Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 1. Aug 2025, 22:46

hmpf hat geschrieben:Dass Sie sich hier mit jedem Ihrer Posts nur noch lächerlicher machen, hat Ihnen wohl noch keiner gesagt?

Was sollte daran lächerlich sein deinen Unsinn richtig zu stellen.
Skeptiker
 
Beiträge: 3752
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 1. Aug 2025, 23:35

hmpf hat geschrieben:Die Natur stellt es ohnehin so ein, dass immer exakt die eingespeiste Wärmemenge in den Weltraum abgestrahlt wird.

Aha. Dann speist also die Sonne einem Planeten ohne Treibhausgase die volle Dröhnung ein, weil der ja hart im Nehmen ist und exakt die eingespeiste Wärmemenge problemlos wieder in den Weltraum zurückstrahlen kann. Das lässt ihn völlig kalt.
Der Erde speist sie weniger Wärme ein, weil die wegen ihrer Treibhausgase behindert ist und nicht die volle Dröhnung zurückstrahlen könnte.
Das ist ja wirklich sehr rücksichtsvoll von der Sonne und von der Natur. Da können wir uns nur demütig bei denen bedanken.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4749
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 2. Aug 2025, 07:28

hmpf hat geschrieben:Könnte das an Ihrer extrem eingeschränkten Intelligenz liegen?

Soweit ich mich erinnere hast du damit angefangen.
Skeptiker
 
Beiträge: 3752
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 2. Aug 2025, 07:29

hmpf hat geschrieben:Bisher haben Sie nur Ihre extreme dummdreiste Eingebildetheit richtig dargestellt.

Wenn du der Meinung bist jenes was richtig ist hätte etwas mit eingebildet sein zu tun.
Skeptiker
 
Beiträge: 3752
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 2. Aug 2025, 08:25

@hmpf » Sa 2. Aug 2025, 07:19

Alle schlauen „Rechnungen“ über „adiabatische Temperaturgradienten“ stammen von CO2-Theologen,
die einfach nicht wahrhaben wollen, dass wie auch immer geartete Luftströmungen keine Wärmestrahlung
erzeugen können und deshalb die oberen Schichten der Atmosphäre nicht aktiv kühlen können.


Das stimmt nun wirklich nicht. Denn diese Erklärung kenne ich schon seit 50 Jahren, wo man wegen der damals sinkenden globalen Erdtemperatur in Medien sogar von einer kommenden Eiszeit warnte. Übrigens führten die Kondensstreifen der Flugzeuge nach der damaligen Theorie zur Abkühlung der Erde. Jetzt fördern sie die Erderwärmung.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3975
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 2. Aug 2025, 09:33

@hmpf » Sa 2. Aug 2025, 10:15

Hier geht es jetzt aber zunächst nur darum, verständlich zu machen, dass die „Berechnungen“ von
„adiabatischen Temperaturgradienten“ physikalischer Blödsinn sind.
Weil auch adiabatische Luftströmungen die vom Erdboden erhaltene Wärme nicht abstrahlen können,
die Wärme also nicht vernichten können und damit die Luft nicht dauerhaft kühlen können.


Sie können aber die Luftmasse abkühlen, wenn diese aufsteigen, und erwärmen, wenn diese absinken. Und darum ging es doch in der Eingangsfrage. Und wie ich schrieb, war dieser "physikalische Blödsinn" damals ohne die jetzt propagierte Treibhaustheorie bekannt. Es ist ja nicht so, daß die aufgestiegene Luft an derselben Stelle wieder absinkt, sondern sie kann schon eine gewisse Strecke zurücklegen und dann anderer Stelle absinken. Denn woher kommen denn die Hoch- und Tiefdruckgebiete? Es sollte ja klar sein, daß an den Polen die Luft wegen der geringeren Sonneneinstrahlung kälter als am Äquator ist.

