Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Summe der Kräfte

Beitragvon rmw » Mo 26. Dez 2011, 20:31

Ernst hat geschrieben:Wo ist denn der Unterschied zwischen Kraft=0 Und Kraft1+Kraft2=0.

Wenn du einen Stab mit zwei gegeneinader wirkenden Kräften beaufschlagst, dann hast du in diesen Stab eine Spannung. Wenn auf den Stab keine Kraft wirkt dann hast du im Stab keine Spannung. Dass du zwischen Summe aller Kräfte ist null (die Kräfte heben sich in ihrer Wirkung nach außen auf) und keine Kraft nicht zu unterscheiden vermagst wundert mich allerdings auch.
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Bestreben

Beitragvon rmw » Mo 26. Dez 2011, 20:35

Ernst hat geschrieben:Da ist von einer Kraft die Rede,

..und von einem Bestreben dass dieser Kraft entgegenwirkt. Für Bestreben kannst du genau so gut den Begriff Kraft einsetzen
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon scharo » Mo 26. Dez 2011, 20:38

Nachtrag

Lieber Harald,

der Außenbeobachter „sieht“ eine Kraft, die die Gondeln in Kreisbewegung zwingt. Diese muss wohl radial nach innen zeigen (Stange, Kette). Die Gondeln bewegen sich aber nicht nach innen, sondern bleiben auf konstantem Abstand vom Zentrum. Er muss die Wirkung einer anderen Kraft annehmen. Diese andere Kraft ist die Trägheitskraft, sie ist tangential gerichtet – der Körper will ja tangential weiterfliegen. Kräfteparallelogramm – und Du bekommst die Richtung der Gondeln-Bewegung. Richtig, diese Kräfte sind nicht im Gleichgewicht, sonst müsste die Gondel inertial weiterfliegen, bzw. stehen.
Der mitrotierende Beobachter fühlt sich in RUHE. Das was Du und andere schreiben, er wisse von seiner Rotation, ist reinster Schmarrn, dann braucht man nicht von rotierendem BS zu sprechen. Er sieht, spürt, misst eine für ihn reale Kraft, die alles radial nach außen treibt. Ist ein Gegenstand fest mit dem System verbunden, bleibt er für den Beobachter in Ruhe. Nachdem er aber die allgegenwärtige radial nach außen treibende Kraft registriert hat, muss er eine entgegengesetzte radial nach innen und gleichstarke Kraft annehmen, die den Gegenstand in Ruhe hält. So einfach ist das, wenn man die Sicht aus den BS nicht durcheinander bringt. Kräfteparallelogramm aus Sicht des Mitbewegten und Du siehst eine Resultierende gleich Null, der Gegenstand bleibt in Ruhe. Die Kräfte sind im Gleichgewicht.
Dass Mitrotierende von seiner Rotation weiß, eine zentripetale Kraft voraussetzt und als Gegenkraft eine scheinbare Zentrifugale erfindet, ist schlicht und einfach Unfug. Ein Beobachter in einem BS ist immer in Ruhe.

@ Ernst
„...welche dem Bestreben der Kugel, geradlinig weiterzufliegen ...“
Bitte um die physikalische Formulierung, die dem „Bestreben der Kugel“ entspricht!
Lieber Ernst, Du siehst Gespenster! Dieses „Bestreben“ ist die Trägheit der Kugel, die beim Anliegen einer äußeren Kraft, in dem Fall die Zentripetale, sich als Trägheitskraft äußert. Oder, „Bestreben der Kugel“ heißt in der Physik und Mechanik Trägheitskraft.

Liebe Grüße
scharo
 
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Re: Anschauungsphysik

Beitragvon Ernst » Mo 26. Dez 2011, 20:40

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Was ist denn nun auf einmal eine "Massenkraft". Und was hat actio=reaktio mit solchen Kräften zu tun.

Ob du es Trägheitskraft, Massenkraft oder als sonst etwas bezeichnest ist doch gleichgültig. Und Newton beschreibt es eindeutig als Gegenkraft, d. h. Aktion und Reaktion.
Newtonsche Anschauungsphysik halt.

