Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 31. Aug 2011, 18:42

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und wann fängst du damit an?

Ist schon eine Weile her. Ich mache Fehler halt i.A. nicht zweimal.


Es ist also ein Fehler etwas zu erklären.
Oder ist das was du so wehement verweigerst zu erklären, -fehlerhaft-?

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Mi 31. Aug 2011, 18:57

Hannes hat geschrieben:Und wenn du etwas nicht erklären kannst, so gib das ruhig zu, das kann anderen genauso passieren. An der SRT sind so viele Dinge nicht erklärbar. Da ist so vieles märchenhaft und mystisch , dass es auf ein Detail nicht ankommt.

Genau das meine ich. Ich kann es nicht erklären. Die SRT ist sowieso märchenhaft und mystisch. Schonmal auf die Idee gekommen, dass du es einfach nicht verstehtst (verstehen willst)?

Hannes hat geschrieben:Es würde genügen, wenn du die Notwendigkeit der Invarianz erklären könntest, denn davon hängen die weiteren Widersprüche und Paradoxa ab. Wozu ist dieses Postulat notwendig ?

Die klassische Mechanik und die Maxwellsche ED passen nicht zusammen, da die Maxwellgleichungen nicht galilei-invariant sind. Das Problem kann man nun auf zwei Arten lösen, man schmeisst das RP über Bord. Das führt auf die Äthertheorien. Oder man behält das RP und "opfert" die absolute Zeit. Das passiert in der SRT. Formell sind beide Lösungen korrekt. Experimentell hat man bisher keinen Äther gefunden. Vielmehr ist die Obergrenze für die Relativgeschwindigkeit von der Erde zum Äther immer weiter gesunken. Und da niemand so Recht glauben mag, dass die Erde zufällig im Äther ruht, ist die Schlussfolgerung es gibt ihn nicht. Bleibt die SRT über. Und damit die Maxwellgleichungen in allen IS gültig sind, muss auch c in allen IS gleich sein.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 31. Aug 2011, 19:28

contravariant hat geschrieben:Formell sind beide Lösungen korrekt. Experimentell hat man bisher keinen Äther gefunden. Vielmehr ist die Obergrenze für die Relativgeschwindigkeit von der Erde zum Äther immer weiter gesunken. Und da niemand so Recht glauben mag, dass die Erde zufällig im Äther ruht, ist die Schlussfolgerung es gibt ihn nicht. Bleibt die SRT über. Und damit die Maxwellgleichungen in allen IS gültig sind, muss auch c in allen IS gleich sein.


Und das es eine Lösung geben könnte die die alten und falschen Lösungen ablöst, das steht wohl nicht zur Debatte, oder doch?

"ist die Schlussfolgerung es gibt ihn nicht."

Naja, wer Scheuklappen trägt sieht halt nicht was seitlich geschieht/vorhanden ist/sich abzeichnet.


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 31. Aug 2011, 20:15

Hallo Contra !
Und wenn du etwas nicht erklären kannst, so gib das ruhig zu, das kann anderen genauso passieren. An der SRT sind so viele Dinge nicht erklärbar. Da ist so vieles märchenhaft und mystisch , dass es auf ein Detail nicht ankommt.

Genau das meine ich. Ich kann es nicht erklären. Die SRT ist sowieso märchenhaft und mystisch. Schonmal auf die Idee gekommen, dass du es einfach nicht verstehtst (verstehen willst)?


Jetzt erst bin ich froh, dass ich nicht beleidigt war, als dir deine Empörung durchgegangen ist.
Vielleicht ist dir etwas Anderes über die Leber gelaufen.Du bist doch sonst ein angenehmer Diskussionspartner.
Ich habe versucht, die Invarianz zu verstehen,doch je länger und intensiver ich mich damit befasst habe, umso mystischer ist mir die Invarianz geworden, sodass ich versucht habe, eine alternative Erklärung zu finden, wie du ja in meinem Modell der lokalen Lichtleiter erkennst.

Die klassische Mechanik und die Maxwellsche ED passen nicht zusammen, da die Maxwellgleichungen nicht galilei-invariant sind. Das Problem kann man nun auf zwei Arten lösen, man schmeisst das RP über Bord. Das führt auf die Äthertheorien. Oder man behält das RP und "opfert" die absolute Zeit. Das passiert in der SRT.

Warum passen die Maxwell-Gleichungen nicht zu Galilei ? Die Ursache liegt schon bei Maxwell. Der liebe Maxwell hat angenommen, die LG sei immer c. Damit hat der Trugschluss seinen Anfang genommen. Zu Maxwells Zeiten war das auch nicht anders denkbar. Der hat sein lokale Theorie entwickelt und lokal war die LG wirklich immer c.
Ins Weltall hat er nicht hinausgesehen, geschweige denn gemessen oder gerechnet.
Wenn ich eine variable LG annehme, brauche ich das RP nicht opfern und brauche deswegen auch nicht die absolute Zeit über Bord werfen. Auch nicht die Maßeinheit des Meters.
Dass ein Lichtleiter im Vacuum des Weltalls vorhanden sein muss, beweist allein schon die Tatsache, dass uns eine Wellenerscheinung wie die elmag-Wellen überhaupt erreicht. Und noch dazu so präzise.

