Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Fr 25. Nov 2011, 21:23

Chief hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:...
wir wollen schließlich das gescheiterte Jupiterexperiment wiederholen.


Ach so Jupiterexperiment... Jupiterexperiment...

Was ist das überhaupt? :mrgreen:



Das ist das Analogon zur Kemmschen Kalt-Schleuderperformance
und dient dem Äthernachweis mit Hilfe des Jupiter.

Nein, spaß bei Seite, bei technisch versierter Ausführung, warum sollte das nicht gelingen.
Bei Erfolg hätte die SRT Herrn Maurer als Fan gewonnen.

Wenn man natürlich bei der Forumsarbeit immer einnickt wie Sie,
dann bekommt man die Antworten von Harald Maurer nicht mit.

Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 25. Nov 2011, 21:33

Kopernikus hat geschrieben:die Physik kommt in allen Belangen ohne Äther aus, sie braucht keinen Äther um alle gefundenen Phänomene
zu beschreiben.

Also, nur Ihr wollt einen Äther haben, also jetzt bitte mit Fleisch am Knochen:
was soll denn Euer Äther leisten,


:mrgreen: Wir - die physikalischen und mathematischen Experten - sind sogar richtige Äther-Fans.
Denn Fragen sollten nicht nur in der Schule und an der Uni beantwortet werden - sondern es sollte ganz allgemein Antworten auf Fragen wie:

    Wie entsteht eine Lichtwelle?
    Wie wird eine elmag-Welle übertragen?
    Was ist eine Trägheitskraft?
    Wie entsteht die Corioliskraft?
    Was sind elmag-Wellen?

geben.
Wobei solche Antworten "Übersetzungen" des naturwissenschaftlichen Sachverhaltes in die Menschenwelt sein sollten - solche Antworten können mathematisch quantitativ im Rahmen der Theoretischen Physik sein - aber sie sollten auch anschaulich und verständlich für die interessierte Bevölkerung sein.
Wie nicht anders zu erwarten, vertreten unterschiedliche Fachleute unterschiedliche Äthertheorien - somit vertrete ich also die Äthertheorie_GK - siehe:

http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/%C3%84thertheorie_G.K.
und
viewtopic.php?f=4&t=13&start=0#p121
und
http://www.amazon.de/Von-Antenne-Notizen-%C3%9Cbertragung-elektromagnetischer/dp/3837038629/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1322251940&sr=1-1 und http://www.amazon.de/Von-Antenne-%C3%9Cbertragung-elektromagnetischer-ebook/dp/B0050I7ZLO/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1322252011&sr=1-2 und http://www.libreka.de/9783837038620

Inhaltlich:
Es geht um Verständnis und Anschauung und damit - mir - nicht um Abstraktion und Erarbeitung eines mathematischen Theorie-Modells - somit werden Kenntnisse aus dem Bereich Schall im Medium Luft auf die Verhältnisse des - angenommenen - Äthers übertragen - denn Luft kennt jeder und Schall auch, d.h. man kann dort anknüpfen, wenn man Verständnis und Anschauung schaffen will.
Somit in aller Kürze: Eine elmag-Welle wird dann erzeugt, wenn die Lichtgeschwindigkeit überschritten wird oder wenn ein Objekt im Medium Äther sehr schnell beschleunigt wird, d.h. ein steiler Flankenanstieg vorhanden ist. Die konstante Lichtgeschwindigkeit (und Schallgeschwindigkeit) ergibt sich, da bei der Wellen-Erzeugung durch die Auslenkung eines Wellenerregers die Ätherteilchen (bei Schall: O2-Moleküle) weiträumig aus dem Weg geräumt werden müssen, bevor sich vor dem Wellenerreger (Membran) überhaupt irgendetwas bewegen kann - der tägliche Vorgang in Verkehrsmitteln: "Bitte durchgehen, damit noch jemand zusteigen kann!" - d.h. bis zum Ende des Mediums muß erstmal in Bewegung gesetzt werden, bevor direkt vor dem auslenkenden Wellenerreger sich etwas bewegen kann - und damit haben wir die Ursache der Trägheitskräfte - Corioliskraft, Massen-Trägheit (F=m*a) und Zentrifugalkraft - die erstmal eine Zeitverzögerung verursachen bis der Bewegungs-Impuls mit der typischen Geschwindigkeit des Mediums - d.h. Gas und Feststoff: Schallgeschwindigkeit und Äther (Vakuum): Lichtgeschwindigkeit genügend weit voran gekommen ist und sich alles in Bewegung findet. So wird man erstmal einen Anfangszustand von relativ simplen Erklärungen haben, die dann entsprechend präzisiert werden können.
Zuletzt geändert von Gerhard Kemme am Fr 25. Nov 2011, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Fr 25. Nov 2011, 21:37

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Die Corioliskraft tritt bei jeder Relativbewegung einer Masse in einem rotierenden Bezugssystem auf. Bei jeder. :!: ...

