Hallo Contra !
Und wenn du etwas nicht erklären kannst, so gib das ruhig zu, das kann anderen genauso passieren. An der SRT sind so viele Dinge nicht erklärbar. Da ist so vieles märchenhaft und mystisch , dass es auf ein Detail nicht ankommt.
Genau das meine ich. Ich kann es nicht erklären. Die SRT ist sowieso märchenhaft und mystisch. Schonmal auf die Idee gekommen, dass du es einfach nicht verstehtst (verstehen willst)?
Jetzt erst bin ich froh, dass ich nicht beleidigt war, als dir deine Empörung durchgegangen ist.
Vielleicht ist dir etwas Anderes über die Leber gelaufen.Du bist doch sonst ein angenehmer Diskussionspartner.
Ich habe versucht, die Invarianz zu verstehen,doch je länger und intensiver ich mich damit befasst habe, umso mystischer ist mir die Invarianz geworden, sodass ich versucht habe, eine alternative Erklärung zu finden, wie du ja in meinem Modell der lokalen Lichtleiter erkennst.
Die klassische Mechanik und die Maxwellsche ED passen nicht zusammen, da die Maxwellgleichungen nicht galilei-invariant sind. Das Problem kann man nun auf zwei Arten lösen, man schmeisst das RP über Bord. Das führt auf die Äthertheorien. Oder man behält das RP und "opfert" die absolute Zeit. Das passiert in der SRT.
Warum passen die Maxwell-Gleichungen nicht zu Galilei ? Die Ursache liegt schon bei Maxwell. Der liebe Maxwell hat angenommen, die LG sei immer c. Damit hat der Trugschluss seinen Anfang genommen. Zu Maxwells Zeiten war das auch nicht anders denkbar. Der hat sein lokale Theorie entwickelt und lokal war die LG wirklich immer c.
Ins Weltall hat er nicht hinausgesehen, geschweige denn gemessen oder gerechnet.
Wenn ich eine variable LG annehme, brauche ich das RP nicht opfern und brauche deswegen auch nicht die absolute Zeit über Bord werfen. Auch nicht die Maßeinheit des Meters.
Dass ein Lichtleiter im Vacuum des Weltalls vorhanden sein muss, beweist allein schon die Tatsache, dass uns eine Wellenerscheinung wie die elmag-Wellen überhaupt erreicht. Und noch dazu so präzise.
Woraus dieser Lichtleiter bestehen kann, ist jedoch bereits eine zweite Frage.
Und da niemand so Recht glauben mag, dass die Erde zufällig im Äther ruht, ist die Schlussfolgerung es gibt ihn nicht. Bleibt die SRT über. Und damit die Maxwellgleichungen in allen IS gültig sind, muss auch c in allen IS gleich sein.
Ist eine sehr billige Schlussfolgerung , denn sie berücksichtigt nicht, dass jedes IS für sich bewegt sein kann.!
c kann ruhig in allen IS gleich sein, wenn ich diese IS mit den realen Lichtleitern gleichsetze.
Mein Modell ist also Maxwell- und Galilei-Invariant.
Denn selbst ohne Aether funktioniert mein Modell der lokalen Lichtleiter:
Nimm eine Glühlampe als Lichtquelle: Da ist zuerst der Glühdraht, dann das umgebende Halogen-Gas, dann das Glas.-ist ein einheitlicher Lichtleiter-. In diesem Lichtleiter hat die LG c relativ zur Lampe.(c +- v_Lampe für den außenstehenden Beobachter) Erst beim Austritt des Lichtstrahles aus der Lampe kommt der Übergang, wenn sich die Glühlampe bewegen würde, in die umgebende, ruhende Luft. Und bei diesem Übergang verändert sich die LG. Sie nimmt c_Luft an ! Diesen Übergang beschreibt die SRT nicht. Sie nimmt lieber eine gleichbleibende LG an. Aether habe ich bei diesem Lichtweg überhaupt nicht gebraucht. Wozu dann die Invarianz ? Eine variable LG erklärt das alles.
Ich will dich nicht zu einer Überzeugung drängen, aber zum Nachdenken darf ich dich doch anregen.
Mit Gruß
Hannes