Woraus dieser Lichtleiter bestehen kann, ist jedoch bereits eine zweite Frage.

Und da niemand so Recht glauben mag, dass die Erde zufällig im Äther ruht, ist die Schlussfolgerung es gibt ihn nicht. Bleibt die SRT über. Und damit die Maxwellgleichungen in allen IS gültig sind, muss auch c in allen IS gleich sein.

Ist eine sehr billige Schlussfolgerung , denn sie berücksichtigt nicht, dass jedes IS für sich bewegt sein kann.!

c kann ruhig in allen IS gleich sein, wenn ich diese IS mit den realen Lichtleitern gleichsetze.
Mein Modell ist also Maxwell- und Galilei-Invariant.

Denn selbst ohne Aether funktioniert mein Modell der lokalen Lichtleiter:
Nimm eine Glühlampe als Lichtquelle: Da ist zuerst der Glühdraht, dann das umgebende Halogen-Gas, dann das Glas.-ist ein einheitlicher Lichtleiter-. In diesem Lichtleiter hat die LG c relativ zur Lampe.(c +- v_Lampe für den außenstehenden Beobachter) Erst beim Austritt des Lichtstrahles aus der Lampe kommt der Übergang, wenn sich die Glühlampe bewegen würde, in die umgebende, ruhende Luft. Und bei diesem Übergang verändert sich die LG. Sie nimmt c_Luft an ! Diesen Übergang beschreibt die SRT nicht. Sie nimmt lieber eine gleichbleibende LG an. Aether habe ich bei diesem Lichtweg überhaupt nicht gebraucht. Wozu dann die Invarianz ? Eine variable LG erklärt das alles.

Ich will dich nicht zu einer Überzeugung drängen, aber zum Nachdenken darf ich dich doch anregen.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Mi 31. Aug 2011, 21:43

Hannes hat geschrieben:Der liebe Maxwell hat angenommen, die LG sei immer c. Damit hat der Trugschluss seinen Anfang genommen. Zu Maxwells Zeiten war das auch nicht anders denkbar. Der hat sein lokale Theorie entwickelt und lokal war die LG wirklich immer c.

Das ist eine starke Behauptung, kannst du die denn auch Beweisen? Kannst du vorrechnen, dass mit variabeler LG die Maxwellgleichungen galiliei-invariant werden? Das würde ich gerne sehen...

Hannes hat geschrieben:Ist eine sehr billige Schlussfolgerung , denn sie berücksichtigt nicht, dass jedes IS für sich bewegt sein kann.!

In der Äthertheorie gibt es nur ein IS, den Äther eben.

Hannes hat geschrieben:Mein Modell ist also Maxwell- und Galilei-Invariant.

Naklar, was auch sonst. Du hast offenbar keine Ahnung, was du da erzählst. Das sind mathematische Aussagen aus einem Gebiet der Mathematik, von dem ich an deiner Stelle die Finger lassen würde.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 31. Aug 2011, 22:01

Artie hat geschrieben:Die Lösungen mögen ja alt sein, aber beide sind korrekt! (korrekt bedeutet richtig und ist das Gegenteil von Falsch)

Deine Vermutungen stehen in der Tat nicht zu Debatte, du müsstest erstmal einen Rechnung aufstellen, die zur gleichen Lösung wie Äthertheorie und SRT kommt.
Oh, das kannst du nicht?
Sowas...


Sowas, du meinst also es müsste erst eine rechnerische Lösung vorhanden sein die die gleichen Probleme wie die zwei von dir angesprochenen, hat/produziert.
Naja, da kann ich lieber nicht rechnen.

Du hängst nach eigenen Angaben einer der beiden Lösungen an.
Ist ja OK.
Nur sollte man dann auch in der Lage sein einfachste Grundsatzfragen dazu zu beantworten, zumindest den Versuch dazu unternehmen.
Das steht wohl nicht zur Debatte, kannst du es etwas nicht!?

Was also ist Energie?


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Do 1. Sep 2011, 07:44

Hallo Contra !
Das ist eine starke Behauptung, kannst du die denn auch Beweisen? Kannst du vorrechnen, dass mit variabeler LG die Maxwellgleichungen galiliei-invariant werden? Das würde ich gerne sehen...

Ich habe dir zugestanden, nicht alles wissen zu müssen. Du solltest mir dasselbe zugestehen.
In der heutigen Zeit ist Arbeitsteilung kein Problem und keine Schande. Warum wäre es nicht möglich, dass du mir vorrechnest,warum mit variabler LG Maxwell nicht zu Galilei passen soll.
Wenn du es nicht kannst,sag es bitte, auch du musst nicht alles können.
In unserer Diskussionsrunde wird es andere Leute geben, die meine ganz einfache Behauptung auch mathematisch „beweisen“ können und wollen. Eigentlich ist es nicht notwendig, zu „beweisen“, dass 1+1=2 ist.

In der Äthertheorie gibt es nur ein IS, den Äther eben.

Ja, in der Aethertheorie. Mein Modell ist nicht Aethertheorie sondern „lokaler Lichtleiter“.
Die Theorie des „alles durchdringenden Aethers“ lehne ich genauso ab wie du.
Auch bei Einstein gibt es mehrere IS.

Naklar, was auch sonst. Du hast offenbar keine Ahnung, was du da erzählst. Das sind mathematische Aussagen aus einem Gebiet der Mathematik, von dem ich an deiner Stelle die Finger lassen würde.


Nein! Ich habe eine genaue Vorstellung von dem, was ich behaupte. Mit Mathematik kannst du falsche Angaben der Physik nicht beweisen und nicht widerlegen. Zuerst musst du richtige, logische Angaben haben, bevor du zu rechnen anfängst. Wenn du an meiner Stelle davon die Finger lassen willst, kann ich dich nicht hindern. Ich war immer der Meinung, du würdest die dazu notwendige Ausbildung haben.

Mit Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Do 1. Sep 2011, 10:01

Hannes hat geschrieben:In unserer Diskussionsrunde wird es andere Leute geben, die meine ganz einfache Behauptung auch mathematisch „beweisen“ können und wollen.

Dann sollen die anderen Leute, das doch bitte tun. Bis dahin ist deine Aussage eine Vermutung.

Hannes hat geschrieben:Eigentlich ist es nicht notwendig, zu „beweisen“, dass 1+1=2 ist.

Das kann man nicht beweisen, das ist eine Definition. Und ich muss mich schon ein wenig wundern. Offenbar ist Differentialgeometrie für dich genauso einfach wie das Rechnen mit natürlichen Zahlen. Warum kannst du den Beweis dann nicht selber führen?

Hannes hat geschrieben:Nein! Ich habe eine genaue Vorstellung von dem, was ich behaupte. Mit Mathematik kannst du falsche Angaben der Physik nicht beweisen und nicht widerlegen

Du hast eine rein mathematische Aussage gemacht. Ich vermute mal, du hast einfach bestimmte Begriffe nachgeplappert, die du mal aufgeschnappt hast. Kleiner Tipp für dich (und deine Freunde, die ja deine Vermutung beweisen werden): Zu zeigen ist, dass sich bei angenommener variabeler LG die Symmetriegruppe der Maxwellgleichungen dahingehend ändert, dass diese sowohl die Lorentzgruppe alsauch die Galilieigruppe als echte Untergruppen enthält.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Do 1. Sep 2011, 10:47

Hallo Contra !

Nein! Ich habe eine genaue Vorstellung von dem, was ich behaupte. Mit Mathematik kannst du falsche Angaben der Physik nicht beweisen und nicht widerlegen

Du hast eine rein mathematische Aussage gemacht. Ich vermute mal, du hast einfach bestimmte Begriffe nachgeplappert, die du mal aufgeschnappt hast. Kleiner Tipp für dich (und deine Freunde, die ja deine Vermutung beweisen werden): Zu zeigen ist, dass sich bei angenommener variabeler LG die Symmetriegruppe der Maxwellgleichungen dahingehend ändert, dass diese sowohl die Lorentzgruppe alsauch die Galilieigruppe als echte Untergruppen enthält.

Ob das dein gutes Recht ist, zu sagen, macht euch die Drecksarbeit doch selbst, lasse ich dahingestellt.
Nachgeplappert habe ich nichts, das machen im Allgemeinen nur die Taferlklassler.
Oder willst du mich dort einreihen ?
Ihr solltet doch daran interessiert sein, einen Weg aus der Sackgasse zu finden. Von Eurer Seite traut sich sowieso keiner an einen neuen Gedanken.
In anderen Wissensrichtungen ist das heute komplett anders: Da baut eine Gruppe Weltraumteleskope, die zweite bedient diese Geräte und die dritte Gruppe wertet die Daten aus. Und keiner sagt zum Anderen: Mach dir doch den Dr.... selbst.
So ist aber die Situation in der theoretischen Physik, dass einer mit dem anderen nicht kooperieren will, selbst aber nichts oder nur nur negative Aussagen hervorbringt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Do 1. Sep 2011, 11:52

Hallo Artie !

Du willst was ändern?
Der Ball liegt auf deiner Seite, du (ihr) müsst was tun.

Ist mir doch bewusst, dass von Eurer Seite nichts poisitives kommt, obwohl ihr über die Mysterien und Märchen der SRT Bescheid wisst.

Hannes
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