Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 12:20

Highway hat geschrieben: Willst du bestreiten, und dieser Punkt ist mir jetzt wichtig, dass durch die Entfernung vom Rotationszentrum, durch die tangentiale Bewegung, die Masse kontinuierlich in Richtung niedrigerer Gravitationspotentiale fliegt? Und das geht geradlinig ohne zusätzliche Kräfte?

Was denn nun, schaltest Du die Gravitation ab oder verringerst du sie? Schaltest Du sie ab, fliegt die Kugel tangential weg. Weil die einzige beschleunigende Kraft fehlt. Verringerst Du sie, ist die beschleunigende Kraft kleiner, der Krümmungsradius der Bahn wird daher größer und die Kugel gelangt daher auf eine Bahn größeren Durchmessers.

Vorsicht: Wenn Du nun auch noch versuchst, das allgemeine Gravitationsgesetz für "unstimmig" zu halten, dann wirst Du eine Klasse zurückversetzt. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mo 2. Jan 2012, 13:16

Highway hat geschrieben:Die Masse muss die Trichterwand hinauf um der Gravitationssenke zu entfliehen. Die Trichterwand hinauf heißt aber Zentrifugalkraft muss aufgewendet werden!!! (Das ist übrigens der Grund warum die Nasa Unsummen in Treibstoff investieren muss)

Wenn Zentrifugalkraft aufgewendet werden muss und man dies auch kann, um die Zentripedalkraft zu überwinden, dann kann man ja zumindest mal festhalten, dass die beiden Kräfte kein Kräftepaar sein können im SInne von actio-reactio. Denn nach dem Reaktionsprinzip wären die beiden Kräfte ja stets gleich stark und die Zentrifugalkraft wäre vom Auftreten der Zentripedalkraft abhängig und könnte daher nicht einseitig erhöht werden!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Mo 2. Jan 2012, 13:22

^Hallo Highway !
Vorsicht: Wenn Du nun auch noch versuchst, das allgemeine Gravitationsgesetz für "unstimmig" zu halten, dann wirst Du eine Klasse zurückversetzt.

Du kommst in die Taferlklasse des Herrn Oberlehrer Ernst v.Besserwisser.
Warum versuchen wir die Diskussion um Trägheit nicht ohne Gravitation ?
Geht doch. Warum hat Ernst auf den Einwurf mit dem mit Bauschutt beladenem Hänger an seinem Auto nicht geantwortet? Da kann er ganz leicht feststellen, wieviel die Trägkeitskraft ausmacht.Und auch berechnen.
Die Animation mit dem Aufzug auf den münchner Turm war doch gut.
Da wurde die Gravitation ganz gut herausgerechnet.

Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 2. Jan 2012, 13:25

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Hütchenspielertrick Nr. 6
Hier demonstriert Ernst gerade wieder einen Trick, und zwar Hütchenspielertrick Nr.6 :
Ernst hat geschrieben:Die Geschwindigkeit des Autos enthält zwei Komponenten. Eine tangentiale, welche ohne Schwerkraft vorläge, und die zusätzliche zum Erdmittelpunkt, welche durch die Schwerkraft verursacht wird. Diese letztere Komponente ist stets konstant. Die horizontale ist abhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Wird diese sehr groß, dann ist die horizontale Komponente sehr viel größer geworden und die konstant gebliebene radiale Komponente reicht nicht mehr aus, den Boden zu erreichen

Alles ganz simpel. Hatten wir schon mit der Kanonenkugel. Auf die wirkt auch nur die Gravitation. Ist die Mündungsgeschwindigkeit groß genug, so fliegt die Kugel über den Horiziont. Sie fält und fällt und erreicht den Boden doch niemals. Sie wird zum Satelliten. Must mal bei original Newton nachlesen. Hatte ich kürzlich eingestellt.

Was Du zum Auto geschrieben hast, ist wieder alles Quatsch.

Mit dem Hütchenspielertrick Nr. 6 wird dem Zuschauer die „Logik“ vermittelt, daß ein Kreisbahn-Umlauf nur allein aufgrund der Zentripetalkraft funktioniert, ohne jede Mitwirkung einer Zentrifugalkraft.
Hierzu wird der gravitative Kreisbahn-Umlauf eingesetzt.
Die Umlaufbewegung z.B. eines Satelliten wird recht überzeugend damit erklärt, daß der Satelliten sozusagen im freien Fall, also allein aufgrund der Gravitationskraft, ohne jede Mitwirkung einer Zentrifugalkraft, die Erde umrundet. Alles ganz simpel. Siehe oben.

Der Zuschauer, der natürlich weiß, daß man im freien Fall schwerelos ist, wird daraus sofort schließen, daß die Schwerelosigkeit des Satelliten vom freien Fall herrührt, und nicht etwa von einem Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft. Es ist also offensichtlich überhaupt keine Zentrifugalkraft erforderlich oder vorhanden.

