Superhet

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Re: Superhet

Beitragvon hmpf » Fr 26. Dez 2025, 20:14

Kurt hat geschrieben:... Wers immer noch nicht kapiert was die Ursache für das Auftreten der 455 kHz-Schwingung ist der solls sagen, es ist ganz einfach und logisch. ...

Ich verstehe es nicht!
Wie oft wird denn der Schalter pro Sekunde umgelegt?
Etwa so oft, wie es die Diode automatisch täte?
Also mehr als eine Million Mal pro Sekunde?
Abgesehen davon sind die Signalquellen nun nicht mehr parallel, sondern in Reihe geschaltet.
Wie lächerlich wollen Sie sich eigentlich noch machen?
hmpf
 
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Re: Superhet

Beitragvon Lagrange » Fr 26. Dez 2025, 20:56

Kurt hat geschrieben:...
Wers immer noch nicht kapiert was die Ursache für das Auftreten der 455 kHz-Schwingung ist der solls sagen, es ist ganz einfach und logisch.

Kurt

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Wo sieht man 455 kHz-Schwingung?
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Re: Superhet

Beitragvon Kurt » Fr 26. Dez 2025, 20:59

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Wers immer noch nicht kapiert was die Ursache für das Auftreten der 455 kHz-Schwingung ist der solls sagen, es ist ganz einfach und logisch.

Kurt

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Wo sieht man 455 kHz-Schwingung?


Das ist die blaue Linie, bezeichnet als V(zf_b), im Schaltplan der untere Zweig.

Kurt

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Re: Superhet

Beitragvon Kurt » Fr 26. Dez 2025, 21:05

hmpf hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:... Wers immer noch nicht kapiert was die Ursache für das Auftreten der 455 kHz-Schwingung ist der solls sagen, es ist ganz einfach und logisch. ...

Ich verstehe es nicht!
Wie oft wird denn der Schalter pro Sekunde umgelegt?
Etwa so oft, wie es die Diode automatisch täte?
Also mehr als eine Million Mal pro Sekunde?
Abgesehen davon sind die Signalquellen nun nicht mehr parallel, sondern in Reihe geschaltet.
Wie lächerlich wollen Sie sich eigentlich noch machen?

Lächerlich macht sich der der nicht kapiert das beide Variationen gleiches Signal liefern.
Und auch nicht den Schaltplan lesen kann, der Schalter schaltet sobald das Signal am R1 in den positiven Bereich geht, ist identisch mit der Diode, nur halt ohne nichtlineare Kennlinie.

Kurt

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Re: Superhet

Beitragvon Lagrange » Fr 26. Dez 2025, 21:13

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Wers immer noch nicht kapiert was die Ursache für das Auftreten der 455 kHz-Schwingung ist der solls sagen, es ist ganz einfach und logisch.

Kurt

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Wo sieht man 455 kHz-Schwingung?


Das ist die blaue Linie, bezeichnet als V(zf_b), im Schaltplan der untere Zweig.

Kurt

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Das ist die Differenz zwischen 1,455 und 1 MHz.

Wo ist die Summe? Kurzgeschlossen durch Kondensator?
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Re: Superhet

Beitragvon hmpf » Fr 26. Dez 2025, 21:18

Kurt hat geschrieben:... der Schalter schaltet sobald das Signal am R1 in den positiven Bereich geht, ist identisch mit der Diode, nur halt ohne nichtlineare Kennlinie. ...

Wann wollen Sie anfangen, sich für Elektrotechnik zu interessieren?
Durch was für eine Hardware könnte so ein „Schalter“, der über eine Million Mal pro Sekunde schaltet,
realisiert werden – außer durch eine Diode?
Genau darin besteht doch die hauptsächliche Nichtlinearität der Diode.
Dass sie eben die negativen Halbwellen blockiert.
Wie lächerlich wollen Sie sich durch Ihre Hochstapelei hier eigentlich noch machen?
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Re: Superhet

Beitragvon Kurt » Fr 26. Dez 2025, 22:13

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wo sieht man 455 kHz-Schwingung?


Das ist die blaue Linie, bezeichnet als V(zf_b), im Schaltplan der untere Zweig.

Lagrange hat geschrieben:Das ist die Differenz zwischen 1,455 und 1 MHz.

Wo ist die Summe? Kurzgeschlossen durch Kondensator?


Du "denkst" in Differenz zu irgendwelchen Werten die hier überhaupt nicht mehr vorhanden sind und gehst davon aus das durch einen Tiefpass die "NF", die 455 kHz, übrigbleibt.
Das ist nicht der Fall, es gibt keinen Tiefpass, die Diode ist kein Gleichrichter der, wie bei AM-Demodulation, das Nutzsignal mit Hilfe eines Glättungskondensators "zurückgewinnt", also die HF wegfrisst/kurzschliesst.

Superhet_Bild_02.png
Superhet_Bild_02.png (57.7 KiB) 225-mal betrachtet


Durch die Addition der beiden Signale, des Antennensignals und das des LO (Localoszillator) gehen beide Quellsignale in ein neues Signal auf, die Ursprungssignale sind dann weg, sie enden hier.
Das neue Signal liegt am Knotenpunkt R1 und R2 an.
Dieses Signal, es ist kein Sinussignal mehr und auch keine zwei Signale, auch kein Differenzsignal, sondern ganz schlicht und einfach das Signal das durch die Addition der zwei Eingangssignale entstanden ist. Ein Signal, sonst nichts!!

