Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2009, 12:44

Chief hat geschrieben:Das bedeutet, das Objekt befindet sich nicht in diesem Bezugssystem! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Im übrigen, gehe woanders spammen.

Gruß

Kritische Nachfragen sind also Spam. Und die überbordende Benutzung von Smilies wirkt allenfalls infantil.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2009, 13:17

Chief hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Kritische Nachfragen sind also Spam. Und die überbordende Benutzung von Smilies wirkt allenfalls infantil.

Du hast keine kritische Frage gestellt, sondern versuchst in altbewährter Manier durch Durcheinaderbringen von Bezugssystemen die klaren physikalischen Effekte entweder zu negieren oder auf mystische Weise zu erklären.

Ganz offensichtlich hast du keine Ahnung von den verwendeten Begriffen, sonst könntest du ja auch erklären, was du mit "befindet sich nicht in einem BS" meinst.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » So 22. Mär 2009, 13:19

Chief hat geschrieben:Daraus folgt, die Lichtstrahlen befinden sich nicht im rotierenden System, weil sie nicht gekrümmt sind.

Das ist doch ausgesprochener Blödsinn. Beim Sagnac-Versuch wird auf der mitrotierenden Erdoberfläche ein Lichtstrahl einmal in östlicher-Richtung und andermal in westlicher Richtung losgeschickt und die Zeitdauer gemessen bis zum Erreichen des Ausgangspunktes. Wir stellen fest, dass im ersten Fall (in Ost-Richtung) der Lichtstrahl den Ausgangspunkt später erreicht als der in entgegengesetzter Richtung (West-Richtung) ausgesandte Lichtstrahl.

Betrachten wir das gleiche Szenario in einem gedachten nicht-rotierenden Inertialsystem, muss das Licht im ersten Fall (in Ost-Richtung) einen längeren Weg zurücklegen, da sich der Start-Zielpunkt in der Zwischenzeit weiterbewegt hat, also dem Lichtstrahl vorauseilt, während im zweiten Fall (in West-Richtung) das Licht einen kürzeren Weg zurücklegt, weil der Start-Zielpunkt dem Lichtstrahl entgegeneilt.

Und wie sich das ganze sowohl klassisch als auch über die SRT einwandfrei berechnen lässt, habe ich in der Vergangenheit formal explizit inklusive konkretem Zahlenbeispiel bereits gepostet. Wen’s interessiert (dich vermutlich als letzter) kann selber danach suchen.

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2009, 13:44

Chief hat geschrieben::lol: :lol: :lol:

Relativistisch: c+v=c und c-v=c ==> Sagnaceffekt=0,0

Ach wie niedlich. Er wird mal ein großer Kritiker: Viele Smilies und keine Ahnung.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 22. Mär 2009, 14:11

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ich "ignoriere nicht beharrlich einen interessanten Effekt", sondern habe seit Anfang an und die ganze Zeit die Thematik der relativistischen Effekte in Bewegungsrichtung zur Diskussion gestellt... :|

Falls Dich aber am Rande unserer Thematik die Frage der relativistischen Effekte senkrecht zur Bewegungsrichtung persönlich interessiert, hier eine Quelle zu Deiner Information:


Es ging bei meiner Aussage überhaupt nicht um die Längenkontraktion. Lies sie noch mal und versuch drüber nachzudenken, ohne irgendwelches Zeug zu copy&pasten.


Na ja, wenn Du Dich nicht für Quellen interessierst, auch nicht schlimm, kein Problem. Wir sind im Forum aber nicht allein, vielleicht hat sich ein anderer Teilnehmer oder Leser dafür interessiert. Also vielleicht nicht ganz umsonst… :)

Wie gesagt war aber Deine Anmerkung völlig off-topic bei einer Thematik, die nicht ausdiskutiert war: Relativgeschwindigkeit zwischen Lichtstrahl und Beobachter.

Wir waren bei meiner Aussage stehen geblieben:

Wenn ich am Straßenrand ruhe und ein Auto mit Scheinwerfern mir entgegen fährt, dann ist die Relativgeschwindigkeit zwischen mir und dem Lichtstrahl immer c.

