Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Coriolismärchen

Beitragvon Ernst » Sa 3. Dez 2011, 23:48

Chief hat geschrieben: Die Schreibweise ist offensichtlich 'unkonventionell'. Das ist aber kein Grund einen "persönlichen Angriff" zu starten.

Ich habe das alles gelöscht. Es bringt ja auch nichts.
Dann sind eben alle Quellen zu 99% Plagiate eines fakes.

Gruß
Ernst
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Re: Coriolismärchen

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 09:57

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Also was ist mit der Feder-Masse und der Beschleunigung in der Amplitudenposition. :?:

Das Problem kann ganz leicht mathematisch gelöst werden: Besitzt eine Funktion an irgend einer Stelle ein (lokales) Extremum und ist die Funktion dort differenzierbar, so ist an dieser Stelle die erste Ableitung gleich null.

Sehr infomativ.

x=A*sin(ωt)
v=A*ω*cos(ωt)
a= - A*ω²*sin(ωt)

Maximum suchen (auf Deine Art ;) ):

da/d(ωt)=0
- A*ω²*cos(ωt)=0
cos(ωt)=0
ωt = π/2 ; ωt = π3/2

Maximale Beschleunigung liegt bei ωt = π/2 ; ωt = π3/2

So einfach ist das. Ganz zu schweigen, man daß das schon aus der Substitution der obigen Gleichungen

a = - ω²*x

herausliest. Und noch viel einfacher, wenn man da nur mit Intuition herangeht.
Da ist es dann ja verständlich, wenn jemand diese einfachst Sache nicht beherrscht, er dann nicht weiß, was Beschleunigung ist. Und jemandem, der nicht weiß, was Beschleunigung ist, dem kann man nun mal nicht die Coriolisbeschleunigung erklären.

Zumal dessen Lernfähigkeit blockiert ist durch das "Wissen", daß die gesamte Fachliteratur 99%ig das Plagiat eines Fakes ist. Und dann bockig bemerkt "Behauptest Du immer noch ?"

Ich äußere mich zu solchem physikalischen Unwissen und solcher Einstellung nicht mehr. Weder objektiv noch subjektiv noch sonstwie.

Gruß
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Re: Coriolismärchen

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 10:08

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Dann sind eben alle Quellen zu 99% Plagiate eines fakes.

Da hat er natürlich Recht, es ist alles darauf ausgelegt die Rolle von Bezugssystemen der RT anzupassen was dann offensichtlich zu lächerlichen Ergebnissen führt.

Damit hast Du Dich nun gerade auch ins endgültige physikalische Abseits gestellt und Deine restliche Kompetenz verspielt. Mit solcher Einstellung seid ihr beide nur zu bedauern. Und Deine formellen Kenntnisse sind auch für die Tonne. Diese Mechanik wurde entwickelt, als von RT nicht die Spur einer Ahnung war.

Geh mal entsprechend der Einladung ins Forum von JL, die ist ein Fan von Dir. Da hast Du den ungeheuren Vorteil, daß Deine objektiv verlorene Kompetenz dort nicht benannt werden kann, weil das dann nicht "freigeschaltet" wird.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 4. Dez 2011, 10:11

Harald Maurer hat geschrieben: Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=NFa5fecX-0s


Danke Harald. Das kannte ich nicht. Eine großartige technische Entwicklung. Die Wirkungsweise ist hier beschrieben:

http://www.rolandsteffen.de/Corioliskraft.pdf

Gruß
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Re: Coriolis-Messung

Beitragvon scharo » So 4. Dez 2011, 13:03

Lieber Harald,

etwas hast Du missverstanden und Deine Links sind irreführend! Die Frage nach der Messbarkeit der C-Kraft bezog sich auf dem Rahmen des Globus, bzw. beim kreisenden Motorrad – und da wirst Du nie und nimmer eine C-Kraft messen können.