...


Ich möchte mal gerne wissen, wer Dir diesen Unfug beigebracht hat. :mrgreen:

Du kannst mit scharo einen Verein "Satireverein für Technische Mechanik" gründen. Er als Spezialist für Mechanischen Unfug und Du als Umsetzer in die Komik.
Wenn Du neben deinem Possenreißen dann noch Zeit hast, könntest Du sowas nachlesen.

wiki/Feynman hat geschrieben:Es ist ein verbreitetes Missverständnis, dass die Corioliskraft nur bei radialen Bewegungen, also bei solchen, die entweder vom Mittelpunkt weg oder zu ihm hin gerichtet sind, wirkt. Tatsächlich wirkt sie bei beliebigen horizontalen Bewegungen auf der Drehscheibe, steht jeweils senkrecht auf der Bewegungsrichtung und hat jeweils den gleichen Betrag


Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Fr 25. Nov 2011, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Fr 25. Nov 2011, 21:38

scharo hat geschrieben:Lieber Ernst,

offensichtlich bist Du nicht imstande, einfache Fragen zu beantworten, wie ich vermutet habe, aber im Bellen, wie Chief meint, bist Du der Größte.
Nochmals die einfachen Fragen, oder bleibt Dir die Sprache verschlagen?:


Du schreibst unentwegt, jede Bewegung auf der Scheibe eine Fc hervorruft, die nur von v abhängt und nicht von der Richtung.

Liebe Grüße
Ljudmil


Da hat er Recht, die Corioliskraft ist nur abhängig von V, er hat die Bewegungsgleichung zitiert und in der
ist die Corioliskraft Fc(V) immer enthalten.


Also was meinen Sie denn nun wirklich,
oder reden wir aneinander vorbei ?

Grüße Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Fr 25. Nov 2011, 21:56

Kopernikus hat geschrieben:
scharo hat geschrieben:Lieber Ernst,

offensichtlich bist Du nicht imstande, einfache Fragen zu beantworten, wie ich vermutet habe, aber im Bellen, wie Chief meint, bist Du der Größte.
Nochmals die einfachen Fragen, oder bleibt Dir die Sprache verschlagen?:


Du schreibst unentwegt, jede Bewegung auf der Scheibe eine Fc hervorruft, die nur von v abhängt und nicht von der Richtung.

Liebe Grüße
Ljudmil


Da hat er Recht, die Corioliskraft ist nur abhängig von V, er hat die Bewegungsgleichung zitiert und in der
ist die Corioliskraft Fc(V) immer enthalten.


Also was meinen Sie denn nun wirklich,
oder reden wir aneinander vorbei ?


Noch mal für den Bello Scharo:

F(Rs) = F(Is) - 2*m(Omega X V(Rs)) - m * (Omega X ( Omega X r))

Hier stehts doch


Grüße Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Fr 25. Nov 2011, 22:06

Highway hat geschrieben: Mich hätte mal, abseits von all dem Getöse, ein Statement von dir bezüglich des Vorzeichenfehlers interessiert. Irgendwie hab ich den Eindruck das Ljudmil in dem Punkt Recht haben könnte.

Dein Eindruck täuscht. Es macht keinen Sinn, über seine Einwände nachzudenken. Er weiß nicht, was ein Vektorprodukt ist (scharo: Kreuz hat nichts mit senkrecht zu tun). Er kennt die dazugehörige Rechtehandregel nicht. Darum meint er, es dürfe keinen Unterschied zwischen Rechts-und Linkskurven des Motorrades geben. Und so geht das am laufenden Band. Laß dir von einem ABC Schützen, der das kleine 1x1 nicht beherrscht, erklären, warum Du mit dem großen 1X1 falsch rechnest. Tut mir Leid. Seine ganze Beschreibung strotzt derartig vor Kardinalfehlern, daß es keinen Sinn macht, auf irgendwelche Einzelheiten einzugehen. Am Anfang steht bei ihm der Unfug mit der Begrenzung der Corioliskraft auf radiale Bewegung.