Mir kommen Sie vor wie jemand mit einem Hammer, der überall Nägel sieht. ;)

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3975
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 2. Aug 2025, 09:57

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Mir kommen Sie vor wie jemand mit einem Hammer, der überall Nägel sieht. ;)

Gruß
Rudi Knoth

Nun wir Physiker bauen sogar Atombomben.
Aber dass Luft beim Aufstieg abkühlt beweist nicht, dass dadurch die Atmosphäre Wärme abstrahlen würde.
Zum mindestens 5. Mal:
Luft steigt nur auf, wenn sie wärmer als ihre Umgebungsluft ist.
Luft steigt nur solange auf, solange ihre Dichte geringer ist, als die Dichte der Luft auf ihrer jeweiligen Höhe.
Während des gesamten Aufstiegs war die Luft also immer wärmer als Ihre Umgebung und hat dadurch per
einfacher Wärmeleitung ihre Umgebungsluft erwärmt.
Somit hat die sich beim Aufstieg abkühlende Luft, die unten aufgenommene Wärme nur an ihre Umgebung
in den höheren Luftschichten abgegeben.
Dadurch ist keine Wärme verschwunden, also wurde insgesamt nur die unten erhaltene Wärme nach oben transportiert.
Eine adiabatische Expansion ist eine Idealisierung, die die Wärmezufuhr am Boden schlicht unterschlägt.
Leute, die damit argumentieren „rechnen“ also Bullshit vor.

Gibt es dazu Fragen?



Eine ganz einfache Frage: Wohin geht die vom Tiefdruckgebiet angesaugte Luft hin und woher kommt die Luft eines Hochdruckgebietes?

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3975
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 2. Aug 2025, 10:05

hmpf hat geschrieben:Die Erde ist, wenn man von Strahlung absieht, ein thermisch wunderbar abgeschlossenes System.
Sie kann nur über Strahlung Wärme empfangen und muss stets exakt dieselbe Menge Wärme pro Zeiteinheit wieder abstrahlen, die sie von der Sonne empfangen hat … und noch ein wenig mehr, weil im Erdkern ja noch Spaltprozesse [...]
Dass das System Erde/Atmosphäre die gleiche Menge Strahlung, die es von Sonne und Erdkern erhält,
abstrahlen muss, gilt völlig unabhängig von den Treibhausgasen.

Und die Atmosphäre ist in deiner Vorstellung thermisch so wunderbar abgeschlossen wie ein Autoreifen, wo überall der gleiche Druck herrscht.

Dass Dichte und Druck in der Atmosphäre aber mit der Höhe abnehmen und im Reifen nicht ist dir bekannt? Wenn ja, wieso ignorierst du das hartnäckig und damit auch den Einfluss adiabatischer Prozesse auf die vertikale Temperaturverteilung in der Atmosphäre?

Weil es dir nicht in den Kram passt, ganz offensichtlich!

Du willst uns hier weis machen, dass du Physiker bist und dass adiabatische Prozesse in der Atmosphäre keinen permanenten Temperaturgradienten aufrecht erhalten können.

Der Beweis wäre einen Nobelpreis wert, aber dazu müsstest du es wenigstens vorrechnen können. Dein plumper Versuch, die Leute mit bloßen Behauptungen hinters Licht zu führen funktioniert nicht. :lol:

hmpf hat geschrieben:Bild
Ohne Treibhausgase würde die Erde entsprechend der mittleren der 3 Planckkurven, welche den blauen
Bereich umranden, strahlen.

Das stimmt wohl. Die Erdoberfläche wirkt im Infrarotbereich zwischen 4 μm und 40 μm wie ein nahezu schwarzer Strahler. In diesem Bereich emittiert sie den größten Teil ihrer thermischen Strahlung.

Bei einer typischen Temperatur von 15°C = 288 K liegt das Maximum dieser Strahlung nach dem Wien’schen Verschiebungsgesetz im mittleren Infrarotbereich (MIR) bei ca. 10 μm Wellenlänge:



hmpf hat geschrieben:Mit Treibhausgasen kann die Erde selbst nur durch das blaue Atmosphärische Fenster in den Weltraum strahlen.

Ja. In dieser Grafik von wikipedia ist das anscheinend ein Bereich, wo die Atmosphäre für IR-Strahlung wie ein atmosphärisches Fenster wirkt, das aber nur 15-30% der thermischen Strahlung von der Oberfläche (blaue Kurve) direkt durchlässt, siehe Beschriftung.

