Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 20. Mai 2011, 14:51

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Voilà, das ist mein Standpunkt nach 233 Seiten heftige kontroverse Austauschen zwischen Fachleuten. Ich weiß nicht, warum Du mich vorwirfst nicht verstanden zu haben, worum hier diskutiert wurde, das finde ich unfair. Eine Lösung habe ich zwar nicht, aber ich habe sehr wohl verstanden, worum hier diskutiert wurde.

Nein, du hast nicht verstanden, worum hier diskutiert wird, denn:
  • Du hast nicht verstanden, was ein Bezugssystem ist
  • Du hast nicht verstanden, was eine Elektromagnetische Welle ist
  • Du hast nicht verstanden, wie die Galilei-Transformation funktioniert und wozu sie überhaupt verwendet wird
fb557ec2107eb1d6
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 20. Mai 2011, 20:32

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Es geht letztlich um Interferenz und das Messprinzip des MMI.
[...]
Hier wird also nicht aneinander vorbei geredet. Ich denke du hast vielmehr nicht verstanden was hier diskutiert wird.

Genau, es geht um Interferenz und um das Messprinzip des MMI, das habe ich sehr wohl verstanden.
Und ich mache nebenbei darauf aufmerksam, dass ich die einzige hier bin, in einer kontroversen Diskussion von 233 Seiten (!), die sich für das Interferenzmuster überhaupt interessiert hat. Ich bin die einzige, die gefragt hat, ob im Interferenzmuster systematisch einen Unterschied zwischen den zwei Teilstrahlen optisch dargestellt werden könnte. Ich bin die einzige, die versucht hat, das Interferenzmuster zu interpretieren, um die Kontrahenten zu einer fachgerechten Interpretation zu animieren. Nichts kam. Es wurde lediglich vage das Zählen von Ringen oder das Messen von Breiten kurz erwähnt, und fertig. Schwach, wenn man sich über 233 Seiten über Interferenzen streitet, mit Verlaub. :cry:


Mit Verlaub.
Hier ein Bild das die Überlagerung und das beim MMi verwendete Prinzip darstellt.

Striche_08.GIF
Striche_08.GIF (7.84 KiB) 4096-mal betrachtet

Wenn du dieses Bild richtig erklären kannst dann hast du bewiesen dass du die beim MMI verwendete Interferenz verstanden hast.


Nun,
Ich bin der Meinung, dass den Meßwert, den er suchte, die Gesamtlichtlaufzeit eines einzelnen Messdurchganges war, weil man die Gesamtlichtlaufzeit eines Meßdurchganges mit der Gesamtlichtlaufzeit eines anderen Meßdurchganges vergleichen kann, und damit, falls es einen Unterschied gibt, einen Ätherwind berechnen kann. Er erwartete keinen Unterschied, weil er die Hypothese vertrat, dass sich die Erde in einem ruhenden Äther bewegt.

das was du hier schreibst ist so ziemlich genau das Gegenteil was das MMI auszeichnet, was M+M erwarteten.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 21. Mai 2011, 07:51

Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Genau, es geht um Interferenz und um das Messprinzip des MMI, das habe ich sehr wohl verstanden.
Und ich mache nebenbei darauf aufmerksam, dass ich die einzige hier bin, in einer kontroversen Diskussion von 233 Seiten (!), die sich für das Interferenzmuster überhaupt interessiert hat. Ich bin die einzige, die gefragt hat, ob im Interferenzmuster systematisch einen Unterschied zwischen den zwei Teilstrahlen optisch dargestellt werden könnte. Ich bin die einzige, die versucht hat, das Interferenzmuster zu interpretieren, um die Kontrahenten zu einer fachgerechten Interpretation zu animieren. Nichts kam. Es wurde lediglich vage das Zählen von Ringen oder das Messen von Breiten kurz erwähnt, und fertig. Schwach, wenn man sich über 233 Seiten über Interferenzen streitet, mit Verlaub. :cry:


Mit Verlaub.
Hier ein Bild das die Überlagerung und das beim MMi verwendete Prinzip darstellt.

Striche_08.GIF

Wenn du dieses Bild richtig erklären kannst dann hast du bewiesen dass du die beim MMI verwendete Interferenz verstanden hast.

Das Original-Interferenzmuster besteht aber nicht aus Strichen, sondern aus bewegten Ringen, und ja, ich möchte dieses Bild richtig erklären können:

Bild

Ich möchte wissen, was Michelson aus diesem Muster herausgelesen hat, was die dunklen und hellen Ringen darstellen, was er in diesem Muster gemessen hat und was er selbst meinte, dass was, was er gemessen hat, darstellte. Er hat sich doch was dabei gedacht, dass irgendetwas im Muster irgendetwas darstellte, er hat nicht so eine Vorrichtung gebaut, nur um mal zu gucken, was für hübsche Lichtspiegelungen auf der Wand entstehen und seine Kinder damit zu erfreuen, oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 22. Mai 2011, 11:59

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das Original-Interferenzmuster besteht aber nicht aus Strichen, sondern aus bewegten Ringen, und ja, ich möchte dieses Bild richtig erklären können:
Bild


Das Strichmuster das man bei den MMI' sieht die als Film vorliegen besteht aus Strichen.
Ob Striche oder ringe ist egal.
Die Striche sind ja nur Ringe die von -weiter draussen- stammen (Dein Ringbild oben) und daher schon ziemlich gerade aussehen.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich möchte wissen, was Michelson aus diesem Muster herausgelesen hat, was die dunklen und hellen Ringen darstellen, was er in diesem Muster gemessen hat und was er selbst meinte, dass was, was er gemessen hat, darstellte. Er hat sich doch was dabei gedacht, dass irgendetwas im Muster irgendetwas darstellte, er hat nicht so eine Vorrichtung gebaut, nur um mal zu gucken, was für hübsche Lichtspiegelungen auf der Wand entstehen und seine Kinder damit zu erfreuen, oder?


Er hat die Abstände der Ringe/Striche als Masseinheit für eine halbe Wellenlänge des verwendeten Lichtes, seiner Farbe, genommen.
Aus der Änderung, also der Verschiebung der Striche/Ringe nach der Drehung, dann auf die Laufzeitveränderung geschlossen und diese dann auf die "Windgeschwindigkeit" umgerechnet.

Kannst du dieses Bild deuten?

Striche_06.GIF
Striche_06.GIF (3.02 KiB) 4121-mal betrachtet


Was sagt es aus.
Vor allem diese auf/abgehende rote Linie, besonders die Veränderung die sie erfährt.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 22. Mai 2011, 19:30

Kurt hat geschrieben:
Er hat die Abstände der Ringe/Striche als Masseinheit für eine halbe Wellenlänge des verwendeten Lichtes, seiner Farbe, genommen.
Aus der Änderung, also der Verschiebung der Striche/Ringe nach der Drehung, dann auf die Laufzeitveränderung geschlossen und diese dann auf die "Windgeschwindigkeit" umgerechnet.

Also hat er Laufzeiten der Teillichtstrahlen während eines Meßdurchganges bestimmt, die Laufzeiten sind der Meßwert.

Dann ist meiner Meinung nach das Experiment geeignet, durch Vergleichen von mehreren Meßdurchgängen bei verschiedenen Orientierungen der Erde (Tageszeiten, Jahreszeiten), wenn die Laufzeiten verschieden waren, einen Ätherwind nachzuweisen und zu berechnen. Es gab also kein "Nullergebnis".

Viele Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 22. Mai 2011, 20:07

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Er hat die Abstände der Ringe/Striche als Masseinheit für eine halbe Wellenlänge des verwendeten Lichtes, seiner Farbe, genommen.
Aus der Änderung, also der Verschiebung der Striche/Ringe nach der Drehung, dann auf die Laufzeitveränderung geschlossen und diese dann auf die "Windgeschwindigkeit" umgerechnet.

Also hat er Laufzeiten der Teillichtstrahlen während eines Meßdurchganges bestimmt, die Laufzeiten sind der Meßwert.

Dann ist meiner Meinung nach das Experiment geeignet, durch Vergleichen von mehreren Meßdurchgängen bei verschiedenen Orientierungen der Erde (Tageszeiten, Jahreszeiten), wenn die Laufzeiten verschieden waren, einen Ätherwind nachzuweisen und zu berechnen. Es gab also kein "Nullergebnis".

Viele Grüße
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Eben nicht. Die Laufzeit wurde bei MMX nicht gemessen. Sondern die Differenz zweier Laufzeiten.

(Oh Mann, keine Ahnung, aber die Klappe so weit offen, dass man die Hämorrhoiden mit freiem Augen von vorne sehen kann, ob man will oder nicht. Naja, lieber nicht)
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 22. Mai 2011, 20:55

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Er hat die Abstände der Ringe/Striche als Masseinheit für eine halbe Wellenlänge des verwendeten Lichtes, seiner Farbe, genommen.
Aus der Änderung, also der Verschiebung der Striche/Ringe nach der Drehung, dann auf die Laufzeitveränderung geschlossen und diese dann auf die "Windgeschwindigkeit" umgerechnet.

