Rudi Knoth hat geschrieben:
@Kurt » So 6. Jul 2025, 11:09
Ich antworte mal zu einigen Aussagen von dir.
Zitat:
Ich habe nirgends eine Speisefrequenz angegeben, hast dir wohl eine aus den Fingern gesaugt und behauptest nun ich würde das so machen.
Du hast aber zwei Impulse, die in 1/8 der Periodendauer auf die Leitung geschickt werden. Wie soll dies denn wirklich ablaufen?
Die zwei Impulse dienen a) dazu zu zeigen das eine Laufzeit notwendig ist und das nichts instantan geschehen kann, auch nicht die Bewegung der Elektronen auf dem Arm.
Es liegen immer und zu jedem Zeitpunkt unterschiedlich Umstände vor die nie und nimmer alle gleichzeitig in die selbe Richtung, so wie in der Badewanne, sich bewegen können.
Und selbst da ist erkennbar das sich die einzelnen -Wassertropfen- erst nacheinander in Bewegung setzen und nicht alle, wie auf Kommando, gleichzeitig losrennen.
Sie dienen b) dazu zu zeigen das die Impunlse auch gegenseitig auf sich zukommen und auch voneinander entfernen.
Nimmt man da an das dadurch die Elektronen umhergeschoben werden so so kann man sehen das Bereiche entstehen bei denen viele auf einem Haufen vorhanden sind, und Bereiche wo es nur weniger sind als im gedachten/neutralen Umfeld.
Viele Elektronen auf einem Haufen, viel Strahlung aus diesem Haufen, wenig Elektronen, wenig Strahlung.
Interrupt:
Ein Grundsatz zu den Kennfrequenzen, hier die der Elektronen.
Elektronen und andere Strahler mit Kennfrequenz, strahlen nicht rundrum, sonder Dipolartig oder in einer anderen Konfiguration. Elektronen sehe ich als Dipolstrahler. (Stichword: Spin)
Da es die freien Elektronen im Leiter sind die die Freiheit haben sich auch bewegen/ausrichten zu können kann ich mir durchaus vorstellen das sich diese ausrichten/ausgerichtet werden, und dadurch eine Vorzugsstrahlungsleistung des ganzen Gebildes "Dipol" entsteht.
Int end
Rudi Knoth hat geschrieben:
Zitat:
Es gibt keine Ladungen und ich habe die natürlichen Vorgänge genannt, Elektronen haben eine elektronentypische Kennfrequenz.
Das kennt man seit dem 18. Jahrhundert aber anders. Wie soll denn die Leidener Flasche funktionieren?
Diese ist nichts anderes als ein Kondensator, mehr ist da nicht
Kondensator mit all seinen Eigenschaften, also etwas das mit der Verteilung der Strahler, genannt Elektronen, zu tun hat.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Zitat:
Es gibt keine Anziehung, es wurde weder bewiesen das es so ist noch erklärt wo die Stricke sind die das ermöglichen sollen.
Abstossung ist beweisen, fällt unter den Begriff "Lichtdruck". Abstossung in eine Senke zeigt sich so als sei es Anziehung, diese findet aber nicht statt.
Dies kennt man ebenfalls seit dem 18. Jahrhundert. Sogar die Griechen stellten bei gerieben Bernstein eine Anziehungskraft fest. Übrigens ist Elektron der griechische Name für Bernstein.
Und niemandem ist bisher aufgefallen das es keine Anziehung ohne Stricke dazwischen geben kann und hat sich Gedanken gemacht wie es denn anders sein kann.
Also ist diese falschvorstellung seit dem 18 Jhd unterwegs.
Albert Einstein, oder sonstirgendjemand, hat wohl darüber nachgedacht, die Anziehung weggeschmissen und durch "Fallen in die Delle" (ein noch "dämlicherer" Vorschlag), ersetzt.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Zitat:
Schau dir halt das Strahlungsdiagramm eines Dipols an, da ist es ja zu sehen wie die Abstrahlung in den "Raum" ausschaut.
Es wird unterschieden, und das zurecht, in Nahfeld und Fernfeld.
Im Fernfeld sind die Umstände "fertig", im Nahfeld können mit einem Empfangsdipol nur lokale Zustände erfasst werden.
Die Rundumstrahlung (hier rundrum) ist trotzdem vorhanden und ein Grossteil davon geht, in Bezug auf Dipolartiges strahlen, damit Polarisationserscheingung, verloren.
Aber das Strahlungsdiagramm ist doch senkrecht zur Dipolachse. Und die Ausrichtung des eletrischen Feldes (oder die Ausrichtung der maximalen Spannung bei einem Messdipol) ist parallel der Dipolachse und senkrecht zur maximalen Intensität. Das ist dann nach meinem Verständnis transversal.
So hat man es verstanden und darum die beiden 90° versetzten Transversalschwingungen hergenommen und als Grund die vermeinte Unmöglichkeit des Longitudinal und Polarisiert angegeben.
Wie gezeigt geht es durchaus longitudinal, dazu sind einach zwei unterschiedliche Signale notwendig die sich im Raum ausbreiten und am Empfangsdipol zur Wirkung kommen.
In Längsrichtung zum Dipol ist keine Strahlung zu empfangen weil sich da die beiden Umstände, wegen der Laufzeit und Laufort am Dipol, also den örtlichen Unterschied, am Empfangsdipol auskompensieren.
Das ist der gleiche Effekt wie im Bild05, rechte Seife, dargestellt.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Zitat:
Die Strahlung im Medium kann nur longitudinaler Art sein eine andere Form ist nicht möglich.
Dies ist bei Festkörpern anders. Bei Flüssigkeiten und Gasen stimmt deine Aussage.
Gerade in Festkörpern ist nur Longitudinal möglich. Trnsversal geht nur an Grenzflächen und benötigt eine Rückstellmechanismus.
Diese Rückstellung ist im Festkörper direkt vorhanden und ist einfach der ausgleih nachdem die schwingung durch ist. Es gibt auch dazu im Netz entsprechende Darstellungen.
In den
Zeichnungen wird das immer so dargestellt.
Grund: man kann nicht, ohne das es zu inneren Widerständen beim Leser kommt, eine Rundstrahlung, besser gesagt: dipolartige Strahlung den Leuten vorsetzen.
Kurt
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