Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Mo 2. Mai 2011, 23:56

Highway hat geschrieben:Und wie ist das zu verstehen?

Wird eine Welle an einem Hindernis reflektiert, so überlagern sich hinlaufende und reflektierte Welle zu einer stehenden Welle.


So wie ich es beschrieben habe. Eine Reflexion an einem Spiegel ergibt eine stehende Welle davor. Glaubt hier nur keiner, weil's ihm nicht in den Kram passt ;)

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Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 3. Mai 2011, 00:49

Ernst hat geschrieben:Ich versuchs nochmal mit einem Vergleich. In einem Stadionrunde auf 400m starten auf einer Startziellinie nebeneinander zwei Mannschaften. Eine in rotem und eine im blauen Dress. Jede Mannschaft schickt alle 50s einen Läufer mit gleicher Startnummer los. Die Roten laufen die Runde auf einer hürdenfreien Strecke in 50s, die blauen sind deutlich langsamer auf einer hürdenbewehrten parallelen Strecke mit 100s. Erstmal ist klar, daß gleichzeitig gestartete Läufer am Ziel nicht gleichzeitig eintreffen können. Wie laufen sie nun ein. Nach 50s Rot_1, nach 100s Rot_2/Blau1, nach 150s Rot_3/Blau2, nach 200s Rot_4/Blau3, nach 250s Rot5/Blau4 etc. Das ist eine Phsenversatz am Ziel von konstant einem Läufer.

Irgendwann werden die Hürden auf der blauen Bahn eine nach der anderen allmählich weggeräumt. Die blauen werden schneller und der Versatz an Ziel wird kleiner. Bis nach Abbau aller Hürden am Ziel Rot und Blau nun mit gleicher Starnummer einlaufen.

Irgendwann danach werden allmählich die Hürden auf der roten Bahn aufgebaut. Allmählich treffen die Roten mit gleicher startnummer am Ziel später als die gleichnumerieretn blauen ein. Bis dann nach Aufbau aller Hürden einlaufen 12000s Rot559/Blau600, 12050s Rot600/Blau601 etc. Wieder Phasenversatz ein Läufer, allerdings nun umgekehrt.

Haben nun die Läufer keine Nummern, so ist die Phasenschiebung dennoch feststellbar. Nämlich durch die allmählich Verschiebung der einlaufenden Läufer gegeneinander während des Ab- und Aufbaus der Hürden.


Dein Vergleich hat mit der tatsächlichen Situation im MMI nichts zu tun. Man muss diesen Vergleich anders gestalten. Man verleihe den Läufern die Fähigkeit, zu gleichen Zeiten die Farbe von blau nach rot zu wechseln. Wir haben ja keine unterschiedlichen Wellenzüge am Start, sondern gleichartige, die innerhalb der Periodendauer ihren Zustand wechseln. Dem muss natürlich im Vergleich mit den Läufern entsprochen werden. Sie wechseln also alle innerhalb 2 Sekunden die Farbe von blau kontinuierlich nach rot und wieder zurück. Rot entspricht einem Maximum ihrer "Periode" und weiß einem Minimum. Dazwischen gibt es Nuancen zwischen blau und rot, auch alle im gleichen Zeitlauf wechselnd.

Jede Mannschaft (A und B) schickt alle 50s einen Läufer los - und beim Start beginnt jeder mit derselben Farbe. Ebenso wie die Wellenzüge im MMI sind sie nicht nummeriert. Die der A-Mannschaft laufen die Runde auf einer hürdenfreien Strecke in 50s, die der B-Mannschaft sind deutlich langsamer auf einer hürdenbewehrten parallelen Strecke mit 100s. Erstmal ist klar, daß gleichzeitig gestartete Läufer am Ziel nicht gleichzeitig eintreffen können. Wie laufen sie nun ein. Nach 50s A, nach 100s A und B, nach 150s A und B, nach 200s A und B, nach 250s A und B etc. Wenn sie so nacheinander einlaufen, und der Phasenversatz soll an ihrer gerade auftretenden Farbe festgestellt werden, klappt das natürlich nicht, denn sie haben alle beim Ziel dieselbe Farbe! Weil sie diese ja unabhängig von ihrer Geschwindigkeit immer gleichzeitig gewechselt haben!
Nun wird beim nächsten Lauf eine der Hürden von einer Bahn auf die andere gestellt. Auch hier muss der Situation im MMI entsprochen werden! Denn der Geschwindigkeitswechsel von einem Arm zum anderen verläuft während der Drehung ja kontinuierlich und nicht plötzlich. Auf Strecke A steht nun eine Hürde, und auf B eine weniger. Die Folge ist, dass die A-Läufer etwas langsamer werden, dafür werden die B-Läufer um denselben Betrag schneller. Das Resultat wird gleich sein wie zuvor. Es werden gleichzeitig immer je ein Läufer von A und B ankommen und selbstverständlich haben sie in diesem Moment beide dieselbe Farbe.
So geht das weiter: Nach jedem Lauf wird eine Hürde von B nach A gestellt, und immer werden die Geschwindigkeiten gleichermaßen mit jeder zusätzlichen Hürde langsamer und mit jeder fehlenden schneller. Am Ziel wird sich ganz dasselbe abspielen. Gleichzeitig einlaufende Läufer von A und B werden dieselbe Farbe haben.
Irgendwann werden auf beiden Bahnen gleich viel Hürden stehen und nun sind die Läufer gleich schnell. Klar, dass sie beim Zieleinlauf dieselbe Farbe haben.
Nun wird weiterhin eine Hürde nach der anderen bei jedem Lauf von B nach A gestellt. Nun werden die A-Läufer noch langsamer und die B-Läufer im gleichen Ausmaß schneller. Was wird am Ziel sein? Zwei Läufer werden daherkommen mit derselben Farbe. Und mit jedem Hürdenwechsel passen sich die Geschwindigkeiten aneinander an und jedesmal werden beim Ziel zwei Läufer eintrudeln mit derselben Farbe!
Das geht so weiter, bis alle Hürden auf der A-Bahn stehen und nun die A-Läufer die langsamen sind und die B-Läufer die schnellen. Das hat nichts daran geändert, dass stets zwei Läufer mit derselben Farbe ins Ziel kamen. Und letztlich werden auch zum Schluss zwei Läufer ins Ziel (B und A) kommen und tatsächlich hat ein Phasenwechsel von einem Läufer zum anderen stattgefunden, er konnte aber nie festgestellt werden, weil alle Läufer beim Ziel eine übereinstimmende Farbe hatten!

So, lieber Ernst, muss der Vergleich aussehen, damit er der Situation im MMI entspricht. Die Wellenzüge haben keine Nummer, sondern nur einen wechselnden Zustand, den sie - so wie die Läufer die Farbe - innerhalb einer Periodendauer wechseln. So wie die Läufer auch im zeitlich übereinstimmenden Takt. So, wie der Farbwechsel bei den Läufern und sogar der Läuferwechsel nicht feststellbar war, weil sie am Ziel stets alle gleichfarbig ankommen, kommen die Wellenzüge gleichphasig an, und der Phasenwechsel ist am Ziel nicht feststellbar!

Wennn schon ein Vergleich, dann bitte ein richtiger!

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 3. Mai 2011, 09:00

Highway hat geschrieben:Schöner Link. Macht echt Spaß.


Habe ich inzwischen auch angesehen. Für unsere Zwecke sinnlos, weil sich keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten einstellen lassen. Ein Beispiel dafür, wie die SRT jede weitere Überlegung in der Wissenschaft blockiert. Die Überzeugung, dass das esoterische Postulat Einsteins richtig sei, ist zu fest verwurzelt :cry:

Die Sache mit dem MMI ist ganz einfach zu klären: Wenn man mal feststellt, dass die Periodendauer bei allen Wellenzügen dieselbe ist und bleibt, können sie letztlich nur mit dieser konstanten Periodendauer im Detektor ankommen. Eine Phasenverschiebung wird hier deshalb nie feststellbar sein!

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 3. Mai 2011, 09:56

Hallo Harald !
Habe ich inzwischen auch angesehen. Für unsere Zwecke sinnlos, weil sich keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten einstellen lassen. Ein Beispiel dafür, wie die SRT jede weitere Überlegung in der Wissenschaft blockiert. Die Überzeugung, dass das esoterische Postulat Einsteins richtig sei, ist zu fest verwurzelt

Deine Einstellung ist sehr gut. Es ist an der Zeit, dass Blockierungen ,die durch den Jahrhundertirrtum der SRT ausgelöst wurden, beseitigt werden.
Ich habe den Eindruck, dass sich diese Meinung schön langsam auch bei den opinion-leaders der SRT durchsetzt. Sie fürchten aber noch um ihr Gesicht und wehren sich noch verzweifelt.
Es ist natürlich auch an der Zeit, neue Ansichten auszuarbeiten. Nur Kritik an der SRT ist zuwenig.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 3. Mai 2011, 10:44

Harald Maurer hat geschrieben:Habe ich inzwischen auch angesehen. Für unsere Zwecke sinnlos, weil sich keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten einstellen lassen. Ein Beispiel dafür, wie die SRT jede weitere Überlegung in der Wissenschaft blockiert. Die Überzeugung, dass das esoterische Postulat Einsteins richtig sei, ist zu fest verwurzelt :cry:
Was soll der Unsinn? Bei der Seite geht es um Wellen ganz allgemein und nicht um die Spezielle Relativitätstheorie. Die Seite erklärt einfach und anschaulich die Überlagerung von Wellen mit identischer Ausbreitungsgeschwindigkeit. Im konkreten Fall ist dein Missverständnis so fest verwurzelt, dass dir auch bei dieser einfachen Darstellung die Erkenntnis verwehrt bleibt, wie Wellen überhaupt funktionieren. Was soll da eine komplexere Darstellung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bringen?

