Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 24. Nov 2011, 21:24

Kopernikus hat geschrieben:wie weist man die Existent eines Äthers nach ?


Was würdest denn du als Nachweis anerkennen? Wenn etwas unsichtbar ist und man es nicht ertasten kann, dann benötigt man Übersetzungen zwischen dem vermuteten physikalischen Sachverhalt und dem Verstand des Menschen - eine Methode wäre, ein mathematisches oder anschauliches oder sonstiges Modell zu konstruieren, welches die Beobachtungs-Ergebnisse in einen Zusammenhang bringt. Nichts weiter wären Äther-Theorien oder Äther-Modelle - und es gelingen anschauliche Erklärungen und zusätzliche Erkenntnisse, die erstaunlich sind und zum weitermachen einladen.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Do 24. Nov 2011, 21:30

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:wie weist man die Existent eines Äthers nach ?


Was würdest denn du als Nachweis anerkennen? Wenn etwas unsichtbar ist und man es nicht ertasten kann, dann benötigt man Übersetzungen zwischen dem vermuteten physikalischen Sachverhalt und dem Verstand des Menschen - eine Methode wäre, ein mathematisches oder anschauliches oder sonstiges Modell zu konstruieren, welches die Beobachtungs-Ergebnisse in einen Zusammenhang bringt. Nichts weiter wären Äther-Theorien oder Äther-Modelle - und es gelingen anschauliche Erklärungen und zusätzliche Erkenntnisse, die erstaunlich sind und zum weitermachen einladen.


Sehen Sie, da ist es wieder, Ihr Politikerverstand:

Der Papst behauptet, daß es Gott gibt, Millionen glauben das (da ist nichts gegen einzuwenden).
Auf die Frage an den Papst, haben Sie ihn schon gesehen, oder beweisen Sie es,
sagt der Papst ,

beweisen sie daß es ihn nicht gibt.

Das ist die Kemmsche Waschmaschinen-Logik.

Beweisen Sie , daß es einen Äther gibt.



Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Do 24. Nov 2011, 21:48

Kopernikus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Z.B. Michelson und Gale haben nachgewiesen dass der Äther mit der Erde nicht mitrotiert.



Haben sie nicht, denn das ist mit der von ihnen verwendeten Einrichtung nicht möglich.


Gruss Kurrt


die Frage ist eindeutig :

wie weist man die Existent eines Äthers nach ?

Das war eine einfache Frage.



Die Frage ist relativ leicht zu beantworten.
Die Irrungen und Wirrungen der letzten hundert Jahr weglegen, die Logik einschalten, dann geht es nur noch darum welche Eigenschaften er hat.


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Do 24. Nov 2011, 21:53

Chief hat geschrieben: Es ist sehr merkwürdig dass jemand eine falsche Vorstellung eines Users als konstruktiv bezeichnet!

Merkwürdig ist eher, daß jemand, der vorgibt, etwas von Physik zu verstehen, es als falsch bezeichnet, was die Spatzen (Erstsemestler) vom Dach pfeifen.
Und denkwürdig ist, was man von weitergehenden Aussagen solcher Eigen"physiker" halten soll, welche nicht mal die Grundlagen beherrschen.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Do 24. Nov 2011, 21:57

Chief hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Die Antwort ist noch einfacher - das Licht wurde als elektromagnetische Welle entlarvt. Daraus folgerte man dass auch ein Wellenträger existieren muss. Somit ist die Existenz des Lichtäthers begründet.

Gruß


Ich sehe keinen Beweis für diese Muss-Folgerung, sondern nur eine Behauptung.
...


Wieso Behauptung? Das ist eine einfache Analogie! :arrow:

Jede Welle benötigt zwingend einen Träger? Oder nicht? :mrgreen:



Das ist Ihre Behauptung,
die Sie nie beweisen werden, wiederholen Sie das bloß nicht noch einmal .
Die Analogie ist eine Behauptung.

Grüße

Kopernikus Mechanikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Do 24. Nov 2011, 22:14

Hallo alle.

Ihr redet von Corioliskraft, jeder sagt was anderes.
habt ihr euch überhaupt schon mal Gedankenm gemacht wo die überhaupt auftritt, und warum?

1'- sich drehende Scheibe irgendwo im Raum (x)
2'- drehende Scheibe auf der Erdoberfläche.

Bei 1' entsteht keine, bei 2' schon.


Gruss Kurt



(x) später
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Do 24. Nov 2011, 22:19

Kurt hat geschrieben:Hallo alle.