Nein, mein Lieber. actio=reactio bezieht sich laut 3. Axiom auf die Wechselwirkung der Kraft zwischen zwei Körpern. Das hat mit Trägheit Nullkommanix zu tun. Und die Trägheitskräfte gibt´s nur im beschleunigten Bezugssystem, was dir die Bestimmungsgleichung ja zeigen sollte.
Was Du ständig tust, ist die unkorrekte Interpretation der Beziehung:

F=m*a

worin m*a wohl Deine Massenkraft oder "Trägheitskraft" sein soll. "Trägheitskraft" scheidet schon mal aus, weil sie ein Psynonym für Scheinkraft ist. Und m*a ist in wahrheit auch keine (Massen)Kraft, sondern da steht ja

F=m*d²x/dt²

Worin doch d²x/dt² eine Beschleunigung darstellt, aus deren integration die Geschwindigkeit und der Weg gewonnen wird. Es handelt sich also um die Bewegungsgleichung

d²x/dt²=F/m

Das hat mit einem Kräftegleichgewicht überhaupt nichts zu tun. Sondern da wird beschrieben, wie die Bewegung einer Masse durch eine anliegende Kraft beeinflußt wird.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 26. Dez 2011, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schein oder Sein

Beitragvon Ernst » Mo 26. Dez 2011, 21:09

Lieber Ljudmil

Was Du dir hier gerade wieder "sachlich ausgedacht" hast, ist einheitlich unqualifizierter Humbug. Es ist schlichtweg alles falsch.
Ich habe hier nicht nur hundert Quellen benannt, sondern sie mit Engelsgeduld hundertfach erklärt, erläutert und veranschaulicht.
scharo hat geschrieben:Nein, lieber Ernst, das hast Du kein einziges Mal erklärt, noch dokumentiert! Du und Deine Quellen haben es ohne die geringste physikalische aber auch mathematische Erklärung nur behauptet.
Unsere Erklärung und mathematische Entlarvung stehen!

Nachdem Du ja bereits das einfache Feder-Masse-System mittels deiner unnachahmlichen Vorstellung entlarvt hast, ist natürlich die Entlarvung der Corioliskraft und der Trägheitskräfte nur folgerichtig.
So hast Du ja in Deiner Entlarvungsserie die Beschleunigung der Masse an der Feder in der Amplitudenposition erfolgreich schachmatt gesetzt. Der Corioliskraft hast Du auf die radiale Bewegungskomponente festgenagelt und nun befreist Du entlarvend die Trägheitskraft aus ihrem Gefängnis im rotierenden Bezugssystem. Alles erstaunliche Zaubertricks. Und Dein erlesenes Publikum der Physikverdreher (Chief, der per Kameraklick das Bezugssystem überlistet, Hannes, der ihm stets Spitze bescheingt, Joqueline, dessen fan(in) sie "jetzt und zukünftig" ist und natürlich Lothar, der diese Entgleisung mit "sehr gut" bewertet) klatscht eifrig Beifall. Obgleich da ein dunkler Fleck in den Beziehungen ist, der "Spitzenchef" versteht Dein Feder-Masse_system noch nicht. Must noch ein bischen erklären.

Was mich angeht, stehe ich auf althergebrachter analytisch begründeter und praktisch anwendbarer Mechanik. Deine Zaubereien interessieren mich überhaupt nicht, endgültig nicht mehr nach deinen Vorträgen zur Feder-Masse. Und daher lese ich auch Deine Einfälle, welche mit Physik und Mechanik im herkömmlichen Sinne nichts zu tun haben, und die ich daher als unsinnig einstufe, überhaupt nicht mehr.

Also entlarvend ist Eure vollständige Ahnungslosigkeit in Sachen Physik/Mechanik. Da Lothar und Du hier mit Klarnamen agieren, ist eure Eigendemontage entsetzlich. Wer soll Euch zukünftig in irgendeiner sache noch erst nehmen? Von den ersnthaften Diskutanten hier hat außer Harald niemand von der "Kritikerseite" den Durchblick. Merkwürdigerweise aber ziemlich alle von der "Relativistenfraktion". Das bedeutet erstens, daß diese die bessere Grundausbildung haben und zweitens, daß sie dann auch in Sachen der SRT das bessere Wissen haben werden. Harald wieder ausgenommen.


Liebe Weihnachtsgrüße
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 26. Dez 2011, 21:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 26. Dez 2011, 21:13

Highway hat geschrieben:
Newton hat geschrieben:
... Die jenem Bestreben entgegengesetzte Kraft, durch welche die Schleuder den Stein beständig gegen die Hand zurück- zieht und ihn im Kreise festhält, nenne ich die Centripetalkraft, ...

Ernst hat geschrieben:Da ist von einer Kraft die Rede, welche die Kugel aus ihrer geraden in die kurvige Bahn zwingt.


Nein, ist es nicht. Dort ist nicht von einer Kraft die Rede die Massen in eine Kurve zwingt.

Nun mach mal ´nen Punkt. Das steht da fast wortwörtlich. :!: :!: :!:

Gruß
Ernst
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Kräftegleichgewicht

Beitragvon rmw » Mo 26. Dez 2011, 21:40

Ernst hat geschrieben:Nein, mein Lieber. actio=reactio bezieht sich laut 3. Axiom auf die Wechselwirkung der Kraft zwischen zwei Körpern.

