nicht gleichzeitig stattfinden.

Kamera 1 fotografiert nun eine Uhr im System der Atomuhr, welche mit der Atomuhr synchronisiert wurde.

Die Kamera zeigt: (Atomuhr -1 s, Stoppuhr -0,943 s)

Kamera 2 fotografiert nun die Atomuhr selbst.

Die Kamera zeigt: (Atomuhr -0,889 s, Stoppuhr -0,943 s)

Kamera 1 hält den Moment des Startzeitpunktes fest. Kamera 2 fotografiert einen Moment 0,111s nach dem Startzeitpunkt.

Im System der Stoppuhr geschehen aber die Fotografien gleichzeitig!


Was soll das bezwecken? Das Ereignis ist das Zusammentreffen der beiden Uhren und der Zeitvergleich. Es ist nur ein Ereignis am selben Ort - da kann also nichts de facto ungleichzeitig sein und 1 Zielfoto genügt völlig. Was wird das Zielfoto zeigen? Zwei Uhren mit gleicher Zeitanzeige (beide mit "0"), so wie Du berechnet hast, oder zwei Uhren mit unterschiedlicher Zeitanzeige - weil sich dadurch die Zeitdilatation erweist? Das sollte erstmal geklärt sein.

julian apostata hat geschrieben:Wenn du dagegen sagen würdest, das ist ein Schmarrn, weil man aufgrund der LT zu anderen Ergebnissen kommt, dann kann ich nur sagen.

Rechne es vor, bring das Ergebnis hier rein und ich sag dir, wo dein Fehler liegt.

Vorgerechnet hab ich's und bin aufgrund der LT schon nur bei Stoppuhr 1 zu anderem Ergebnis gekommen. Aber Du hast mir noch nicht gesagt, wo nun mein Fehler liegt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Fr 27. Jan 2012, 23:22

Harald Maurer hat geschrieben:LT des Startzeitpunkts der Atomuhr, Werte im BS Stoppuhr : x'=0, t=-1 s
Bild ; Bild
ergibt x=-106075,2 km, t= -1,060... s Gegenprobe: 1,060... * sqrt(v²/c²) = 1 s


Dann musst du mir aber erst mal die Stelle erklären, was du da eigentlich gerechnet hast. Gegeben sind x’ und t. Wie willst du mit der ersten Formel dann x ermitteln und wie kommst du auf -106 075km. Und was hast du in der 2. Formel gerechnet? t ist doch schon gegeben. Oder meinst du ein anderes t an anderer Stelle? An welcher Stelle?

Harald Maurer hat geschrieben:Was soll das bezwecken? Das Ereignis ist das Zusammentreffen der beiden Uhren und der Zeitvergleich.


So weit sind wir doch noch lange nicht. Erst mal ertönt das Signal zum Losziehen.

Im System der Atomuhr erfolgt dieses überall gleichzeitig.

Im Stoppuhrsystem werden 2 Fotos gleichzeitig gemacht.

1.Foto. Direkt an der Stopuhr, die Atomuhrzeit zeigt-1s

2.Foto. Direkt gegenüber der Atomuhr, die Atomuhrzeit zeigt -0,889s

---------------------------------

Und dann erst kommt das Zusammentreffen. Immer schön Eines nach dem Anderen!

Jetzt werden wieder (überflüssigerweise) 2 Fotos gemacht.

1.Foto. Direkt an der Stopuhr.

2.Foto. Direkt gegenüber der Atomuhr.

2 Fotos braucht man jetzt nicht mehr, es reicht nun Eines, weil direkt gegenüber der Atomuhr ist nun direkt an der Stopuhr.

Chief hat geschrieben:E/c² gilt nur für die elektromagnetischen Wellen.


Schmarrn! Aus den Formeln für Energie und Impuls kannst du folgende Beziehung ableiten.

m=wurzel(E²/c^4-p²/c²)

Und jetzt spricht rein gar nichts dagegen, zu sagen:M=E/c²

Ob du dieses M nun relativistische Masse, scheinbare Masse oder Rumpelstilzchen nennst, ist völlig wurst!

Jedenfalls kann man die Formel nun auch so schreiben:

m=wurzel(M²-p²/c²).

Und jetzt nimm das Impulsquadrat unter der Wurzel weg, bring also zwei Protonen in Cern schlagartig zum Stehen…

…und schon wird aus Rumpelstilzchen (zumindest teilweise) eine „anständige Masse„.

