Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Di 15. Jul 2025, 12:51

Skeptiker hat geschrieben:... Ohne Konvektion würde sich ein viel flacherer Temperaturverlauf einstellen ...

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Was meinen Sie mit „flacherer“ Gradient?

Die Temperatur nimmt mit der Höhe weniger stark ab.
Oder mathematisch:
Ein „steiler Gradient“ bedeutet: große Temperaturänderung pro Höhenmeter (z. B. −9,8 K/km).
Ein „flacher Gradient“ bedeutet: kleinere Temperaturänderung pro Höhenmeter (z. B. −1 K/km oder sogar 0 K/km).

Somit stimmen Sie mir ja zu:
Die (adiabatischen) Auf- und Abwärtsbewegungen der Luft verringern den Wärmewiderstand der Luft.
Das ergibt einen kleineren Temperaturgradienten in der Atmosphäre als ohne diese Luftbewegungen.
Bild
Ohne diese Luftbewegungen wäre die Steigung der Kurve unter 15 km flacher und würde bei 15 km
bis -80 oder sogar -100°C reichen.
Ohne die Treibhausgase würde die Kurve bis ca. 15 km senkrecht in die Höhe gehen. Allerdings wäre
die Erde kälter und die Kurve würde unten bei kleineren Temperaturen beginnen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Di 15. Jul 2025, 13:03

hmpf hat geschrieben:Der Oberscharlatan, Physiker und Klimatologe Prof. Kirstein

Prof. Dr. Werner Kirstein ist in seiner öffentlichen Positionierung stark politisiert und weitgehend widersprüchlich zur gängigen Klimaforschung. Seine Thesen gelten in der wissenschaftlichen Gemeinschaft überwiegend als pseudowissenschaftlich bis agitatorisch.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Di 15. Jul 2025, 13:18

hmpf hat geschrieben:Somit stimmen Sie mir ja zu:
Die (adiabatischen) Auf- und Abwärtsbewegungen der Luft verringern den Wärmewiderstand der Luft.

Nein,Wärmewiderstand setzt Wärmeleitung voraus, das ist ein mikroskopischer Prozess.
Adiabatische Konvektion ist ein makroskopischer Vorgang, kein Widerstand im Sinne von Fourier.
Es gibt kein Temperaturgefälle, das dabei über ein Medium hinweg „überwunden“ wird wie bei der Leitung, die Temperaturänderung passiert im Luftpaket selbst, durch Expansion/Kompression.
hmpf hat geschrieben:Das ergibt einen kleineren Temperaturgradienten in der Atmosphäre als ohne diese Luftbewegungen.

Ohne Konvektion (also rein strahlungsgesteuert) wäre der Temperaturgradient flacher, typischerweise zwischen 1–2 K/km oder sogar nahezu isotherm (0 K/km).
Die Atmosphäre würde dann mit der Höhe viel weniger stark abkühlen, nicht mehr.
hmpf hat geschrieben:Ohne diese Luftbewegungen wäre die Steigung der Kurve unter 15 km flacher und würde bei 15 km
bis -80 oder sogar -100°C reichen.

Im Gegenteil!
Ohne Konvektion würde die Temperatur mit der Höhe langsamer abnehmen.
Der obere Troposphärenbereich wäre in einem rein strahlungsdominierten Szenario möglicherweise wärmer als heute, da weniger Energie von unten durchmischt würde.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Di 15. Jul 2025, 13:20

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Der Oberscharlatan, Physiker und Klimatologe Prof. Kirstein

Prof. Dr. Werner Kirstein ist in seiner öffentlichen Positionierung stark politisiert und weitgehend widersprüchlich zur gängigen Klimaforschung. Seine Thesen gelten in der wissenschaftlichen Gemeinschaft überwiegend als pseudowissenschaftlich bis agitatorisch.

Ich kenn noch einen Physik-Professor auf E-Mail-Ebene, der auch Unfug über den Treibhauseffekt verbreitet.
Das liegt aber an den Redakteuren der Mainstream-Medien. Die plappern seit 1940 Lügen über den
Treibhauseffekt nach und geben kritische Publikationen nicht einmal zum Review frei.

Haben Sie denn jetzt verstanden, dass die (adiabatischen) Luftbewegungen keine Temperaturdifferenz
erzeugen können und nur den Wärmewiderstand in der Atmosphäre verringern?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Di 15. Jul 2025, 14:06

hmpf hat geschrieben:Haben Sie denn jetzt verstanden, dass die (adiabatischen) Luftbewegungen keine Temperaturdifferenz
erzeugen können und nur den Wärmewiderstand in der Atmosphäre verringern?

Der Begriff „Wärmewiderstand“ stammt aus der Wärmeleitung (Fourier’sches Gesetz) und ist nicht anwendbar auf Konvektion, schon gar nicht auf adiabatische, reversible Prozesse wie in der freien Atmosphäre.
Adiabatische Konvektion ist kein leitender Wärmetransport, sondern ein Transport von Luftpaketen, die ihre Temperatur durch Druckänderung ändern, ohne Wärmeaustausch mit der Umgebung.
Die dadurch entstehenden vertikalen Temperaturverläufe (z. B. −9,8 K/km trocken-adiabatisch) sind direkt eine Folge dieser Bewegungen, d. h., sie erzeugen den beobachteten Temperaturgradienten.
Der Temperaturgradient entsteht nicht trotz, sondern durch diese Bewegungen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Di 15. Jul 2025, 14:19

Skeptiker hat geschrieben:... Ohne Konvektion würde die Temperatur mit der Höhe langsamer abnehmen.
Der obere Troposphärenbereich wäre in einem rein strahlungsdominierten Szenario möglicherweise wärmer als heute, da weniger Energie von unten durchmischt würde.

