Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 10. Mai 2011, 20:28

Ernst hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben: Im Laborbezugssystem, in dem die Quelle ruht, ist Frequenz f in alle Richtungen gleich (kein Doppler), wenn der Empfänger ebenfalls im Laborbezugssystem ruht. Allerdings ist dann die Ausbreitungsgeschwindigkeit richtungsabhängig (siehe oben) und dementsprechend auch die Wellenlänge, die aber gleich groß ist, wie die Wellenlänge im Ätherbezugssystem.

Ja, oder für Physiklaien als comic strip:
Es ist zu bedenken, daß die Wellenlängen in Strömungsrichtung größer und entgegen kleiner werden. Und daß ebenso die Wellen im MMI in Strömungsrichtung schneller laufen und entgegen langsamer.
Wie im System Ente:

Bild
.
.

Das ist ja süß. Und viel besser als jede Animation, die ich schon wieder im Kopf hatte ;-)
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 10. Mai 2011, 21:36

Highway hat geschrieben:
Wieso wollt ihr nicht weiter in diesem Planetenmodell bleiben? Da muss man sich zumindest keine Enten hinzu denken.



Und warum gehst du nicht auf die Antwort ein, Ente brauchts dazu keine.
Was ist an deinem Planetenmodell so wichtig?


Guss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 10. Mai 2011, 21:40

Highway hat geschrieben:
Bild

Hinter der Ente ist die Phasengeschwindigkeit also schneller als vor der Ente.


Warum/wieso?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 10. Mai 2011, 21:58

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Hinter der Ente ist die Phasengeschwindigkeit also schneller als vor der Ente.


Warum/wieso?


Musst du mich nicht fragen, Ernst und FB haben das behauptet. Was ich behaupte ist doch bekannt - oder?


Ich bin mir nicht sicher ob ich deine Meinung kenne.
Ich meine dass bei diesem Bild die Phasengeschwindigkeit mit der Wellengeschwindigkeit identisch ist, oder meinst du was Anderes?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 10. Mai 2011, 22:28

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich bin mir nicht sicher ob ich deine Meinung kenne.
Ich meine dass bei diesem Bild die Phasengeschwindigkeit mit der Wellengeschwindigkeit identisch ist, oder meinst du was Anderes?


Das du angeblich meine Meinung dazu nicht kennst und dich dann traust hier ohne Bezug rumzuposten - dafür müßtest du schon Schläge bekommen. ;-)


Wasdenn noch mehr?

Highway hat geschrieben:Was ist denn bitteschön der Unterschied zwischen Phasengescheindigkeit und "Wellengeschwindigkeit"? Ich dachte wir wären uns allgemein vor geschätzten 10 Seiten in diesem Thread einig geworden, dass die Interferenz in direktem Zsammenhang zu Phasengeschwindigkeit steht.


Sind wir das, ich meine nicht!
Denn die Phasengeschwindigkeit hat mit dem MMi nichts zu tun, da gibts überhaupt keinen Unterschied zwischen Wellengeschwindigkeit und Phasengeschwindigkeit.
Wo sollte denn der herkommen?

Highway hat geschrieben: Insofern würde mich dann auch noch interessieren, wieso wir uns jetzt auch noch mit einer "Wellengeschwindigkeit", was immer das sei, beschäfftigen müssen?


Ich frage mich wieso du dich im Zusammenhang mit dem MMI mit Phasengeschwindigkeiten beschäftigst, da spielt nichtmal die "Wellengeschwindigkeit", die Geschwindigkeit mit der die von der Lichtquelle erzeugten Wirkungen durch die Anlage gereicht werden, eine, zum Prinzip der Funktion des MMI, enscheidende Rolle (solange man nicht Absolutwerte benötigt).

Ob sich das Muster ändert oder nicht ist ersmal unabhängig von der Phasengeschwindigkeit und der -Wellengeschwindigkeit-.

Was ist nun mit meiner Frage:
Ist die Phasengeschwindigkeit der von der Ente erzeugten "Wellen" vor und hinter der Ente identisch mit der Wellengeschwindigkeit vor und hinter der Ente, oder nicht?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 10. Mai 2011, 22:56

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich frage mich wieso du dich im Zusammenhang mit dem MMI mit Phasengeschwindigkeiten beschäftigst, da spielt nichtmal die "Wellengeschwindigkeit", die Geschwindigkeit mit der die von der Lichtquelle erzeugten Wirkungen durch die Anlage gereicht werden, eine, zum Prinzip der Funktion des MMI, enscheidende Rolle (solange man nicht Absolutwerte benötigt).

