Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 1. Jan 2012, 21:32

Highway hat geschrieben: Damit der Körper stabil im Orbit bleibt, muss die Beschleunigung Richtung Rotationszentrum Null sein.

Wenn Die Beschleunigung in Richtung Rotationszentrum Null ist, dann fliegt der Körper leider tangential weg ina Nirwana.

Was ist mit Dir los? Du hattest doch gerade die notwendige Beschleunigung in Richtung Zentrum berechnet?

Bild

Schon wieder vergessen?

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 1. Jan 2012, 21:41

Highway hat geschrieben:Ernst spricht ja von einer vertikalen und einer horizontalen Komponente. Was meint er denn damit? Horizontal ist die Komponente ja nur an dem Punkt, wo der Körper den Kreisumfang tangential verläßt. Ein Stückchen weiter hat sich der Körper ja vom Kreisumfang entfernt. Wir auf der Erdoberfläche würden sagen: Der Körper hat an Höhe gewonnen.

Der bei gewollter tangentialer Bewegung der Masse infolge ihrer Trägheit entstehende Entfernung aus dem Orbit nach außen wird kompensiert durch den Fall der Masse in Richtung Erde infolge Graviatation.

Gruß
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Zuletzt geändert von Ernst am So 1. Jan 2012, 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 1. Jan 2012, 21:43

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Ernst spricht ja von einer vertikalen und einer horizontalen Komponente. Was meint er denn damit? Horizontal ist die Komponente ja nur an dem Punkt, wo der Körper den Kreisumfang tangential verläßt. Ein Stückchen weiter hat sich der Körper ja vom Kreisumfang entfernt. Wir auf der Erdoberfläche würden sagen: Der Körper hat an Höhe gewonnen.

Gratuliere zur Entdeckung des Coriolis-Effektes! Erfordert die Einführung einer zusätzlichen Scheinkraft, der Corioliskraft. Selbstverständlich auch nur im rotierenden Bezugssystem...


Hallo Harald, da regt sich Widerspruch, der Widerspruch eines Laien.

Die Corioliskraft ist eine Differenzkraft, keine Schweinkraft, die, wenn man Fliehkraft sagt, die Differenz zwischen unterschiedlichen Restfliehkräften ist.
Denn sie existiert nur auf/an/bei Körpern die -kugelig- sind.
Sind sie flach/scheibig, so wie beim Karussell oder die beiden um sich kreisenden Kugeln, dann gibts da auch keine Corioliskraft.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 1. Jan 2012, 21:45

Chief hat geschrieben: Merke: Die Trägheitskraft F_T= - ma ist der beschleunigenden Kraft entgegen gerichtet und hat denselben Betrag F.


Merke: Das gilt für das beschleunigte Bezugssystem :!: .
.
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Arbeit

Beitragvon rmw » So 1. Jan 2012, 22:01

Ernst hat geschrieben:Da verdrehst Du wieder alles, was man verdrehen kann. Wenn das Auto gebremst steht, dann wirkt Kraft und Gegenkraft, und das Auto rührt sich nicht. Ist es nicht gebremst, dann wirkt Kraft und Gegenkraft, und das Auto wird bewegt.

Also ich postuliere überhaupt nichts, das überlasse ich gerne anderen "Experten", und ich verdrehe auch nichts. Aber selbsverständlich wirkt in beiden Fällen Kraft und Gegenkraft. Nur wird im einen Fall Arbeit verrichtet im anderen Fall nicht. Nach deiner Argumentation könnte man glauben dir ist der phhysikalische Begriff der Arbeit nicht bekannt.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 1. Jan 2012, 22:04

Highway hat geschrieben: Ernst, ich befürchte da liegst du falsch! Eine konstante Beschleunigung bezogen auf das Rotationszentrum bedarf eines konstanten Radius bei konstanter Masse.

Bei einem Orbit ist der Radius konstant und die Sonde hat wohl auch eine konstate Masse. Muß sie aber nicht; die Masse geht da nicht in den stabilen Orbit ein. Ein leichter satellit verhält sich genauso wie ein großer.

Nein, natürlich nicht, war mühevoll genug. Die Rechnung könnte aber ebenso, wenn man denn an eine Zentrifugalkraft glauben möchte, auch zu deren Berechnung herhalten.

