Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2011, 20:24

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das ist ja richtig. Die Wellen für die beiden Wege werden gleichzeitig erzeugt und behalten natürlich stets ihre Gleichzeitigkeit.


Stimmt. Das ist auch das was Harald meint.


Stimmt nicht!
Harald meint das sich die "Wellen", was das auch immer sein soll, ständig verändern, weiterschwingen, weiter"wellen".

Nimm eine "Welle", einen Wellenzug, also die Vorgänge die dabei geschehen sind damit die "Welle" existiert, schick sie auf die Reise, sie kommen so an wie du sie abgeschickt hast, egal wie weit sie auch gereist, wie lange sie unterwegs waren.
Sie haben sich unterwegs nicht verändert!
Sie sind und bleiben so bis zum Sanktnimmerleinstag!

Stimmst du da zu?

Nun teile diese "Welle" in zwei identische auf, schicke beide auf die Reise, bring beide irgendwo irgendwann wieder zusammen.
Du hast dann irgendwo irgendwann zwei identische "Wellen" zusammengebracht, sie haben die gleichen Zustände so wie sie ursprünglich erzeugt wurden.
Sie haben sich unterwegs nicht, nirgendwo, verändert, sind so wie sie erzeugt wurden.
Sie sind beide absolut identisch, identisch mit ihrem Erzeugungszustand.

Stimmst du zu?

Nun lässt du wiederum einen Wellenzug laufen, teilst ihn in zwei identische auf.
Schickst beide auf die Reise, einen trickst du aus und machst seine Strecke etwas länger.
Lässt sie wiederum sich treffen.
Treffen sich nun zwei identische Wellen?

ja/nein?

Gruss Kurt


PS: zu deinem -gleiche Frequenzen- (und deinem "Beweis" dazu) gibts noch etwas zu sagen.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2011, 20:50

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Stimmt nicht!
Harald meint das sich die "Wellen", was das auch immer sein soll, ständig verändern, weiterschwingen, weiter"wellen".


Natürlich machen sie das.Wer sollte sie denn daran hindern?


Solange du das glaubst, und Harald, werdet ihrs nie verstehen.

Highway hat geschrieben:Die Wellen werden phasengleich gesendet, damit ist jede Welle mit ihrem Zwilling versendet wurde zu diesem phasengleich und auch zu allen die vorher gesendet wurden, als auch zu denen die nachher gesendet werden. Das ist ja wohl logisch.


Hirngespinnste, und das sind die Wellen hier, sind weder logisch noch existent.
Bei den Wellen hier handelt es sich um Vorstellungshilfen, mit real hat das nichts zu tun.

Erklär halt mal wie so eine Welle -wellt-, wie geht das?

Erzeug erstmal eine damit klar ist wovon du überhaupt redest.

Die Wellen werden phasengleich gesendet


Beispiel zeigen!

-was ist die Welle, wie hat man sie sich vorzustellen.
- was bedeutet phasengleiche Wellen?

damit ist jede Welle mit ihrem Zwilling versendet wurde zu diesem phasengleich und auch zu allen die vorher gesendet wurden


Wie ist das geschehen, was lief dabei ab?
Was bedeutet phasengleich?

- wie sieht eine vorher gesendete Welle aus, was zeichnet sie aus, wie lang ist sie?
- hat sie überhaupt eine Länge?
- wann beginnt eine Welle, wann endet sie?

Das ist ja wohl logisch


Warum?
Was?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 27. Apr 2011, 20:51

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Es treffen sich ja immer identisch erzeugte Wellenpositionen, denn jede ist mit derselben Frequenz, derselben Periodendauer und denselben Bedingungen entstanden und losgezogen!

Ich finde, dass die Diskussion über Wellenausbreitung das Prinzip der Messung verkompliziert. Wäre es nicht einfacher, wenn man anstatt von Lichtwellen von Lichtpulsen sprechen würde? Das würde das Prinzip der Messung doch nicht verfälschen, oder?

Ich bin zurzeit der Meinung, dass sowohl bei der Interferenz der Frequenzen-Muster als auch bei der Interferenz der Amplitude-Muster (wenn man die Ausbreitung als Welle untersucht) nur am Anfang und am Ende der Messung Abweichungen sich am Rande bilden können, falls das Licht in einer Richtung schneller bzw. langsamer laufen sollte - und das ist ja auch die Hauptaussage, das ist ja auch was MM nachprüfen wollte: es ging ja bei MM weder darum, die Konstanz der Frequenz noch der Amplitude nachzuprüfen, sondern die Konstanz oder die Varianz der Lichtgeschwindigkeit. Man sollte meiner Meinung nach nicht das Hauptziel der Messung ohne Untersuchung lassen.

Sobald der Zeitversatz des Geschwindigkeitsunterschiedes aufgeholt wird, falls ein Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Lichtstrahlen existieren sollte (wegen Äther), treffen die verschieden schnell laufenden Pulsen gleichzeitig beim Beobachter an, so daß praktisch während der ganzen Zeit der Messung auf keinen Geschwindigkeitsunterschied geschlossen werden kann bzw. ein Geschwindigkeitsunterschied sich bei den Interferenzmustern nicht bemerkbar machen ließe.

Das sieht man meiner Meinung nach mit meiner Analogie mit Hasen und Schildkröten: Nur bei dem ersten Hase könnte man merken, dass die Hasen doppelt schneller laufen als die Schildkröten (er kommt schneller am Ziel), und nur bei der letzten Schildkröte könnte man merken, dass die Schildkröten halb so schnell laufen als die Hasen (sie kommt später an):

- Der 1. Hase kommt schon nach 1 Stunde beim Beobachter an, die 1. Schildkröte erst nach 2 Stunden.
- Der 2. Hase kommt gleichzeitig mit der 1. Schildkröte nach 2 Stunden an
- Der 3. Hase kommt gleichzeitig mit der 2. Schildkröte nach 3 Stunden an
- usw.
- Die letzte Schildkröte kommt zum Schluß allein 1. Stunde nach dem letzten Hasen an.

Schnelle Hasen und langsame Schildkröten kommen immer gleichzeitig beim Beobachter an, sobald der Laufzeitunterschied am Anfang kompensiert wird (hier 1 Stunde). Das Interferenzmuster ist dann praktisch die ganze Zeit gleich, man kann dadurch nicht mehr merken, dass die Hasen schneller laufen als die Schildkröten: Wenn man den Anfang verpasst hat, sieht es beim Beobachter so aus, dass Schildkröten genauso schnell die gleiche Strecke zurücklegen als Hasen. Meiner Meinung nach ist MM dadurch nicht geeignet nachzuprüfen, ob die LG konstant in beiden Richtungen sei oder nicht, ein Geschwindigkeitsunterschied kann durch die Frequenz nicht beobachtet werden, auch wenn er gravierend ist wie hier die doppelte Geschwindigkeit. Oder sehe ich das falsch?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2011, 21:12

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Schnelle Hasen und langsame Schildkröten kommen immer gleichzeitig beim Beobachter an, sobald der Laufzeitunterschied am Anfang kompensiert wird (hier 1 Stunde). Das Interferenzmuster ist dann praktisch die ganze Zeit gleich, man kann dadurch nicht mehr merken, dass die Hasen schneller laufen als die Schildkröten:


Hallo Jocelyne, du fährst auf der falschen Strasse.
Sich ans MMI zu heften hat erst dann Sinn wenn man die Interferenz die dabei angewendet wird, verstanden hat.
Versuch mal dazu was zu finden, und zwar unabhängig von dem was hier läuft.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2011, 21:20

Highway hat geschrieben:Verschone mich damit. Entweder du willst an diesem WELLENPROBLEM mitarbeiten und man tauscht sich aus, oder ich halte mich raus.

Für mich ist eine Welle eine Welle, die gibt's auch, und Schluß! Über die Geschwindigkeiten der Wellen können wir uns unterhalten.


Jaja, die Esos.
Die sehen Wellen und kommen dann nicht zurecht damit.

Das "Wellenproblem" ist hausgemacht,sonnst nichts.

Ich hab dich nicht zur Geschwindigkeit der "Wellen" befragt, sondern was das für ein Ding ist.
Wie lange es ist, wie es entsteht, wo es herkommt, wie sein Anfangs- und Endzustand ist.
Nur ein "Für mich ist eine Welle eine Welle, die gibt's auch, und Schluß!"
Ein bisserl wenig, oder?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 27. Apr 2011, 21:42

Kurt hat geschrieben:
Hallo Jocelyne, du fährst auf der falschen Strasse.
Sich ans MMI zu heften hat erst dann Sinn wenn man die Interferenz die dabei angewendet wird, verstanden hat.
Versuch mal dazu was zu finden, und zwar unabhängig von dem was hier läuft.

Ich weiß eben im Moment nicht was das Interferenz-Muster genau darstellt...
Es stellt auf jeden Fall keine Geschwindigkeiten dar, weil bei MM keine Geschwindigkeit des Lichts gemessen wird. Es wird auch keine Uhr benutzt. Stimmt?