Ihr redet von Corioliskraft, jeder sagt was anderes.
habt ihr euch überhaupt schon mal Gedankenm gemacht wo die überhaupt auftritt, und warum?

1'- sich drehende Scheibe irgendwo im Raum (x)
2'- drehende Scheibe auf der Erdoberfläche.

Bei 1' entsteht keine, bei 2' schon.


Gruss Kurt



(x) später



Das haben sich schon ganze Generationen gelernt, das ist ausgelutscht.

Wenn Ihnen die Transformation der Koordinaten eines Massepunktes im rotierenden System
hin zum Inertialsystem nicht geläufig ist,
werden Sie das schwer haben voll zu verstehen.

Also, Ernst Ratschlag beherzigen und das Lehrbuch studieren.

Grüße Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Do 24. Nov 2011, 22:36

Kopernikus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo alle.

Ihr redet von Corioliskraft, jeder sagt was anderes.
habt ihr euch überhaupt schon mal Gedanken gemacht wo die überhaupt auftritt, und warum?

1'- sich drehende Scheibe irgendwo im Raum (x)
2'- drehende Scheibe auf der Erdoberfläche.

Bei 1' entsteht keine, bei 2' schon.


Gruss Kurt



(x) später



Das haben sich schon ganze Generationen gelernt, das ist ausgelutscht.

"Du" bitte, danke.

Was haben sie denn gelernt, wann greift bei 1' das (x).


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Do 24. Nov 2011, 22:40

Highway hat geschrieben:Ich denke sie ist nicht richtig. Wieviel Coriolis stellt sich denn ein wenn keine Masse vorhanden ist? Ich würde mal schätzen, so ziemlich - Null. Wenn dem aber so ist, dann kann der Vektor nicht exakt 90 Grad sein. Wenn nicht exakt 90 Grad, dann wird sehr wohl Arbeit geleistet und ich denke das war Gerhards Gedankengang.


Da wird keine Arbeit geleistet, denn es gibt eine Kompensation dieser (Schein) Kraft.
Sie ist aber keine Scheinkraft, sonder real (wenn sie auftritt).


Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Do 24. Nov 2011, 22:47

Chief hat geschrieben: Nochmal zu Coriolis - vielleicht hilft Ernst seine eigene Quelle? :mrgreen:

Corioliskraft hängt nicht von r ab!

Bild

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?p=3481&sid=3dcf4965c624a1f208838fd951ecde6f#p3481


Bist Du eigentlich noch gescheit? Das ist eines der besten Bilder, welches ich damals gefunden habe. Das Bild habe ich damals scharo gezeigt, weil der der unsinnigen Meinung war, die Corioliskraft würde nur bei einer radialen Bewegung auf der Scheibe auftreten. Er hat das bis heute nicht verstanden. Kein Wunder nach seinem Wissensdefizit in mechanischen Grundlagen (Feder-Masse).
Bei Dir hätte ich aber anderes erwartet. Also gib Dir Mühe.

Das v in dem Bild ist die Bewegung relativ zur Scheibe (im Bezugssystem Scheibe). Im Bild ruht also die Scheibe. Bei der eingezeichneten Bewegungskurve von v im Bild kann man selbstverständlich dem v kein ω zuordnen. Denn die Bewegung ist ja eine "irgendwie krumme" Kurve. In unserem Spezialfall ist die Kurve aber ein Kreis um den Mittelpunkt, wodurch das v senkrecht zu R zu liegen kommt. (Bei uns entgegen der Drehrichtung der Scheibe.) Das heißt, in diesem Sonderfall liegt eine Kreisbewegung der Masse auf der Scheibe vor, und zwar eine Kreisbewegung auf dem Radius R mit der Geschwindigkeit v. Und für solche Bewegung kann man bekannterweise eine Kreisfrequenz definieren ω=v/R, wobei ω die Kreisfrequenz dieser Kreisbewegung ist. Und daher habe ich v durch ω*R ersetzt. v und ω*R sind ganz identische Ausdrücke. Dieses ω (von mir als ωm bezeichnet) ist aber ganz etwas anderes als das ω der Scheibe hier im Bild (von mir als ωs bezeichnet). Ich habe sie erst so bezeichnet und dann, weil wir als weiteren Sonderfall ωs=ωm betrachten, ωs=ωm=ω bezeichnet. (Andersherum bedeutet dieser Sonderfall einfach v=ωs*R. (ω bedeutet in dieser verbalen Beschreibung immer Betrag(ω).)

Also hör auf zu bellen und denk darüber nach.

Gruß
Ernst
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