Bei Beschleunigung wirken immer zwei Körper aufeinander. Das 3. Newtonsche Axiom git daher auch für Beschleunigungkraft und der entgegen wirkenden Massenträgheitskraft.

Ernst hat geschrieben:F=m*aworin m*a wohl Deine Massenkraft oder "Trägheitskraft" sein soll.

Auf der linken Seite der Gleichung steht eine Kraft falls dir das noch nicht aufgefallen sein sollte. Sie ist eine Funktion von m und a. Sie hat die Einheit N bzw. kgm/s². Nicht dass ich denke dass du das nicht weist, leider argumentierst du so als ob du es nicht wüßtest.

Ernst hat geschrieben:Das hat mit einem Kräftegleichgewicht überhaupt nichts zu tun.

Doch, die berechnete kraft F ist Teil des Gleichgewichts.

Ernst hat geschrieben:wie die Bewegung einer Masse durch eine anliegende Kraft beeinflußt wird.

Sicher und die Massenträgheit wirkt dem entgegen, sonst gäbe es die Beziehung F=m.a überhaupt nicht.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mo 26. Dez 2011, 22:02

Kann hier eigentlich keiner lesen, was Ernst schreibt (und mir die Arbeit abnimmt)? Newton schreibt:
Die jenem Bestreben entgegengesetzte Kraft, durch welche die Schleuder den Stein beständig gegen die Hand zurück- zieht und ihn im Kreise festhält, nenne ich die Centripetalkraft.
Was meint er denn mit "jenem Bestreben" ?
Das erklärt er vorher:
Ein in der Schleuder herumgedrehter Stein hat das Bestreben, sich von der herumtreibenden Hand zu
entfernen; er spannt durch dieses Bestreben die Schleuder an, und zwar desto stärker, je schneller er herumgedreht wird, und er fliegt davon, sobald man ihn loslässt.

Damit meint er die Trägheit des Steins, also das Bestreben, sich geradlinig gleichförmig zu bewegen. Die gegen dieses Bestreben gerichtete Kraft nennt er Centripedalkraft.
Wären Zentripedalkraft und Zentrifugalkraft zwei Kräfte, die aus dem actio-reactio-Prinzip hervorgehen, wären sie immer gleich groß! Eine könnte nie größer werden als die andere. Wir wissen aber, dass eine Kraft die andere überwiegen kann - und Newton beschreibt das ja auch deutlich:
... Eben so wie das Projectil in eine Bahn gebracht werden und so die ganze Erde umlaufen könnte, kann auch der Mond entweder durch die Schwerkraft, wenn er nur schwer ist, oder durch eine andere ihn gegen die Erde drängende Kraft stets vom geradlinigen Wege zur Erde hingezogen und in seine Bahn gebogen werden. Ohne eine solche Kraft kann er nicht in derselben erhalten werden. Diese Kraft würde ferner, wenn sie angemessen kleiner wäre, ihn nicht stark genug vom geradlinigen Wege ablenken, hingegen, wenn sie zu gross wäre, ihn mehr als hinreichend zur Erde ablenken und gegen diese hinfuhren.
Die Zentripedalkraft kann also nicht stark genug sein, um den Mond vom geradlinigen Weg abzulenken und sie kann auch zu groß sein, und ihn zur Erde ziehen. Wäre eine Reaktionskraft namens Zentrifugalkraft vorhanden, könnte das nicht der Fall sein! Deutlicher wie Newton kann man das nicht ausdrücken! Wenn der Mond in seiner Kreisbahn bleibt, heißt das, dass ein Gleichgewicht zwischen seiner Trägheit (dem Bestreben, geradlinig gleichförmig weiter zu fliegen) und der Zentripedalkraft (hier die Gravitation) vorliegt! Und keinesfalls ein Gleichgewicht zwischen Zentripedalkraft und Zentrifugalkraft, denn die Zentrifugalkraft gib es real überhaupt nicht! Und schon gar nicht als reactio zur Zentripedalkraft, denn sie würde diese ja ständig kompensieren und es gäbe gar keine Kreisbahn!
Wenn ich in einem PKW sitze und in einer Linkskurve gegen die rechte Wand gedrückt werde, habe ich den Eindruck, es gäbe eine Kraft, die mich gegen diese Wand drückt und neige dazu, diese Kraft mit "Zentrifugalkraft" zu benennen. Aber ich werde gar nicht gegen die Wand gedrückt, sondern ich habe lediglich das Bestreben, eine geradlinig gleichförmige Bewegung beizubehalten. Es ist die Wand, welche samt Auto die Richtung ändert, und daher wird die Wand gegen mich gedrückt. Der Druck, den ich verspüre, ist keine Reaktion auf die Zentripedalkraft, sondern stammt aus meiner Trägheit! Daher ist die Kraft, die ich dem Effekt zuschreibe und mit Zentrifugalkraft benenne, eine Trägheitskraft und somit eine Scheinkraft. Denn diese Scheinkraft hat keine eigenständige Ursache. Nur meine Trägheit und die Zentripedalkraft, ausgeübt von der Wand, welche die Richtung ändert, sind im Spiel und sonst nichts!
Newton beschreibt das geradezu genial einfach und klar. Wieso manche da etwas ganz anderes herauslesen, ist mir unbegreiflich.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Kräftegleichgewicht

