Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt Konstanz der mat. Länge ?

Beitragvon galactic32 » Sa 23. Apr 2011, 17:11

Chief hat geschrieben:Jeder zieht sein Hemd aus oder an im gleichen Perioden-Intervall aber die fangen mit dem Aus- und Anziehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an, so dass sich zwischen bestimmten Reisenden die Periodenabstände von 0° bis 360° ergeben. In Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit treffen dann die Reisenden in unterschiedlichsten Zuständen aufeinander. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit und bestimmten Armlängen treffen Reisende aus einer Richtung die gerade das Hemd anziehen mit den Reisenden aus der anderen Richtung welche gerade das Hemd ausziehen. Man muss beachten, dass das An- und Ausziehen nicht abrupt geschieht sondern dauert jeweils eine halbe Periode.
An dieser Beschreibung wird ganz einfach vergessen wie die Ausgangsfrequenz ignoriert wird.
Nebenbei mal, im Sinne von Kurt, wird während des "Reisen's" der Zustand einer Auslenkung eingefroren (Stillstand der Eigenzeit) !

Vielleicht müsste erst einmal erklärt werden wie oder wieso nicht diese Animationen von der Wellenlänge abhängen!
Diese Mathemathologen-Sicht , diese Animationen, berücksichtigen "nur" einen anfänglichen Zeitversatz!Also NIX, was MM (oder heutige Elektronik) im Experiment erfassen könnte!
Wie wird die Wellenlänge gefunden (Calibriert) ?
Wie funktioniert denn Länge, (per Postulat absolut also trotz Ätherwind constant ?) ?
In dem Sinne:
Chief 11:39 hat geschrieben:Das Experiment ist so einfach ...
Kurt 12:06 hat geschrieben:Das Experiment ist sehr einfach und vollkommen logisch.
Harald 14:41 hat geschrieben:Es gibt auch keinen Grund für Spekulationen, denn das einfache Experiment ist ebenso einfach wie klipp und klar aufzulösen.
Ähm ( :? ) , nun , wirklich wenig witzig :(
[Nun, mit einem Satz läßt sich auch nicht so etwas "einfaches" wie ein Dreieck als geometrische Figur erfassen, erklären.(Dazu ist diese Wort-Text-Sprache wohl wenig fähig)
Es dürfte schon das Wesentliche vom Leser mitnichtbedacht werden, bzw. dieselbe Sicht im Geiste bereits vorgeformt sein.]

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 17:50

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:

Jeder zieht sein Hemd aus oder an im gleichen Perioden-Intervall aber die fangen mit dem Aus- und Anziehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an, so dass sich zwischen bestimmten Reisenden die Periodenabstände von 0° bis 360° ergeben. In Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit treffen dann die Reisenden in unterschiedlichsten Zuständen aufeinander. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit und bestimmten Armlängen treffen Reisende aus einer Richtung die gerade das Hemd anziehen mit den Reisenden aus der anderen Richtung welche gerade das Hemd ausziehen. Man muss beachten, dass das An- und Ausziehen nicht abrupt geschieht sondern dauert jeweils eine halbe Periode.


Mensch, Schief, warum machst du das?
Das ist destruktiv!
...


Das war ein Versuch die Wellen anschaulich zu machen.

Z.B diese
Bild

Überall wo Wellenberge sind das Hemd ist ganz an.



Schief, das sind schöne Wellenberge und Täler.
Nur, es reist kein so Ding.

Stell dich an den Teich, Ostern bringt die Ruhe, das schöne Wetter die Freude am Steinereinwerfen.

Wirf einen Stein hinein, beobachte.
Was läuft!

Wir bleiben bei der Welle auch wenn sie hier das Chaos verursacht.

Beobachte den Wellenberg, er läuft genau mit c_oberflächenwasserwelle.

Wenn du da einen Einwand hast, dann bitte gleich monieren.

Er läuft bis er versiegt.
Hinter ihm läuft ein Wellental.
Es hat, im Prinzip, immer den gleichen Abstand zum Berg.
Dazwischen alle anderen Zustände, 360 wenn man im -Kreis- denkt.

Es laufen 360 gleiche Zustände, sie laufen mit c_oberflächenwa....

Verändert sich da irgendeiner????

Es wird also kein Hemd ausgezogen oder gewechselt.
Es gibt also keinerlei Veränderung während die Ereignisse laufen, sie sind immer gleich.

Harald:
Nun wirf zwei Steine, leicht versetzt hintereinander, ins Wasser.

