Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mo 2. Jan 2012, 14:40

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Somit ist jetzt spätestens (indirekt) jene Fliehkraft physikalisch und mathematisch eindeutig auch im IS existent.

Du wirst als Quotenfrau in den Kreis der Spezialexperten zur Revision der Physikbücher aufgenommen. Die Qualifikation hast Du gerade nachgewiesen.
Also wenn von Dir sonst kein wissenschaftliches Argument kommt, stimmst Du dem so weit zu ?

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 14:43

Chief hat geschrieben: Also bei Newton konnte ich bisher keine Tricks entdecken aber bei Ernst ganze Menge

Das ist verständlich, weil dir auch Leseverstand fehlt. Lies es immer wieder. Irgendwann wirs schon:

Bild
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 14:47

galactic32 hat geschrieben: Also wenn von Dir sonst kein wissenschaftliches Argument kommt, stimmst Du dem so weit zu ?

Gegen das
Somit ist jetzt spätestens (indirekt) jene Fliehkraft physikalisch und mathematisch eindeutig auch im IS existent.

ist kein wissenschaftliches Argument gewachsen. Jedenfalls herkömmlicher Art. Anders sieht das natürlich in dem Kreis der gennannten neuen Physikgenies aus. Deshalb mein Vorschlag.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mo 2. Jan 2012, 14:49

Solkar hat geschrieben:
scharo hat geschrieben:
„Also gibt es im ortsfesten System des Jahrmaktes keine Kraftkomponente, die nach aussen gerichtet ist und die Addition der Kraftvektoren kann somit höchstens eine nach innen gerichtete Zentripetalkraft liefern“
Wenn so wäre, müsste die Gondel sich unweigerlich in Richtung Achse bewegen.

Nein, das würde elementaren Erhaltungssätzen widersprechen.
Hier liegt wahrscheinlich ein springender Punkt.

Dieses Phänomen der Rotation beinhaltet ein absolut fundamentales, elementares Prinzip.

In dem Sinn kann man Scharo's Argument schon zustimmen.
Unabhängig vom Bezugssystem ist auch im IS Jahrmarkt keine Beschleunigung oder Kraft in Richtung Achse meßbar.

Mathematisch gesehen rotiert das Kräftegleichgewicht aud Flieh- und Zentripetalkraft isometrisch mit dem Karusell.
Damit bleibt Scharo's Aussage stimmig.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mo 2. Jan 2012, 14:57

Solkar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Viel Spass beim Trennen von lieb gewonnenen "Vorstellungen"

Hier im Thread zeigt sich, neben vollständiger Beratungsresistenz einiger Teilnehmer, auch ein genereller Mangel des naturwissenschaftlichen Schulunterrichts.

Da wurde Physik wegen des noch nicht ausreichend vorhandenen mathematischem Apparates offensichtlich derart fragmentarisch vermittelt, dass sich falsche Denkmodelle ausgebildet haben von denen manche jetzt nur schwer ablassen können.
Ein falscher mathematischer Appparat ist per Definition aber auszuschließen?
Eine natürliche Herangehensweise, Orientierungsstruktur sieht offenbar für ettliche Teilnehmer doch anders aus, als wie diese synthetisch verkitschte Darstellung gemäß bisheriger Schulphysik.

Im Zeitalter der Programmierfähigkeit solcher physikalisch einfachen Grundlagen ließen sich die nötigsten Grundformel'n vielleicht doch ander's eleganter "booten".

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 15:02

Chief hat geschrieben:
Newton hat geschrieben:"Im selben Jahr (1666) begann ich darüber nachzudenken, ob die Schwerkraft bis zur Umlaufbahn des Mondes reicht. Nachdem ich herausgefunden hatte, wie die Kraft abzuschätzen ist, mit der eine in einer Kugel umlaufende Kugel auf die Kugel der Oberfläche drückt, leitete ich aus Keplers Regel, nach der sich die periodischen Zeiten der Planeten im Verhältnis drei zu zwei zum Abstand vom Mittelpunkt ihrer Umlaufbahn verhalten, ab, dass die Kräfte, die die Planeten in ihren Umlaufbahnen halten, dem Quadrat ihrer Abstände von jenen Zentren, um die sie laufen, reziprok sein müssen.