Bist Du nun damit einverstanden oder stellst Du Dir eine andere Relativgeschwindigkeit in diesem Fall a) vor?
Wenn ja, welche? Oder bist Du nun der Meinung, dass man sowohl den Lichtstrahl als auch mich als ruhend betrachten sollte? Kannst Du Deine persönliche Vorstellung hier mitteilen? Die ist bis jetzt leider nicht nachvollziehbar. :cry:

Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2009, 14:30

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Na ja, wenn Du Dich nicht für Quellen interessierst, auch nicht schlimm, kein Problem. Wir sind im Forum aber nicht allein, vielleicht hat sich ein anderer Teilnehmer oder Leser dafür interessiert. Also vielleicht nicht ganz umsonst… :)

Wie ich sehe hat das mit dem Lesen und Nachdenken nur so mäßig funktioniert.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 22. Mär 2009, 15:39

Chief hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Wenn ich am Straßenrand ruhe und ein Auto mit Scheinwerfern mir entgegen fährt, dann ist die Relativgeschwindigkeit zwischen mir und dem Lichtstrahl immer c.


Nicht nur zwischen Dir und Lichtstrahl, sondern auch zwischen Auto und Lichtstrahl (obwohl mit dem zweiten Postulat nicht im Einklang). Zum Beweis kann es Trigemina sehr genau vorrechnen. Die Frage ist jetzt: Wie hoch ist die Geschwindigkeit zwischen Dir und dem Auto.



Also Fall a) wäre geklärt (obwohl contravariant immer noch nicht seine Vorstellung dargelegt hat...): viewtopic.php?f=6&t=32&start=1140#p3012

Beobachter/Lichtstrahl:

- Wenn der Beobachter auf der Erdoberfläche ruht, ist die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden c.


Lassen wir das Auto hier außen vor (das wäre hier die Lichtquelle und sie im Moment nicht zum Thema): Wir wollen nach wie vor die Relativgeschwindigkeit zwischen Lichtstrahl und Beobachter behandeln.

Kommen wir also zum Fall b). Ich sagte hier: viewtopic.php?f=6&t=32&start=1140#p3012

Beobachter/Lichtstrahl:

- Wenn der Beobachter auf der Erdoberfläche sich bewegt ist die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden c + v


Allein Einstein macht hier eine Ausnahme in der newtonschen Physik für diesen Fall: Er postuliert, dass - genauso wie im Fall a) eines ruhenden Beobachters zum Lichtstrahl - die Relativgeschwindigkeit zum Lichtstrahl von einem bewegten Beobachter auch immer c sei.

Bei diesem Postulat gibt es mehreren Einwände bzw. Widersprüche:

1) Einstein ist hier im gravierenden Widerspruch mit der newtonschen Physik, obwohl er die newtonsche Physik explizit für seine Theorie zugrunde legt und man auch immer von den Relativisten hört, die Relativitätstheorie enthalte ja die newtonsche Physik, sie sei eben nur eine "Erweiterung" bzw. ein "Grenzfall": Zitat Einstein in seiner Arbeit von 1905: "Es liege ein Koordinatensystem vor, in welchem die Newtonschen mechanischen Gleichungen gelten".

Was nun?
Ich sehe nicht, wo c eine "Erweiterung" von c + v sein könnte. :?
Diese Annahme ist gar keine Erweiterung und gar kein Grenzfall, sie ist ja ein regelrechter Widerspruch: Entweder gilt c oder es gilt c + v, beide zusammen geht nicht, Punkt, fertig aus. Ich könnte auch nicht mathematisch formulieren, dass z.B. 5 eine "Erweiterung" oder ein "Grenzfall" von 34 oder von 219 sei, oder dass die Zahl 5 die Zahlen 34 oder 219 "enthalte", oder? Entweder ist ein Wert 5 oder ist ein Wert 32 oder 219, Punkt fertig aus. Der rein rhetorische Versuch der Relativisten zu behaupten, diese Annahme sei ein “Grenzfall” der newtonschen Physik ist aus logischer Sicht für die Tonne, und Klappe zu. Ich kann auch nicht sagen, dieser Schwan ist schwarz als “Grenzfall“, dass er weiß ist, oder?


2) Diese Annahme negiert jegliche (mechanische) Bewegung von jeglichen Beobachtern auf der Erdoberfläche, was in der Physik Unfug und auf gar keinen Fall akzeptabel ist.
Wenn c + v = c, dann bedeutet es im Klartext, dass Beobachter sich nicht auf der Erdoberfläche relativ zu einem Lichtstrahl bewegen können, was nicht mal nachzuprüfen ist, so trivial ist es, dass Beobachter sich auf der Erdoberfläche sehr wohl bewegen können.