Ich versichere Dir, daß die Rechnung korrekt durchgeführt ist. Daß alle Vorzeichen richtig berücksichtigt sind. Und daß die Erkenntnis aus der Rechnung; daß im Bezugssysstem IS nur eingeprägte Kräfte und im Bezugssystem zusätzliche Trägheitskräfte (zentifugal und Coriolis) wirken, den mechanischen Grundlagen entsprechen. Genau diesen Sachverhalt habe ich mit der Rechnung vorgeführt.

Es ist hier alles verdeutlicht und ausführlich beschrieben. Das kannst Du nun glauben oder nicht. Oder besser selber studieren. Aber verlange nicht, daß ich weiter auf Einwürfe eingehe, welche von "Experten" dieser Art kommen. Da kann ich gleich fragen, was denn mein 10jähriger Nachbarsohn an der Rechnung auszusetzen hätte.

Das ist kein Kriegspfad, sonder eine Schockreaktion angesichts einer derartigen fachlichen Anmaßung bei Kenntnis gegen Null.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Fr 25. Nov 2011, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Fr 25. Nov 2011, 22:08

Chief hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:...
Bei Erfolg hätte die SRT Herrn Maurer als Fan gewonnen.
...


Was bedeutet das im Klartext?





Harald Maurers Experiment ist schief gegangen, ein Desaster, war wohl nicht so gut vorbereitet.
Hätte bei besserer Vorbereitung geklappt und bewiesen, daß es keinen Äther gibt.
Immerhin.

Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Fr 25. Nov 2011, 22:42

.
.
.
Noch für die "Experten", welche anschauliche Nachhilfe von Feynman benötigen bezüglich der Corioliskraft bei rein tangentialer Relativbewegung der Masse auf der Scheibe.
Entspricht meinem Motorrad auf Scheibe bei Fahrt im Uhrzeigersinn.

Nämlich die Geschichte von Max und Moritz:

Feynman Coriolis.png
Feynman Coriolis.png (57.67 KiB) 4475-mal betrachtet


Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Fr 25. Nov 2011, 23:04

scharo hat geschrieben:Eine Kraft, unabhängig davon, ob real oder eingebildet, die bei einem mit v bewegten Objekt in einem rotierenden BS beim Übergang von niedriger auf höherer und umgekehrt Bahngeschwindigkeit auftritt, nennt man Corioliskraft. Eine einfache Newtonsche Angelegenheit – um ein Objekt in höhere oder niedrigere Geschwindigkeit zu versetzen, ist eine Kraft erforderlich, die das Objekt beschleunigt.


Jetzt scheints geklingelt zu haben, jetz mein ich es zu verstehen.
Ihr redet also von etwas ganz Einfachem, von der Anpassung(sgeschwindigkeit) der "Kugel" an eine andere Umlaufbahn.
Und ich dachte es geht um "Interessantes".

Darum gleich mal die Widerholung meines "Einfalls"

Eine Scheibe rotiert frei im "Raum"
Eine darauf mitrotierende Kugel erfährt neben der Fliekraft eine weitere Kraft die sie zu drehen versucht.

Diese Kraft zeigt an dass die Scheibe nicht nur rotiert, sondern die Achse die durch sie hindurchgeht auch -bewegt-.
Sich die Achslage im "Raum" verändert.

Wie wird diese Kraft, dieses Verhalten, genannt.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Fr 25. Nov 2011, 23:08

Kopernikus hat geschrieben:Harald Maurers Experiment ist schief gegangen, ein Desaster, war wohl nicht so gut vorbereitet.
Hätte bei besserer Vorbereitung geklappt und bewiesen, daß es keinen Äther gibt.

Aha! Ein Experiment ist also gelungen, wenn es beweist, dass es keinen Äther gibt und schiefgegangen, wenn es richtungsabhängige Lichtgeschwindigkeiten ergibt (was ein lichttragendes Medium ebenso nachweist wie der Sagnac-Effekt!). Demnach ist der Michelson-Gale-Versuch wohl auch ein schiefgegangenes Experiment...
Relativistenlogik!

Grüße
Harald Maurer
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