Harald Maurer hat geschrieben:Die Sache mit dem MMI ist ganz einfach zu klären: Wenn man mal feststellt, dass die Periodendauer bei allen Wellenzügen dieselbe ist und bleibt, können sie letztlich nur mit dieser konstanten Periodendauer im Detektor ankommen. Eine Phasenverschiebung wird hier deshalb nie feststellbar sein!
Blödsinn! Ab dem Strahlteiler läuft ein Strahl mit c' der zweite mit c''. Für den Weg hin und zurück im jeweiligen Arm mit der Länge L benötigt jeder Strahl die Zeit t'=2L/c' und t''=2L/c''. Damit ergibt sich eine Laufzeitdifferenz von Delta_t = t'' -t' und daher weiter eine Phasenverschiebung von (360°/T) * Delta_t in Altgrad am Detektor. Wo siehst du da einen Widerspruch? Beide Strahlen kommen mit der zeitlichen Periodendauer T und der Frequenz f=1/T am Detektor an. Die Phasenverschiebung ergibt sich durch den Laufzeitunterschied Delta_t = 2L*(1/c'' - 1/c') und der ist, wie vorgerechnet, von der Periodendauer unabhängig.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 3. Mai 2011, 11:36

Harald Maurer hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Und wie ist das zu verstehen?
Wird eine Welle an einem Hindernis reflektiert, so überlagern sich hinlaufende und reflektierte Welle zu einer stehenden Welle.

So wie ich es beschrieben habe. Eine Reflexion an einem Spiegel ergibt eine stehende Welle davor. Glaubt hier nur keiner, weil's ihm nicht in den Kram passt ;)

Den Zusammenhang glaubt Dir keiner, weil Du die laufende Einzelwelle mit der Überlagerung der hin+rücklaufenden Welle verwechselst. Wie die hinlaufende Welle reflektiert wird, hatte ich animatorisch verlinkt. Die Überlagerung der hin+rücklaufenden Welle ist eine stehende Welle.

Man muss diesen Vergleich anders gestalten. Man verleihe den Läufern die Fähigkeit, zu gleichen Zeiten die Farbe von blau nach rot zu wechseln.

Mit Verlaub, das ist Unsinn. Die roten Läufer laufen auf der einen Strecke und die blauen auf der anderen. Die Wechseln nicht dauernd ihre Bahn, wie auch die Wellen im MMI nicht dauernd von einem Arm in den anderen hopsen. Meine Darstellung war schon richtig.
Habe ich inzwischen auch angesehen. Für unsere Zwecke sinnlos, weil sich keine unterschiedlichen Geschwindigkeiten einstellen lassen. Ein Beispiel dafür, wie die SRT jede weitere Überlegung in der Wissenschaft blockiert.

Welchen Zusammenhang stellst Du da zur SRT her? Die Animation zeigt die Überlagerung gegenläufiger Wellen. Und wenn Du eine unterschiedliche Wellenlänge einstellst, dann ist der MM horizontale Arm nachgebildet. Die größere Wellenlänge ist ja bereits das Resultat der größeren Wellengeschwindigkeit. Da kannst Du nicht nocheinmal auf die langen Wellen eine höhere Geschwindigkeit draufsatteln. Da hast Du nicht zu Ende gedacht. In der Animation ist die größere Wellenlänge eine Folge der veränderten Periodendauer. Im MM ist die veränderte Wellenlänge eine Folge der veränderten Wellengeschwindigkeit. Beides ergibt gleichwertig die gezeigte Darstellung.
Relevant sind nur die unterschiedlichen Wellenlängen. Die Geschwindigkeit, mit welcher beide Wellen gegeneinanderlaufen, hat dagegen keinen Einfluß auf die Wellenform der überlagerten Welle. Es ändert sich lediglich die Frequenz deren zyklischer Formänderung.

Die Sache mit dem MMI ist ganz einfach zu klären: Wenn man mal feststellt, dass die Periodendauer bei allen Wellenzügen dieselbe ist und bleibt, können sie letztlich nur mit dieser konstanten Periodendauer im Detektor ankommen. Eine Phasenverschiebung wird hier deshalb nie feststellbar sein!