Der überwiegende Rest von 70-85% bleibt zunächst in der Atmosphäre "stecken", d.h. sie wird absorbiert und in alle Richtungen re-emittiert.

hmpf hat geschrieben:CO2-Theologen berechnen daraus, dass die Erde sich um 33 C° erwärmen muss, um durch das schmalere
blaue Atmosphärische Fenster (8 – 13 µm) die gleiche Menge Wärme abstrahlen zu können, wie Sie es
ohne Treibhausgase auf der ganzen mittleren blauen Planckkurve (5 – 50 µm) tun könnte.

Soso. Diese Behauptung musst du erst mal belegen. Wo berechnen sie das?
Nachdem du hier schon so viel Unsinn verzapft hast, glaubt dir das natürlich kein Mensch.

hmpf hat geschrieben:die Professoren Ganteför, Lesch und Latif [...] unterschlagen deshalb, dass Treibhausgase auch wunderbar strahlen können

Auch diese aus der Luft gegriffene Behauptung müsstest du belegen können. Wo unterschlagen sie die Emission von Strahlung durch Treibhausgase?

Ich behaupte: Dass Treibhausgase die absorbierte Strahlung auch wieder emittieren, also "wunderbar strahlen können" ist jedem Physiker bekannt und wird nicht unterschlagen.

hmpf hat geschrieben:Wie wir aus Abb. 1 wissen, lässt die Atmosphäre außerhalb des blauen Atmosphärischen Fensters (8 – 13 µm) keine Strahlung durch. Genaue Betrachtungen zeigen, dass bereits auf dem ersten unteren Kilometer über 99 % der Erdstrahlung außerhalb des Atmosphärischen Fensters absorbiert werden.
Da Gase nur auf den Wellenlängen emittieren, auf denen sie auch absorbieren, kann die Strahlung außerhalb des Atmosphärischen Fensters in Abb. 4 nur von den Treibhausgasen aus den oberen Schichten der Atmosphäre selbst stammen.
Die Strahlung kann nur deshalb aus den oberen Schichten stammen, weil die Strahlung der Gase aus den
unteren Schichten von den Gasen in den darüber liegenden Schichten ja bereits wieder absorbiert wird.

Ja. Was zusätzlich zur Strahlung im blauen Fenster – die direkt von der Oberfläche kommt – noch durchs selbe Fenster in den Weltraum abgestrahlt wird, das stammt von re-emittierter Strahlung aus höheren Schichten. Niemand hat das je bestritten.

Und trotzdem geht auch von dieser zusätzlichen Strahlung der Treibhausgase jeweils nur 15-30% direkt durch. Insgesamt also viel weniger als 100% von dem, was die Oberfläche in dem Bereich abstrahlt, was man ja deutlich im gemessenen Spektrum sieht.

Du erzählst mal wieder alt bekannte Binsenweisheiten, die du uns hier als deine große Erkenntnis verkaufen willst, welche angeblich von Professoren unterschlagen wird.

hmpf hat geschrieben:Alle schlauen „Rechnungen“ über „adiabatische Temperaturgradienten“ stammen von CO2-Theologen,
die einfach nicht wahrhaben wollen, dass wie auch immer geartete Luftströmungen keine Wärmestrahlung erzeugen können und deshalb die oberen Schichten der Atmosphäre nicht aktiv kühlen können.

Das ist und bleibt Blödsinn. Dass Treibhausgase durch Emission von Strahlung die obere Atmosphäre kühlen ist nichts neues und unbestritten.

Dass das der einzige Grund für den messbaren atmosphärischen Temperaturgradienten ist behauptest du aber bloß hartnäckig. Du kannst es nicht belegen, nichts vorrechnen und widersprichst damit den Gesetzen der Thermodynamik.

Gute Besserung.
 