Wo haben Sie denn den physikalischen Unfug gelesen?
Der Wärmewiderstand setzt sich aus Wärmeleitung und Wärmefortführung zusammen.
Ohne Konvektion gäbe es nur die Wärmeleitung.
Die Konvektion verringert den Wärmewiderstand.
Ein kleinerer Wärmewiderstand bewirkt einen kleineren Temperaturgradienten.
Das heißt, die Kurve unter 15 km ist mit Konvektion steiler als ohne Konvektion.
Bild
Nennen Sie ein physikalisches Gegenargument.
Ihre „Adiabatik“ kann keine dauerhafte Temperaturdifferenz aufrechterhalten.
Woher sollte die notwendige Energie stammen und wohin sollte die Wärme ohne Treibhausgase abfließen?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Di 15. Jul 2025, 14:21

hmpf hat geschrieben:Ich kenn noch einen Physik-Professor auf E-Mail-Ebene, der auch Unfug über den Treibhauseffekt verbreitet.
Das liegt aber an den Redakteuren der Mainstream-Medien. Die plappern seit 1940 Lügen über den
Treibhauseffekt nach und geben kritische Publikationen nicht einmal zum Review frei.

Das ist eine ziemlich pauschale und unbelegte Behauptung. Die Theorie des Treibhauseffekts beruht auf physikalischen Grundlagen, die weit vor 1940 entwickelt wurden – etwa durch Fourier (1824), Tyndall (1859) und Arrhenius (1896). Sie wurde seither durch Messdaten, Laborexperimente, Satellitenbeobachtungen und Modellvergleiche immer wieder bestätigt.
Der wissenschaftliche Diskurs zu Klimafragen findet in Fachjournalen mit Peer-Review statt. Kritische Arbeiten werden dort durchaus veröffentlicht, sofern sie methodisch sauber und argumentativ tragfähig sind. Dass eine Arbeit „nicht zum Review freigegeben“ werde, ist oft eher ein Hinweis auf unzureichende Qualität, nicht auf Zensur.
Die Vorstellung, alle Klimawissenschaftler, Redaktionen und Fachzeitschriften weltweit würden sich über Jahrzehnte verschwören, ist weder plausibel noch durch Belege gestützt. Wissenschaft lebt vom Widerspruch aber dieser muss auf nachvollziehbarer Physik beruhen, nicht auf pauschalen Vorwürfen.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Di 15. Jul 2025, 14:31

Skeptiker hat geschrieben:... Der Begriff „Wärmewiderstand“ stammt aus der Wärmeleitung (Fourier’sches Gesetz) und ist nicht anwendbar auf Konvektion, ...

Wo haben Sie denn den physikalischen Unfug gelesen?
Warum haben Kühlkörper an z.B. Stereo-Verstärkern denn Ventilatoren?
Etwa weil diese am Wärmewiderstand des Kühlkörpers nichts ändern würden?
Die Ventilatoren reduzieren den Wärmewiderstand der Kühlkörper dramatisch!

Es ist löblich, dass sich für Physik interessieren, aber Sie müssen noch viel lernen!
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Di 15. Jul 2025, 14:41

hmpf hat geschrieben:Wo haben Sie denn den physikalischen Unfug gelesen?
Der Wärmewiderstand setzt sich aus Wärmeleitung und Wärmefortführung zusammen.
Ohne Konvektion gäbe es nur die Wärmeleitung.
Die Konvektion verringert den Wärmewiderstand.
Ein kleinerer Wärmewiderstand bewirkt einen kleineren Temperaturgradienten.
Das heißt, die Kurve unter 15 km ist mit Konvektion steiler als ohne Konvektion.

Die Aussage enthält einen grundlegenden physikalischen Denkfehler:
Deine These im Kern: "Konvektion verringert den Wärmewiderstand. Ein kleinerer Wärmewiderstand bedeutet einen kleineren Temperaturgradienten. Also ist die Temperaturkurve mit Konvektion flacher als ohne."
Diese Schlussfolgerung ist falsch.
In einem Wärmeleitungssystem (z. B. Festkörper) ist ein geringerer Wärmewiderstand tatsächlich gleichbedeutend mit einem geringeren Temperaturgradienten bei konstantem Wärmestrom.
Konvektion folgt aber NICHT dem Fourier-Gesetz der Wärmeleitung, sondern basiert auf adiabatischer Dynamik: Steigende Luft dehnt sich aus und kühlt sich ab (und umgekehrt).
Konvektion „erzwingt“ daher einen bestimmten Temperaturgradienten, den sogenannten adiabatischen Temperaturgradienten.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Di 15. Jul 2025, 14:44

hmpf hat geschrieben:Warum haben Kühlkörper an z.B. Stereo-Verstärkern denn Ventilatoren?

Der Begriff „Wärmewiderstand“ ist bei erzwungener Konvektion an Oberflächen wie Kühlkörpern physikalisch sinnvoll.
In der Atmosphäre hingegen beschreibt der Begriff nicht den physikalischen Mechanismus, durch den Energie verteilt wird.
Dort dominieren adiabatische Vertikalbewegungen, nicht leitungs- oder oberflächenbasierte Prozesse.
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