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Hütchenspielertrick Nr. 6Hier demonstriert Ernst gerade wieder einen Trick, und zwar Hütchenspielertrick Nr.6 :
Ernst hat geschrieben:Die Geschwindigkeit des Autos enthält zwei Komponenten. Eine tangentiale, welche ohne Schwerkraft vorläge, und die zusätzliche zum Erdmittelpunkt, welche durch die Schwerkraft verursacht wird. Diese letztere Komponente ist stets konstant. Die horizontale ist abhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Wird diese sehr groß, dann ist die horizontale Komponente sehr viel größer geworden und die konstant gebliebene radiale Komponente reicht nicht mehr aus, den Boden zu erreichen
Alles ganz simpel. Hatten wir schon mit der Kanonenkugel. Auf die wirkt auch nur die Gravitation. Ist die Mündungsgeschwindigkeit groß genug, so fliegt die Kugel über den Horiziont. Sie fält und fällt und erreicht den Boden doch niemals. Sie wird zum Satelliten. Must mal bei original Newton nachlesen. Hatte ich kürzlich eingestellt.
Was Du zum Auto geschrieben hast, ist wieder alles Quatsch.
Mit dem Hütchenspielertrick Nr. 6 wird dem Zuschauer die „Logik“ vermittelt, daß ein Kreisbahn-Umlauf nur allein aufgrund der Zentripetalkraft funktioniert, ohne jede Mitwirkung einer Zentrifugalkraft.
Hierzu wird der gravitative Kreisbahn-Umlauf eingesetzt.
Die Umlaufbewegung z.B. eines Satelliten wird recht überzeugend damit erklärt, daß der Satelliten sozusagen im freien Fall, also allein aufgrund der Gravitationskraft, ohne jede Mitwirkung einer Zentrifugalkraft, die Erde umrundet. Alles ganz simpel. Siehe oben.
Der Zuschauer, der natürlich weiß, daß man im freien Fall schwerelos ist, wird daraus sofort schließen, daß die Schwerelosigkeit des Satelliten vom freien Fall herrührt, und nicht etwa von einem Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft. Es ist also offensichtlich überhaupt keine Zentrifugalkraft erforderlich oder vorhanden.
Auch bei dem hier diskutierten Beispiel des um die Erde rasenden Autos ist das Abheben vom Boden offensichtlich nicht auf eine Zentrifugalkraft zurückzuführen, sondern darauf, daß das Auto ebenso schnell herunterfällt wie es von seiner tangentialen Geschwindigkeit „nach oben“ getragen wird.
Auch hier wird die Schwerelosigkeit des Autos und der Insassen auf einen freien Fall, und nicht auf ein Gleichgewicht von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft zurückgeführt. Es ist auch hier ganz offensichtlich keine Zentrifugalkraft erforderlich oder vorhanden.
Damit wäre der Hütchenspielertrick Nr.6 komplett und perfekt.
Es gibt aber einen
absoluten Beweis dafür, daß der Satellit oder das Auto keinem freien Fall unterliegen, daß sie eindeutig nur durch eine reale Zentrifugalkraft „oben“ gehalten werden, und daß die Schwerelosigkeit nicht durch freien Fall, sondern durch ein Gleichgewicht von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft zustande kommt.
Diesen Beweis werden wir jetzt und hier führen, und ich bitte insbesondere Chief, rmw und highway um ihre geschätzte Aufmerksamkeit und um entsprechende Bestätigung und Unterstützung des Beweises, und vorallem: Haut mal für die nächste Zeit gezielt nur diesen Beweis den Scheinphysikern um die Ohren. Laßt Euch nicht davon ablenken!
BeweisführungIn der Umlaufphase, in der das hier diskutierte Auto wenige cm über dem Boden und mit der entsprechenden Geschwindigkeit die Erde umrundet, ersetzen wir die Gravitationskraft dadurch, daß wir den Globus wegnehmen, und das Auto mittels eines (masselosen) Seiles mit einem absolut gleichen Umlaufpartner auf der anderen Seite verbinden.
Die Geschwindigkeiten und die erforderlichen Zentripetalkräfte ändern sich dadurch nicht.
Das Seil selbst erzeugt keine Zugkraft.
Die reale Zentripetalkraft der einen Automasse muß deshalb am anderen Seilende durch eine in die gleiche Richtung weisende reale Kraft erzeugt werden!
Dies kann also nur die reale Zentrifugalkraft des Autos an diesem Seilende sein, sonst ist keine physikalische Möglichkeit vorhanden!
Gleiches gilt für das andere Auto.
Somit sind bei dem Drehsystem bei jedem Auto sowohl Zentripetalkraft als auch Zentrifugalkraft vorhanden und diese sind im Gleichgewicht zueinander! Und dies gilt für jedes beliebige Bezugssystem!

- Autoumlauf02.jpg (38.92 KiB) 5664-mal betrachtet
Es ist somit bewiesen, daß eine Umlaufbewegung ganz reale Zentrifugalkräfte auch und gerade im inertialen Bezugssystem erzeugt. Wie könnte es auch anders sein.
Es gelten die logischen Beziehungen 1 bis 10 des bereits mehrmals hier eingestellten absoluten Beweises, zuletzt
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=353&start=2390#p34268Ursache für die realen Zentrifugalkräfte sind die realen, elementaren, fundamentalen Trägheitskräfte. Die Trägheitskräfte stehen als eigentliche Ursache der sogenannten eingeprägten Kräfte sogar noch eine Stufe höher als diese. Von wegen Scheinkräfte!
So, und nun macht mal, Chief, rmw, highway und wer noch will. Haut das mal Ernst und Harald, die nach Trigemina wirklich nicht zu beneiden sind, ein paar Tage lang um die Ohren, bis sie ihren absoluten Quatsch von den Scheinkräften einsehen und eingestehen. Viel Vergnügen.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes