Rudi Knoth hat geschrieben:Ansonsten zeigt sich aber schon beim schmalen Einzelspalt ein sichtbares Interferenzmuster, was für den Wellencharakter von Licht spricht.
In Doppelspaltexperimenten kann man durch Abdecken der einzelnen Spalten zeigen, daß das Bild beim Doppelspaltexperiment sich eindeutig von der Überlagerung der Einzelspaltenexperimente unterscheidet, was gegen die Teilchennatur spricht.
Ein Interferezmuster ist bei einem Einzelspalt bei Wasserwellen nicht zu beobachten. Und meines Wissens ist so etwas auch beim Luftschall nicht bekannt. Die Interferenz am Einzelspalt spricht daher meines Erachtens nicht für eine Wellennatur.
Wenn man übrigens die Metallteile die ich verwende etwas zueinander versetzt, in Richtung vorne-hinten, so wird die Streuung auf einer Seite deutlich kürzer. Wenn ich das rechte Teil zurück versetze so wird die Streuung auf der rechten Seite kürzer, was darauf hinweist das die Streuung von der linken Kante teilweise abgedeckt wird.
Dass sich der Doppelspalt vom Einzelspalt unterscheidet ist mit Streuung auch zu erklären. Im einen Fall hat man die Streuung von zwei Kanten im anderen Fall hat man die Überlagerung der Streuung von vier Kanten.
Am Doppelspalt kann man tatsächlich nicht ohne weiteres unterscheiden ob es sich um Streuung oder Beugung handelt, und am Einzelspalt auch nicht ohne weiteres.
Die Zerlegung in einzelne Schritte spricht meines Erachtens aber eindeutig für eine Streuung.