Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 14. Feb 2011, 23:58

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Hahüü ... what?
L(alpha)=.... ?
v(alpha).
L(alpha)=v(alpha) * ... ?
Übrigens ist ""for moving frame t'>t'' for any v>0"" irgendwie unstimmig.
Müßte Vektor v gegen Vektor c und Vektor L in Einklang gebracht werden, oder?
Der typische mischmasch der +/-/-- Orientierung.
...MM-Interferometer ruht im Labor, oder nicht?
Nein, nicht ganz.
Es reist mit der Zeit, und es wird gedreht, gemorpht.
Während es gedreht wird wird nicht gemessen.
Nicht ganz.
Der fringe shift, diese Newton-Ringe-Verschiebung oder ¬Verschiebung schon.
Oder eine "0" wird gemessen.

Gruß
galactic32
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 15. Feb 2011, 00:16

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Während es gedreht wird wird nicht gemessen.
Nicht ganz.
Der fringe shift, diese Newton-Ringe-Verschiebung oder ¬Verschiebung schon.
Oder eine "0" wird gemessen.
Es wird gedreht, angehalten, gemessen - gedreht, angehalten, gemessen - ...
Ha ja, und die Länge L ¬ gegengemessen.Hm?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 15. Feb 2011, 00:36

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Es wird gedreht, angehalten, gemessen - gedreht, angehalten, gemessen - ...
Ha ja, und die Länge L ¬ gegengemessen.Hm?
Die Länge ist fest da Ruhesystem.
Hm,...
Im Falle des ¬ im abs. Äther ruhenden MMI's wär's möglicherweise schon so.
Doch hier in irdischem Labor, wo uns (v-c) und (v+c) und v ¬ ┴ und v ¬¬┴ zu c┴ etc. Ätherwinde extramateriell dynamisch verformen....
Wieviel dimensional hätte unser abs. Äther noch mal u sein ?
Messen wir Äther-Zeit mit (f₀)⁻¹ oder func(c,v, µ₀,... {Ätherparameter} )→f₀?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 15. Feb 2011, 08:50

Hallo Galactic !
Nein.
Die 4. Dimension ist nicht die Zeit!
Eher unbekanntes ( X-? ) von einer 5. bzw. 5⁺. Dimension !
Bisher: 3-Raumdimensionen und eine Zeit-Größe, die graphisch auch wie eine räumliche 1-D behandelt wird.
Möglichkeiten: 2-Zeit-Dimensionen und 3-Raumdimensionen, oder 4-Raumdimensionen und Zeit-1-D.

Leider ist mein Kopf nicht größer . Mehr als 4 Dimensionen bringe ich nicht hinein.
Rechnen kann ich mit 10 Dimensionen auch, aber physikalisch vorstellen nur vier.
Trotzdem bin ich offen für Vorstellungen höherdimernsionalen Charakters.
Also präzisiere deine Vorstellungen !
Mit Gruß Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 15. Feb 2011, 14:34

Nochmal zu Haralds Argumentation:

Harald Maurer hat geschrieben:Die Grundlage meiner Erklärung ist, dass die Phasen vom Spiegel unabhängig von der Lage des MMI zum Äther immer nur um den Phasensprung verschoben zurückkommen. In einem Arm von fester Länge kehrt der Strahl sowohl vertikal als auch longitdinal deshalb mit identischer Phasenlage zurück, weil vertikal die Geschwindigkeit kleiner und die Wellenlängen kürzer werden und deshalb die Reflexion genau so erfolgt, als wäre die Geschwindigkeit und die Wellenlängen gleich wie im longutidinalen Arm. Das bedeutet nicht, dass die Strahlen gleichzeitig zum Mittelpunkt (Strahlteiler) zurückkehren, sondern sehr wohl mit einem Zeitversatz. Das spielt keine Rolle, weil sie eben phasengleich sind, wenn sie einserseits vom Strahlteiler und andererseits vom Reflektor zum Detektor geschickt werden.