Foucault-Pendel: Du schreibst, am Äquator dreht er sich nicht, so steht auch überall, es ist eine messbare Tatsache. Ernst und Co behaupten aber etwas anderes: Nur bei Anfangsschwingung in exakter Nord-Süd-Richtung (parallel zu Drehachse). Alle andere Richtungen sind nicht mehr parallel zu Drehachse – da müsste der Pendel sich doch drehen und bei exakt Nord-Süd und von mir aus West-Ost (angeblich nur vertikal) stehen bleiben. Hat man so was beobachtet, gemessen?

http://theory.gsi.de/~vanhees/faq-pdf/coriolis.pdf – Holger Smolinsky:
„5 F: Was ist die Coriolis-Kraft?
A: Die Coriolis-Kraft ist eine Kraft die in rotierenden Systemen auftritt, wenn eine Bewegung
auf die Drehachse zu / rsp. von ihr weg stattfindet.

Der Mann hat offensichtlich keine Ahnung von Mechanik, würde Ernst meinen. :lol:

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Coriolismärchen

Beitragvon scharo » So 4. Dez 2011, 13:05

Hallo Chief,

es ist sinnlos mit Ernst weiterhin in diese Richtung zu diskutieren. Er kann, wird aber nie wollen, die Sache zu verstehen.
Zum hundersten Mal wurde er aufgefordert die angebliche Corioliskraft bei der Kreisbewegung zu erklären – schafft er aber nicht. Stattdessen kommt er mit Mathemogeleien, aus der nur der Schluss gezogen werden kann, dass er erhebliche Probleme mit der Lösung der (a + b)² hat.

Gruß
Ljudmil
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon scharo » So 4. Dez 2011, 13:08

Lieber Ernst,

wann wirst aufhören, nur Dreck um Dich zu schmeißen? Die Diskussionskultur bei Dir ist auf dem untersten Niveau gesunken.
„Ich versichere auch, es handelt sich nicht zu 99% um Plagiate eines fakes“

Dann hast Du nicht die geringste Ahnung vom geistigen Vorschritt. Alles in dieser Welt funktioniert nach diesem Prinzip – 99% wird von den Vorgängern übernommen und 1% eigene schöpferische Leistung dazu beigegeben. Bei Lehrbücher noch weniger, da wird eher nur didaktisch etwas abgeändert, oder Neuentwicklungen, die auch nicht unbedingt vom Autor stammen, hinzugefügt. So was hat mit „Plagiaten“ nur in Deinem Kopf etwas zu tun.

Was die Feder-Kugel-System betrifft, werde ich eventuell nächste Wochenende genauer erklären. Werden wir dann sehen, ob Du dich würdig beteiligst, oder mit abgedroschenen und nichtsaussagenden Formeln, sowie Beleidigungen, Deinem Allwissen zu präsentieren versuchst.

Schönen Sonntag wünsche ich Dir
Ljudmil
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 4. Dez 2011, 13:08



Auch in einem geraden schwingenden Rohr treten Trägheitskräfte auf, die zu
Bestimmung des Massestroms genutzt werden können.


Der ganze Wirbel um die Corioliskraft ist nichts anderes als der Streit um des Kaisers Bart.
Es handelt sich um Trägheit, das ist alles.

Diese Trägheit beweist dass ein Bezug existiert der unabhängig vom Lichtleitbezug ist und
dessen Bereich grossflächiger ist als der vom Lichtbezug.

In "Äther" gesprochen.
Der Lichtleitbezug wird direkt von Masse beeinflusst, der der Trägheit nicht, bzw. nur durch wesentlich grössere Massen.

Das läuft darauf hinaus dass sowohl der Lichtleitbezug local ist, also auch der der Trägheit, nur halt in anderen, wesentlich grösseren Bereichen.

In etwa so:
Die Masse der Erde ist stark genug in ihrem Nahbereich das Lichtlaufen zu bestimmen.
Die Masse der Galaxie, bzw. des Galaxiehaufens, ist mächtig genug den "Äther" so zu beeinflussen dass die Trägheit als -unabhängig- von der Masse der Erde erscheint.

Darum kann mit dem auf Licht aufgesetztem Sagnacinterferometer Rotation in Bezug zur Erde gemessen werden, mit auf Masse aufgebauten Interferometern (Laserkreisel) die Rotation der Erde selbst erfasst werde.

Nochmal! das was Michelson + Gale gemesen haben wollen ist nicht möglich, sie haben sich selber was vorgemacht.


Gruss Kurt
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Corioliskraft die Zehnte

Beitragvon rmw » So 4. Dez 2011, 13:13

Ernst hat geschrieben:Weil sie nur im Sonderfall die Richtung der Fliehkraft hat. ...Und weil sich nur damit ein einheitliches Rechenmodell für alle denkbaren Situationen erstellen läßt.