Mannomann. Geht´s noch einfältiger mit deinem Leseverstand?. Die Oberfläche der äußeren Kugel drückt als Zentripetalkraft auf die innen rollende Kugel. Und die innen rollende Kugel reagiert mit einer Reaktionskraft auf die Wand der äußeren Kugel. actio=reactio. Auf die innen rollende Kugel wirkt allein die Zentripetalkraft. Mit Trägheitskraft hat das soviel zu tun wie´n Mond mit n´m Klappstuhl.

Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » Mo 2. Jan 2012, 15:05

Solkar hat geschrieben:Um zu verstehen, wie Scheinkräfte im System der klassischen Mechanik einzuordnen sind, werden Sie nicht umhinkommen, sich mit Algebra und zumindest den Ableitungsregeln auseinanderzusetzen, damit Sie den Übergang zwischen den beiden hier betrachteten Koordinatensystem selbst formal nachvollziehen können.
Merkwürdige, umgekehrte Logick,
man könnte meinen, die Algebra leitet sich eigentlich von den physikalischen Bedingungen der Mechanik ab.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 15:09

galactic32 hat geschrieben: Damit bleibt Scharo's Aussage stimmig

Damit bleibt mein Vorschlag Deiner Aufnahme in den Verein der neuen Physikgenies auch stimmig.

Lies Dir schon mal meine gerade eingestellten Links der 11. Klasse durch. Die müßt ihr schon mal als erstes angehen. Um diese Müllseiten von der zuständigen Ministerin entsorgen zu lassen. Die Vefasser und die Lehrer, die das verbreiten, sind umgehend zu entlassen und durch Kräfte zu ersetzen, welche von schro ausgebildet werden müssen. Damit auch endlich die Lüge von der FederMasse getilgt wird.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 15:10

Chief hat geschrieben: Also Ernst es reicht!

Freut mich, daß du es nun endlich verstanden hast.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon scharo » Mo 2. Jan 2012, 15:21

Ernst hat geschrieben:„Die Oberfläche der äußeren Kugel drückt als Zentripetalkraft auf die innen rollende Kugel. Und die innen rollende Kugel reagiert mit einer Reaktionskraft auf die Wand der äußeren Kugel. actio=reactio.“

Jetzt hat er es kapiert :D und versucht sich aus der Situation zu retten.

Ich zitiere Gerthsen:
„Dynamisch betrachtet: Damit oder wenn ein Körper mit der Masse m eine gleichförmige Kreisbewegung ausführt, muss auf ihn eine Kraft vom Betrag
(1.31) F = m*W²*r (W = Omega)
wirken, die immer zu einem festen Punkt, dem Zentrum, hinzeigt (Zentripetalkraft).
In physikalisch realen Fall wird es einen Körper Q geben, der die Zentripetalkraft ausübt, die nötig ist, um den Körper P auf die Kreisbahn zu zwingen. Dann übt umgekehrt P auf Q nach dem Reaktionsprinzip eine Gegenkraft aus, deren Beitrag ebenfalls nach (1.31) gegeben wird, die aber entgegengesetzte Richtung hat, eine Zentrifugalkraft .“

Karussell:
Körper Q = System aus Kette, Scheibe, Achse, Erde
Körper P = Gondel

Ich habe es bereits geschrieben, einige begreifen es immer noch nicht:
Eine Name für zwei völlig unterschiedliche Kräfte:
1. Scheinbare Trägheitskraft: Körper P ist frei, ist nicht mit Q verbunden: Eine Kugel auf die Ladefläche eines LKW; Eine Kugel auf eine sich drehende Scheibe. Auf diese Kugel wird zu keiner Zeit eine Zentripetalkraft noch eine andere Beschleunigungskraft angelegt, ausgeübt.
Betrachtung aus dem beschleunigten System: Eine Kraft treibt die Kugel nach vorn/hinten, bzw. nach außen – diese Kraft wird Trägheitskraft (fälschlicherweise) genannt.
Betrachtung aus einem IS: Die Kugel ist kräftefrei und bewegt sich inertial weiter. Somit ist die „Trägheitskraft“ im IS verschwunden, d.h. sie ist scheinbar, nicht existierend.