Harald, Du bist gegen die Tatsache resistent, daß die konstante Periodendauer T für die unterschiedlich langen Wellen konstant ist. Die Wellengeschwindigkeit ist aber

w=λ/T

Daher ist die Wellengeschwindigkeit bei unterschiedlichen λ auch unterschiedlich. Und wenn die geteilte Welle infolge unterschiedlicher Geschwindigkeit zu unterschiedlichen Zeiten am Zieleintrifft, dann entsteht eben ein räumlicher Phasenversatz beider Wellen. Die vorstehende Gleichung löst Dein angebliches Rätsel lapidar auf. Das ist so einfach, daß ich Deine Denkblockade einfach nicht begreifen kann.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Di 3. Mai 2011, 15:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 3. Mai 2011, 12:43

Ich habe ein Interferenzmuster vom MM-Experiment bei Wikipedia gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Interferometer


Bild

Könnte mir jemand bitte erklären, was der große rundliche Fleck in der Mitte, der 1. dicke Innenring, der 2. dünne Innenring und der kaum sichtbare Außenring jeweils darstellen?

Welche der vorhandenen Breiten ist der Meßwert? Es gibt ja in diesem Muster viele Breiten zu messen... :( Ernst sagte, dass die Phasenverschiebung der Meßwert ist. Wo ist hier die Phasenverschiebung dargestellt?

Das wäre ganz nett, vielen Dank. :)

Eins kann ich schon selbst sagen: Weder der große Fleck in der Mitte, noch die drei Ringe rundrum sind deutlich abgebildet und klar abgegrenzt. Eine hochpräzise Breite, egal welche, wird man also wohl bei diesem Muster nicht messen können. :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 3. Mai 2011, 15:36

Bild

So, ich versuche tapfer eine Interpretation – vielleicht sollte man vorher Unterricht in Kaffeesatzlesen nehmen... ;)

    1. Der dunkle Hintergrund um das ganze Muster herum sind die Stellen, wo gar kein Licht aufprallt, also stellt der letzte, kaum sichtbare 3. Ring die räumliche Grenze der Lichtstreuung der beiden Strahle zusammen dar.

    2. Die dunklen Stellen zwischen den Ringen sind die Stellen, wo auch kein Licht aufprallt, also das könnte die Periodendauer zwischen den Wellen darstellen, so lange gar keine Welle auf der Platte aufprallt (das ist aber bestimmt falsch, weil dann nur 4 Wellen dargestellt worden wären...)

    3. Der dicke, rundliche Fleck in der Mitte stellt die Stellen dar, wo die beiden Wellen zusammen aufprallen und sich überlagern, deshalb ist er hell.

    4. Ich habe gar keine Vorstellung, was die drei Ringe um den rundlichen Fleck darstellen und warum sie an Breite und an Helligkeit so abrupt abnehmen. Da prallt zwar Licht auf, aber ich weiß nicht wie: Zwei Wellen zusammen? Nur eine Welle? Warum ist der 1. Ring so dick und so hell wie der Fleck in der Mitte und der 2. Ring auf einmal so dünn und so schwach?
Wer kann es besser bzw. fachmännischer interpretieren?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 3. Mai 2011, 16:08

Jocelyne Lopez hat geschrieben:ich versuche tapfer eine Interpretation

Ganz kurz: Licht trifft überall auf. In den dunklen Zonen trifft es gegenphasig auf (es löscht sich daher aus); das wird destruktive Interferenz gennannt. In den hellen Zonen trifft es gleichphasig auf (es verstäkt sich); das wird konstruktive Interfernz genannt.
Dazu gibt es im früheren Teil diese Threads jede Menge Animatinen, Bilder, Videos. Aber bei nun gefühleten 1500 Beiträgen braucht´s Ausdauer zum Suchen. ;)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 3. Mai 2011, 16:33

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:ich versuche tapfer eine Interpretation

Ganz kurz: Licht trifft überall auf. In den dunklen Zonen trifft es gegenphasig auf (es löscht sich daher aus); das wird destruktive Interferenz gennannt. In den hellen Zonen trifft es gleichphasig auf (es verstäkt sich); das wird konstruktive Interfernz genannt.
Dazu gibt es im früheren Teil diese Threads jede Menge Animatinen, Bilder, Videos. Aber bei nun gefühleten 1500 Beiträgen braucht´s Ausdauer zum Suchen. ;)

Tja, die Animationen, Bilder und Videos sind auch sehr schön und sehr angenehm aus der seitlichen Perspektive eines Zuschauers zu betrachten, anders ist es aber, wenn man als Beobachter des Experiments frontal die zwei Lichtstrahlen ins Gesicht projektiert bekommt (bzw. aus Mitleidsgründen auf eine Wand). Durch den Wechsel der Perspektive erkennt man die vielen schönen Animationen, Bilder und Videos gar nicht mehr... :(
Der Wechsel der Perspektive ist wohl fatal in der modernen Physik. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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