Das Alles kannst du aus der LT ableiten!
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » Sa 28. Jan 2012, 12:32

Chief hat geschrieben:Nein, daraus wird keine "Masse" entstehen. Außer zwei Protonen und elektromagnetischer Strahlung wird nichts mehr übrig bleiben.


Wenn dem so ist, dann warte ich immer noch auf eine anständige Verschwörungstheorie zum Thema Cern.

Hier noch mal eine kleine Simulation zum Thema unelastischer Stoß. Bei kleinen Geschwindigkeiten ziehen beide Massen mit v/2 weiter. Bei höheren Geschwindigkeiten muss man die “relativistische Hälfte” nehmen.

Bild

Bild

Bild

Bild

Über die Impulserhaltung stellst du folgende Gleichung auf.

M*v=(M+m)*u

Liefern uns Chemiker und Physiker auch falsche Angaben über das Periodensystem?

Bild

Wenn in Supernovaausbrüchen sich Barium und Kryptonatome zu Uranatomen unelastisch vereinigen, so passiert genau das, was man von der LT her erwartet!

“Relativistische Masse” wird zu “anständiger Masse”, die Massensumme beträgt mehr als die Massensumme seiner Einzelteile.

Und welchen Impuls berechnest du überhaupt für eine Masse, die mit c unterwegs ist?

Wenn beispielsweise jeweils von rechts und links zwei Massen mit 0,5*c heran kommen, dann muss in deinem Weltbild aus Sicht der anderen Masse die eine Masse mit c daherkommen (für Relativisten sind es 0,8*c).

Gibt es irgendwo eine alternative Impulsgleichung für SRT-Kritiker?
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon julian apostata » So 29. Jan 2012, 11:18

Chief hat geschrieben:Du hast noch nicht verstanden. Es geht um diese Formel Bild

Die schwarze Masse ist m1=M*gamma und v1=0.9c.
Blaue Masse ist m2=M und v2=0.

Und jetzt das Ergebnis?


Na, zunächst posten wir erst mal die klassische Formel für den unelastischen Stoß.

Bild

Und jetzt zu deiner Aufgabe. Beide Massen haben die Ruhemasse m. Die v=0,9*c halbieren wir nicht klassisch, sondern relativistisch. Das macht dann u=0,626789*c.

Für M bekommen wir m/wurzel(1-0,9²)=2,294157*m

Der Impuls vor dem Stoß beträgt M*v=2,064742*m*c

Um jetzt dieses nach dem Stoß zu betätigen, darf man jetzt natürlich als neue Ruhemasse nicht 2*m nehmen, weil nämlich jetzt genau das passiert, was man im Teilchenbeschleuniger haben will. Durch die “Vernichtung von kinetischer Energie” hat man nicht wirklich was vernichtet.

Deswegen gehen wir zunächst mal ins Mittelpunktsystem und sehen, wie sich “relativistische Masse” in “anständige Masse” verwandelt.

m_neu=2*m/wurzel(1-u²/c²)=2,566771*m

Der Impuls nach dem Stoß ist dann (m_neu)*u/wurzel(1-u²/c²)=2,064742*m*c

[quote="Chief"]Nicht so schnell, wir haben vom Stoß zwischen 2 Protonen gesprochen. Aber trotzdem, Du kannst schon jetzt sagen welche Teilchen sind bei diesem Prozess neu entstanden?

Eingang: 236 Teilchen.
Ausgang: 236 Teilchen.[/img]

200 MEV das ist ungefähr ein Fünftel einer Protonenmasse, als etwa ein Tausendstel des Atomkerns.

Hier kann man übrigens sehen, dass kinetische Energie nix Anderes ist als “relativistische Zusatzmasse” und diese Formel keineswegs im Widerspruch zur klassischen Energieformel steht (E_kin=0,5*m*v²)

Bild


Sehenswert ist übrigens auch folgende Doku, die mal auf Arte lief.

Da wird die Geschichte von Lise Meitner erzählt (ab 1h 20 min) Obwohl sie Jüdin war, durfte sie noch bis 1938 mit Otto Hahn zusammenarbeiten, weil sie ja quasi österreichische Gastarbeiterin war.

Damit war es 1938 natürlich vorbei (Österreichs Anschluss). Otto Hahn hatte inzwischen das Atom gespalten, ohne dass er zunächst ahnte, was er da eigentlich angerichtet hatte.

