Kurt hat geschrieben:Die Bilder zeigen den Beginn mehrerer Resonanzschwingungen, hervorgerufen durch eine Flanke.
Du behauptest das all die vielen Sinusschwingungen bereits im Rechteck vorhanden sind, kannst nicht erklären wie sie da reingekommen sind, es ist ja noch garkeins da.
So ist es. Völlig offensichtlich und einfach. Ganz fundamental.
hmpf hat geschrieben:Bei der Fragestellung dieses Themas geht es nicht um die Sprungantworten von LCR-Schwingkreisen, sondern ganz allgemein um das Frequenzspektrum von Rechtecksignalen.
Falsch. Es geht um die Frage, ob die konstituierenden Sinussignale nach Fourier in einem vorhandenen, idealen Rechtecksignal physikalisch bereits enthalten sind oder nicht. Die schrittweise Betrachtung mit zunächst einer Flanke mit LC-Schwingkreisen zeigt, dass die Sinusse durch Anstossen erst entstehen, und nicht etwa im Rechteck vorab "enthalten" sind.
Es geht explizit nicht um die Frage, ob ein Rechtecksignal durch Überlagerung bestimmter Sinusse entstehen kann. Das ist ja längst bekannt und ganz unbestritten.
Offenbar werden hier Ursache und Wirkung verwechselt.