Ob sich das Muster ändert oder nicht ist ersmal unabhängig von der Phasengeschwindigkeit und der -Wellengeschwindigkeit-.

Was ist nun mit meiner Frage:
Ist die Phasengeschwindigkeit der von der Ente erzeugten "Wellen" vor und hinter der Ente identisch mit der Wellengeschwindigkeit vor und hinter der Ente, oder nicht?


Also nochmal:
Ich kenne keine Wellengeschwindigkeit. Du meinst bestimmt eine Ausbreitungsgeschwindigkeit oder was?


Ja natürlich.

Highway hat geschrieben:Zur Betrachtung des Problem reicht es meiner Meinung nach völlig sich auf die Phasengeschwindigkeit zu beschränken.


Welchen Problems?
Wo siehst du eins.
In welchem Zusammenhang willst du dich auf die Phasengeschwindigkeit beschränken?

Bekomme ich nun eine Antwort auf meine Frage oder nicht!
Zur Erinnerung: die "Wellen" vor und hinter der Ente!
Ist da die Phasengeschwindigkeit gleich der Wellengeschwindigkeit, äh. Ausbreitungsgeschwindigkeit der Ereignisse beim Sender, im Medium, oder nicht?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 11. Mai 2011, 06:16

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:v_p variable im MMI: Das sehe ich noch nicht

Ich dachte, dass es gerade darum geht? Ein Lichtstrahl, der sich im Äthersystem mit c bewegt, müsste nach Newton (und der klassischen Geschwindigkeitsaddition der Galilei-Transformation) im Bezugssystem des MMI i.A. eine andere Ausbreitungsgeschwindigkeit c' = sqrt((c + v cos(alpha))² + v²sin²(alpha)) haben.


Da passiert ja eben genau nicht. Schon beim Schall passiert das in gleicher Weise nicht.

Beim Schall passiert genau das. Es gibt Präzisionsmessgeräte auf Ultraschallbasis, die durch Messung der Schallgeschwindigkeit Windrichtung, Windstärke und Temperatur messen.
Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:v_p variable im MMI: Das sehe ich noch nicht

Ich dachte, dass es gerade darum geht? Ein Lichtstrahl, der sich im Äthersystem mit c bewegt, müsste nach Newton (und der klassischen Geschwindigkeitsaddition der Galilei-Transformation) im Bezugssystem des MMI i.A. eine andere Ausbreitungsgeschwindigkeit c' = sqrt((c + v cos(alpha))² + v²sin²(alpha)) haben.


Da passiert ja eben genau nicht. Schon beim Schall passiert das in gleicher Weise nicht.

Geht man von zu Schall analogen Verhältnissen bei Licht und EM-Wellen allgemein aus, dann müsste im Laborsystem mit dem MMI eine richtungsabhängige Laufzeit aufgrund der richtungsabhängigen Phasengeschwindigkeit (ist gleich Ausbreitungsgeschwindigkeit, ist gleich Gruppengeschwindigkeit, ist gleich Frontgeschwindigkeit, da die Übertragung in der Luft dispersionsfrei ist) festgestellt werden. Das passiert eben genau nicht, wie du richtig schreibst. Die Frage ist nun, warum?

Highway hat geschrieben:Wieso sprichst du von Ausbreitungsgeschwindigkeit? Ist die anders wie die Phasengeschwindigkeit? Ich meine nicht.

Ich auch nicht, siehe oben.

Highway hat geschrieben:Die klassische Geschwindigkeitsaddition ist doch nicht in Gefahr. Man muss nur richtig Plus und Minus zusammenziehen. Deshalb beharre ich ja auch so störrig darauf, dass nach Doppler zu rechnen ist.


Das habe ich ja schon beantwortet.

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Die Galilei-Transformation ändert Längen nicht (keine Längenkontraktion, wie bei SRT und LT). Messe ich im Bezugssystem des MMI eine bestimmt Wellenlänge λ_0, dann ist die Wellenlänge auch im Bezugssystem des Äthers λ_0. Damit habe ich nicht gefordert, dass die Wellenlänge konstant sein muss.

Highway hat geschrieben:Was die Konstanz anbelangt, so ist das von mir falsch ausgedrückt. Da hast du natürlich Recht. Was die gleichen Wellenlängen anbelangt aber nicht, meine ich jedenfalls. Dein Autobeispiel oder mein Bojenbeipiel zeigen das doch durch unterschiedliche Abstände. Zwischen jedem Auto/Boje liegt doch eine komplette Wellenlänge. Mal ganz abgesehen davon, dass dann auch rot- und blauverschobene Beobachtung von Sternen dann schwierig werden dürfte.