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 2. Aug 2025, 11:00, insgesamt 4-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4749
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 2. Aug 2025, 11:04

hmpf hat geschrieben:Die Atmosphäre ist wie eine Dampfmaschine, da gibt es ein Loch (Erdboden), da kommt die Wärme rein und
da gibt es noch ein zweites Loch (Treibhausgase in den oberen Atmosphärenschichten), da kommt die Wärme wieder raus. [...]
Wie also könnten irgendwelche noch so adiabatischen Luftströmungen das notwendige zweite Loch realisieren?

Deine kindisch naive Vorstellung zeugt von Unverständnis der Adiabasie. Das wurde dir doch jetzt schon bis zum Abwinken erklärt.

Wenn du den Unterschied zum Autoreifen noch nicht verstanden hast, hier wird geschildert was adiabatisch in einem Ballon passiert, wo der Druck nicht wie im Reifen konstant bleiben kann:
wikipedia hat geschrieben:
Veranschaulichung

Um zu verstehen, warum sich die Temperatur mit zunehmender Höhe ändert, hilft es, sich einen aufsteigenden Wetterballon vorzustellen. Es handelt sich folglich um ein scharf begrenztes Luftpaket, das, isoliert von seiner Umgebung, langsam an Höhe gewinnt und sich adiabatisch ausdehnt. Am Boden wirkt der Luftdruck auf die Ballonhülle und presst diese auf ein bestimmtes Volumen zusammen. Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck jedoch ab (siehe dazu die barometrische Höhenformel) und das Füllgas im Ballon dehnt sich aus, bis sein Innendruck dem der Umgebung entspricht (reale Wetterballone sind so konstruiert, dass sie vorher platzen, und die Messsonde so zur Erde zurückkehrt). Obwohl dem theoretischen Ballon weder Wärme zu- noch abgeführt wurde, hat sich die Temperatur der Luft im Ballon jetzt verändert. Wie kommt das? Adiabatisch bedeutet, dass zwar keine Wärme ausgetauscht wird, die Moleküle aber dennoch bei der Ausdehnung Volumenarbeit leisten auf Kosten ihrer kinetischen Energie.[2] Damit verringert sich die Innere Energie im Ballon, und zwar um den Betrag, der aufgebracht werden musste, um die Umgebungsluft zu verdrängen.

Betrachten wir dazu die physikalische Größe Temperatur. Eine Möglichkeit der Temperaturmessung beruht darauf, dass die Moleküle ihre kinetische Energie durch Stoß auf ein Messgerät übertragen (als Folge dehnt sich z. B. der Alkohol im Thermometer aus). Damit ist Temperatur, neben dem individuellen Gefühl eines jeden Menschen dafür, nichts anderes als ein makroskopisches Maß für die mittlere Bewegungsenergie der Atome und Moleküle, die Teil der Inneren Energie ist. Im Gegensatz zur Energie ist die Temperatur eine intensive Größe, also unabhängig von der Stoffmenge.

Mit der Ausdehnung des Ballons hat sich die kinetische Energie der Moleküle verringert, man misst eine geringere Temperatur der Luft im Ballon.

Jetzt kapiert? Würde mich wundern.

Zum x-ten mal jetzt: Die aufgestiegene Luft kühlt nicht die Umgebung, denn die ist bereits kalt! Das bleibt auch so, weil oben immer nur intern adiabatisch abgekühlte Luft ankommt!

Die Treibhausgase der oberen Schichten tragen noch ihren Teil zur Abkühlung bei. Aber auch ohne Treibhausgase ist es oben permanent kälter als unten.

Wieso geht das denn nicht in deine Birne, du "Physiker"? :roll:
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4749
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon bumbumpeng » Sa 2. Aug 2025, 11:28

hmpf hat geschrieben:Nun wir Physiker bauen sogar Atombomben.

Gibt es dazu Fragen?
Aber klar doch.
Wer sind 'wir Physiker'?

Ich gehöre nämlich nicht dazu, weil ich reale Physik betreibe.

Warum haben diese Physiker, diese Stümper, noch kein Fusionskraftwerk gebaut, welches z.B. 10 MW Energie ins Netz einspeist?
bumbumpeng
 
Beiträge: 7811
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

VorherigeNächste

Zurück zu Weitere Alternativtheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 36 Gäste