Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: er traut sich nicht

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Jan 2026, 11:48

Kurt hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Es ist schon erstaunlich, dass sich die CO2-Theologen wie Verbrecher bei einem Polizeiverhör verhalten.
Wenn eine Lüge von ihnen aufgedeckt wurde, erfinden sie einfach eine neue Lüge.

Erst behaupteten die CO2-Theologen die 15 µm-CO2-Absorptionsbande sei noch nicht gesättigt.
Dann behaupteten sie, die von Satelliten gemessene Strahlung bei 15 µm bestünde aus re-emittierten Photonen der Erdoberfläche.
Dann behaupteten sie, es gäbe einen „Strahlungsantrieb“ der logarithmisch allein von der Konzentration des CO2 in der Atmosphäre abhinge.

Nachdem alle 3 Lügen als solche aufgeklärt wurden, lautet jetzt die aktuelle Lüge:
CO2 würde im Wesentlichen zwar kühlen, aber die Abstrahlhöhe würde bei steigendem CO2-Gehalt steigen.
Dort wäre es kälter also würde weniger gestrahlt – also weniger gekühlt.
Das stimmt zwar, aber die CO2-Theologen unterschlagen dabei, dass mehr Moleküle auch mehr strahlen,
also trotz geringerem Emissionsvermögen pro Molekül insgesamt mehr kühlen.

Ich bin auf die 5. Lüge der CO2-Theologen gespannt


Ich bin gespannt wenn du mal auf dieses Argument eingehen würdest.

Argument:
Wenn mehr Moleküle strahlen, also mehr kühlen, dann müsste dieses Mehr an Strahlung auch ausserhalb der Atmosphäre feststellbar sein.
So wie es scheint ist aber die Strahlung in den letzten Jahrzehnten dort zurückgeganagen.

Entweder sind all die Wissenschaftler die da rummessen Falschaussager, oder du traust dich nicht auf dieses Argument einzugehen, willst es nicht wahrhaben/unterschlagen.
.


Nur ist es so, daß in dem Artikel in Nature die 15 µm Strahlung ausgelassen wurde, denn 15 µm entsprechen einer Wellenzahl von 667 und die ausgewerteten Messungen beginnen erst oberhalb 700, was einer kürzeren Wellenlänge entspricht. Deshalb ist in den Spektren vom Artikel die Spitze der Strahlung bei 15 µm nicht enthalten.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Jan 2026, 11:55

Rudi Knoth hat geschrieben:Nur ist es so, daß in dem Artikel in Nature die 15 µm Strahlung ausgelassen wurde, denn 15 µm entsprechen einer Wellenzahl von 667 und die ausgewerteten Messungen beginnen erst oberhalb 700, was einer kürzeren Wellenlänge entspricht.

Von welchem Artikel redest du?

Mal was anderes: Wie kommt es, dass CO2 scheinbar nicht nur bei genau 667 absorbiert und emittiert, sondern auch bei etwas kleineren und größeren Wellenzahlen ("15 µm Bande")?

Ich hätte da eine Idee, aber das ist nur eine spontane These, nicht auf Plausibilität durchgerechnet oder so: Ein emittierendes Molekül sitzt ja nicht still in konstantem Abstand zum Messsensor. Je nach Temperatur bewegt es sich mehr oder weniger, zittert sozusagen. Also müsste doch ein emittiertes Photon beim Sensor rot- oder blauverschoben gemessen werden, je nach Relativgeschwindigkeit zwischen emittierendem und absorbierenden Molekül im Sensor. So ist die registrierte Wellenlänge eben nicht konstant genau gleich. Was meinst du dazu?
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 10. Jan 2026, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Jan 2026, 12:12

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nur ist es so, daß in dem Artikel in Nature die 15 µm Strahlung ausgelassen wurde,

Von welchem Artikel redest du?
 


Von diesem Artikel, in dem auch die Spektren enthalten sind. Dabei kommt man mit Klick auf "Download full text PDF" auf den Artikel, der dann runtergeladen wird.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Jan 2026, 12:18

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nur ist es so, daß in dem Artikel in Nature die 15 µm Strahlung ausgelassen wurde,

Von welchem Artikel redest du?
 

