Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Fr 25. Nov 2011, 23:14

Harald Maurer hat geschrieben:Demnach ist der Michelson-Gale-Versuch wohl auch ein schiefgegangenes Experiment...
Relativistenlogik!


Hallo Harald, das Michelsan- Gale-Experiment ist definitiv schiefgegangen.
denn sie konnten das was sie gemessen haben wollen nicht messen.
Das ist technisch unmöglich!


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Fr 25. Nov 2011, 23:19

Kurt hat geschrieben:Hallo Harald, das Michelsan- Gale-Experiment ist definitiv schiefgegangen.
denn sie konnten das was sie gemessen haben wollen nicht messen.
Das ist technisch unmöglich!

Und wenn Du diese Falschbehauptung noch so oft wiederholst, wird sie nicht wahr!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Fr 25. Nov 2011, 23:26

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Harald, das Michelsan- Gale-Experiment ist definitiv schiefgegangen.
denn sie konnten das was sie gemessen haben wollen nicht messen.
Das ist technisch unmöglich!

Und wenn Du diese Falschbehauptung noch so oft wiederholst, wird sie nicht wahr!


Es ist keine Falschbehauptung, es ist unmöglich dass sie das was behauptet wird gemessen haben können.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Fr 25. Nov 2011, 23:53

Harald Maurer hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:Harald Maurers Experiment ist schief gegangen, ein Desaster, war wohl nicht so gut vorbereitet.
Hätte bei besserer Vorbereitung geklappt und bewiesen, daß es keinen Äther gibt.

Aha! Ein Experiment ist also gelungen, wenn es beweist, dass es keinen Äther gibt und schiefgegangen, wenn es richtungsabhängige Lichtgeschwindigkeiten ergibt (was ein lichttragendes Medium ebenso nachweist wie der Sagnac-Effekt!). Demnach ist der Michelson-Gale-Versuch wohl auch ein schiefgegangenes Experiment...
Relativistenlogik!

Grüße
Harald Maurer



Ich bin der Meinung, daß das Experiment durchaus Sinn macht und als Einweglichtmessung hätte funktionieren
können, mit der Konsequenz, Äther oder Nicht Äther.
Leider war wohl die Technische Vorbereitung und Durchführung nicht gut gelaufen.
Ich weiß nicht wie hoch die Kosten sind für so ein Experiment, das Ergebnis hätte aber auch sein können (meine Meinung),
kein Äther.
Das fatale daran wäre gewesen, daß Leute, die dieser Idee Jahrzehnte anhängen, ihre Zeit vergeudet hätten.
Der umgekehrte Fall wäre eine Revolution.
Also, so ein Experiment sauber durchgeführt, wäre schon für sich ein Erfolg, die Organisation war wohl schlecht.

Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 00:04

Da der "Corioliskenner" alles durcheinander gebracht hat und nun auch Kurt verwirrt, noch einemal die ganz einfache Rechnung im IS Bezugssystem. Kurt soll erstmal die obige Geschichte von Max und Moritz lesen
Da das Motorrad auch noch zu kompliziert, nehmen wir nun ´ne Uhr. Die hat nur noch einen großen Zeiger; an der Zeigerspitze befindet sich die untersuchte Masse.

1. Fall
Die Uhr selbst rotiert mit der Winkelgeschwindigkeit ωu , der Zeiger seinerseits rotiert mit der Winkelgeschwindigkeit ωz auf der Uhr. Uhr und Zeiger rotieren im gleichen Drehsinn "rechtsherum". Da ist doch augenscheinlich, daß die resultierende Winkelgeschwindigkeit der Masse ist ωr=ωu+ωz.
Die Zentripetalkraft ist bekanntlich Fz=m*ωr²*R
Damit wird in diesem Fall
Fz=m*(ωu+ωz)²*R
und im Sonderfall ωu=ωz=ω
Fz=4*m*ω²*R

