Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Methode

Beitragvon Ernst » Mo 19. Dez 2011, 20:38

Highway hat geschrieben:Was hat das system Passant damit zu tun? Es gibt das System Bus, und das System Passagier. Selbstverständlich kann man das aus der Sichtweise eines Passanten und dessen Bezugssystemes betrachten, aber eigentlich ist das hier erstmal unerheblich.

Wir wollen ja die Bewegung des Fahrgastes (du auf Rollschuhen) und die Kräfte auf ihn in unterschiedlichen BSen betrachten. Und das tun wir einmal im BS IS (das ist die Straße) und einmal im BS des beschleunigten Busses. Die Bewegungen und Kräfte auf Dich für die beiden Bezugssysteme habe ich für den Fall, daß du auf Rollschuhen steht, beschrieben. In diesem Fall wirkt keine eingeprägte Kraft auf Dich. Aber wie beschrieben im BS Bus eine Trägheitskraft.

Die wäre aber da wenn man an der Frontscheibe lehnen würde bzw. wenn man auf diese aufschlägt. Das der Passagier dabei eine eingeprägte Kraft ausübt, und auf ihn selbst durch die Scheibe ausgeübt wird, ist glaube ich unstrittig - sonst bräuchte wir keine Air-Bags, Sicherheitsgurte und sonstige Sicherungseinrichtungen in unseren Fahrzeugen. Aber, die Kräfte treten nur dann auf, wenn der Passagier ebenfalls positiv oder negativ beschleunigt wird.

BS Sraße: Wenn Du während des Bremsvorganges an der Frontscheibe lehnst, dann wirst Du zusammen mit dem Bus negativ beschleunigt. Die auf den Bus wirkende eingepräget Kraft wirkt genauso auf Dich. Deine Geschwindigkeit wird wie die des Busses verringert. Auf Dich wirkt also die eingeprägte Bremskraft.
BS Bus: Auf Dich drückt eine Kraft von der Scheibe. Das ist die gleiche eingeprägte Kraft wie im BS IS vorhanden. Aber infolge dieser eingeprägten Kraft wirst Du im BS Bus nicht bewegt. Folglich muß da noch eine Kraft sein, welcher dieser eingeprägten Kraft entgegengesetzt ist; das ist die Trägheitskraft, welche dazu angesetzt wird.

Immer daran denken: Es geht um die mathematische Beschreibung der Bewegung in den Bezugssystemen. Im Bezugssystem Straße bewegst du dich (negativ beschleunigt). Also wirkt da eine freie engeprägte Kraft. Im BS Bus bewegst Du dich nicht, also muß da Kräftegleichgewicht herrschen.

Ich will für Kräfte eher auf so ein System raus, wie bei potentieller und kinetischer Energie die sich immer wieder zu 100% ergänzen. Also über zwei Bezugssysteme ergänzen sich die jeweiligen Kräfte zu 100%. Sozusagen ein "Krafterhaltungsgesetz".

Eingeprägte Kräfte sind unverändert und gleich in allen BSen vorhanden. Trägheitskräfte müssen zur Beschreibung der Bewegung in beschleunigten BSen hinzugefügt werden.

Da ist nichts gegen einzuwenden, wie das auch schon rmw formuliert hat, wenn was gescheites raus kommt - ok

Die Herren Newton und d'Alembert sowie 200 Jahre dieser angewandten Mechanik und Ingenieurleistungen danken für Dein Verständnis. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 19. Dez 2011, 20:44

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Er hat nach meiner Interpretation sich den Äther so vorgestellt:

Nicht ponderable, also nicht stofflich, kein Äther bestehend aus Teilchen, die sich bewegen können („aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen“). Damit sollten eigentlich nach der Vorstellung Einsteins die Emissiontheorien hinfällig sein, wo die Photonen sich als Teilchen bewegen, oder?


Nach Studium von WP "Ponderabilien" kommt man eventuell zum Verständnis seiner Wortwahl, indem man wägbare und unwägbare "Stoffe" unterscheidet. Man würde dann heutzutage den Begriff Äther mit einem "extrem hohen Vakuum (XHV)" vergleichen - und da kommt man dann auf die Problematik, dass es ein völlig materiefreies Vakuum mit Dichte ρ (Rho) = 0,000... kg/dm³ nicht gibt - dies scheint aber erst heutzutage etwas im Gespräch zu sein. Wie von Dir angesprochen, lehnt A.E. Vorstellungen von Teilchen ab, die durch den Raum sausen.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Es stellt sich also irgendetwas Immaterielles vor, was ruht.
Was dieses Etwas sein könnte hat er nicht gesagt. Auf jeden Fall ist dieses Etwas nicht materiell und es ruht. In diesem immateriellen, ruhenden Medium bewegen sich die elektromagnetischen Wellen.