Bild

Die Grundlage dieser Erklärung ist nicht richtig. Die Wellen kehren nur in seinem animierten Spezialfall bei einer Lauflänge von n*2pi und unbewegtem Äther phasengleich zum Strahlenteiler zurück. Für seine Konstellation ergibt sowohl eine Änderung der mechanischen Lauflänge als auch die Hinzufügung eines Ätherwindes eine veränderte Phasenlage am Teiler. In beiden Fällen ist die Ursache dieser veränderten Phasenlage eine veränderte Laufzeit. Dieser Effekt der Änderung der Phasenlage bei Laufzeitänderung wird bei MM genutzt. Und zwar durch Vergleich der Phasenverschiebungen bei Laufzeitänderungen in den beiden Armen.
Haralds Erklärung ist folglich nicht richtig. MM funktioniert ausgezeichnet.

Das folgende Bild zeigt oben Haralds Konfiguration und danach die veränderte Phasenlage am Strahlenteiler bei Veränderung der Lauflänge (ohne Ätherwind) in zwei Stufen und anschließend bei unveränderter Lauflänge und Vorhandensein eines Ätherwindes.

Gruß
Ernst

Laufzeit verändert Phase.jpg
Laufzeit verändert Phase.jpg (66.36 KiB) 3308-mal betrachtet
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 15. Feb 2011, 14:53

Kurt hat geschrieben:
Sie wollten messen wie sich die Erde im angenommenem Äther bewegt, wie schnell sie sich bewegt.
Da man von einem gewissem Ruhezustand/Bewegungszustand des Äthers ausging musste es Jahreszeitlich, auch Tageszeitlich, (Weg der Erde um die Sonne) zu Änderungen kommen .
Ob da regelmässige Schwankungen festgestellt wurden, naja Sicheres wird da wohl nicht vorhanden sein.
Schau mal bei Wiki, da ists beschrieben.


Ich stelle eine Analogie zur Diskussion, die meiner Meinung nach das Prinzip des Experiments von Michelson-Morley veranschaulicht:

    Nehmen wir ein Flugzeug an, das von seinem Stammflughafen startet und an einem bestimmten Tag eine Strecke hin-und-zurück Richtung Nord mit einer Geschwindigkeit von 600 km/h fliegt.

    - Am diesen Tag herrscht absolute Windstille, die Lufmasse der Atmosphäre ist völlig unbewegt. Das Flugzeug wird also die Strecke hin-und-zurück mit einer konstanten Geschwindigkeit von 600 km/h fliegen und wird während des Fluges eine Windgeschwindigkeit von 0 messen.

    - Am nächsten Tag weht ein Wind von 100 km/h Richtung Nord-Süd. Das Flugzeug wird also die Hin-Strecke Richtung Nord mit der Geschwindigkeit 600 km/h – 100 km/h = 500 km/h fliegen und die Rück-Strecke Richtung Süd mit der Geschwindigkeit von 600 km/h + 100 km/h = 700 km/h fliegen und dabei während des Fluges einen Wind von 100 km/h messen.
Ich denke, dass diese Analogie das Prinzip des Experiments von Michelson-Morley veranschaulicht: Das Flugzeug ist die Erde, die mit einer Geschwindigkeit von 30 km/s durch den Raum fliegt (ihre Geschwindigkeit um die Sonne). Falls es einen ruhenden Äther gibt, wird also die Erde in allen Richtungen immer mit der konstanten Geschwindigkeit 30 km/s fliegen und wird in allen Richtungen einen Ätherwind von 0 messen. Michelson ging von dieser Hypothese eines ruhenden Äthers aus und erwartetet also eine Relativgeschwindigkeit der Erde relatif zum Raum/Äther von stets 30 km/s, mit Ätherwind 0, zu allen Tages- und Jahreszeiten.

Jedoch hat er bei mehreren Versuchen immer einen Ätherwind von ca. 8 bis 12 km/s je nach Jahreszeiten gemessen, was mit verschiedenen Winkeln seines Interferometers relativ zum Ätherwind interpretiert werden könnte. Seine Hypothese, dass die Erde sich in einem ruhenden Äther bewegen würde war im Eimer, und darüber war er sehr enttäuscht, wie andere Anhänger dieser Hypothese (wie zum Beispiel Lorentz und Poincaré), jedoch besteht dabei immer noch die Hypothese eines bewegten Äthers erhalten – wobei man allerdings wohl nicht wissen kann aus welcher Richtung der Ätherwind relativ zur Bewegung der Erde um die Sonne weht.

Dass Michelson und Morley, sowie Dayton Miller in ihren Originalveröffentlichungen diese jahreszeitabhängige Periodizität bei der Messung des Ätherwindes festgehalten haben kann nachgeprüft werden. Die Forschungsgruppe G.O. Mueller zum Beispiel, die immer die Originalveröffentlichungen der Autoren studiert, berichtet Seite 67:
1887, Juli, Michelson / Morley, Cleveland, Kellerraum: 8,8 km/sec.
"The brief series of observations was sufficient to show clearly that the effect did not have the
anticipated magnitude. However, and this fact must be emphasized, the indicated effect was
not zero
; the sensitivity of the apparatus was such that the conclusion, published in 1887,
stated that the observed relative motion of the earth and the ether did not exceed one-fourth
of the earth's orbital velocity. This is quite different from a null effect now so frequently
imputed to this experiment by writers on Relativity." (S. 206) - "Inspection shows clearly that
these curves are not of zero value, nor are the observed points scattered at random; there is a
positive, systematic effect." (S. 207)

1902, Aug. / 1903, Juni, Morley / Miller, Case School of Applied Science, Kellerraum: ca.10 km/sec (S. 208; Diagramm S. 207)).

1904, Juli, Morley / Miller, Cleveland Hights, 7,5 km/sec (S. 217).

1905, Oktober, Morley / Miller, Cleveland Hights, 285 m über Meereshöhe: 8,7 km/sec (S. 217).

1921, April, Miller, Mount Wilson, 1750 m: 10 km/sec (S. 218).

1921, Dez., Miller, Mount Wilson, nichtmagnetisches Baumaterial: Ergebnisse wie im April (S. 218-219).

1924, Sept., Miller, Mount Wilson: 10 km/sec (S. 221).

1925, Michelson / Gale / Pearson, Clearing (Illinois): berechneter Wert 0,236 Interferenzstreifen,
beobachtet 0,230 (Michelson/Gale/Pearson, Teil 2, S. 144).

1925, April, Aug., Sep. / 1926, Feb., Miller, Mount Wilson: 9,3 / 10,1 / 11,2 / 9,6 km/sec (S. 230). "The present results strikingly illustrate the correctness of this method, as it now appears that the forty-six years of delay in finding the effect of the orbital motion of the earth in the ether-drift observations has been due to the efforts to verify certain predictions of the so-called classical theories and to the influence of traditional points of view." (S. 231).

1927, Dayton C. Miller
Die Versuchsanordnungen und Abläufe von Michelson, Morley u. Miller sind von Collins/ Pinch 1998 (Golem, 2. ed.), S. 38-43 eingehend kritisch analysiert worden. Sie beurteilen Millers positives Ergebnis als "the outcome of the best experiment yet completed, perhaps the only one which could truly be said to have tested what it was meant to test" (S. 42).

Das Prinzip des Versuchs von Michelson-Morley kann m.E. nur interpretiert werden, wenn man diese jahreszeitabhängigen Abweichungen berücksichtigt und analysiert, die von der etablierten Physik geleugnet oder sorgfältig verschwiegen werden.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 15. Feb 2011, 15:45

Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:
... 5⁺. Dimension ...
Leider ist mein Kopf nicht größer . Mehr als 4 Dimensionen bringe ich nicht hinein.
Rechnen kann ich mit 10 Dimensionen auch, aber physikalisch vorstellen nur vier.
Trotzdem bin ich offen für Vorstellungen höherdimernsionalen Charakters.
Also präzisiere deine Vorstellungen !
Aus meiner technisch physikalischen Sicht:
Argumente mit Stell-Schrauben, die wie eine Dimension, eine Variable, einen Veränderungs-Spiel-Raum, anzusehen sein können, klingt für mich nach einenm Ansatz auf dem's sich bauen läßt.

Wie sieht es in der Programmierkunst einer virtuellen Welt, einer emulierten, simulierten,..., aus?
Mathematische Vorgedanken liefern uns ( grob angedeutet ) etwas wie:
Was sind Funktionen, also Programm-Anweisungen, was Variablen, was Unveränderlich=Constanten, uvam. ?
Die drei Raumrichtungen brauchen wir , gedanklich. Stellen wir sie als drei Variablen dar: x,y,z.
Die Zeit ist eine Veränderliche t, also auch eine Variable.
Zeit t könnte reell sein könnte complex sein könnte hypercomplex sein, wie die Hamilton-Zahlen, ...
Welcher Type von Variable spielt also auch eine Rolle , u.noch vieles mehr.
Das (spatiale) Koordinatensystem ist rechtwinklig , pythagoras-artig durch x² + y² + z² =: r² , samit eine Variable, die nicht mehr verändert werden darf, und als constant zu denken ist.
x,y,z "sind" wie reelle Zahlen.

Die unendlich-Dimensionalität unserer Welt stellt sich für manchen Programmierer dann so dar:
Ein Punkt bewege sich beliebig im Raum.
Er sei im Raum Zeit-Kontinnuum
Schon, wenn der Raum nur eine Euclid.-Gerade ist gilt:
s(t)= s_0 + t * v(t) + t*t * 0.5 * a(t) ....
also etwa:
s(t) = Summe(n=0;n<=∞; n+=1){ t^n * * (n!)⁻¹ * ableitung( s(t) , n ) }

Wir haben damit unendlich viele Variablen, unendlich viele Dimensionen,die wir bräuchten, um so den exacten Verlauf eines einzigen Punktes zu beschreiben.

In anderen Worten:
Z.B. könnten beliebig (im Idealfall) viele Telefongespräche , Radio und Fernsehübertragungen durch ein Antennenkabel gesendet werden.
Eine Trägerwelle kann so moduliert werden, daß mit einem einzigartigen Rhythmus, Melodie, beliebig viele Informationen damit weitergegeben werden.

Vielleicht ahnst Du , wie mutltidimensional unsere Welt nach meinem Dimensionsverständis wirkt.
Jetzt müßten wir in unserer Diskussion genauer verstehen , wie wir Dimension Anwenden wollen.
Wie jeder seinen Dimensions-Begriff verwendet sehen will.

So weit Gruß
galactic32
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 15. Feb 2011, 16:03

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...
Doch hier in irdischem Labor, wo uns (v-c) und (v+c) und v ¬ ┴ und v ¬¬┴ zu c┴ etc. Ätherwinde extramateriell dynamisch verformen....
Warum sollte sich was verformen wenn keine Kräfte wirken?
Warum sollte sich nur etwas verformen , wenn Kräfte am wirken sind?
Die Änderung der Lage eines Stabes, Zweier Punkte, H₂ -Molekül, H-H, welches in Ruhe ja Raumstabil bleibt, erfordert eine Bewegung.
Genauer der Bewegungsdzustand v=0 beider Atome,im abs. Äther, wird während dt auf Bahngeschw. v=1 bzw. Wwinkelgeschw. omega=1 beschleunigt und weiter während dt auf v=0 entschleunigt.Jetzt erst haben wir gedreht um ð phi.
Wieviel dimensional hätte unser abs. Äther noch mal u sein ?
3D.
Entspricht das unserm Universum?
Messen wir Äther-Zeit mit (f₀)⁻¹ oder func(c,v, µ₀,... {Ätherparameter} )→f₀?
Die Zeit wird gar nicht gemessen sondern relative Verschiebung N als f(alpha).
Die Längen L wurden (indirekt) wie Zeit-Messungen Zeit-Vergleiche gemessen.
Die µ-meterschrauben-Position gleicht die Armlängen ( Lichtlaufzeiten von Armende zum Armanfang ) ab.
Mit MM würde so nur Materielle Länge gegen Ätherische Länge verglichen,
materielle Winkel-Änderung gegen "photonische".