Beitragvon Ernst » Mo 26. Dez 2011, 22:24

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:wie die Bewegung einer Masse durch eine anliegende Kraft beeinflußt wird.

Sicher und die Massenträgheit wirkt dem entgegen, sonst gäbe es die Beziehung F=m.a überhaupt nicht.

Genau so hatte ich es ja bereits ausgedrückt. Die Massenträgheit bewirkt die Beschleunigung der Größe d²x/dt²=F/m. Gäbe es sie nicht, würde ja die Beschleunigung instantan unendlich groß sein. Das ist ja der Inhalt des zweiten Newtonschen Axioms. Aber es drückt eine Eigenschaft der Masse aus. Und das hat mit einem Kräftegleichgewicht nichts zu tun. Es besagt, daß sich die Beschleunigung einer Masse m infolge einer Kraft F ertgibt zu d²s/dt²=F/m.
Mit der Trägheitskraft im beschleunigtenb Bezugssystem hat das überhaupt nichts zu tun. Diese Rechnung mit Trägheitskräften stammt auch nicht von Newton, sondern ist später von d'Alembert eingeführt worden.
Richtig ist auch, daß nach dem dritten Axiom jede eingeprägte Kraft eine Reaktionskraft besitzt. Das ist im Falle der Zentripetalkraft die entsprechende Reaktionskraft. Die beiden wirken dann aber auf je einen Körper und nicht zusammen auf einen Körper. Hat also auch überhaupt keinen Bezug zur (Trägheits)Zentrifugalkraft), welche ja ztusätzlich auf den einen Körper wirkt.

Es ist schon wichtig, die Kategorien der newtonschen Kräfte zu trennen von den Kategorien der dÁlembertschen Berechnungsmethoden, welche vereinfacht gesagt, eine Adaption der Newtonschen Regeln für IS auf die beschleunigten Bezugssysteme bedeuten.

Newton beschreibt die Bewegungen in IS bei Wirkung von eingeprägten Kräften. Eine Kugel bewegt sich bei passender eingreifender Kraft im Kreis
DÀlembert beschreibt die Bewegung in beschleunigetn Bezugssystemen unter Einführung sogenannter Schein- oder Trägheitskräfte. Die gleiche Kugel ruht infolge eines mathematischen Kräftegleichgewichts.
Mit beiden mathematischen Werkzeugen kann man aber auch wesentlich komplexere Bewegungen in beiden Systemen beschreiben. Mit der mehrfach angegebenen allgemeinen Gleichung. Der vorliegende Fall Kugel am Seil ist eigentlich profan, woher wohl das Unverständnis resultiert.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 26. Dez 2011, 22:45

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Kann hier eigentlich keiner lesen, was Ernst schreibt (und mir die Arbeit abnimmt)? Newton schreibt:
Die jenem Bestreben entgegengesetzte Kraft, durch welche die Schleuder den Stein beständig gegen die Hand zurück- zieht und ihn im Kreise festhält, nenne ich die Centripetalkraft.
Was meint er denn mit "jenem Bestreben" ?

Doch, wir sind alle des Lesens mächtig. Netwon schreibt entgegengesetzt!

Wie "alle"? Lesen alleine genügt nicht. Man muß auch verstehen, was man da liest. Und da steht, "die jenem Bestreben" und er beschreibt diese Bestreben als Bestreben zur geradlinigen Fortbewegeung. Und diesem Bestreben ist eine Kraft entgegengesetzt, welche auf den Rundkurs zwingt. Das heißt eine Kraft, die dieses Verhalten ändert. Wäre das Bestreben nach deiner Lesart 180° entgegengesetzt der geradlinigen Fortbewegung, so käme das Ding zum Stehen.
Es ist mit völlig unverständlich, was an dieser einfachen Geschichte so schwierig sein soll. Harald hat das noch mal ganz nachvollziehbar erklärt. Und es nutzt alles nichts.
Da ist kein Drang nach außen. Nur einer zum geraden tangentialen Weiterfliegen. Und diesem Drang kann man was entgegensetzen. Eine seitliche Kraft. Einfacher geht´s nicht zu erklären.

Gruß
Ernst
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