Wie gesagt, wo Materielles endet, ist kaum beschreibbar - mit Hinweis auf die Schwierigkeit sich bei einem Kontinuum überhaupt der NULL zu nähern. Für mich wird es eine klare Vorstellung, wenn beispielsweise der Weltraum als ein "extrem hohes Vakuum" gedacht wird, dessen Zustand und Eigenschaften in einem Falle von der Geschwindigkeit oder im anderen Falle von der Beschleunigung eines Objektes abhängen - man wird dann einen Zusammenhang zwischen solchem "Medium" und den elmag-Wellen finden. Es käme dann darauf an, welche Vorstellung man hat - die werden sich bei uns Menschen unterscheiden. Ich würde dann sehr ins Detail gehen, d.h. es existiert ein auslenkendes Objekt, z.B. Elektron, welches entweder c überschreitet oder eine extreme Beschleunigung hat - dann wäre die Frage ganz simpel, wie ein solches Objekt weiter voran kommt, wenn sich der Ätherraum vor ihm staut - es wäre dann plausibel sich eine Kraft vorzustellen, die sehr weit durch den mit Äther gefüllten Raum läuft, bis eine Bewegung stattfindet, so dass das bewegte Objekt weiter voran käme - es wäre dann auch plausibel, wie diese "Information", dass noch immer "Platz gemacht" werden muß - hin und her pendelt. Vermutlich stehen hinter dem Entwurf sehr abstrakter Theorien von Wissenschaftlern erstmal anschauliche Modelle.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 19. Dez 2011, 20:48

Chief hat geschrieben: Was genau ist entstellt in dem Satz? Kannst Du eventuell den blauen Satz in Deine Sprache übersetzen und die genauere Bedeutung erklären?

Du entstellst, weil Du aus dem Zusammenhang schreibst und denkst.

Etwas so:
Ich schicke dir den Satz. Du bist ein gebildeter Mensch.
Freust Du Dich, nicht wahr?

ich hatte aber den zweiten Teil meines Manuskriptes vergessen:Du bist ein gebildeter Mensch. Aber eine physikalische Niete!
Freust dich noch?

Gruß
Ernst
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Re: Methode

Beitragvon Ernst » Mo 19. Dez 2011, 20:52

Chief hat geschrieben: Deine Theorie hat weder mit "Newton" noch mit "d'Alembert" was zu tun!

Was Du hier zur Dynamik sagst, hat die gleiche Relevanz wie jene von scharo. Nämlich gar keine. :lol:

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 19. Dez 2011, 21:26

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Du entstellst, weil Du aus dem Zusammenhang schreibst und denkst.

Etwas so:
Ich schicke dir den Satz. Du bist ein gebildeter Mensch.
Freust Du Dich, nicht wahr?

ich hatte aber den zweiten Teil meines Manuskriptes vergessen:Du bist ein gebildeter Mensch. Aber eine physikalische Niete!
Freust dich noch?


Das hat nichts mit dem "sich freuen" zu tun, der zweite Satz ändert nichts an der Bedeutung des ersten Satzes!

Also noch einmal: Kannst Du erklären was in dem blauen Satz steht? :mrgreen:

Genau so ist die Fragestellung bei angeblichem "entstellen" und "Reißen aus dem Zusammenhang" richtig: Was bedeutet eine selbständige Aussage, die für sich allein einen Sinn macht?

Ich bin und bleibt ein Fan von Dir, Chief ;)

Relativisten mögen aber keine selbstständigen Aussagen, die für sich allein einen Sinn machen. Sie mögen sogar überhaupt keine Aussagen, die einen Sinn machen. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon contravariant » Mo 19. Dez 2011, 21:32

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich bin und bleibt ein Fan von Dir, Chief ;)

Da wächst zusammen, was zusammen gehört.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Mo 19. Dez 2011, 22:43

Gerhard Kemme hat geschrieben:weiter voran kommt, wenn sich der Ätherraum vor ihm staut - es wäre dann plausibel sich eine Kraft vorzustellen, die sehr weit durch den mit Äther gefüllten Raum läuft, bis eine Bewegung stattfindet, so dass das bewegte Objekt weiter voran käme


Oder einfach so:

viewtopic.php?f=4&p=33352#p33352

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 20. Dez 2011, 07:55

Hannes hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es stellt sich also irgendetwas Immaterielles vor, was ruht.
Was dieses Etwas sein könnte hat er nicht gesagt. Auf jeden Fall ist dieses Etwas nicht materiell und es ruht. In diesem immateriellen, ruhenden Medium bewegen sich die elektromagnetischen Wellen.
Eine sehr vage, nicht näher beschriebene Vorstellung, und wie oft bei Einstein in einer verklausulierten Sprache. Er hat gesprochen, den Rest dürfen wir machen...

