sanchez hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Überall auf dem betrachteten Bereich takten Uhren gleich, ergeben sich, wenn die SAT zur Erde ruhen, die gleichen Werte für die LG.
Das verrückte ist, die müssen noch nicht mal gegenüber der Erde ruhen, nein sie messen überall und immer die LG mit 300.000km/s
Heisst: im betrachteten Bereich ist die LG überall gleich, hat überall den gleichen Wert (hier einfach 300.000 km/s angenommen)
Man kann gar nichts anderes messen, als 300.000km/s.
Vergiss die Idee mit dem Bezug. Was soll das ausmachen der Bezug? Größer als was anderes? Und deswegen wichtiger?
Nein, alle Beobachter sind gleichberechtigt. Bei LG gibt es keine Hierarchie und Bezug,
Wenn dein Alpha Beobachter genau zwischen zwei Ereignissen ist, bekommt er die Lichtsignale von Sonde und Rakete gleichzeitig.
Kurt_Alpha1.gif
Ist der Alphabeobachter näher bei der Sonde, kommt das Signal von der Sonde zuerst bei ihm an.
Kurt_Alpha2.gif
Also was ist die richtige Position für einen Alpha, um die richtige Reihenfolge der Ereignisse zu erfahren?
Einen Alpha kann es wegen der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit nicht geben.
Je nach dem, wo sich der Beobachter befindet, ist die Wahrnehmung des Weltalls, und die Reihenfolge der Ereignisse darin, unterschiedlich.
Im Prinzip, ist das was du als Alpha Beobachter forderst, nichts anderes als du vor dem Bildschirm. Ich stelle Animationen ein, und du beobachtest das Ganze.
Du siehst instantan was überall los ist.
Das führt allerdings zu einem Trugschluss. Du kannst nicht überall sein, du kannst nicht alles überblicken. Es gibt die Lichtlaufzeit.
Wenn man alle Informationen hat, kann man vielleicht die Vergangenheit rekonstruieren. Das wäre ein Alpha, wo ich im Nachhinein feststellen kann, wie alles im System war.
Aber die Zukunft bleibt ungewiss, denn aus der Ferne kommen Dinge, die unvorhersehbar sind, und Einfluss auf dich haben und ebenso auf die Gegenwart wirken.
Die Idee eines Alphas impliziert die Existenz einer "Weltzeit", für den Alpha Beobachter gäbe es eine im ganzen Universum gültige Zeit. Das kannst du getrost vergessen, geht nicht.
Danke für die schönen Animationen.
Als erstes: der Alpha hat in den Bildern nichts zu suchen, der ist ausserhalb von "Raum und Zeit", da gehört ein Beobachter hin.
Dann noch etwas, das Szenario, das dazu dient darzulegen wieso in den SAT eine andere LG gemessen wird wie auf der Erde, umfasst einen bestimmten Bereich, keinesfalls das ganze Universum. Das is eine ganz andere Baustelle die erst drankommt wenn hier alles klar ist.
Der Alpha, das sind ja eigentlich wir, wir die vor dem Bildschirm sitzen und beobachten, aber nicht den Einschränkungen und dem Funktionieren unseres Denkapparates unterworfen sind, sondern drüberstehen.
Wir wissen das er weiß das wir in Dingen denken die es nicht gibt und die wir uns nur einbilden und sie als real ansehen.
Der Bereich den du in den Animationen angesetzt hast ist das Umfeld um die Erde, in diesem Umfeld, es ein perfektes IS mit dieser Ausdehnung, ist Licht überall gleich schnell unterwegs, ruht mittendrin die Erde.
Auch die SAT/Raketen sind darin vorhanden.
Was ausserhalb ist interessiert noch nicht, kommt ev. später noch dran.
Heisst: Egal wo ein Signal losgeschickt wird, es läuft mit c. Das Umfeld, also der Bereich des IS, ist der Bezug für Angaben zu Geschwindigkeiten und Bewegungsrichtungen. Da dies klar ist braucht es nicht mehr explizit erwähnt werden, nur wenn irgendwelche Differenzwerte genannt werden, dann ist klarzustellen in welchem Verhältnis diese zum Grundbezug stehen. Damit ist sichergestellt das keinerlei Manipulation und verstecke Bezugsänderungen sich einschleichen können.
Einen Alpha kann es wegen der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit nicht geben.
Je nach dem, wo sich der Beobachter befindet, ist die Wahrnehmung des Weltalls, und die Reihenfolge der Ereignisse darin, unterschiedlich.
Das ist wohl ausgeräumt und Sache der Beobachter.
Nun zu den Messeinrichtungen die in des SAT/Raketen vorhanden sind.
Sie benutzen alle die gleiche Zeitreferenz, also die exakt gleich lange Sekunde und auch die gleichlange Messstrecke, hier den Meter.
Solange die Messstrecken ruhen, also zum Bezug ruhend sind, messen diese, so wie die Messeinrichtung auf der Erde auch, die gleiche LG, nämlich die 300 000 km/s
Sind sie bewegt, egal in welche Richtung, kommt ein anderes LG-Ergebnis raus. Das kommt daher weil sich der Anfang und das Ende der Messstrecke, also der Meter. nicht mehr dort befinden wo das Signal losgeschickt wurde. Die zu überwindende Strecke nicht mehr einen Meter beträgt, sondern mehr oder weniger, schliesslich ist ja die Laufzeit des Signals endlich.
Kurt
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