Natürlich müsste ich im Laborsystem eine richtungsabhängige Phasengeschwindigkeit und damit eine richtungsabhängige Wellenlänge messen. Genau diese gemessene Wellenlänge muss sich aber dann nach klassischer Newtonmechanik aber 1:1 im Äthersystem auch finden (bzw. messen lassen).
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 11. Mai 2011, 06:18

Hannes hat geschrieben:Hallo fb557 !
Hallo Hannes, wovon sprichst du? In deinem letzten Beitrag an Ernst hast du im erklärt, dass die Emissionstheorie durch astronomische Beobachtungen widerlegt ist. Das selbe gilt für eine Äthermitführungshypothese. So einfach, wie du dir das vorstellst ist es eben nicht.


Es steht dir frei, mir deine Meinung zu erklären.Nur zu sagen, so einfach ist das nicht,genügt auf keinen Fall.Wenn deine Argument stichhaltig sind, werde ich sicher nicht nein dazu sagen. Ich warte auf deine Argumente !


Mit Gruß
Hannes

Mein Argument steht in meinem Beitrag: "In deinem letzten Beitrag an Ernst hast du im erklärt, dass die Emissionstheorie durch astronomische Beobachtungen widerlegt ist. Das selbe gilt für eine Äthermitführungshypothese.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 11. Mai 2011, 07:27

Hallo fb557!
Mein Argument steht in meinem Beitrag: "In deinem letzten Beitrag an Ernst hast du im erklärt, dass die Emissionstheorie durch astronomische Beobachtungen widerlegt ist. Das selbe gilt für eine Äthermitführungshypothese
.
Dieser eine Satz ist doch keine Erklärung.Du müsstest dir doch etwas mehr Zeit nehmen, dein Argument darzulegen.Ich will deine persönliche Meinung hören,ich weiß, dass du etwas verstehst von der Materie.
Wir wollen uns doch nicht persönlich bekämpfen, sondern voneinander lernen.
Emissionstheorie und lokale Aethertheorie sind doch verschieden wie Tag und Nacht.
Da sollte man sich schon mehr Zeit nehmen, die Sache durchzudenken,nicht einfach mit einem einzigen Satz abtun.
Ich freue mich auf eine offene Diskussion mit dir.Die verschiedenen Thesen stammen ja nicht von mir,sondern wurden von Experten aufgestellt,wir haben nur die Möglichkeit,unser Weltbild danach auszurichten.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 11. Mai 2011, 09:16

Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:Hallo fb557!
Mein Argument steht in meinem Beitrag: "In deinem letzten Beitrag an Ernst hast du im erklärt, dass die Emissionstheorie durch astronomische Beobachtungen widerlegt ist. Das selbe gilt für eine Äthermitführungshypothese
.
Dieser eine Satz ist doch keine Erklärung.Du müsstest dir doch etwas mehr Zeit nehmen, dein Argument darzulegen.Ich will deine persönliche Meinung hören,ich weiß, dass du etwas verstehst von der Materie.
Wir wollen uns doch nicht persönlich bekämpfen, sondern voneinander lernen.
Emissionstheorie und lokale Aethertheorie sind doch verschieden wie Tag und Nacht.
Da sollte man sich schon mehr Zeit nehmen, die Sache durchzudenken,nicht einfach mit einem einzigen Satz abtun.
Ich freue mich auf eine offene Diskussion mit dir.Die verschiedenen Thesen stammen ja nicht von mir,sondern wurden von Experten aufgestellt,wir haben nur die Möglichkeit,unser Weltbild danach auszurichten.

Das Thema ist keineswegs neu. Im Gegenteil, es ist so alt, dass dir möglicherweise die mehr als 100 Jahre alten Erkenntnisse nicht bekannt sind. Von George G. Stokes über Augustin J. Fresnel, Hendrik A. Lorentz, Wilhelm Wien, Oliver Lodge bis Max Planck haben sich die Größen der Physik mit der Hypothese des mitgeführten Äthers beschäftigt und sie verworfen. Die Hauptprobleme sind die Aberration (Astronomie), die teilweise Mitführung (Fresnel) vs. vollständige Mitführung (MMX) - entweder wird der Äther vollständig mitgeführt oder teilweise, beides gleichzeitig geht nicht und Michelson-Gale - warum wird der Äther bei Translation vollständig mitgeführt und bei Rotation nicht. Siehe:

Vollständige Äthermitführung

Modifikation von Stokes' Theorie

Aether drag hypothesis

mfg.
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