Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 13. Mär 2009, 17:30

Hallo Faber,

Wie können Sie denn beurteilen, ob eine Erklärung der "Relativität der Gleichzeitigkeit" richtig ist, wenn Sie über sich selbst sagen (Do 12. Mär 2009, 21:40), dass Sie die "Relativität der Gleichzeitigkeit" nicht verstanden haben?


diese Erklärung ist mit der Mathematik der RdG konform. Aus diesem Grund sehe ich sie als richtig an.

Gruß

Sebastian
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Faber » Fr 13. Mär 2009, 18:33

Sebastian Hauk hat geschrieben:
Wie können Sie denn beurteilen, ob eine Erklärung der "Relativität der Gleichzeitigkeit" richtig ist, wenn Sie über sich selbst sagen (Do 12. Mär 2009, 21:40), dass Sie die "Relativität der Gleichzeitigkeit" nicht verstanden haben?


diese Erklärung ist mit der Mathematik der RdG konform. Aus diesem Grund sehe ich sie als richtig an.


Was genau haben Sie denn dann nicht verstanden?

Gruß
Faber
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » Fr 13. Mär 2009, 18:34

Hallo Joachim !

    Die Invarianz wurde um die Jahrhundertwende 19.->20. gemessen. Die Konvention, nach der das Meter mit der Sekunde verknüpft wurde, ist von 1984.

Genau diese Messung der Invarianz habe ich mit meinem Beispiel bezweifelt.
Du bist aber auf mein Modell überhaupt nicht eingegangen.Nur zu sagen, so ist etwas vor über 100 Jahren gemessen worden, genügt sicher nicht.

Ich habe dir nochmals meine Vorstellung kopiert. Bitte darauf sollst du mir antworten.Deine persönliche Meinung ist gefragt !Das, was in den Lehrbüchern steht, kann ich selbst nachlesen.

    Und wenn du sagst, das ist alles nur im Vacuum,dann muss ich dich fragen, wie die Lichtwellen ins Vacuum hineinkommen ! Die müssen zuerst durch eine Glasabdeckung bevor sie ins Vacuum hineinkommen. Im Glas werden sie auf c/Glas abgebremst. Wenn sie dann ins Vacuum eintreten, werden sie laut Brechungsgesetz wiedert schneller (c/Vacuum):

Das ist doch nur einfache Optik, das kann doch jeder verstehen ! Wenn meine Meinung nicht stimmt, sag doch, was nicht stimmt.Dazu diskutieren wir doch.
Ich kann wohl eine Höchstgeschwindigkeit im Vacuum ausmachen. Von einer Invarianz ist weit und breit nichts zu erkennen.

Mit Gruß Hannes
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 13. Mär 2009, 18:44

Hannes hat geschrieben:Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis ein Fachmann eine neue Theorie mit varianter LG entwickelt.
Die Zeit dafür wäre reif.


Genau so ist es. Aber Scherz beiseite, das Problem ist doch, dass wir es hier mit mindestens drei unterschiedlichen Bedeutungsinhalten des Begriffes "Invarianz der Lichtgeschwindigkeit" zu tun haben:
    1. Invarianz der LG im Sinne von Albert Einstein im Rahmen der SRT.
    2. Invarianz der LG im Medium, z.B. im Feststoff, Wasser, Luft, Vakuum (Äther).
    3. Invarianz der LG im Sinne von sie behält kontinuierlich ihren Wert der Geschwindigkeit - im Gegensatz zum Beispiel zu einem vertikal hoch geworfenen Ball.
Selbstverständlich wäre die LG variabel, wenn man gemäß Nr. 2 von einem unterschiedlich bewegten Bezugssystem die Geschwindigkeit eines überholenden Lichtstrahles messen würde, d.h. bewegt sich das Bezugssystem mit v=3/4*c, dann würde man die (Licht-)Geschwindigkeit des überholenden Lichtstrahles mit v_c=1/4*c messen. Wobei c die im Bereich des Planeten Erde gemessene Lichtgeschwindigkeit ist.

