Rudi Knoth hat geschrieben:1. Beim ebenen Spiegel geht die Wellenfront von der ganzen Spiegelfläche aus.
2. Den Eindruck, daß die man den Reflex an einem Punkt des Spiegel ausgeht, kommt daher, daß sie von genau einer Richtung ausgeht. Daher der Eindruck, daß die Reflektion von einem Punkt des Spiegels ausgeht.
3. Die Methode mit den Strahlen ist einfach anschaulicher als die Wellenoptik. Allerdings kann man nur mit Wellen Methoden wie die Phasenkontrastverfahren verstehen. Denn diese arbeiten damit, daß auch unterschiedliche Laufzeiten wegen unterschiedliche optische Dichten der Probe sichtbar werden. Dies hängt auch mit der von dir angezweifelten Beugung von Licht zusammen, Genauso ist für die Auflösung von optischen Instrumenten die Beugung sehr wichtig, Wenn man das nicht beachtet, hat man keine gute Auflösung.
Wenn von der ganzen Spiegelfläche eine Wellenfront ausginge dann würde man am ganzen Spiegel das gleiche sehen aber kein Bild.
Man sieht aber an jeden Punkt des Spiegels etwas anderes. Und wenn man seine Position ändert dann sieht man an jedem Punkt des Spiegel auch etwas anderes. Man kann aus jeden beliebigen Winkel in den Spiegel sehen und man sieht immer ein anderes Bild. Das mit einer Wellenfront zu erklären hatte nicht einmal mit dem Wissen um 1600 viel Sinn.
Dass man an jeden Punkt eines Spiegels einen anderen Punkt seiner Umgebung sieht ist nicht ein Eindruck sondern eine Tatsache und nur mit strahlenförmiger Ausbreitung, also Teilchenstrahlen, zu erklären.
Das ist nicht nur anschaulicher sondern es ist überhaupt nur so zu erklären.
Für die Auflösung optischer Instrumente ist die unterschiedliche Brechung verschiedener Farben verantwortlich, natürlich auch ob die Lichtstrahlen eines Punktes vor der Linse auch wieder auf einen Punkt auf der Projektionsfläche auftreffen was nur bei einem ganz bestimmten Abstand exakt der Fall ist, und auch mit der Lichtablenkung an den Kanten einer Blende.
Mit Beugung hat das alles zusammen nichts zu tun und mit einer Welle auch nicht.
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