Ich wollte eigentlich eine Antwort von den Relativisten, die sich doch irgendeine Vorstellung machen müssten, was ihr Guru gesagt hat.
Für mich ist die Frage, WORAUS der Aether besteht,eher zweitrangig.
(Es gibt ja bereits konkrete Vorstellungen in Richtung e+e- Paaren. Diese paarweisen Elektronen-Positronen haben ihre elektrische Ladung abgestrahlt und sind daher für unsere Detektoren, die auf elektromagnetischer Basis arbeiten, nicht wahrnehmbar) )

Ein Relativist wie Ernst wird Dir nie eine Antwort über die Aussagen Einsteins über den Äther geben, noch geben wollen und noch geben können und wird ewig und endlos auf der Masche „Entstellen“, „Reißen aus dem Zusammenhang“ und blabla reiten – das kennen wir schon zu genüge.

Ernst vertritt ja eine Emissionstheorie des Lichts ohne Äther, wo Teilchen durch einen völlig leeren Raum in der Form von elektromagnetischen Wellen sausen.

Dann kommt Einstein 1921 und erzählt, es gäbe keinen leeren Raum, sonst könnten die elektromagnetischen Wellen dadurch nicht sausen, sondern es gibt einen mit Etwas gefüllten Raum, wobei dieses Etwas nicht aus materiellen Teilchen besteht, die sich bewegen können, sondern dieser mit etwas gefüllte Raum ruht.

Das ist eigentlich nichts Anderes als die Hypothese eines absolut ruhenden Äthers, die vor und zur Zeit von Einstein am meisten verbreitet war (Michelson, Poincaré, Lorentz & co.), die Einstein durch die Hintertür wieder aufgetischt hat, nur mit der unbegründeten und unbelegten Behauptung, dass dieser Äther nicht aus Teilchen besteht, Punkt, fertig, aus. Mehr ist das nicht als eine Negativerklärung, Einstein macht sich die Sache so einfach wie möglich, um seine Haut erst einmal rein rhetorisch mit dem Äther zu retten. Woraus dieser absolut ruhende immaterielle Äther bestehen solle, davon hatte Einstein offensichtlich keine blaße Ahnung und das interessierte ihn wohl auch nicht, Hauptsache er konnte damit zurückrudern, weil er inzwischen eingesehen hatte, dass Wellen sich ohne Medium nicht bewegen können. Wie immaterielle Wellen jedoch durch ein immaterielles Medium sich verbreiten können (das alles läuft dann ohne Materie) hat er nicht gesagt und es interessierte ihn auch nicht, die Erklärung darüber hat er der Nachwelt überlassen. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Di 20. Dez 2011, 09:03

Hallo Frau Jocelyne !
Ein Relativist wie Ernst wird Dir nie eine Antwort über die Aussagen Einsteins über den Äther geben, noch geben wollen und noch geben können und wird ewig und endlos auf der Masche „Entstellen“, „Reißen aus dem Zusammenhang“ und blabla reiten – das kennen wir schon zu genüge.

Ich freue mich immer wieder über deine angenehmen,realistischen Antworten.
Deinen Ausführungen ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Unsere Diskussion wird so schnell nichts an den Lehrmeinungen ändern,denn alles geht nach dem Spruch:
Unmögliches wird sofort gemacht,Wunder dauern etwas länger.
Aber wenn du die neuesten Nchrichten verfolgt hast, ist man bereits wieder auf der Suche nach einem unbekannten Materieteilchen, einem "unsichtbarem Photon",ähnlich dem Neutrino.
Mit besten Grüßen !
Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 20. Dez 2011, 09:26

Hannes hat geschrieben:
Aber wenn du die neuesten Nchrichten verfolgt hast, ist man bereits wieder auf der Suche nach einem unbekannten Materieteilchen, einem "unsichtbarem Photon",ähnlich dem Neutrino.

Naja, hoffentlich findet man diese unbekannten Materieteilchen nicht, sonst wäre die Vorstellung Einsteins widerlegt, wonach der Äther nicht aus Materieteilchen besteht, die überdies nicht wie Photonen oder Neutrinos durch die Gegend flitzen könnten. Das wäre ja so Schade für die Äthertheorie Einsteins, oder? ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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