mfg
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Re: Coriolis und Kinematik

Beitragvon scharo » Fr 13. Mär 2009, 18:45

Lieber Ernst,

schon wieder fängst Du mit Deiner oberschlauen rechthaberischen Art die anderen für dumm zu verkaufen.
„ich geb´s nun auch bei Dir auf. Wenn Du es nicht verstehen willst oder nicht verstehen kannst, dann ist es mir jetzt egal. Behalte Deine individuelle Meinung. Ich habe hier zigmal die Lehrmeinung und Technische Anwendungspraxis bezüglich Corioliskraft beschrieben.“

Wenn jemand noch etwas nicht verstehen will, dann eher Du. Was heißt hier „individuelle Meinung“ – das steht in jedem Buch und jeder Publikation, ausgenommen in Deinem oberschlauen „Technische Mechanik“ v. 1920, wo nicht mal Kinematik und Bezugssysteme zu finden sind – und das willst Du als Lehrmeinung verkaufen. :lol:

„Ich habe Dir das doch eingehend beschrieben, daß das ein Übergang ist von Kraftschluss 100% zu Kraftschluß Null. Da gibt es immer eine Kraftwirkung mit Ausnahme des Grenzwertes Kraftschluß=Null. Das ist alles ganz real. Optische Täuschung? Du meine Güte.“

Ich habe Dir geschrieben, außer rhetorisch, kann man diese Aussagen für nichts gebrauchen. Für Dich ist natürlich auch die tangentiale Beschleunigungskraft bei Bahngeschwindigkeitserhöhung infolge beschleunigter Rotation was anderes als Beschleunigungskraft bei Bahngeschwindigkeitserhöhung infolge wachsendes Radius. Du meine Güte! Schmeiß lieber Dein „Technische Mechanik“-Buch in Papierkorb und nimm ein vernünftiges Physikbuch. :P

„Corioliskraft heißt nicht die Kraft, die "von der Seite" kommt, sondern die "deshalb von der Seite kommt, weil sich der Körper auf der Scheibe relativ bewegt". Und deshalb ist auch die Kraft die "von der Seite" kommt, wenn der Körper unbewegt ist und die Scheibe winkelbeschleunigt wird, keine Corioliskraft, sondern eine anders benannte Kraft.“

Und das steht in Deinem „schlauen“ Buch? s.o. in den Parierkorb damit! Und diese „anders benannte Kraft“, deren Name nicht in Deinem Buch steht, heißt Beschleunigungskraft, kommt aus einer Bahngeschwindigkeitsänderung, und es ist völlig egal, ob sie durch beschleunigte Rotation oder Radiusveränderung entsteht.
Ich habe Dir zugestanden, dass auch Deine Darstellung in fast allen Publikationen anzutreffen ist, und die Diskussion ging eigentlich weiter, ob diese zwei, oder welche von beiden Coriolis heißen sollen. Natürlich muss Du dich durchsetzen und beide völlig unterschiedliche Effekte sollen das Gleiche sein.
Aber immerhin, wir beide wissen um welche Kräfte es sich dabei handelt – der Streit ist nur über den Namen.

Dagegen bestehen zwischen uns bei der Relativgeschwindigkeit erhebliche Differenzen. Ich habe Dir alles erklärt, bestimmt Hundertmal besser als in Deiner Technischen Mechanik, hat aber wenig gebracht. Du kannst Dein bewegtes Geo-SAT und xy*c-fachen Geschwindigkeitsdifferenzen für Dich behalten. Gott sei Dank ist nicht so, wie Du dir das vorstellst, sonst müsste ich mir einen rotierenden Sat-Schüssel besorgen und nur 10 Stunden täglich ASTRA empfangen. :shock:

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Ljudmil
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Faber » Fr 13. Mär 2009, 19:12

@scharo

Die Corioliskraft ist proportional zum Kreuzprodukt aus einem Impulsvektor und einem Drehimpulsvektor. Sie tritt auf, wenn diese beiden Vektoren nicht parallel sind und nicht verschwinden.

Andere Trägheitskräfte sind Funktionen der Änderung des Impulsvektors oder aber Funktionen des Drehimpulsvektors.

Auf diese Weise ist die Corioliskraft als Komponente der Summe aller wirkenden Trägheitskräfte eindeutig definiert bzw. identifizierbar.

Gruß
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Faber » Fr 13. Mär 2009, 19:17

@Hannes

Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit einer Welle darf nicht mit der Bewegung eines Masseteilchens verwechselt werden. Um die Geschwindigkeit der Bewegung eines Masseteilchens zu vergrößern, muss Energie aufgebracht werden. Die Änderung der Fortpflanzungsgeschwindigkeit einer Welle an einer Materialgrenze bedarf keiner Energiezufuhr.

Gruß
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » Fr 13. Mär 2009, 20:04

Hallo Joachim !

    . Am Rande des Glases tritt eine Polarisationsschwingung auf, die im Vakuum oder Wasser ebenfalls eine schwingende Polarisation anregt. Diese Polarisation pflanzt sich im neuen Medium mit der für das Medium spezifischen Wellengeschwindigkeit fort.

Wir kennen uns aus verschiedenen Diskussionen schon einige Jahre.
Und ich weiß, dass du ein enormes Fachwissen hast. Deine Antwort, die jetzt deine persönliche Meinung ist, wollte ich wissen.

Und es stellt sich heraus, dass deine Erklärung genau das darstellt, was ich mit meiner Ansicht gemeint habe.

Wie du sagst,nimmt die LG im neuen Medium (Vacuum) genau die medienspezifischze Wellengeschwindigkeit an.Nicht mehr und nicht weniger !

Egal, wie schnell die LG vor Eintritt durch das Abdeckglas auch war, man misst immer c/Vacuum.

Wenn ich mich mit meiner Meßapparatur gegen eine Lichtqelle (Stern) bewege, werde ich diese Bewegung mit dieser Meßapparatur nicht messen können.

Genau dadurch entsteht der Eindruck der Invarianz. Und genau das ist die Messung, die man vor mehr als 100 Jahren gemacht hat.

Dass die Fortpflanzungsgeschwindigkeit einer Welle nicht von der Geschwindigkeit des Erregers abhängt, ist mir eine Selbstverständlichkeit.

Mit Gruß Hannes
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 13. Mär 2009, 21:23

Hallo Hannes,

damit kannst Du aber nicht erklären aus welchem Grund die Lichtgeschwindigkeit bei sich umkreisenden Sternen gleich bleibt.

http://www.datasync.com/~rsf1/desit-1g.htm

Wobei Du ja das Vakuum schon fast als einen Lichtäther annimmst. Dann geht es natürlich.

Gruß

Sebastian
Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Fr 13. Mär 2009, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 13. Mär 2009, 21:31

Hannes hat geschrieben:Egal, wie schnell die LG vor Eintritt durch das Abdeckglas auch war, man misst immer c/Vacuum.
Wenn ich mich mit meiner Meßapparatur gegen eine Lichtqelle (Stern) bewege, werde ich diese Bewegung mit dieser Meßapparatur nicht messen können.


Im Vakuum hat das Licht einen feststehenden Wert der Geschwindigkeit, der im Bereich der Messungen durch Menschen mit "c", d.h. der LG, gemessen wird. Wenn dies allerdings so ist, dann wird man, wenn man einer Lichtquelle entgegen fliegt eine höhere Geschwindigkeit als "c" messen und könnte daraus erkennen, dass man sich auf die Lichtquelle zu bewegt.

mfg
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