Es deutet sich an, wie Materie ein Nebeneffect des Ätherischen ist.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 15. Feb 2011, 23:34

Gerhard Kemme im Thema:>>Atom - eimal anders<< hat geschrieben:Stehende Welle aus http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Standing_wave_2.gif von Kieff am 26. Januar 2006 freigegeben PD:
Bild
Zumindest eine Veranschaulichung für eine Stehende Welle, die jeweils um Lambda/2 schwingt.
Genau , wie es im Labor aussieht.
Z.B. eine solche Stehende Welle, repräsentiert die Länge eines Armes.
Zwischen Strahlteiler und Umkehrspiegel ist die Resonanzlänge L wie eine stehende (Licht)Welle einer Grundschwingung, mit der (halben) Wellenlänge λ_Grund identisch. { /** ε₀*µ₀ = c₀² = (λ₀ν₀)² **/ }
Ernst hat geschrieben:Nochmal zu Haralds Argumentation:
Harald Maurer hat geschrieben:Die Grundlage meiner Erklärung ist, dass die Phasen vom Spiegel unabhängig von der Lage des MMI zum Äther immer nur um den Phasensprung verschoben zurückkommen. In einem Arm von fester Länge kehrt der Strahl sowohl vertikal als auch longitdinal deshalb mit identischer Phasenlage zurück, weil vertikal die Geschwindigkeit kleiner und die Wellenlängen kürzer werden und deshalb die Reflexion genau so erfolgt, als wäre die Geschwindigkeit und die Wellenlängen gleich wie im longutidinalen Arm. Das bedeutet nicht, dass die Strahlen gleichzeitig zum Mittelpunkt (Strahlteiler) zurückkehren, sondern sehr wohl mit einem Zeitversatz. Das spielt keine Rolle, weil sie eben phasengleich sind, wenn sie einserseits vom Strahlteiler und andererseits vom Reflektor zum Detektor geschickt werden.
Bild
Die Grundlage dieser Erklärung ist nicht richtig. Die Wellen kehren nur in seinem animierten Spezialfall bei einer Lauflänge von n*2pi und unbewegtem Äther phasengleich zum Strahlenteiler zurück....
Haralds Erklärung ist folglich nicht richtig. MM funktioniert ausgezeichnet.
Inwiefern?
Als Embacher-2D-Uhr?
Vergleiche noch mal mit "Gerhard's" "stehendem" Wellengebilde.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Feb 2011, 10:32

galactic32 hat geschrieben:Inwiefern?
Als Embacher-2D-Uhr?
Vergleiche noch mal mit "Gerhard's" "stehendem" Wellengebilde.

Insofern, als beide Animationen ausschließlich den von mir gerade beschriebenen Sonderfall Lauflänge=n*2pi darstellen. Hättest du auch nur 10 Sekunden meine Bilder dazu betrachtet, wäre Dir klar, wie das allgemein mit der Phasenverschiebung läuft. Ist ja wahrlich nicht schwer zu verstehen.

In diesem Sonderfall beträgt die Phasendifferenz zwischen ausgesendetem und einlaufendem Signal stets 180°, wie unschwer zu erkennen ist. Betrachtest Du meine gerade eingestellten Bilder für andere Verhältnisse, erkennst Du, daß im allgemeinen diese Phasendifferenz stets 180°+phi beträgt. Dieses phi ist laufzeitabhängig und daher in beiden Richtungen unterschiedlich.

Gruß
Ernst
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