Sie, die erzeugten Wellenberge und Täler und der Rest der 360 Zustände, reisen dahin.
Sie reisen ohne sich zu verändern!!
Lass sie am Ufer ankommen, sie kommen mit unterschiedlicher Phasenlage zueinander an.
Wenn du sie nebeneinander (gleichlange Wege zum Ziel) reinwirfst dann gibts keine Phasenverschiebung zueinander am Ziel.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 18:58

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es bleibt nur eins übrig, Licht als das anzuschauen was es ist.
Als longitudinal sich ausbreitende Druckschwankungen im Medium.

Das ist auch eine Welle!


Nein, nur eine gedachte!

Harald Maurer hat geschrieben:Die em-Welle breitet sich ebenfalls longitudinal aus. Bloß ihre Schwingungen sind transversal. Sind die Druckschwankungen (Schwankungen sind auch Schwingungen!)


Nein, es breitet sich keine EM-Welle aus weil es sowas nicht gibt.
Ausserdem wird behauptet dass es sich um etwas Transversales handelt.
Wer auch nur ein bisserl denkt dem müsste auffallen dass eine Ausbreitung nicht möglich ist weil dabei unmögliche Zustände auftreten müssten.


Harald Maurer hat geschrieben: bei "Deinem Licht" auch transversal?
Dann hast Du das Rad ein zweites Mal erfunden!


Gratulation, du hast mitgedacht.
Es gibt aber etwas Transversales nur bei dem Elektronenbeispiel auf der Antenne.
Dabei gibt es eine transversale Bewegung.
Und zwar der Bereiche die Überdruck/Unterdruck erzeugen.
Diese Zustände breiten sich im Medium longitudinal aus, jedoch aus ständig wechselnden Orten.
Die Wiederkehr des identischen Zustandes ergibt die Frequenz.
Die Ausbreitung der Wirkungen geschieht longitudinal.
Um Polarisation zu haben müssen sowohl Überdruck und Unterdruckzustände gleichzeitig vorhanden sein.
Wie das geht hab ich mit Bild 2 eingestellt.
Mich wundert es dass niemand auch nur ein einziges Wort darüber verloren hat.
Alle -schreien- immer dass Longitudinal und Polarisiert nicht zusammenpasst, am lautesten die im AC.
Oder doch bei Manuel, naja, wohl bei Manuel.
Kein Wort!
Wo sie doch immer so schnell bei der Sache sind wenn es was zu -lachen- gibt.
Gibts da wohl nichts zu lachen?


Gruss Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am Sa 23. Apr 2011, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 19:20

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Schief, das sind schöne Wellenberge und Täler.
Nur, es reist kein so Ding.
...


Du hast schon Recht aber für die Erklärung der Interferenz ist egal wie die Wellen entstanden sind. Wichtig ist nur die Phasenlage zueinander.

Gruß


Ja, selbstverständlich.

Ich sehe halt dass Harald in "Welle" denkt und deshalb die Phasenverschiebung nicht sieht.
Deswegen weil er die Welle -wellen- sieht/lässt.
Das zeigt sein Hemdsbeispiel.
So ist es aber nicht.
Es reist keine Welle, somit verändert sich auch nichts.
Darum mein -Interrupt-


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 20:45

Chief hat geschrieben:Bei einer bestimmten Geschwindigkeit und bestimmten Armlängen treffen Reisende aus einer Richtung die gerade das Hemd anziehen mit den Reisenden aus der anderen Richtung welche gerade das Hemd ausziehen.


Seit wann haben die beiden Teilstrahlen auf ihrem Weg vom Umlenker zum Detektor entgegengesetzte Richtungen???
Und wenn ein Reisender zu einer geraden Sekundenzahl gerade sein Hemd anzieht, und der andere zieht zu diesem Zeitpunkt sein Hemd aus, hat sich bei letzerem die Periode geändert, denn er beginnt ja seine Periode plötzlich nicht mit einem Maxima (Hemd an), sondern mit einem Minima (Hemd aus). Wie sollte das denn plötzlich gehen, wenn er stets bei Periodenbeginn sein Hemd angezogen hat? Hat er unterwegs irgendwo eine Sekunde verloren? Nur in der SRT laufen bewegte Uhren anders!

Ich zeige Dir mal, wie es sich mit Reisenden verhält, die sich z.B. auf dem in Bewegungsrichtung liegenden Arm entgegengesetzt bewegen und dabei unterschiedliche Geschwindigkeiten und unterschiedliche Abstände haben (aber dieselbe Periodendauer!). Ich habe für eine Animation eine Wellenlänge verkürzt und um denselben Faktor verlangsamt und die andere gedehnt und um denselben Faktor schneller gemacht.
Das sieht dann statisch so aus (wie Ernst es immer als Argument vorgebracht hat):
superposition1.jpg
superposition1.jpg (7.05 KiB) 3269-mal betrachtet

Bewegt ergibt sich aber ein ganz anderes Bild. Die kürzere und langsamere Welle ist rot und läuft von rechts nach links, die gedehnte und schnellere ist grün und läuft von links nach rechts.
superposition2.gif
superposition2.gif (1.09 MiB) 3391-mal betrachtet

Siehst Du, wie sich alle Amplituden gleichzeitig treffen? Wenn man sie nach dem Superpositionsprinzip addiert, erhält man eine neue Welle mit der Original-Wellenlänge und der Originalfrequenz und selbstverständlich unveränderter Periodendauer. Hat sich z.B. in einem Resonator unbewegt eine stehende Welle gebildet, erhalten wir wieder eine stehende Welle! Damit sind auch die modernen MM-Versuche umgeschnitten! Weil ein im Äther bewegter Resonator seine Eigenfrequenz nicht ändern wird!
lambda = 1/2[lambda'(1-v/c)+lambda'(1+v/c)]=lambda' :!:

Aber Du bist ohnehin nicht bereit, mitzudenken. Deine vorgefasste Meinung und der feste Glaube an mitbewegten, nicht mitrotierenden Äther hindert Dich daran.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 21:02

Kurt hat geschrieben:Gibts da wohl nichts zu lachen?


Nein, denn was Du hier so zusammen phantasierst, ist zum Weinen! :cry:

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 21:14

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Gibts da wohl nichts zu lachen?


Nein, denn was Du hier so zusammen phantasierst, ist zum Weinen! :cry:



Wenn du meinst.
Ich lasse jedenfalls keine "Wellen" mit unterschiedlicher Länge und unterschiedlicher Geschwindigkeit gegeneinander laufen und stell dann fest das sie gleich sind.
Denn die unterschiedlichen Wellenlängen und Geschwindigkeiten kommen deswegen zustande weil sie aus der Sicht des MMI-Armes beschrieben sind.
Da sich dieser gegen den Wind bewegt, diese sich im Äther aber richtig verhalten, ist es nicht verwunderlich dass sich dann das ergibt was du da als so wichtig herausstellst.

Ich glaub ich träume.
Siehst du denn nicht dass deine Hemdengeschichte und die laufenden, sich verändernden Wellen, nicht stimmen können?
Wieviel Hinweise brauchts denn noch?


Guss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 21:39

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Denn die unterschiedlichen Wellenlängen und Geschwindigkeiten kommen deswegen zustande weil sie aus der Sicht des MMI-Armes beschrieben sind.


Eben nicht, Die unterschiedlichen Wellenlängen ergeben sich im Äthersystem, nicht im MMI-System. Im MMI-System sind und bleiben diese konstant. Hat's immer noch nicht geschnackelt?



Bei wem sollte es schnackeln!

Ist es nicht so dass die Wellenlänge kein Ding ist das irgendwie existiert, sondern sich als Rechenergebnis aus der Verwendung eines Zeitbegriffes, der Wiederholdauer von gleichen Zuständen, und deren Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium ergeben.

Wenn du also im Äthersystem bist dann sind die "Wellenlängen" in jede erdenkliche Richtung gleich.
Wenn du dich im bewegtem Arm befindest dann sind diese aus dieser Sicht Richtungsabhängig.

Wo muss es also schnackln?


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 21:44

Highway> hat geschrieben:vielleicht mal ein Hinweis von anderer Seite wie sich Wellen in gegeneinander bewegten Systemen verhalten.


Einstein meint damit, dass ein Beobachter, der sich entlang einer ebenen Welle bewegt, eigentlich keine Aberration feststellen dürfte. Es gibt aber die stellare Aberration - und er muss sie daher mit der SRT erklären. Das geht dann so, dass wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit die Wellenfronten schräg werden. So kann er die Aberration ohne Äther erklären, welcher zuvor ja ein starkes Indiz für einen absoluten Äther war.
Mit dem Thema MMI hat das aber keinen Zusammenhang - außer dass die stellare Aberration nach wie vor ein Indiz für den Äther darstellt.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 21:53

Kurt hat geschrieben:Wenn du also im Äthersystem bist dann sind die "Wellenlängen" in jede erdenkliche Richtung gleich.

Falsch!
Kurt hat geschrieben:Wieviel Hinweise brauchts denn noch?

Welche Hinweise? Dass es keine elektromagnetischen Wellen gibt?
:cry:

Wo hast Du deine Hinweise her? Aus der Straßenverkehrsordnung?

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste