Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 12. Jul 2025, 09:22

hmpf hat geschrieben:Die vom Erdboden ausgehende Wärme ist also nicht die Ursache für die Temperaturabnahme mit der Höhe.

Mann, bist du schwer von Begriff!
Wenn von unten nicht ständig geheizt würde, dann gäbe es gar keinen Temperaturunterschied und folglich auch keine Temperaturabnahme mit der Höhe, du Physiker.

Anscheinend ist dir nicht klar, dass das Ganze kein geschlossenes System ist. Es kommt Energie rein und es geht Energie raus. Es bildet sich ein Gleichgewicht, das sich aber verschiebt, mit zunehmend mehr Energie in der Atmosphäre und in den Ozeanen. Da gibt's keine Energieerhaltung über die Zeit. Die blaue Murmel wird zunehmend aufgeheizt. Das ist doch beweisen.

Die Treibhausgase tun ihr bestes, oben Energie in den Weltraum abzugeben, sind sie aber selber schuld daran, dass es zunehmend mehr abzugeben gibt, weil sie unten die Energie länger festhalten. Wenn mehr Wasser pro Sekunde in die Wanne rein fließt als raus, was passiert dann deiner Meinung nach?
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 09:47

Frau Holle hat geschrieben:...
Anscheinend ist dir nicht klar, dass das Ganze kein geschlossenes System ist. Es kommt Energie rein und es geht Energie raus. ...

Sorry, aber bei Ihnen klemmt es gewaltig im Hirn!
Der Erdboden und die unteren Atmosphärenschichten können heizen wie Sie wollen,
wenn oben nichts abfließen kann, wird die Atmosphäre nach einiger Zeit überall gleich warm sein.
Also ist die Erwärmung von unten nicht die Ursache für den Temperaturabfall mit der Höhe,
sondern ausschließlich die kühlende Strahlung der Treibhausgase aus den oberen Atmosphärenschichten.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 12. Jul 2025, 10:18

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Anscheinend ist dir nicht klar, dass das Ganze kein geschlossenes System ist. Es kommt Energie rein und es geht Energie raus. ...

Sorry, aber bei Ihnen klemmt es gewaltig im Hirn!

Du solltest nicht von dir auf andere schließen.

Natürlich ist die Erwärmung von unten die Ursache, sonst gäbe es gar keine Abkühlung oben. Was nicht warm ist wird auch nicht gekühlt, du Physiker.

Und man müsste auch nicht ständig große Eisblöcke ins Meer werfen:
https://www.youtube.com/watch?v=Mv4-hnkw3jc :lol:
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 10:35

Frau Holle hat geschrieben:...
Natürlich ist die Erwärmung von unten die Ursache, sonst gäbe es gar keine Abkühlung oben. Was nicht warm ist wird auch nicht gekühlt, du Physiker.
...

Sorry, aber bei Ihnen klemmt es gewaltig im Hirn!
Ihr Argument entspricht etwas dem: Wenn es keine Atmosphäre gibt, gibt es auch keinen Temperaturunterschied darin.

Also, es gibt den im Mittel 15 Grad warmen Erdboden. Wenn es den nicht gäbe hätten wir auch keine Erde.
Dieser erwärmt die Atmosphäre durch Wärmeleitung.
Dadurch werden zunächst nur die unteren Atmosphärenschichten erwärmt.
Allgemein gilt:
Wenn es einen Temperaturunterschied in einem Medium gibt, fließt solange Wärme von den warmen
zu den kälteren Zonen, bis es keinen Temperaturunterschied mehr gibt.
Wenn also oben mangels Treibhausgase nichts abfließen kann, verschwindet der Temperaturabfall mit der Höhe in der Atmosphäre.
Wollen Sie das bestreiten?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 12. Jul 2025, 10:57

hmpf hat geschrieben:Gott sind Sie schwer von Begriff! Also nochmal für naturwissenschaftliche Analphabeten:

