rmw hat geschrieben: So ist es auch mit den Fliehkräften. Eine Differenz oder nicht vorhandene Beschleunigung und damit nicht vorhandene Kraft zur Corioliskraft zu erklären ist eine sinnfreie Vorgangsweise (ich bin halt ein freundlicher Mensch, dagegen komm´ ich einfach nicht an) ob diese nun von Feynman stammt oder Einstein oder wem auch immer. Es sollte halt dazu reichen das man zuerst tatsächlich vorhandene Beschleunigungen bestimmt und daraus dann die Kräfte berechnet.
Du bist auch ein Mensch, dem offenbar Systematik in der Mechanik egal ist. Wie Du die beiden Kräfte nennst, ist schnurz. Sie sind aber unterschiedlicher Natur. Die eine ist nur vom Ort abhängig und die andere vom Ort und von der Relativgeschwindigkeit. Und wenn die Richtung der Relativgeschwindigkeit irgendwie ist, dann nuß man sie entsprechend ihren unterschiedlichen Gesetzen unterschiedlich berechnen.
Dein Hemmnis ist die Fixierung Deiner Gedanken auf das äußere Bezugssystem. Da gibts weder Coriolis noch Trägheit und natürlich kann man dort die eingeprägten Kräfte zusammenfassen, um die verursachte Beschleunigung zu bestimmen.
Aber verinnerliche einen Bezug auf das rotierende System.
Darin sind drei Kräfte
unterschiedlicher Natur vorhanden; die zuvor eingeprägten Kräfte, die Trägheitskraft und die Coriliskraft.
Im allgemeinen besitzen alle eine unterschiedliche Richtung und müssen demzufolge entsprechend iher Natur unterschiedlich berechnet werden.
Der Sonderfall der konzentrischen Relativbewegung mit der Folge gleichgerichteter Trägheitskraft und Coriliskraft ist ja nur hier speziell so und kann daher doch nicht verallgemeinert werden.
Ich geb die Hoffnung dieser Erkenntnis nicht auf; bei Dir.

Und überleg, was mit den Richtungen Fc und Fz passiert, wenn die Bahn leicht elliptisch wäre. Fz bleibt radial, Fc fällt aus der Radialen. Das ist ihr systematischer Unterschied. Vektor Fz+Fc ist verändert
Gruß
Ern