Wenn das so ist, stellt das Interferenz-Muster einfach die Frequenz der Lichtpulse dar.
Aber mit der Frequenz der Pulse, wenn sie in gleichen Zeitabständen emittiert werden, kann man meiner Meinung nach nicht auf einen Geschwindigkeitsunterschied auf der Strecke schließen, weil sie nach einem kurzen Zeitversatz paarweise immer gleichzeitig beim Beobachter aus beiden Richtungen ankommen, die langsamen und die schnellen. Dasselbe gilt für die Amplitude, man kann nicht daraus auf einen Geschwindigkeitsunterschied schließen. Das MM-Experiment will aber einen Geschwindigkeitsunterschied nachprüfen. Wie denn?

Was nützt dabei die Darstellung der Frequenz und der Amplitude, wenn man aus diesen Darstellungen keinen Geschwindigkeitsunterschied feststellen kann? Das ist das, was ich in dieser ganzen Diskussion im Moment nicht verstehe... :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 27. Apr 2011, 22:03

Highway hat geschrieben:
Phasengleiche Emission, gleiche Frequenz, gleiche Periodendauer und ein Paar Meßarme. Die Welle werden am Sender emittiert und am Empfänger (Umlenkspiegel) wieder aufgenommen.

Sie laufen also die Strecke hin-und-zurück. Falls eine Verlangsamung auf der Hin-Strecke stattfindet (durch Ätherwind), wird sie auf der Rückstrecke kompensiert. Man kann den Geschwindigkeitsunterschied nicht merken und immer auf die gleiche Geschwindigkeit schliessen, oder nicht?


Highway hat geschrieben:Es geht um Doppler, warum man im MMI überall nur gleiche Frequenzen feststellen kann

Der Doppler-Effekt findet nur wegen der Bewegung der Erde statt: Der Empfänger kommt zum Beispiel in einer Richtung dem Licht entgegen, wenn es sich aus der Quelle gelöst hat, also erhöht sich die Frequenz beim Empfänger. Weil aber das Licht hin-und-zurück im Arm läuft, kompensiert sich auch der Doppler auf dem Rückweg (c +/v): Man kann auch keinen Geschwindigkeitsunterschied beim Doppler merken. Oder?

Viele Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 27. Apr 2011, 22:52

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hallo Jocelyne, du fährst auf der falschen Strasse.
Sich ans MMI zu heften hat erst dann Sinn wenn man die Interferenz die dabei angewendet wird, verstanden hat.
Versuch mal dazu was zu finden, und zwar unabhängig von dem was hier läuft.

Ich weiß eben im Moment nicht was das Interferenz-Muster genau darstellt...
Es stellt auf jeden Fall keine Geschwindigkeiten dar, weil bei MM keine Geschwindigkeit des Lichts gemessen wird. Es wird auch keine Uhr benutzt. Stimmt?

Wenn das so ist, stellt das Interferenz-Muster einfach die Frequenz der Lichtpulse dar.
Aber mit der Frequenz der Pulse, wenn sie in gleichen Zeitabständen emittiert werden, kann man meiner Meinung nach nicht auf einen Geschwindigkeitsunterschied auf der Strecke schließen, weil sie nach einem kurzen Zeitversatz paarweise immer gleichzeitig beim Beobachter aus beiden Richtungen ankommen, die langsamen und die schnellen. Dasselbe gilt für die Amplitude, man kann nicht daraus auf einen Geschwindigkeitsunterschied schließen. Das MM-Experiment will aber einen Geschwindigkeitsunterschied nachprüfen. Wie denn?

Was nützt dabei die Darstellung der Frequenz und der Amplitude, wenn man aus diesen Darstellungen keinen Geschwindigkeitsunterschied feststellen kann? Das ist das, was ich in dieser ganzen Diskussion im Moment nicht verstehe... :(



Es ist wirklich kein Wunder wenn dus nicht verstehen kannst!!
Es wäre eins wenn dus könntest.

Ich weiß eben im Moment nicht was das Interferenz-Muster genau darstellt...


Das ist der Knackpunkt!
Soviel:
- es wird keine Amplitude dargestellt (Grösse Hase/Igel)
- es wird keine Frequenz dargestellt (Anzahl pro Stunde)
- es wird keine Geschwindigkeit dargestellt (Porsche auf Autobahn oder Feldweg)

Es werden Umstände ins Verhältnis zueinander gestellt.
Es wird geschaut ob sich dieses Verhältnis verändert.

Die Verhältnisse werden als Strichßmuster für uns sichtbar, bereitgestellt.
Sichtbar für uns ist Helligkeit, Unterschiede in der Helligkeit.

Wir sind nicht in der Lage die Lichtfrequenz direkt zu sehen, wir sehen sie als -Farbe-, empfangen mit Resonanzkörpern die auf diese Frequenzen reagieren können (Zäpfchen/Stäbchen im Auge, bestückt mit Resonanzkörpern für drei/vier Farben).
Diese erzeugen -Nervenströme- die im Denkapparat als Farbinformation und Helligkeitsinformation unserem Denker bereitgestellt werden.
Der macht ein Bild daraus.

Als erstes ist zu wissen wie die Striche entstehen.
Da es sich nur um eine Farbe handelt (also eine Lichtfrequenz), ist es ausreichend die Helligkeit zu betrachten.
Denn sie zeigt uns die -Striche-.

Nun stell dir eine Uhr vor, sie habe nur den Sekundenzeiger.
Seine Stellung nummerieren wir, von 1 bis 60 (oder 0..59) und schicken diese auf die Reise.
Es sind also Nummern unterwegs.
Solange sie unterwegs sind bleiben sie so wie sie sind!!

Jetzt wäre es angebracht sein Rundrumdrehen als Sinusschwingung, als "Welle" zu bezeichenen, die "Phasenzustände" von 1..60 durchzunummerieren um sie eindeutig zu kennzeichnen.
Eine feine und nützliche Art.
Wegen dem Missverständnis von Harald mache ich das erstmal nicht.

Vielleicht fällt mir bis morgen was ein.
Zu Ostern hab ich in paar Bilder zur Strichbildung eingestellt, schau mal ob du mit denen zurechtkommst.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 27. Apr 2011, 23:47

Es ist doch ganz einfach. Man muss lediglich das Reflexionsverhalten der beiden Teilstrahlen beachten, um zu wissen, dass sie beide mit derselben Phasenlage zurückkommen müssen, wie sie ausgesendet werden. Es kann ja jeder mitrechnen. Alles was man braucht ist c = λ · f ; λ = c / f = c · T ; f = c / λ Und c'=sqrt(c²-v²) ; λ'= λ*sqrt(1-v²/c²) für den senkrechten Strahl. c soll sein nur 300 km/s (damit die Zahlen klein bleiben).

Ohne Äther: Wenn vom Strahlteiler zum senkrechten Spiegel Wellenlängen von 3 km mit 300 km/s unterwegs sind, so ist die Frequenz 100 Hz und logischerweise kommen pro Sekunde am Spiegel dadurch 100 Wellenzüge an; das ergibt eine taktgleiche Frequenz sowohl am Sender als auch am Spiegel (weil an beiden Punkten immer nur eine Periodendauer zwischen den einzelnen Takten der Frequenz liegen kann und jeder Reflexionsvorgang am Spiegel ebenfalls eine Periodendauer beträgt.) Und wenn der Spiegel pro Sekunde 100 Wellenzüge zurück zum Teiler schickt, so ergibt das auch da wieder die Frequenz von 100 Hz - und zwar wieder taktgleich, weil ja zwischen jedem Takt sowohl am Sender als auch am Spiegel wieder nur eine volle Periodendauer liegen kann. Wie lang der Arm ist, spielt keine Rolle, denn die konstante Frequenz hängt nicht von der Länge ab. Und auch nicht von der Anzahl der Wellenzüge, die im Arm gerade unterwegs sind, weil nur maßgeblich ist, welche Anzahl innerhalb einer Sekunde gesendet und empfangen wird!

Die Periode beträgt dann 1/100 = 0,01 Sekunden. Ob der Arm senkrecht oder waagrecht steht, spielt keine Rolle, denn wir haben ja keinen Ätherwind angenommen. Wir haben also in beiden Richtungen sowohl an den Spiegeln als auch am Strahlteiler/Umlenker eine konstante Frequenz. Das bedeutet auch, dass die beiden Teilstrahlen mit derselben Phasenlage zum Ursprungspunkt zurückgekommen sind, weil andernfalls die Frequenz nicht konstant wäre. Dass bei reflektierten Wellen dies auch immer zutrifft, ist ja kein Geheimnis.

Betrachten wir den senkrechten Strahl nun mit Ätherwind von 30 km/s.

Da haben wir jetzt eine neue Geschwindigkeit und eine verkürzte Wellenlänge (c'=sqrt(c²-v²) ; λ'= λ*sqrt(1-v²/c²)).
Die Geschwindigkeit ist nun nicht 300 km/s, sondern 298,49... km/s. Und die Wellenlänge ist verkürzt auf 2,9849...km Also erhalten wir auch hier eine Freuqenz von f = c' / λ' = 100 Hz am Spiegel, und da die Periodendauer mit 0,01 Sekunden gleich geblieben ist, takten sowohl Sender als auch Spiegel in derselben konstanten Frequenz. Wir haben also zwar eine andere Geschwindigkeit und eine andere Wellenlänge, das hat aber die Frequenz nicht verändert, und natürlich kommen auch jetzt die Wellen mit derselben Phasenlage zurück, mit der sie ausgesendet wurden.

Betrachten wir nun den waagrechten Strahl mit Ätherwind. Wir erhalten auf dem Weg zum Spiegel die Geschwindigkeiten c+v und zurück c-v. Losgeschickt wird der Strahl mit derselben Frequenz wie der senkrechte mit 100 Hz.
Nun sind die Wellenlängen verändert. Hin werden sie länger. Die Wellenlänge beträgt auf dem Hinweg λ' = c' / f = 3,3 km. Die Frequenz ergibt sich am Spiegel wiederum mit f = c' / λ' = 100 Hz. Es kommen also pro Sekunde 100 Wellenzüge am Spiegel an und er schickt 100 Wellenzüge pro Sekunde zurück, auf dem Rückweg vermindert sich die Wellen-Geschwindigkeit auf c-v = 270 km/s, und die Wellenlänge wird dementsprechend kürzer λ'' = c'' / f = 2,7 km. Die Frequenz, mit welcher die Wellenlängen am Ursprungsort eintreffen, beträgt also nach wie vor 100 Hz (f = c'' / λ'')! Und die Periode ist auch jetzt 0,01 Sekunden lang. Wir haben also mit oder ohne Ätherwind ganz dasselbe Ergebnis. 100 Hz bei beiden Strahlen bei der Absendung, und 100 HZ bei der Rückkehr. Ob mit oder ohne Ätherwind kommt stets dasselbe heraus. Die Frequenzen sind auch jetzt immer taktgleich, weil sich ihr Gleichtakt immer nur um die stets identische Periodendauer voneinander unterscheiden kann!

Es ist völlig egal, wie lang die Arme sind und ob ein Ätherwind weht oder nicht. Die Frequenz bei der Absendung der Teilstrahlen wird auch bei ihrer Rückkehr an diesem Punkt exakt vorliegen. Und natürlich auch Phasengleichheit beider Strahlen bei der Rückkehr, wenn sie phasengleich losgezogen sind - was ja am Strahlteiler der Fall ist.

Diese einfache Rechnung kann doch jeder nachvollziehen. Auch Ernst, wenn er will!
Wenn man nur mit den Geschwindigkeiten rechnet und nicht berücksichtigt, dass die Geschwindigkeitsunterschiede stets durch entsprechend veränderte Wellenlängen ausgeglichen werden, so kommt man halt zu einem falschen Ergebnis, so wie Michelson, der nur von den Geschwindigkeiten ausgegangen ist. Auch die Wellenlängen-Anzahlen spielen keine Rolle. Maßgeblich ist nur, welche Frequenz bei der Absendung der Teilstrahlen und bei ihrer Rückkehr vorliegt. Und die ist immer übereinstimmend, mit oder ohne Äther und in jeder Lage des MMI. Weil sich bei Drehung des Apparats die Wellenlängen immer proportional zu den Geschwindigkeiten verhalten!

Ernst, rechne doch mal nach und jage das Laufzeitengespenst endlich zum Teufel! Aber die Herren Relativisten und Emanationstheoretiker weigern sich beharrlich, diese einfache Rechnung nachzuvollziehen. Dabei ergibt sich das völlig logisch schon aus dem Aspekt, dass Frequenz und Periodendauer durch den Effekt, der laut Ernst keinen Namen hat, stets unverändert bleiben! Ich sage dazu Doppler-Effekt, aber wenn der Name falsch ist, dann sage ich halt Geschwindigkeiten-Wellenlängen-Kompensationseffekt dazu. ;)


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 27. Apr 2011, 23:57

Highway hat geschrieben:Frage: Ist das jetzt phasengleich?

Wenn ja, wie entsteht dann Interferenz wenn alle Zeiger auf den Uhren (was ja eigentlich auch den Amplituden entspricht) an der gleichen Stelle stehen?


Ja, das ist phasengleich, Und die Interferenz entsteht, weil sich die Amplituden der beiden Teilstrahlen, die ja genau übereinander zu liegen kommen, addieren! Das nennt man konstruktive Interferenz! Aufgeweitet zur Kugelwelle ergibt das das kreisrunde Interferenzmuster, ein Abschnitt davon herausgedreht, ergibt die (fast geraden) Streifen.

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