Dieses eine Signal gelangt über den Widerstand R8 zu einem Schwingkreis dessen Resonanzfrequenz 455 kHz beträgt.
Das gleiche Signal gelangt über die Diode und dem R6 zu einem zweiten Schwingkreis der ebenfalls eine Resonanzfrequenz von 455 kHz hat.

Die grüne Linie zeigt das sich "oben" keine nennenswerte 455 KHz Schwingung aufbauen kann, unten allerdings schon (die blaue Linie) in den anderen Bildern.
Der Unterschied zwischen oben und unten ist nur die Diode, sie bewirkt das sich unten eine ZF-Schwingung aufbauen kann.

Rudi meint das kommt von der krummen Kennlinie der Diode, den Beweis dass das nicht stimmt habe ich dadurch erbracht das ich einen Schalter anstelle der Diode eingebaut habe. Dieser Schalter hat keine krummelige Kennlinie, trotzdem baut sich das ZF-Signal auf.
Seine Behauptung ist damit widerlegt.

Wieso sich diese Schalterei (die Diode ist auch nur ein Schalter) so auswirkt wie sie es macht das ist zu verstehen.
Die allgemein übliche Behauptung "hat eine krumme Kennlinie" ist also falsch, kann die Ursache nicht sein und ist sie auch nicht.
Im nächsten Beitrag bringe ich die Auflösung, wir müssen allerdings jetzt "ausrücken", es ging nämlich eine Alarmmeldung von einer unserer Störmeldeanlagen ein.
Da es sich um eine kritische Situation handelt müssen wir halt raus in die kalte Nacht und schauen was los ist.
Bis nachher.

Kurt

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Klick ins Bild öffnet die Zeichnung, gibt den Schaltplan frei.
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Re: Superhet

Beitragvon Frau Holle » Fr 26. Dez 2025, 23:24

:D Der Papagei ist wieder da, pöbelt rum und macht sich zum Gespött. Wann will er wohl anfangen sich wie ein Mensch aufzuführen? Egal, weitermachen!
 
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Re: Superhet

Beitragvon Kurt » Sa 27. Dez 2025, 00:33

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In diesem Bild:

Superhet_Bild_04.png
Superhet_Bild_04.png (40.25 KiB) 210-mal betrachtet


sind das am Knotenpunkt sich neu gebildete Signal zu sehen, die grüne Linie oben.
Darunter dieses Signal nach der Diode, es reicht hier nur mehr von Null bis + 10V.

Die rote Linie zeigt das was sich am oberen 455 kHz-Schwingkreis durch die Anregung mit dem grünen Signal ergibt.
Es ist nur Chaos zu sehen, ist ja auch verständlich. Der Schwingkreis wird mit Anregungen beaufschlagt die alles andere als passend sind.
Das Ergebnis ist dementsprechend.

Darunter das Signal das sich am unteren 455 kHz-Resonanzkreis einstellt.
Es beginnt auch chaotisch, jedoch ist die Tendenz zu einem gesittten Sinussignal zu erkennen.
Grund: dieser Schwingkörper wird viel öfter mit passenden Anregungen (eigentlich weniger mit nichtpassenden) beaufschlagt als der obere.
Dadurch baut sich, so wie in den anderen Bildern gezeigt, eine Schwingamplitude auf die letztendlich die ZF ergibt.

Fazit: es liegt an der Anregung des Schwingkreises, erstellt durch überwiegend passende Anregeflanken, also durch fernhalten destruktiver Flanken.
Die Flanken sind zwar nicht steil, aber immerhin vorhanden und ersichtlich. Ich erinnere an die Bilder ums Anregen aller angeschlossenen Resonanzkörper durch die erste Flanke.
Im weiteren Verlauf durch weitere Flanken (Rechtecksignal) konnten sich die ungeradzahligen Oberwellen ausbilden.
Hier bilden sich keine Oberwellen aus, sondern das gewünschte ZF-Signal.
Das Prinzip ist das Gleiche, ein akkumulierender Körper, hier ein LC-Kreis, sammelt passende Anreungen/Einlagerungen und speichert sie in Form einer Schwingung.
Alles ganz einfach und absolut logisch.

Kurt

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Re: Superhet

Beitragvon hmpf » Sa 27. Dez 2025, 06:51

Kurt hat geschrieben:... Fazit: es liegt an der Anregung des Schwingkreises, erstellt durch überwiegend passende Anregeflanken, also durch fernhalten destruktiver Flanken. ...

Ihre vermeintlich „passenden“ Flanken entstehen durch die Gleichrichterwirkung der Diode.
Also durch deren nichtlineare Kennlinie.
In Ihren zuletzt geposteten Diagrammen haben Sie nur die ersten 10 µS dargestellt.
Man sieht also gar nicht, dass die Amplitude am Schwingkreis mit Diode nach 100 µS 10-mal größer
wird als am Schwingkreis ohne Diode.
Ob man die Gleichrichtung (Nichtlinearität) durch eine Diode oder einen phasensynchronen Schalter
realisiert, macht keinen Unterschied. Was die von Ihnen zuvor geposteten Oszillogramme ja auch belegen.
Machen Sie doch mal eine FFT vom Signal V(mp2) hinter der Diode.
Sie werden sehen, dass darin sowohl die Summen- wie auch die Differenz-Frequenz enthalten sind.
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