Brieflich kommunizierte er allerdings noch mit Lise. Auf einem Spaziergang mit ihrem Neffen (1h 34 min) kam ihr dann plötzlich ein Geistesblitz, woher denn die kinetische Energie für das Zerplatzen des Atomkerns kam.

Also guckt ihr hier.

http://www.youtube.com/watch?v=29bOD3EEqEk
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Re: Streibig-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » So 29. Jan 2012, 23:42

Herr Streibig hat mit folgendes Email geschickt.


Sehr geehrter Herr Maurer,

seit Anfang Dezember 2011 wird auf einem Ihrer Foren ‚über‘ mein
zeitinvariantes Pendant zu Einstein-Lorentz ‚diskutiert‘. Der Thread trägt
den Titel „Streibig-Transformation“ und enthält als Aufmacher eine
Ablichtung dieser von mir 2004 veröffentlichten mathematischen
Beschreibung jenes experimentellen negativen Ergebnisses des
Michelson-Morley-Versuchs aus dem Jahre 1887.

Wie der seitherige Verlauf dieser Plattform zeigt, hat – mit Ausnahme
eines Beitrags des Teilnehmers Hannes – die ‚Diskussion‘ ganz
offensichtlich die Funktion, mich und meine Transformation lächerlich zu
machen (vgl. auch die entsprechenden Versuche des Physikers und
SRT-‚Gegners‘ W.Engelhardt auf einem der Lopez-Friebe-Foren). – Dies ist
aber nicht der Grund meines Schreibens. Vielmehr möchte ich Sie als
Betreiber dieses Forums bitten, den Besucher Ihrer Plattform vor einem
sehr naheliegenden Missverständnis zu bewahren: Bitte informieren Sie den
Besucher Ihrer Foren darüber, dass G.E.Streibig alias Chyron keiner Ihrer
Freunde oder Anhänger ist, - also keiner von denen, die bei ihrem
(vermeintlichen) „Kampf“ gegen die SRT zwar von der SRT reden, in
Wirklichkeit aber (nur) jene Experiment-Ergebnisse meinen. Denn soweit es
Ihnen und Ihren Freunden wirklich darum ginge, die SRT selbst – und nicht
stattdessen jene experimentellen Messungen – anzugreifen, wäre es kein
Problem bzw. hätten Sie und Ihre Freunde jede Gelegenheit (gehabt), im
Zusammenhang mit den Ausführungen des russischen Logikers A.A.Sinowjew und
meiner Arbeit „Die Eine Zeit“ auf den inneren Unsinn dieser ‚Theorie‘
hinzuweisen und mitzuhelfen, diesen Unsinn endlich und nachhaltig zu Fall
zu bringen (siehe meine Beiträge auf dem „Relativ-Kritisch“-Thread
„Hypothesen, die niemand braucht (3) – Georg E. Streibig“). – Dies soll
keine Kritik sein, sondern stellt nur die wirklichen Zusammenhänge klar.

Auch unter der [von Ihnen und Ihren Freunden bestrittenen] Voraussetzung,
dass c beobachterkonstant ist, ist die SRT „Unsinn“ (Sinowjew). Und unter
dieser Voraussetzung muss eine mathematische Beschreibung existieren, die
diesen [von Ihnen bestrittenen] Sachverhalt logisch konsistent beschreibt.
Da der „Unsinn“ der SRT also als Theorie ausfällt, gehe ich davon aus,
dass meine Transformation, so simpel sie ist, dies zuwege bringt. Aber wie
auch immer: Bitte informieren Sie die Besucher Ihrer Foren darüber, dass
meine Arbeiten bzw. meine Transformation mit Ihren Bestrebungen bzw. denen
Ihrer Freunde absolut nichts zu tun haben, sondern auf genau denselben
experimentellen Voraussetzungen beruhen wie die ‚Theorie‘ Einsteins. Bitte
machen Sie die Leser des betreffenden Forums auf diesen ‚nicht
unwichtigen‘ Unterschied bzw. Zusammenhang aufmerksam – auch wenn dies
natürlich und begreiflicherweise weder Ihren Interessen noch denen der
SRT-Anhänger dient.

In diesem Sinne und mit freundlichen Grüßen,
G.E.Streibig alias Chyron

Ich gebe hier dieses Email vollinhaltlich mit der Erlaubnis von Herrn Streibig wieder und betone, dass seine Arbeiten bzw. seine Transformation mit meinen Bestrebungen bzw. jenen meiner Freunde nichts zu tun haben!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
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