3) Diese Annahme wird mathematisch mit einer Gaukler-Formel formuliert, die gar keine Addition von Geschwindigkeiten ist, sondern ganz im Gegenteil eine Funktion, die die Addition von Geschwindigkeiten zu c unmöglich macht.
Dieser Trick ist meiner Meinung nach eindeutig vorsätzlich betrügerisch und die Formel ist nur da, um zu vernebeln und zu täuschen. Sonst ist sie völlig unnützlich: Man brauch ja keine komplizierte Formel um zu beschreiben, dass c immer konstant zu bewegten Beobachtern sei, man braucht es nur als Postulat zu sagen, Punkt fertig aus. Und man braucht auf jeden Fall auch nicht diese Formel auszurechnen, das ist völlig stupide, man weiß von vornherein ohne Rechnereien was dabei rauskommt: c.
Diese Umstände sind für mich der Beweis, dass diese Formel betrügerisch eingesetzt und gelehrt wird.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Jocelyne Lopez
 
Beiträge: 4174
Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2009, 16:39

Jocelyne Lopez hat geschrieben:3) Diese Annahme wird mathematisch mit einer Gaukler-Formel formuliert, die gar keine Addition von Geschwindigkeiten ist, sondern ganz im Gegenteil eine Funktion, die die Addition von Geschwindigkeiten zu c unmöglich macht.
Dieser Trick ist meiner Meinung nach eindeutig vorsätzlich betrügerisch und die Formel ist nur da, um zu vernebeln und zu täuschen. Sonst ist sie völlig unnützlich: Man brauch ja keine komplizierte Formel um zu beschreiben, dass c immer konstant zu bewegten Beobachtern sei, man braucht es nur als Postulat zu sagen, Punkt fertig aus. Und man braucht auf jeden Fall auch nicht diese Formel auszurechnen, das ist völlig stupide, man weiß von vornherein ohne Rechnereien was dabei rauskommt: c.
Diese Umstände sind für mich der Beweis, dass diese Formel betrügerisch eingesetzt und gelehrt wird.

Wie lange beschäftigst du dich nun angeblich schon mit der SRT? Und du hast offenbar immer noch nicht begriffen, wie man auf die Lorentztransformationen kommt? Erstaunlich. Da die SRT ja nur Lug und Trug ist, dann kannst du sicherlich deine Ideen zur konsistenten Beschreibung von Mechanik und Elektrodynamik liefern! Wir sind alle schon ganz gespannt.

ps: Dein Mentor Friebe ist übrigens der Meinung, dass auch die Newtonsche Mechanik falsch ist. Ihr solltet da mal euer Positionen abstimmen, dass sieht sonst so zerstritten aus.
http://www.ekkehard-friebe.de/eigene-abhandlungen.html
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 22. Mär 2009, 16:57

Chief hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Diese Umstände sind für mich der Beweis, dass diese Formel betrügerisch eingesetzt und gelehrt wird.

Am Anfang wollte man gar nicht betrügen aber nachdem riesige Geldsummen investiert wurden, um Energie im Materie gemäß der Einsteinschen Theorie umzuwandeln kann man nicht mehr zurück. Was macht man mit Tausenden von Beschäftigten, mit Beschleuniger-Anlagen, mit ganzen (Nobel)Preisen die zu Unrecht verliehen wurden, mit der ganzen "Einstein-Industrie" usw.. Man kann nicht auf einmal erklären, dass man sich 100 Jahre lang geirrt hat. Und das alles nur wegen Michelson und Morley.

Gruß

Achso. Kernkraftwerke sind also Betrug und funktionieren also garnicht. Erzähl mal den Leuten in Hiroshima und Nagasaki, dass sie garnicht hätten sterben müssen, wenn sie nur nicht an diese Einsteinlüge geglaubt hätten.
contravariant
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa 14. Feb 2009, 20:16

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » So 22. Mär 2009, 17:18

contravariant hat geschrieben:Achso. Kernkraftwerke sind also Betrug und funktionieren also garnicht. Erzähl mal den Leuten in Hiroshima und Nagasaki, dass sie garnicht hätten sterben müssen, wenn sie nur nicht an diese Einsteinlüge geglaubt hätten.

Das würdest Du ihnen einen Bären aufbinden, weil Einstein und die RT mit dieser Entwicklung inhaltlich gar nichts zu tun hatte. Ausgenommen Einsteins löbliche Bemühung um die Ächtung der Waffen.

http://www.einstein-online.info/de/vertiefung/atombombe/index.html

Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste