Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 16:00

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Betrachte die Animation von fb... Wenn der rote Strahl nach unten langsamer wäre,

Wäre. Ist aber nicht und kann nicht sein, weil die Geschwindigkeit des roten Strahls w stets verknüft ist mit w²=c²-v². Daher können in fb..´s Animationen zwar c und v verändert werden, aber wegen w²=c²-v² bleibt der Strahl immer senkrecht und trifft daher irgenndwann immer senkrecht den Teiler und Detektor.
Sicher ist da was langsamer!
Entsprechend wie Embacher's Uhr langsamer geht.
Die besagte Zeit-Dilatation.

Die effective LG vom roten Strahl (dem senkrechten) ist langsamer.
Oder ?

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 16:02

Kurt hat geschrieben:warum redet ihr um einen "Lichtstrahl" rum, sowas gibts nicht.
"Strahl" ist hier , der Teil der Kugelwelle, der wie ein Strahl wirkt.
Könnten mit Blenden, den Rest der Kugelwelle weglöschen, es bleibt ein strahlartiges etwas.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 17:44

Chief 15:36 hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:In welchem Scenario bist Du?
Kann so nicht passen.
Was bei c+v weniger ist bei c-v mehr !...
Im horizontalen Arm ergibt sich nach Ernst's Quelle folgendes Bild:
Bild
Aber das ist unwichtig, stehende Wellen werden am Strahlteiler wieder zerlegt. :idea:
www.glafreniere.com/sa_errors.htm hat geschrieben:Let's make it clear: the Kennedy-Thorndyke experiment was a mess. The Michelson interferometer needs only one arm, not two. On condition that the Lorentz transformations are true, the second arm length makes no difference.
Der Author sagt's, nur ein Arm ist relevant, was ich so bestätigen würde.
Und Ernst's Quelle sagt eher:
http://www.glafreniere.com/sa_errors.htm hat geschrieben:BildRegular standing waves.
Eine reguläre stehende Welle.Könnte es sein daß wir mit gelbem Natriumlicht hier in einer Zeitlupe zugucken, da wir es mit über einer million milliarden Schwingungen pro Sekunde zu thun haben ?

Zu berücksichtigen ist bei Ernst's Argumenten, daß nicht nur die Frontwellen mit 2*c aufeinanderzulaufen.
Diese virtuellen Phasen, "Wellenberge-Gipfel" , sind eher mit der Phasen- und Gruppen-Geschwindigkeits-Mathematik zu beschreiben.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Faber » Do 17. Feb 2011, 18:24

Hier noch eine Animation in der Art wie andere weiter oben gezeigte:

Bild

Oben im Bild ruht das MM-Gerät und der Äther weht in negative x-Richtung. Die Geschwindigkeit der Photonen ist richtungsabhängig c+v oder c-v oder c. Unten im Bild ruht der Äther. Die Photonen bewegen sich alle stets mit c.

Man kann die Serie von 5 Punkten als 5 Photonen ansehen oder alternativ als die lokalen Maxima eines Wellenpaketes, das ein einziges Photon darstellt. Es gilt immer λ = w/f, wobei w die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist. Im Ruhesystem des MM-Geräts bleibt f konstant, während w und λ variieren. Im Ruhesystem des Äthers bleibt w konstant, während f und λ variieren. Das ergibt den Dopplereffekt im Ruhesystem des Äthers, auf den Harald Maurer hinwies. Die Wellenlänge λ stimmt in beiden Systemen in jedem der Arme jeweils überein.

Die Laufzeitdifferenz ergibt sich, weil es einen Unterschied macht, ob man mit 100km/h von Köln nach Paris fährt oder ob man die halbe Strecke mit 80km/h und die andere halbe Strecke mit 120km/h fährt.

Die Laufzeitdifferenz Δt kann nun z.B. dadurch, dass man die Frequenz der Lichtquelle oder die Längen der Arme ändert, so eingestellt werden, dass sie genau ein ganzzahliges Vielfaches von λ/c beträgt: Δt = k λ/c, k ganzzahlig. Dann ergibt sich maximale konstruktive Interferenz. (Könnte man die Augenblicksleistung des eintreffenden Signals hinreichend genau messen, dann könnte man Δt auch auf genau 0 einstellen, indem man ein Signal aus einzelnen Photonen (Wellenpaketen) hinreichend großen Abstands verwendet.)

Dreht man nun das MM-Gerät in der x,y-Ebene um die z-Achse, dann ändert sich die Laufzeitdifferenz kontinuierlich mit dem Drehwinkel. Das bedeutet, dass sich die relative Phasenlage der beiden Teilsignale kontinuierlich ändert und nicht etwa konstant bleibt oder in λ/c-Schritten springt, was erforderlich dafür wäre, dass ein existierender nicht-mitbewegter Äther nicht mit diesem Experiment detektiert werden könnte.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 17. Feb 2011, 18:30

Chief hat geschrieben:Bild
Aber das ist unwichtig, stehende Wellen werden am Strahlteiler wieder zerlegt. :idea:

DAS Bild betrifft überhaupt nicht MM. Da werden nur Wellen irgendwie hin und hergeschoben. An keinem Ende wird die Reflexionsbedingung 180° eingehalten. Kein Wunder, daß da so´n Wackelmuster entsteht.
Bei Berücksichtigung der richtigen Bedingungen bei der Reflexion ergibt sich eine feste Phasendifferenz am Zusammenlaufpunkt.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 17. Feb 2011, 18:37

Faber hat geschrieben:Hier noch eine Animation in der Art wie andere weiter oben gezeigte:

Vorteilhaft darin ist, daß der gesamte Weg von der Quelle bis zum Ziel gezeigt wird. Daher eine gute Ergänzung zu den übrigen Darstellungen.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 18:51

Faber hat geschrieben:Dreht man nun das MM-Gerät in der x,y-Ebene um die z-Achse, dann ändert sich die Laufzeitdifferenz kontinuierlich mit dem Drehwinkel.
Relativ wozu?
WIr drehen nicht nur den Arm, wir drehen auch die "Photonen"-Abschuß-Richtung, eine anderer Strahl, eine andere effective Lichtgeschwindigkeit, eine effectiv andere Welle ( Ausschnitt der Kugelwelle gesehen im abs. ruh. Äther.).
www.glafreniere.com/sa_Lorentz.htm hat geschrieben:...That is why it appears very likely that moving matter must undergo a contraction....
Also wenn bewegte Materie mitkontrahiert wird, bleibt ein Null-Effect über.
Y'<>Y.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Feb 2011, 19:16

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:warum redet ihr um einen "Lichtstrahl" rum, sowas gibts nicht.
"Strahl" ist hier , der Teil der Kugelwelle, der wie ein Strahl wirkt.
Könnten mit Blenden, den Rest der Kugelwelle weglöschen, es bleibt ein strahlartiges etwas.


Soweit OK.
Ich wollte nur vorbeugen weil irgendwann jemand den Strahl an sich verwendet, damit das Verhalten von Licht erklärt hatte.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 21:49

BTW. zum Verhalten von Licht.
www.glafreniere.com/sa_errors.htm hat geschrieben:THE LIGHT WAVES DO NOT VIBRATE TRANSVERSALLY
Augustin Fresnel studied polarized light. He thought that transverse vibrations could explain this and he postulated that aether should be made of "material points separated by intervals" in order to transmit them.
However, he was wrong. Composite waves emitted simultaneously by many electrons can clearly transmit transverse patterns. Such waves are regular longitudinal waves, but the interference pattern may undulate and even rotate.
Bild
The light waves can carry transverse patterns. This explains polarization.
Erinnert mich an dieses Longitudinal-Wellen-Modell.
So nach solchen Mustern lassen sich wohl transversale Wellen, transversale Polarisations-Effecte, auf Longitudinale zurückführen.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 17. Feb 2011, 22:25

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Mit dem Link habe ich Euch ja ein schönes Spielzeug geschenkt. Aber bitte hier nicht mit Animationen vollpflastern, welche nichts zum Thema beitragen.

Gruß
Ernst
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