2. Reale Trägheitskraft: Körper P ist mit Körper Q verbunden. Eine Kugel ist mit Schraube oder Kette an der Ladefläche des LKW, bzw. auf der sich drehende Scheibe befestigt. (Karussell genauso, die Gondel (Körper P) ist an dem System (Körper Q) - Kette, Scheibe, Achse, Erde befestigt). Auf diese Kugel wird zu jeder Zeit eine Zentripetal-, bzw. Beschleunigungskraft angelegt. Erst jetzt erscheint die reale Trägheitskraft (Zentrifugalkraft), die vom gleichen Betrag und entgegengerichtet der beschleunigenden Kraft (Zentripetal) gerichtet ist.
Betrachtung aus dem beschleunigten System: Der Körper ist in Ruhe, genauso wie der Beobachter. D.h. auf dem Körper wirken keine Kräfte, oder die wirkenden Kräfte sind gleich und entgegengesetzt. Eine Messung oder Lösung der Verbindung schafft Klarheit – eine Kraft treibt den Körper radial nach außen, der Körper war also nicht kräftefrei. Um unbewegt auf seinem Platz zu sein, bedeutet, dass eine gleichgroße und entgegengerichtete Kraft vorhanden sein muss. Der Beobachter konstatiert eine der Kräfte (Zentrifugal), die andere muss er sich denken, voraussetzen.
Betrachtung aus einem IS: Der Körper ist eindeutig nicht kräftefrei, er wird mitbeschleunigt. Eine Kraft zwingt den Körper in Kreisbewegung, sie muss radial zum Zentrum gerichtet sein. Der Körper bewegt sich aber nicht in Richtung Zentrum, da der Körper eine Trägheit hat, die durch eine Trägheitskraft sich der Änderung seiner Inertialbewegung währt. Eine Messung oder Lösung der Verbindung schafft Klarheit – um relativ unbewegt auf die Drehscheibe (Kreisbahn), bzw. auf die beschleunigte Ladefläche zu verbleiben, muss der realen Beschleunigungskraft eine reale und gleichgroße Trägheitskraft entgegenwirken.
Der Beobachter konstatiert eine der Kräfte (Zentripetal), die andere muss er sich denken, voraussetzen.

Bei Wechsel des BS verschwindet keine der Kräfte. Diese reale Trägheitskraft hat mit der scheinbare von oben nicht das Geringste zu tun.
Und das alles werdet Ihr auch in den Lehrbüchern finden, solange Ihr diverse sich widersprechende Aussage zu ordnen könnt und dabei auch etwas Grips einsetzt.
Einige Physikanalphabeten meinen aber, beide Kräfte seien das Gleiche und da oben die Kraft als scheinbar entlarvt wurde, so müsste die untenbeschriebene auch scheinbar sein, tragen ja die gleichen Namen.

Zwei Körper, die versetzt aufeinander bewegt sind und beim Zusammentreffen durch irgendeine Verbindung (Stange, Seil, Gravitation) gekoppelt wurden, gelangen in Kreisbewegung um den gemeinsamen Schwerpunkt. Welche Körper übt jetzt Zentripetal- und welche Zentrifugalkraft aus ist unklar, bzw. relativ. Haben beide Körper gleiche Masse (Doppelstern z.B.), sodann üben beide Körper sowohl Zentripetal- wie auch Zentrifugalkraft aus. Die dabei entstehenden „Trägheitskräfte“ sind genauso als Zentripetal- wie auch Zentrifugal aufzufassen.
Eine Unterscheidung zwischen aktiven, wirkenden, eingeprägten und passiven, trägheits Kräften ist nicht möglich. Wie ist dann möglich, dass einige großmäulig verkünden, die einen gibt es, die anderen aber nicht.
Hat der eine Körper viel größere Masse, sodann wird er als unbewegt betrachtet, der Körper mit der geringen Masse wird dann um den größeren rotieren. Man sagt, ohne aber eine der Kräfte zu entwerten, der größere übt Zentripetal-, der kleinere Zentrifugalkraft.
Das Mondmännchen meint, die Erde dreht sich um ihn, der Mond muss also Zentripetalkraft ausüben.
scharo
 
Beiträge: 688
Registriert: So 4. Jan 2009, 09:06
Wohnort: Niederbayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 20 Gäste