Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Sa 7. Mär 2009, 00:38

Ernst hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:Die Entfernung zwischen einem Punkt auf einer Scheibe
und ihrem Zentrum ändert sich bei Rotation überhaupt NICHT!

Das sagt doch auch niemand.

Ernst

Ach nee?
Ernst hat geschrieben:Auf einer rotierenden Scheibe besitzen auf einer Radialen zwei Punkte auf unterschiedlichen Radien bezogen auf das Rotationszentrum zwar gleiche Bewegungsrichtung, aber unterschiedliche Beträge.

Ernst

Und auch hier nicht:
Ernst hat geschrieben:Der Betrag bezieht sich auf die Differenz zum Rotationszentrum ...

Gruß
Ernst


Geht jemand anders für dumm verkaufen, "Freunde" ...

Mir reicht´s.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Sa 7. Mär 2009, 00:42

Trigemina hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:Na dann zum 1001sten Mal:
Die Entfernung zwischen einem Punkt auf einer Scheibe
und ihrem Zentrum ändert sich bei Rotation überhaupt NICHT!


Das bestreitet ja auch keiner. Es geht um die Umfangsgeschwindigkeiten zweier verschieden entfernter Punkte auf einem Rotationskörper.

Gruss

Während Ernst die ganze Zeit von Winkelgeschwindigkeiten redet.

Aber auch die könnt ihr wohl nicht voneinander unterscheiden ...


:(
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » Sa 7. Mär 2009, 01:17

Novis hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Es geht um die Umfangsgeschwindigkeiten zweier verschieden entfernter Punkte auf einem Rotationskörper.

Während Ernst die ganze Zeit von Winkelgeschwindigkeiten redet.
Aber auch die könnt ihr wohl nicht voneinander unterscheiden ...


Und was jetzt und wie ist das überhaupt zu verstehen? Hast du nun endlich eingesehen dass zwei vom Rotationszentrum unterschiedlich entfernte Punkte verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten haben?

v = r * ω

Lies lieber nochmals diese Posts von Ernst und mir.

Gruss
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Sa 7. Mär 2009, 01:27

Trigemina hat geschrieben:
Hast du nun endlich eingesehen dass zwei unterschiedlich vom Rotationszentrum entfernte Punkte verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten haben?

WO soll ICH was Anderslautendes behauptet haben ???

Hast DU nun endlich eingesehen dass die Relativgeschwindigkeit zwischen einem auf der Äquatorebene platzierten geostationären Satelliten und einem Beobachter auf dem Äquator DOCH Null ist?

:x
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Sa 7. Mär 2009, 01:39

Novis hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:
Hast du nun endlich eingesehen dass zwei unterschiedlich vom Rotationszentrum entfernte Punkte verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten haben?

WO soll ICH was Anderslautendes behauptet haben ???

Hast DU nun endlich eingesehen dass die Relativgeschwindigkeit zwischen einem auf der Äquatorebene platzierten geostationären Satelliten und einem Beobachter auf dem Äquator DOCH Null ist?


Obwohl ihre Umfangsgeschwindigkeiten sehr wohl unterschiedlich sind.

Merkst du jetzt warum deine obige Behauptung unsinnig ist?


Gruss
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » Sa 7. Mär 2009, 01:42

Novis hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:
Hast du nun endlich eingesehen dass zwei unterschiedlich vom Rotationszentrum entfernte Punkte verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten haben?

WO soll ICH was Anderslautendes behauptet haben ???

Hast DU nun endlich eingesehen dass die Relativgeschwindigkeit zwischen einem auf der Äquatorebene platzierten geostationären Satelliten und einem Beobachter auf dem Äquator DOCH Null ist?

:x


Gut, dann widersprichst du dir in zwei Sätzen:

Wenn auf einem mit ω rotierenden Rotationskörper

v1 = r1 * ω und
v2 = r2 * ω

ist, unterscheiden sich

v1 ≠ v2

voneinander und die Differenz ihrer Geschwindigkeitsbeträge ist

|v1 – v2| > 0


Gruss
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Sa 7. Mär 2009, 01:50

Trigemina hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:
Hast du nun endlich eingesehen dass zwei unterschiedlich vom Rotationszentrum entfernte Punkte verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten haben?

WO soll ICH was Anderslautendes behauptet haben ???

Hast DU nun endlich eingesehen dass die Relativgeschwindigkeit zwischen einem auf der Äquatorebene platzierten geostationären Satelliten und einem Beobachter auf dem Äquator DOCH Null ist?

:x


Gut, dann widersprichst du dir in zwei Sätzen:

Wenn auf einem mit ω rotierenden Rotationskörper

v1 = r1 * ω und
v2 = r2 * ω

ist, unterscheiden sich

v1 ≠ v2

voneinander und die Differenz ihrer Geschwindigkeitsbeträge ist

|v1 – v2| > 0


Gruss

Natürlich stimmt das.

Aber die Differenz ihrer Umfangsgeschwindigkeiten ist NICHT
die Relativgeschwindigkeit zwischen ihnen.

Wieso erkennst du das nicht !?

Denn so dumm wie manche andere Relativisten (und Möchtegern-Kritiker)
bist du eindeutig nicht ...

:?
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » Sa 7. Mär 2009, 02:00

Novis hat geschrieben:Natürlich stimmt das.
Aber die Differenz ihrer Umfangsgeschwindigkeiten ist NICHT
die Relativgeschwindigkeit zwischen ihnen.
Wieso erkennst du das nicht !?
Denn so dumm wie manche andere Relativisten (und Möchtegern-Kritiker)
bist du eindeutig nicht ...


Sieh dir den Fehler an, den Big Mac mit dem Drehimpuls gemacht hat. Du begehst den gleichen mit der Geschwindigkeit.