Auch bei dem hier diskutierten Beispiel des um die Erde rasenden Autos ist das Abheben vom Boden offensichtlich nicht auf eine Zentrifugalkraft zurückzuführen, sondern darauf, daß das Auto ebenso schnell herunterfällt wie es von seiner tangentialen Geschwindigkeit „nach oben“ getragen wird.

Auch hier wird die Schwerelosigkeit des Autos und der Insassen auf einen freien Fall, und nicht auf ein Gleichgewicht von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft zurückgeführt. Es ist auch hier ganz offensichtlich keine Zentrifugalkraft erforderlich oder vorhanden.

Damit wäre der Hütchenspielertrick Nr.6 komplett und perfekt.


Es gibt aber einen absoluten Beweis dafür, daß der Satellit oder das Auto keinem freien Fall unterliegen, daß sie eindeutig nur durch eine reale Zentrifugalkraft „oben“ gehalten werden, und daß die Schwerelosigkeit nicht durch freien Fall, sondern durch ein Gleichgewicht von Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft zustande kommt.

Diesen Beweis werden wir jetzt und hier führen, und ich bitte insbesondere Chief, rmw und highway um ihre geschätzte Aufmerksamkeit und um entsprechende Bestätigung und Unterstützung des Beweises, und vorallem: Haut mal für die nächste Zeit gezielt nur diesen Beweis den Scheinphysikern um die Ohren. Laßt Euch nicht davon ablenken!

Beweisführung

In der Umlaufphase, in der das hier diskutierte Auto wenige cm über dem Boden und mit der entsprechenden Geschwindigkeit die Erde umrundet, ersetzen wir die Gravitationskraft dadurch, daß wir den Globus wegnehmen, und das Auto mittels eines (masselosen) Seiles mit einem absolut gleichen Umlaufpartner auf der anderen Seite verbinden.

Die Geschwindigkeiten und die erforderlichen Zentripetalkräfte ändern sich dadurch nicht.
Das Seil selbst erzeugt keine Zugkraft.
Die reale Zentripetalkraft der einen Automasse muß deshalb am anderen Seilende durch eine in die gleiche Richtung weisende reale Kraft erzeugt werden!
Dies kann also nur die reale Zentrifugalkraft des Autos an diesem Seilende sein, sonst ist keine physikalische Möglichkeit vorhanden!

Gleiches gilt für das andere Auto.
Somit sind bei dem Drehsystem bei jedem Auto sowohl Zentripetalkraft als auch Zentrifugalkraft vorhanden und diese sind im Gleichgewicht zueinander! Und dies gilt für jedes beliebige Bezugssystem!
Autoumlauf02.jpg
Autoumlauf02.jpg (38.92 KiB) 5666-mal betrachtet


Es ist somit bewiesen, daß eine Umlaufbewegung ganz reale Zentrifugalkräfte auch und gerade im inertialen Bezugssystem erzeugt. Wie könnte es auch anders sein.

Es gelten die logischen Beziehungen 1 bis 10 des bereits mehrmals hier eingestellten absoluten Beweises, zuletzt http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=353&start=2390#p34268

Ursache für die realen Zentrifugalkräfte sind die realen, elementaren, fundamentalen Trägheitskräfte. Die Trägheitskräfte stehen als eigentliche Ursache der sogenannten eingeprägten Kräfte sogar noch eine Stufe höher als diese. Von wegen Scheinkräfte!

So, und nun macht mal, Chief, rmw, highway und wer noch will. Haut das mal Ernst und Harald, die nach Trigemina wirklich nicht zu beneiden sind, ein paar Tage lang um die Ohren, bis sie ihren absoluten Quatsch von den Scheinkräften einsehen und eingestehen. Viel Vergnügen.

Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 13:39

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Nachhilfe 11. Klasse
Für alle, welche die 11.Klasse nie erlebt haben, oder alles vergessen haben oder die einfach alles besser wissen.

Wer irgendwo in allen folgenden Fällen im nichtrotierenden Bezugssystem (und darum geht es in den Beispielen) eine "Trägheitskraft" entdeckt, muß die Klasse nacholen, sonst erreicht er niemals Klasse 12.

Zuerst mal der Bobfahrer in der Kurve
Trägheitkraft gefunden?

Nun ein kleines Ratespiel für unsere Trägen Freunde. Also A,B,C oder D. Das ist hier die Frage?

Hier die Auflösung des kleinen Quiz

Und nochmal das Faden-Ketten-Karussell

Jetzt noch zum Motto "Hast du Kreisbahn brauchst du Zentripetalkraft"

Und wer jetzt immer noch keine Trägheitskraft gefunden hat, der findet sie hier

Viel Spass beim Trennen von lieb gewonnenen "Vorstellungen"

Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mo 2. Jan 2012, 13:46

Chief hat geschrieben:Im Haralds Link steht dass Newton seine Formel durch Gleichsetzen von Zentrifugal- und Zentripetalkraft (also die Kraft welche einige hier mit brutaler Gewalt abschaffen wollen ) hergeleitet hat.

