Wenn von der ganzen Spiegelfläche eine Wellenfront ausginge dann würde man am ganzen Spiegel das gleiche sehen aber kein Bild.
Man sieht aber an jeden Punkt des Spiegels etwas anderes. Und wenn man seine Position ändert dann sieht man an jedem Punkt des Spiegel auch etwas anderes. Man kann aus jeden beliebigen Winkel in den Spiegel sehen und man sieht immer ein anderes Bild. Das mit einer Wellenfront zu erklären hatte nicht einmal mit dem Wissen um 1600 viel Sinn.
Unsinn. Wenn auf das Auge eine ebene Welle trifft, dann bündelt sich diese auf der Netzhaut auf einem Punkt. Und daher sieht man auf jedem Punkt des Spiegels etwas Anderes. Das ist elementare Optik, die man in der Mittelstufe vermittelt bekommt.
Für die Auflösung optischer Instrumente ist die unterschiedliche Brechung verschiedener Farben verantwortlich, natürlich auch ob die Lichtstrahlen eines Punktes vor der Linse auch wieder auf einen Punkt auf der Projektionsfläche auftreffen was nur bei einem ganz bestimmten Abstand exakt der Fall ist, und auch mit der Lichtablenkung an den Kanten einer Blende.
Dann informiere dich mal über den Begriff "Beugungsscheibchen". Zum Beispiel wird dieser Begriff hier beschrieben. Und darin steht:
Selbst ein nach den Gesetzen der geometrischen Optik perfektes Instrument, ohne Abbildungsfehler, kann einen als Objekt gegebenen Lichtpunkt nicht genau auf einen Punkt abbilden, denn durch die Beugung des Lichts an der Aperturblende entsteht in der Bildebene ein unscharfer Fleck.
Gruß
Rudi Knoth