Also hat er Laufzeiten der Teillichtstrahlen während eines Meßdurchganges bestimmt, die Laufzeiten sind der Meßwert.


Nein, Laufzeiten kann das MMI nicht messen/bestimmen.
Wie gross die einzelnen Laufzeiten im MMI sind spielt keine Rolle.
Einzig die Änderung der Laufzeiten in der beiden Lichtstrecken zueinander nach der Drehung ist von Bedeutung.
Denn sie verändert das Muster.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Dann ist meiner Meinung nach das Experiment geeignet, durch Vergleichen von mehreren Meßdurchgängen bei verschiedenen Orientierungen der Erde (Tageszeiten, Jahreszeiten), wenn die Laufzeiten verschieden waren, einen Ätherwind nachzuweisen und zu berechnen. Es gab also kein "Nullergebnis".


Das kannst du erst beurteilen wenn du die Arbeitsweise des MMI verstanden hast.
Dazu scheint noch ein Stückerl zu fehlen.
Frage:
Warum wird die rote gewellte Linie im Bild von rechts nach links immer -flacher/länger/auseinandergezogener-.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 22. Mai 2011, 21:07

Kurt hat geschrieben:
Nein, Laufzeiten kann das MMI nicht messen/bestimmen.
Wie gross die einzelnen Laufzeiten im MMI sind spielt keine Rolle.
Einzig die Änderung der Laufzeiten in der beiden Lichtstrecken zueinander nach der Drehung ist von Bedeutung.
Denn sie verändert das Muster.

Ich habe schon meinen Standpunkt darüber gesagt: So bald man eine Laufzeit (oder eine Laufzeitdifferenz, ist egal) bei einem einzelnen Meßdurchgang bestimmen kann, kann dieser Meßwert zwischen mehreren Durchgängen verglichen werden und wenn sie je nach Tageszeiten und Jahreszeiten verschieden sind, kann man berurteilen, ob sie regelmäßig auftreten und dabei auch einen Äther nachweisen und einen Ätherwind berechnen. Das haben wohl Michelson und MIiller getan. Mehr brauche ich bei dem Experiment nicht zu verstehen, das Prinzip reicht mir völlig, das habe ich auch weiter oben mit 3 Analogien schon dargelegt (Schiff, U-Boot, Flugzeug).

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 22. Mai 2011, 21:28

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Nein, Laufzeiten kann das MMI nicht messen/bestimmen.
Wie gross die einzelnen Laufzeiten im MMI sind spielt keine Rolle.
Einzig die Änderung der Laufzeiten in der beiden Lichtstrecken zueinander nach der Drehung ist von Bedeutung.
Denn sie verändert das Muster.

Ich habe schon meinen Standpunkt darüber gesagt: So bald man eine Laufzeit (oder eine Laufzeitdifferenz, ist egal) bei einem einzelnen Meßdurchgang bestimmen kann, kann dieser Meßwert zwischen mehreren Durchgängen verglichen werden und wenn sie je nach Tageszeiten und Jahreszeiten verschieden sind, kann man berurteilen, ob sie regelmäßig auftreten und dabei auch einen Äther nachweisen und einen Ätherwind berechnen. Das haben wohl Michelson und MIiller getan. Mehr brauche ich bei dem Experiment nicht zu verstehen, das Prinzip reicht mir völlig, das habe ich auch weiter oben mit 3 Analogien schon dargelegt (Schiff, U-Boot, Flugzeug).


Nein, du hast das Messprinzip beim MMi noch nicht ausreichend verstanden.
Denn sonnst würdest du nicht -in mehreren Duchgängen- Sommer- und Winterumstände vergleichen wollen.
Das geht nämlich nicht, denn die Messwerte können nicht -aufgehoben- werden.
Einzig die Messungen die in einem Ruck, also innerhalb einer sehr kurzen Dauer, gemacht werden, sind aussagekräftig.


Gruss Kurt

PS: hat da nicht jemand gesagt er/sie will die Interferenz beim MMI verstehen?
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 22. Mai 2011, 22:40

Kurt hat geschrieben:... sonnst würdest du nicht -in mehreren Duchgängen- Sommer- und Winterumstände vergleichen wollen.
Das geht nämlich nicht, denn die Messwerte können nicht -aufgehoben- werden.
Einzig die Messungen die in einem Ruck, also innerhalb einer sehr kurzen Dauer, gemacht werden, sind aussagekräftig.
Ab wann wäre die Dauer denn konkret zu lang?
Wohin "entfleuchen" also dann (wie ?) die Messwerte?

Gruß
galactic32
 
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