Hier noch eine Animation in der Art wie andere weiter oben gezeigte:

Oben im Bild ruht das MM-Gerät und der Äther weht in negative x-Richtung. Die Geschwindigkeit der Photonen ist richtungsabhängig c+v oder c-v oder c. Unten im Bild ruht der Äther. Die Photonen bewegen sich alle stets mit c.
Man kann die Serie von 5 Punkten als 5 Photonen ansehen oder alternativ als die lokalen Maxima eines Wellenpaketes, das ein einziges Photon darstellt. Es gilt immer λ = w/f, wobei w die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist. Im Ruhesystem des MM-Geräts bleibt f konstant, während w und λ variieren. Im Ruhesystem des Äthers bleibt w konstant, während f und λ variieren. Das ergibt den Dopplereffekt im Ruhesystem des Äthers, auf den Harald Maurer hinwies. Die Wellenlänge λ stimmt in beiden Systemen in jedem der Arme jeweils überein.
Die Laufzeitdifferenz ergibt sich, weil es einen Unterschied macht, ob man mit 100km/h von Köln nach Paris fährt oder ob man die halbe Strecke mit 80km/h und die andere halbe Strecke mit 120km/h fährt.
Die Laufzeitdifferenz Δt kann nun z.B. dadurch, dass man die Frequenz der Lichtquelle oder die Längen der Arme ändert, so eingestellt werden, dass sie genau ein ganzzahliges Vielfaches von λ/c beträgt: Δt = k λ/c, k ganzzahlig. Dann ergibt sich maximale konstruktive Interferenz. (Könnte man die Augenblicksleistung des eintreffenden Signals hinreichend genau messen, dann könnte man Δt auch auf genau 0 einstellen, indem man ein Signal aus einzelnen Photonen (Wellenpaketen) hinreichend großen Abstands verwendet.)
Dreht man nun das MM-Gerät in der x,y-Ebene um die z-Achse, dann ändert sich die Laufzeitdifferenz kontinuierlich mit dem Drehwinkel. Das bedeutet, dass sich die relative Phasenlage der beiden Teilsignale kontinuierlich ändert und nicht etwa konstant bleibt oder in λ/c-Schritten springt, was erforderlich dafür wäre, dass ein existierender nicht-mitbewegter Äther nicht mit diesem Experiment detektiert werden könnte.
Gruß
Faber