Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » So 4. Dez 2011, 16:31

Hallo Trigemina !

Wer es aber 2-dimensional auf einem rotierenden Karussell nicht begreift, wird es 3-dimensional auf der rotierenden Erde erst recht nicht begreifen. Zusätzliche Verwirrung ist vorprogrammiert.

Na, sooooo kompliziert ist es dreidimensional doch nicht. Es wäre überhaupt besser, von einer zweidimensionalen (Papiermäßigen) Darstellung abzugehen.
Besonders die Corioliskraft ist dreidimensional besser zu verstehen.
Die Luftschichten,die in Nord-Südrichtung strömen, sind ja nicht "kräftefrei",
da ja die Erdanziehung zusätzlich mitspielt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 16:47

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben:wann wirst aufhören, nur Dreck um Dich zu schmeißen? Die Diskussionskultur bei Dir ist auf dem untersten Niveau gesunken.

Ich schmeiße nichts, sondern stelle objektiv fest, Daß Du in Sachen Mechanik keinerlei Kompetenz hast.

Was die Feder-Kugel-System betrifft, werde ich eventuell nächste Wochenende genauer erklären. Werden wir dann sehen, ob Du dich würdig beteiligst, oder mit abgedroschenen und nichtsaussagenden Formeln, sowie Beleidigungen, Deinem Allwissen zu präsentieren versuchst.

Verschone mich damit. Deine elementare Unwissenheit dazu hast Du genügend präzisiert und zu einer elementar falschen Aussage geführt. Du weißt nicht, was im einfachsten Fall eine Beschleunigung ist (ist tot im OT, da ist nichts, F(dt)=0; a(dt)=0 , was immer das sein soll, Mathematik und Physik ist´s jedenfals nicht), maßt Dich aber an, in Sachen einer etwas komplizierteren Beschleunigung ala Coriolis mitzureden bzw. besserzuwissen, als 99% der Literatur, von mir gar nicht zu reden . Du hast mich damit, oder vielmehr mit Deiner halsstarrigen Unbelehrbarkkeit derartig enttäuscht und Dich so ins fachliche Abseits gestellt, daß ich jeden fachlichen Dialog dazu mit dir zukünftig lasse. Also bitte veröffentliche deinen Unsinn hier weiter. Es sind schon noch einige andere, welche davon nichts verstehen. Ich jedenfalls überlese das und korrespondiere dazu nur noch mit Teilnehmern, welche nicht störrisch auf ihrer privaten Vorstellung beharren, sondern irgendwie lernfähig erscheinen. Natürlich werde ich auch zukünftig Deine Beiträge in Kurzform bewerten. Als Hinweis und Schutz für diese lernwillige Teilnehmer.

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Corioliskraft die Zehnte

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 17:22

rmw hat geschrieben: So ist es auch mit den Fliehkräften. Eine Differenz oder nicht vorhandene Beschleunigung und damit nicht vorhandene Kraft zur Corioliskraft zu erklären ist eine sinnfreie Vorgangsweise (ich bin halt ein freundlicher Mensch, dagegen komm´ ich einfach nicht an) ob diese nun von Feynman stammt oder Einstein oder wem auch immer. Es sollte halt dazu reichen das man zuerst tatsächlich vorhandene Beschleunigungen bestimmt und daraus dann die Kräfte berechnet.

Du bist auch ein Mensch, dem offenbar Systematik in der Mechanik egal ist. Wie Du die beiden Kräfte nennst, ist schnurz. Sie sind aber unterschiedlicher Natur. Die eine ist nur vom Ort abhängig und die andere vom Ort und von der Relativgeschwindigkeit. Und wenn die Richtung der Relativgeschwindigkeit irgendwie ist, dann nuß man sie entsprechend ihren unterschiedlichen Gesetzen unterschiedlich berechnen.
Dein Hemmnis ist die Fixierung Deiner Gedanken auf das äußere Bezugssystem. Da gibts weder Coriolis noch Trägheit und natürlich kann man dort die eingeprägten Kräfte zusammenfassen, um die verursachte Beschleunigung zu bestimmen.
Aber verinnerliche einen Bezug auf das rotierende System. Darin sind drei Kräfte unterschiedlicher Natur vorhanden; die zuvor eingeprägten Kräfte, die Trägheitskraft und die Coriliskraft.
Im allgemeinen besitzen alle eine unterschiedliche Richtung und müssen demzufolge entsprechend iher Natur unterschiedlich berechnet werden.

Der Sonderfall der konzentrischen Relativbewegung mit der Folge gleichgerichteter Trägheitskraft und Coriliskraft ist ja nur hier speziell so und kann daher doch nicht verallgemeinert werden.
Ich geb die Hoffnung dieser Erkenntnis nicht auf; bei Dir.

Bild

Und überleg, was mit den Richtungen Fc und Fz passiert, wenn die Bahn leicht elliptisch wäre. Fz bleibt radial, Fc fällt aus der Radialen. Das ist ihr systematischer Unterschied. Vektor Fz+Fc ist verändert

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » So 4. Dez 2011, 17:34

Chief hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Auch auf dem Äquator wirken die Corioliskräfte auf ein Foucault-Pendel, ausser in Nord-/Süd-Richtung, da diese Schwingungsebene parallel zur Erddrehachse steht. Bei einer Halbschwingung nach Osten wirkt die Corioliskraft nach oben, bei einer Halbschwingung zurück nach Westen wirkt sie nach unten, so dass die resultierenden Corioliskräfte nichts zur Drehung beitragen...


Richtig.
:?
Es bleibt doch unstimmig, denn das Foucault-Pendel in Nord-Süd-Richtung unterliegt schon noch mindestens einer (Trägheits)kraft, grade wenn die Corioliskraft sinnfrei definiert ist.

Also wenn man die Verhältnisse auf Planeten vollständig beschreiben will, fehlt eine weitere Kraft-Komponente.

Gruß
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Re: Corioliskraft die Zehnte

Beitragvon galactic32 » So 4. Dez 2011, 17:42

Ernst hat geschrieben:
rmw hat geschrieben: So ist es auch mit den Fliehkräften. Eine Differenz oder nicht vorhandene Beschleunigung und damit nicht vorhandene Kraft zur Corioliskraft zu erklären ist eine sinnfreie Vorgangsweise (ich bin halt ein freundlicher Mensch, dagegen komm´ ich einfach nicht an) ob diese nun von Feynman stammt oder Einstein oder wem auch immer. Es sollte halt dazu reichen das man zuerst tatsächlich vorhandene Beschleunigungen bestimmt und daraus dann die Kräfte berechnet.

Du bist auch ein Mensch, dem offenbar Systematik in der Mechanik egal ist. ...
Die Idee eines anderen System's scheint völlig fremd?
Nur weil 99% der Lehrbücher ein offensichtlich Unlogisches verbreiten, ist's kein Grund sich so etwas zu fügen.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 18:19

Chief hat geschrieben: Wie man mit Kräften Verwirrung "vorprogrammieren" kann zeigt Walter Fendt in vielen seiner schönen Animationen.
Bild
Mlt Kraftvektoren

Die Verwirrung ist Dein Eigentum. Der Verfasser allerdings hat volle Klarheit. Weil das selbstverständlich einfach zu beschreiben ist. Im äußeren System. Nur mit eingeprägten Kräften ohne Trägheitskräfte ala Corilis und Zentrifugalkraft.

Bild

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 18:30

Trigemina hat geschrieben:Wer es aber 2-dimensional auf einem rotierenden Karussell nicht begreift, wird es 3-dimensional auf der rotierenden Erde erst recht nicht begreifen. Zusätzliche Verwirrung ist vorprogrammiert.

Zweidimensional ist hier schon viel zu komplex. Dem "Experten" ist schon das eindimensionale Feder-Masse-System eine harte Nuß, welche er entgegen den 99% wertlosen Büchern nur mittels eigener Gedanken lösen mußte und sogleich die bisherige Mechanik entthronte mit der Feststellung, daß in den Umkehrpunkten doch tatsächlich entsprechend seiner privaten Mathematik F(dt)=0 und a(dt)=0 dort alles tot ist und deshalb die Beschleunigung dort in Wahrheit Null ist. Ganze Generationen von Physikern und Mechanikern können angesichts solchen Genies vor Neid erblassen.
Und ich schäme mich, daß ich die alte Version "immer noch behaupte" (O-Ton des Experten)

Lustig hier, nicht ;)
Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » So 4. Dez 2011, 19:23

Chief hat geschrieben:Das ist auch richtig, Corioliskraft wirkt auch bei Nord-Süd-"Schwingung" weil die Pendellänge < "unendlich" ist.
Nee, 'meine schon eine weitere Ablenkkraft, da ja ettliche Coriolis sich zu eng definieren.

Eine freie Nord-Süd-Bewegung am Äquator unterwandert doch der dort auf der Erde sitzende Beobachter.

Eine vollständige Beschreibung bräuchte also eine Co-Coriolis-Effect, im bisherigen Definitionsjungle.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon galactic32 » So 4. Dez 2011, 19:31

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Die Verwirrung ist Dein Eigentum.

http://www.walter-fendt.de/ph14_math/karussell_z1.gif
Dann erkläre mal welche Kraft zieht die Masse weg von der Drehachse! Wie man sieht ist diese Kraft tatsächlich vorhanden (also keine relativistische "Scheinkraft"). :mrgreen:
Die entscheidende Idee ist ja, daß man nach der Skizze eigentlich den ungedrehten Fall hat , ω=0.
Das Wort Absolut im Zusammenhang mit Rotation wird wohl in vielen % der Lehrbücher vermieden, ( damit wohl eine SRT besser geschluckt wird ) .
Es wird nicht verstanden welcher Effect oder Kraft dafür verantwortlich ist, daß Erde-Mond im Unterschied zum absolut nicht rotierenden Fall einfach ineinanderstürzen.

Gruß
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Re: Corioliskraft die Zehnte

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 19:50

Highway hat geschrieben: Wenn nun die Corioliskraft auch für Massen auftritt die sich nicht radial zur Drehachse bewegen, und ich denke das ist strittige Thema, dann müßen Satellitten die auf gleicher Bahnhöhe, mit, vom Betrag her, unterschiedlicher Differenzgeschwindigkeit zur Erde fliegen um auf gleicher Bahnhöhe fliegen zu können. Die Corioliskraft wirkt ja in ersten Fall Gravitationskraft verstärkend und im zweiten Fall Gravitationskraft vermindernd.
Kennt jemand eine Bestätigung dazu oder ist meine Annahme falsch?

Das ist doch klar. Da mußt Du nicht ins rotierende Bezugssystem gehen. Im äußeren nichtrotierenden BS muß die Winkelgeschwindigkeit in beiden Richtungen konstant sein. Dann ist sie relativ zur Erde unterschiedlich. Praktisch werden aber alle Satelliten in Ostrichtung gestartet, um den "Schwung" der Erde auszunutzen.

Gruß
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