Diese Antwort enthält mehrere fundamentale Missverständnisse der Atmosphärenphysik. Nachfolgend eine systematische Bewertung der vier Punkte aus wissenschaftlicher Sicht.
1. In der Atmosphäre spielt es eine sehr große Rolle, von welcher Seite sie erwärmt wird.
Die Erde wird von unten erwärmt (Sonnenstrahlung wird am Boden absorbiert), der Weltraum ist kalt – von oben kommt kaum Wärme zurück.
Dieser Temperaturunterschied von warm unten / kalt oben erzeugt eine instabile Schichtung → Konvektion tritt auf → Vertikalbewegung der Luft → adiabatische Prozesse.
Wärmeleitung in Luft ist extrem ineffizient – die dafür erforderlichen Zeiträume („nach einigen Jahren“) sind klimatisch irrelevant und physikalisch unrealistisch.
In der realen Atmosphäre dominiert der turbulente Konvektionswärmetransport – nicht die Wärmeleitung.
Wärmeleitung ist in der Atmosphäre vernachlässigbar, nicht kompensierend, und nicht der treibende Faktor.

2. Falsch bzw. irreführend.
Es ist korrekt, dass Luft nicht unendlich aufsteigen kann – wegen Massen- und Impulserhaltung gibt es zirkulierende Bewegungen.
Aber: Auf- und Abwinde verändern den lokalen Energiehaushalt.
Der adiabatische Temperaturgradient (etwa −6,5 K/km) ergibt sich aus dem Gleichgewicht zwischen Konvektion und Stabilität – er ist kein statischer Effekt, sondern Resultat eines dynamischen Gleichgewichts.
Die Aussage verkennt, dass gerade durch diese vertikale Bewegung der stabile Temperaturgradient erst entsteht – er ist keineswegs aufgehoben durch Auf- und Abwinde, sondern durch sie bedingt.

3. Falsch.
Die Absorption von Wärmestrahlung durch Treibhausgase ist ein zentraler Bestandteil des atmosphärischen Energiehaushalts.
Es stimmt, dass ein Großteil der langwelligen Strahlung nahe der Oberfläche absorbiert wird – aber:
Die Atmosphäre strahlt selbst wieder nach oben und unten (Gegenstrahlung).
Diese Prozesse erzeugen vertikale Temperaturprofile, insbesondere weil der Energieverlust nach oben (ins All) mit der Höhe zunimmt.
Der Temperaturgradient wird also nicht direkt durch die Absorption an einem Punkt erzeugt, sondern durch das Zusammenspiel von Strahlungstransfer, Konvektion und adiabatischem Aufstieg.
Deine Argumentation zeigt ein Missverständnis des Strahlungskonvektionsgleichgewichts. Der Hinweis auf „siehe 1“ ist problematisch, da Punkt 1 selbst schon falsch war.

4. Falsch.
Der einzige (!) physikalisch korrekte Grund für den Temperaturgradienten ist:
Aufsteigende Luft dehnt sich aus und kühlt sich adiabatisch ab, weil der Luftdruck mit der Höhe sinkt.
Strahlung alleine erklärt nicht die Temperaturabnahme mit der Höhe – im Gegenteil: ohne Konvektion und adiabatische Prozesse würde eine Atmosphäre, die von unten beheizt wird, thermisch instabil werden.
Genau deshalb brauchen Klimamodelle eine Kombination aus Strahlung und Konvektion – diese Prozesse greifen ineinander.

Deine Aussage ist physikalisch nicht haltbar. Wer behauptet, es gebe nur einen Grund, hat das dynamische Zusammenspiel der Energieflüsse in der Atmosphäre nicht verstanden.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 12. Jul 2025, 10:59

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Natürlich ist die Erwärmung von unten die Ursache, sonst gäbe es gar keine Abkühlung oben. Was nicht warm ist wird auch nicht gekühlt, du Physiker.
...

Sorry, aber bei Ihnen klemmt es gewaltig im Hirn!
Ihr Argument entspricht etwas dem: Wenn es keine Atmosphäre gibt, gibt es auch keinen Temperaturunterschied darin.