Da hast du nun endlich mal etwas reales berechnet. Das Vermögen freut mich sehr. Da bist Du endlich hautnah dran. Und nun willst Du etwas rechnen, weil Du an etwas "glauben" möchtest. Allein Deine gerechnete Zentripetalbeschleunigung hält die Kugel im Orbit. Nimmst du sie weg, fliegt die Kugel tangential weg. Das ist der Unterschied zwischen Zentripetalkraft vorhanden und Zentripetalkraft abgeschaltet.
Glaub nicht irgendwas, schon gar nicht den Unfug von Lothar, Chief und Co. Sie können mit ihren Einbildungen nichts berechnen, denn ein Kräftegleichgewicht erzeugt nun mal keine Beschleunigung. ich habe mehrere Berechnungen eingestellt, die zeigen wie's geht. Vertraue dem, was Du gelernt hast und versuche, einfache Dinge, wie die Beschleunigung und Endgeschwindigkeit eines mit einer vorgegebenen Kraft startenden Autos selbst (nach)zurechnen. Du wirst sehen, es gibt da nur eine Kraft auf eine Masse, welche eine Beschleunigung erzeugt.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 1. Jan 2012, 22:14

Chief hat geschrieben: Offenbar sind zwei Kräfte F und G im Spiel.

Der übliche Quatsch.

m_träge d²s/dt = m_schwer*g

Da sind zwei Eigenschaften der Masse im Spiel. Die schwere Masse verursacht im Gravitationsfeld eine Kraft. Die träge Masse quantifiziert die Beschleunigung der Masse infolge der Kraft.
Schwierig für Dich. Der wert beider Massen ist identisch.

d²s/dt²=g

Im Schwerefeld der Erde wird (vereinfacht) jede Masse mit einer Beschleunigung der Größe g zu Boden fallen.

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Re: Arbeit

Beitragvon Ernst » So 1. Jan 2012, 22:35

rmw hat geschrieben: Aber selbsverständlich wirkt in beiden Fällen Kraft und Gegenkraft. Nur wird im einen Fall Arbeit verrichtet im anderen Fall nicht. Nach deiner Argumentation könnte man glauben dir ist der physikalische Begriff der Arbeit nicht bekannt.

Da mach Dir mal über mein Gedächtnis keine Sorgen . Sorgen bereitet mir dagegen Deine Logik. Wieso wird denn in dem einen Kräftegleichgewicht Arbeit geleistet und im anderen Kräftegleichgewicht nicht? Ist ein Kräftegleichgewicht gleicher als das andere Kräftegleichgewicht? Oder wie?

Was ich so von Arbeit kenne, sagt, daß an einem Körper im Kräftegleichgewicht überhaupt keine Arbeit geleistet wird. Arbeit ist doch sowas wie Kraft mal Weg. Und Null mal Weg ergibt ja keine Arbeit; wenn Du dich dunkel entsinnst.

Wenn Arbeit geleistet wird, ist eben kein Kräftegleichgewicht. Ziehst du an dem Auto und rührt es sich nicht, ist die Reibungskraft größer als die Zugkraft oder gleichgroß. Ist die Zugkraft größer als die Reibungskraft, dann beschleunigt sich das Auto durch die Differenzkraft Zugkraft-Reibungskraft. Da ist dann eine freie Kraftkomponente, welche die Beschleunigung bewirkt. Wenn du die nun wieder durch deine Ttraumkraft kompensieren willst, dann stehts leider wieder. Alles vergessen oder niemals gewußt?
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 1. Jan 2012, 22:53

Highway hat geschrieben: Das ist der Unterschied zwischen den beiden Extremen. Nehmen wir an, wir konnten die Zentripetalkraft verändern. Wir schalten die Graviation beispielsweise nicht ganz ab sondern nur zur Hälfte.
Das Ganze betrachten wir immer noch aus dem IS, wir sehen einen Masse eine Gravitationssenke umkreisen. Was denkst du was geschieht? Da fliegt nichts tangential weg. Da nimmt die Masse einen neuen Orbit ein, der weiter vom Rotationszentrum entfernt ist wie zuvor.


Das hat aber mit der Beschreibung eines stabilen Orbits nichts zu tun. Die Bewegung auf den Kreis erfolgt infinitesimal durch Ausgleich der Tangentialbewegung durch die Fallbewegung. Am einfachsten ist die Vorstellung einer Kanone, die genügend weit schießt und so die Kugel zu Satelliten macht.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mo 2. Jan 2012, 09:10

Highway hat geschrieben:Was mich nun stutzig macht ist die in Wikipedia und anderen Orts angegebenen Beziehung: F = GMm/r²

Siehe Herleitung: http://www.leifiphysik.de/web_ph10_g8/grundwissen/14gravitation/gesetz/gesetz2.htm

Grüße
Harald Maurer
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