Wenn man hier eine sinnvolle Definition treffen wollte so könnte man hier zunächst von den absoluten (allgemeinen, stationären, unbewegten, oder so irgend etwas) Kreisbeschleunigungen und damit Kreiskräften sprechen. Das wäre dann die Zenrtripetalbeschleunigung und damit die Fliehkraft (bzw. Zentrifugalkraft)
Das könnte man eventuell auch Kreisbeschleunigungen(kräfte) 1. Ordnung bezeichnen. (Den Ordnungsbegriff verwendet man ja sonst auch für alles mögliche und unmögliche)

Als nächsten Schritt könnte man Relativbewegungen (und damit Beschleunigungen bzw. Kräfte) einführen. (Könnte auch 2. Ordnung heißen oder was einem sonst noch einfallen mag). Die könnte man dann unterteilen in geradlinige Bewegungen gegenüber dem Kreis und gekümmte Bewegungen. Das sind die Corioliskräfte.
Als Speziallfall kann man dann eine Bewegung um das gleiche Zentrum wie die Scheibenbewegung ansehen. Die Zentripetalbeschleunigung vergrößert sich dann eben oder verringet sich. Sinnvollerweise berechnet man dann aus Absolutbeschleunigung der Scheibe und Relativbeschleunigung des Gegenstandes zur Scheibe die tatsächliche Beschleunigung und damit auch in Folge die tatsächliche Kraft.

Wenn ich einem beschleunigenten Zug mit gleicher relativer Beschleunigung entgegenlaufe dann werde ich ja auch nicht beschleunigt und dementsprechend wirkt auch keine Kraft auf mich. Oder wenn ich rein Kräfte betrachte so ist es nach außen hin gleichgültig ob ich mit zwei meiner Finger mit 20 N gegeneinander drücke oder ich sie nur ohne Kraft gerade zusammmen halte. Die nach außen wirkende Summe ist zwar die gleiche, nur im einen Fall wirken eben Kräfte gegeneinander im anderen Fall eben nicht.

So ist es auch mit den Fliehkräften. Eine Differenz oder nicht vorhandene Beschleunigung und damit nicht vorhandene Kraft zur Corioliskraft zu erklären ist eine sinnfreie Vorgangsweise (ich bin halt ein freundlicher Mensch, dagegen komm´ ich einfach nicht an) ob diese nun von Feynman stammt oder Einstein oder wem auch immer. Es sollte halt dazu reichen das man zuerst tatsächlich vorhandene Beschleunigungen bestimmt und daraus dann die Kräfte berechnet.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Trigemina » So 4. Dez 2011, 14:42

Scharo hat geschrieben:Foucault-Pendel: Du schreibst, am Äquator dreht er sich nicht, so steht auch überall, es ist eine messbare Tatsache. Ernst und Co behaupten aber etwas anderes: Nur bei Anfangsschwingung in exakter Nord-Süd-Richtung (parallel zu Drehachse). Alle andere Richtungen sind nicht mehr parallel zu Drehachse – da müsste der Pendel sich doch drehen und bei exakt Nord-Süd und von mir aus West-Ost (angeblich nur vertikal) stehen bleiben. Hat man so was beobachtet, gemessen?


Auch auf dem Äquator wirken die Corioliskräfte auf ein Foucault-Pendel, ausser in Nord-/Süd-Richtung, da diese Schwingungsebene parallel zur Erddrehachse steht. Bei einer Halbschwingung nach Osten wirkt die Corioliskraft nach oben, bei einer Halbschwingung zurück nach Westen wirkt sie nach unten, so dass die resultierenden Corioliskräfte nichts zur Drehung beitragen. Die 'Rechte Hand Regel' hilft der Veranschaulichung.

An den Polen dagegen wirken die Corioliskräfte immer gegen die Drehrichtung der Erde, weil die Schwingungsebene des Pendels stets senkrecht zur Erddrehachse steht.


Wer es aber 2-dimensional auf einem rotierenden Karussell nicht begreift, wird es 3-dimensional auf der rotierenden Erde erst recht nicht begreifen. Zusätzliche Verwirrung ist vorprogrammiert.

Gruss
Trigemina
 
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