Nein, das steht nicht in diesem Link!
Da steht, dass wegen Newton III (9) und (10) gleichgesetzt werden können. Dabei handelt es sich aber um die Zentripedalkräfte der beiden Körper (die Kraft FS, welche die Sonne auf den Planeten ausübt und die Kraft FP, welcher der Planet auf die Sonne ausübt!)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 14:05

Chief hat geschrieben:Das ist der gleiche Fehler wie bei Ljudmils Feder-Masse. Wenn man die Gravitation durch einen Faden ersetzt dann muss der Faden irgendwann reißen. Das bedeutet aber nicht dass die Zentrifugalkraft größer als die Zentripetalkraft war.

Ach so, und welches ist dann die Ursache?
Ich sag´s dir. Mit der steigenden Zentripetalkraft auf die Kugel wächst die entgegengesetzte Reaktionskraft auf den Faden (actio=reactio). Wird diese Fadenkraft zu groß, reißt der. Ganz einfach. Keine Trägheitskraft vorhanden. Eine weitere Kraft nur auf die Kugel könnte ja auch keinen faden zerreißen. :lol:
Must mal ins schulbuch 11. Klasse gucken.
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Nachhilfe

Beitragvon galactic32 » Mo 2. Jan 2012, 14:15

Ernst hat geschrieben:Und wer jetzt immer noch keine Trägheitskraft gefunden hat, der findet sie hier

Viel Spass beim Trennen von lieb gewonnenen "Vorstellungen"

http://www.leifiphysik.de/web_ph11/lesestoff/07_zentrifugalkraft/zentrifugalkraft.htm hat geschrieben:Die Zentrifugalkraft ist eine Kraft, die der Beschleunigung des Bezugssystems entgegengerichtet ist.
Völlig unwissenschaftlich!

Was ist denn Beschleunigung und wie ist diese absolut?
Erstmal, in der Punktmechanik wird eher eine Punktmasse beschleunigt und weniger ein System.
Würden wir ein bechleunigtes System behandeln, müßten wir wiederum auf ein Unbeschleunigtes (=IS) Bezug nehmen.

Somit ist jetzt spätestens (indirekt) jene Fliehkraft physikalisch und mathematisch eindeutig auch im IS existent.

Gruß
P.S.

Bild

Welche Parameter sollen nur im beschl. System aber nicht im IS nach obiger Def. zu finden sein?
F⃗,m,ω,r,⊗ :?:
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 14:32

Lothar Pernes hat geschrieben:.Die reale Zentripetalkraft der einen Automasse muß deshalb am anderen Seilende durch eine in die gleiche Richtung weisende reale Kraft erzeugt werden!
Dies kann also nur die reale Zentrifugalkraft des Autos an diesem Seilende sein, sonst ist keine physikalische Möglichkeit vorhanden!

Deine geniale "Beweisführung" beweist nur Dein unterhalb der 11. Klasse liegendes Unwissen. Und natürlich Deine verquere Logik bezüglich Ursache und Wirkung. Ursächlich zieht nämlich das Seil am Auto. Das Auto würde ohne Seil tangential weiterfahren, das Seilende ist zum Verbleib auf dem Kreis verdammt. Also zwingt das Seil das Auto auf die Bahn und nicht das Auto das Seil. Und dazu muß das Seil das Auto von seiner tangentialen Bahn ablenken und nach innen ziehen.

Der Zuschauer, der natürlich weiß, daß man im freien Fall schwerelos ist, wird daraus sofort schließen, daß die Schwerelosigkeit des Satelliten vom freien Fall herrührt, und nicht etwa von einem Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft. Es ist also offensichtlich überhaupt keine Zentrifugalkraft erforderlich oder vorhanden.
...
Damit wäre der Hütchenspielertrick Nr.6 komplett und perfekt.

Diesen Hütchenspielertrick habe ich mir ehrlich gesagt nicht selbst ausgedacht, sondern abgekupfert von einem Obertrixer namens Newton:

Bild

Alle Welt ist auf diesen einfachen Trick reingefallen. Erst in letzter Zeit haben die Phsikgenies Lothar, Scharo und Chief diesen Schwindel aufgedeckt. Die Schulbücher sollen demnächst entsorrgt und von diesen Experten neu verfaßt werden. Über den Nobellpreis ist noch nicht endgültig entschieden.

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Re: Nachhilfe

Beitragvon Ernst » Mo 2. Jan 2012, 14:35

galactic32 hat geschrieben: Somit ist jetzt spätestens (indirekt) jene Fliehkraft physikalisch und mathematisch eindeutig auch im IS existent.

Du wirst als Quotenfrau in den Kreis der Spezialexperten zur Revision der Physikbücher aufgenommen. Die Qualifikation hast Du gerade nachgewiesen.
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