2.Fall.
Gleiche Szene. Uhr bewegt sich wieder mit ωu "rechtsrum". Der Zeiger aber läuft nun auf der Uhr mit ωu "linksrum". Da ist doch nun augenscheinlich die resultierende Winkelgeschwindigkeit der Masse ωr=ωu-ωz.
Die Zentripetalkraft ist bekanntlich Fz=m*ωr²*R
Damit wird in diesem Fall
Fz=m*(ωu-ωz)²*R
und im Sonderfall ωu=ωz=ω
Fz=0

Und genau dieses selbe Ergebnis erhält man bei richtigem Umgang bei Rechnung im rotierenden Bezugssystem, also im Bezugssystem der Uhr. Alles identisch zum Motorrad.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 26. Nov 2011, 00:23

Hallo Ernst,
ich hab die Beiträge nicht mitgelesen.

Auch der Begriff Corioliskraft ist mir nicht klar.

Lass mich mal mein "G-Experiment" machen, zeig mir ob das diese Kraft ist worums hier geht, hilf mir es zu verstehen.

Es sei eine sich drehende Scheibe, sie ist an einer Stange befestigt, die Stange geht durch die Scheibe.
Die Stange stehe still, drehe sich also nicht mit.

Auf der Scheibe befindet sich ein Käfig mit einer Kugel drin.
Die Kugel kann sich im Käfig in jede Richtung frei und ungebremst drehen.
Im Käfig sind viele Drucksensoren angeordnet, sie stellen die Kräfte fest welche die Kugel auf den Käfig ausübt und welche Ausrichtung die Kugel hat.
Auch ob, und wie sie sich dreht.

Der Käfig kann auf der Scheibe an jeden Ort verschoben werden.

Käfig sei in der Mitte, Kugel rotiert synchron mit.
Es entsteht eine Kraft die direkt nach aussen zeigt.

Ist das die Fliehkraft?


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 07:49

Chief hat geschrieben: Aha, und wo findest Du da 2*ω*r statt 2*v? :idea:

Erstmal habe ich das eingestellt, um scharos unsinnige Aussage (wirkt nur bei radialer Bewegungskomponente) anschaulich richtig zu stellen.

Extra für dich habe ich ja aber gerade den Motorradfahrer auf den Uhrzeiger gesetzt. :)
Der Motorradfahrer hat v und der (masselose) Zeiger mit der Länge R hat ω.
Und für solche Kreisbewegung gilt nach Adam Rise v=ω*R.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 10:07

Highway hat geschrieben:Auch wenn man sich vorstellt mit einem Fahrad oder Motorad auf einer solchen Scheibe, entgegen der Drehrichtung, zu fahren, so dass man von aussen betrachtet scheinbar still steht, glaube ich nicht, dass man dies kann ohne sich in Richtung Zentrum zu lehnen.

Probier es einfach aus. ;) Wirst sehen, kannst Dich schön gerade halten.
Oder guck Dir nochmal diese Animation an:

Bild

Der Rote ist der Motorradfahrer.
Beachte die Drehrichtung der Scheibe/Karussells ist umgkehrt gegenüber meinem Beispiel. Der Rote rotiert aber auf der Scheibe/Karussell auch hier entgegengesetzt zur Drehrichtung der Scheibe/Karussells mit identischem Betrag der Winkelgeschwindigkeit.
Sodaß er im Außensystem steht. Was sollte ihn da umhauen?

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 10:56

Wieso nimmst du nicht Stellung zu meinem Einwand, dass unabhängig von der Drehrichung die Zentripedalkraft immer zum Zentrum weist. Wo ist denn da der Denkfehler bzw. was ist unzulässig an der Denkweise?

Ja, die Zentripetalkraft wirkt stets ins Zentrum. Wenn aber keine da ist, dann wirkt keine. Und da die summierte Winkelgeschwindigkeit Null ist, ist keine Zentripetalkraft da.

Und ich bin erstmal auch nicht mehr da. ;)

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Hannes » Sa 26. Nov 2011, 11:27

Ernst hat geschrieben:Und ich bin erstmal auch nicht mehr da.

Kann nicht schaden, denn die "Physik" unter dem Grundschulniveau wird langsam fade.
Zuletzt geändert von Hannes am Sa 26. Nov 2011, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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