Na du bist ja ein Blitzmerker! :idea:

Das ist genau deine Argumentation: "wenn oben nichts abfließen kann, wird die Atmosphäre nach einiger Zeit überall gleich warm sein."
Bei dir ist es Logik, aber bei mir klemmt's im Hirn, wenn ich so argumentiere. Ja nee, ist klar.

Dich haben sie wohl in der Fachkräftemangel ausgebildet:
Fachkräftemangel.png
Fachkräftemangel.png (155.29 KiB) 619-mal betrachtet
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 11:05

Frau Holle hat geschrieben:...
Das ist genau deine Argumentation: "wenn oben nichts abfließen kann, wird die Atmosphäre nach einiger Zeit überall gleich warm sein."
Bei dir ist es Logik, aber bei mir klemmt's im Hirn, wenn ich so argumentiere. Ja nee, ist klar. ...

Wollen Sie ablenken?
Also auf Basis welcher Physik, könnte der warme Erdboden allein für eine Temperaturabnahme
mit der Höhe in der Atmosphäre sorgen?
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Sa 12. Jul 2025, 11:26

hmpf hat geschrieben:Also auf Basis welcher Physik, könnte der warme Erdboden allein für eine Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre sorgen?

Gegenfrage: Auf Basis welcher Physik, könnten die Klimagase allein für eine Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre sorgen, wenn es doch ohne permanentes Nachheizen von unten gar keinen dauerhaften Temperaturunterschied geben kann?

Merkst du denn nicht, dass solche Überlegungen ganz unsinnig sind? Die Tropopause mit ihrer Kälte ist nicht allein, und die Oberfläche mit ihrer Wärme auch nicht. Das Ganze ist ein Zusammenspiel, ein ständiger dynamischer Prozess mit vielerlei Ursachen, Wirkungen und Seiteneffekten.

Wenn du immer noch auf der trivialen Tatsache rumreiten willst, dass die Energie der Sonne letztlich nur durch Strahlung ins All zurück transportiert werden kann: JA! Du hast recht! Es ist trivial! Es ist eine Binsenweisheit! Es ist nicht der Rede wert, weil es selbstverständlich ist. Häng' dir das meinetwegen als Bestätigung über's Bett, falls da noch Platz ist zwischen den vielen Bestätigungen deiner Genialität.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 12. Jul 2025, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 12. Jul 2025, 11:28

hmpf hat geschrieben:Wollen Sie ablenken?

Holle hat ganz recht, wenn unten nix erwärmt wird, kann sich oben nix abkühlen. Wie schon gesagt, deine Binsenweisheiten bringen das Thema hier nicht voran.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Sa 12. Jul 2025, 11:29

Skeptiker hat geschrieben:...
Deine Aussage ist physikalisch nicht haltbar. Wer behauptet, es gebe nur einen Grund, hat das dynamische Zusammenspiel der Energieflüsse in der Atmosphäre nicht verstanden.

Viele Worte, die nur verwirren sollen.
Wir reden hier nicht von Wetter, das wird durch viele Faktoren beeinflusst.
Wir reden vom dauerhaften Temperaturabfall mit der Höhe in der Atmosphäre.
Darauf hat das Wetter Null Komma Nichts Einfluss.
Konvektion kann global keine Temperaturdifferenz dauerhaft aufrechterhalten.
Jede aufsteigende Luft erzeugt gleichviel absteigende Luft.
Dabei wird insgesamt die Wärmeleitung unterstützt.
Es wird durch diese zirkulierenden Luftströmungen ein vorhandenes Wärmegefälle sogar verstärkt abgebaut.
Durch zirkulierende Luftströmungen kann keine Temperaturdifferenz verstärkt werden.
Nochmal:
Bild
Laut dieser Grafik fließt seit Jahrtausenden Wärme sowohl von der Stratosphäre als auch von der Troposphäre
in die Tropopause. Was macht die Arme damit? Wegbeamen?
Schickt sie eine Mail an die Meteorologen: „Schickt mir mal Konvektion!“?
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