Von diesem Artikel, in dem auch die Spektren enthalten sind. Dabei kommt man mit Klick auf "Download full text PDF" auf den Artikel, der dann runtergeladen wird.

Okay danke.

Mal was anderes: Wie kommt es, dass CO2 scheinbar nicht nur bei genau 667 absorbiert und emittiert, sondern auch bei etwas kleineren und größeren Wellenzahlen ("15 µm Bande")?

Ich hätte da eine Idee, aber das ist nur eine spontane These, nicht auf Plausibilität durchgerechnet oder so: Ein emittierendes Molekül sitzt ja nicht still in konstantem Abstand zum Messsensor. Je nach Temperatur bewegt es sich mehr oder weniger, zittert sozusagen. Also müsste doch ein emittiertes Photon beim Sensor rot- oder blauverschoben gemessen werden, je nach Relativgeschwindigkeit zwischen emittierendem Molekül und Sensor zum Zeitpunkt der Emission/Detektion. Dann ist die registrierte Wellenlänge eben nicht für alle CO2-Emissionen genau gleich. Dazu müsste man natürlich wissen, wie so ein Detektor im Sensor genau funktioniert. Der sitzt ja auch nicht permanent still, relativ zum emittierenden Molekül.

Was meinst du dazu?
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 10. Jan 2026, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Jan 2026, 12:29

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Von welchem Artikel redest du?
 

Von diesem Artikel, in dem auch die Spektren enthalten sind. Dabei kommt man mit Klick auf "Download full text PDF" auf den Artikel, der dann runtergeladen wird.

Okay danke.

Mal was anderes: Wie kommt es, dass CO2 scheinbar nicht nur bei genau 667 absorbiert und emittiert, sondern auch bei etwas kleineren und größeren Wellenzahlen ("15 µm Bande")?

Ich hätte da eine Idee, aber das ist nur eine spontane These, nicht auf Plausibilität durchgerechnet oder so: Ein emittierendes Molekül sitzt ja nicht still in konstantem Abstand zum Messsensor. Je nach Temperatur bewegt es sich mehr oder weniger, zittert sozusagen. Also müsste doch ein emittiertes Photon beim Sensor rot- oder blauverschoben gemessen werden, je nach Relativgeschwindigkeit zwischen emittierendem Molekül und Sensor zum Zeitpunkt der Emission. Dann ist die registrierte Wellenlänge eben nicht für alle Emissionen genau gleich. Dazu müsste man natürlich wissen, wie so ein Sensor genau funktioniert. Der sitzt ja auch nicht still.

Was meinst du dazu?


Also soweit ich noch aus meiner Studienzeit weiss, werden die Banden durch die Rotation der Gasmoleküle verursacht.

Gruß
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Jan 2026, 12:34

Rudi Knoth hat geschrieben:Also soweit ich noch aus meiner Studienzeit weiss, werden die Banden durch die Rotation der Gasmoleküle verursacht.

Na das passt doch. Durch Rotation sind sie in Bewegung, was sich dann als Rot-/Blauverschiebung bei der Detektion bemerkbar macht. 8-)
 
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Jan 2026, 13:30

hmpf hat geschrieben:Wenn es eine Re-Emission in der Atmosphäre gäbe, hätte ich das sicherlich bemerkt.

Oder eben auch nicht.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Jan 2026, 13:54

hmpf hat geschrieben:Wenn es eine Re-Emission beim CO2 in der Atmosphäre gäbe, sollte es dafür ja wohl eine Beweismessung geben.

Wie müsste die aussehen?
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Jan 2026, 14:39

hmpf hat geschrieben:Die Absorption in diesem Labor-Spektrum müsste 8000-fach kleiner sein – also im Rauschen verschwinden:

Warum?
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Jan 2026, 19:39

hmpf hat geschrieben:Nun, bei konstanter Dichte wäre die Atmosphäre ca. 8000 Meter dick.[/quote
Bei 50 % Absorption kann man die e-Funktion durch eine Gerade annähern.
Da die gesamte Atmosphäre bei 15 µm weniger als 50 % absorbiert:
sollte die Labor-Atmosphäre nach einem Meter 8000-mal weniger absorbieren.

Wo sind die Beweise dafür?
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