Ich schreibe ein einfaches Beispiel auf (nur Worte, keine Rechnung) und füge es später hinzu.

Du befindest dich auf r1, ich auf r2 einer rotierenden Scheibe. Beide haben verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten, beide spüren unterschiedliche Rotationskräfte (ich die grösseren weil ich weiter aussen bin), und beide befinden sich in verschiedenen Bezugssystemen (das hat jetzt nichts mit Relativitätstheorie zu tun). Dass sich unsere Relativgeschwindigkeiten dennoch unterscheiden merken wir spätestens dann, wenn wir uns gegenseitig einen Ball zuwerfen möchten. Der Ball wird seitlich abgelenkt, und zwar um den gleichen Geschwindigkeitsbetrag als es der Differenz unserer Umfangsgeschwindigkeiten entspricht. Die Corioliskraft gleicht diese Übergänge von r1 nach r2 und umgekehrt aus. Das ist die Konsequenz eines Wechsels vom einen Bezugssystem ins andere.

Aus dem nicht-rotierenden Inertialsystem betrachtet wird die Sache sofort klar, weil dort die Kräfte verschwinden. Es gibt dort weder Rotations- noch Corioliskräfte. Du auf r1 positioniert hast eine geringere Relativgeschwindigkeit zum Inertialsystem als ich. Von diesem aus gesehen unterscheiden sich unsere Relativgeschwindigkeiten voneinander und der geworfene Ball fliegt in einer Geraden, während sich der Boden der rotierenden Scheibe unter dem Ball wegdreht.

Der Fehler liegt darin, die Übergänge von r1 nach r2 nicht zu berücksichtigen. Sei es nun wegen des Drehimpulses wie beim Big Mac© oder wegen der Relativgeschwindigkeit.
Ballistisch betrachtet haben Hamburg und München in der Tat eine Relativgeschwindigkeit zueinander. Die Münchner müssten weiter westlich zielen, die Hamburger weiter östlich um zu treffen.

Gruss
Zuletzt geändert von Trigemina am Sa 7. Mär 2009, 02:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Sa 7. Mär 2009, 02:08

Trigemina hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:Natürlich stimmt das.
Aber die Differenz ihrer Umfangsgeschwindigkeiten ist NICHT
die Relativgeschwindigkeit zwischen ihnen.
Wieso erkennst du das nicht !?
Denn so dumm wie manche andere Relativisten (und Möchtegern-Kritiker)
bist du eindeutig nicht ...


Sieh dir den Fehler an, den Big Mac mit dem Drehimpuls gemacht hat. Du begehst den gleichen mit der Geschwindigkeit.

WELCHEN Fehler denn !?

ICH hab doch garnix zum Impuls gesagt ...


Ich schreibe ein einfaches Beispiel auf (nur Worte, keine Rechnung) und füge es später hinzu.

Gruss

Von mir kannst du sofort ein sehr einfaches Beispiel haben:

Nach deiner "Logik" hätten die Stadt Hamburg und die Stadt München
eine Relativgeschwindigkeit > 0 zueinander.

Das wilst du jetzt aber nicht wirklich behaupten,
oder etwa DOCH ???

:shock:
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » Sa 7. Mär 2009, 02:43

Trigemina hat geschrieben:Ich schreibe ein einfaches Beispiel auf (nur Worte, keine Rechnung) und füge es später hinzu.

Du befindest dich auf r1, ich auf r2 einer rotierenden Scheibe. Beide haben verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten, beide spüren unterschiedliche Rotationskräfte (ich die grösseren weil ich weiter aussen bin), und beide befinden sich in verschiedenen Bezugssystemen (das hat jetzt nichts mit Relativitätstheorie zu tun).

Das Letzte ist aber keinesfalls PHYSIKALISCH vorgegeben.

Zumindest solange man die BSe nicht als inertial betrachten will.

Oder?


Dass sich unsere Relativgeschwindigkeiten dennoch unterscheiden merken wir spätestens dann, wenn wir uns gegenseitig einen Ball zuwerfen möchten.

"unsere Relativgeschwindigkeiten" WOZU ???

Zueinander haben wir selbst nach der plumpen Wikiblödia-Definition eben KEINE.


Der Ball wird seitlich abgelenkt, und zwar um den gleichen Geschwindigkeitsbetrag als es der Differenz unserer Umfangsgeschwindigkeiten entspricht. Die Corioliskraft gleicht diese Übergänge von r1 nach r2 und umgekehrt aus. Das ist die Konsequenz eines Wechsels vom einen Bezugssystem ins andere.

Aus dem nicht-rotierenden Inertialsystem betrachtet wird die Sache sofort klar, weil dort die Kräfte verschwinden. Es gibt dort weder Rotations- noch Corioliskräfte. Du auf r1 positioniert hast eine geringere Relativgeschwindigkeit zum Inertialsystem als ich. Von diesem aus gesehen unterscheiden sich unsere Relativgeschwindigkeiten voneinander und der geworfene Ball fliegt in einer Geraden, während sich der Boden der rotierenden Scheibe unter dem Ball wegdreht.

Gruss

Jetzt verkomplizier die Sache nicht so heillos.

Es gibt in dem Beispiel 3 v:

1. zum Mittelpunkt, für beide = 0

2. zueinander, auch für beide = 0

3. die Umfangsgeschwindigkeiten,
zu den jeweiligen Ursprungspositionen
für beide > 0 und ≠ zueinander

Und das war´s. Punkt, Amen, aus.


Relativgeschwindigkeit ist 2., und NICHT die Differenz aus 3.

Selbst nach der Wikiblödia nicht.


jetzt aber Gute Nacht
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