Berechtigte Kritik an der SRT?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Skeptiker » Fr 7. Mär 2025, 22:44

Kurt hat geschrieben:Aus Sicht des Empfängers ergibt sich: LG im ECI +- v des Empfängers gegen das ECI
.

Aus Sicht des Empfängers in seinem lokalen Inertialsystem ergibt sich immer die Lichtgeschwindigkeit – auch wenn er sich relativ zum ECI bewegt. Die scheinbare Addition oder Subtraktion von führt zu Effekten wie dem Doppler-Verschiebung, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die fundamentale Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten wird.
Skeptiker
 
Beiträge: 3566
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Frau Holle » Sa 8. Mär 2025, 00:17

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Da sieht man es wieder, die Strecken sind nicht unterschiedlich lang, sie sind hin und zurück gleich.
Frau Holle hat geschrieben:Sind sie nicht. Das stimmt nur für einen Empfänger am Pol, aber nicht für einen z.B. am Äquator,

Du hast also nun einen direkten Sprung von Zweiwegsignal auf der Erdoberfläche hin zu einem Einwegsignal auf und nahe der Erdoberfläche gemacht.

Nein. Es ist vom lichtschnellen Signal der einzelnen Satelliten in 20.000 km Höhe zu einem Empfänger an der Oberfläche die Rede. Das ist nicht "auf oder nahe der Oberfläche" und das Signal kann in beide Richtungen gehen, je nachdem ob sich der Empfänger östlich oder westlich vom Sendeort befindet, also auch nicht nur Einweg.

Aber wie gesagt sind die Unterschiede im Laufweg aufgrund der Erdrotation nur für den Sagnac-Effekt von Bedeutung.
Das GPS beweist nicht verschiedene Einweg-Lichtgeschwindigkeiten. Die Entfernung s zu jedem Satelliten wird mit Hilfe der registrierten Signallaufzeit t und der konstanten LG c berechnet: s = c*t. Eine etwaige Korrektur wegen des Sagnac-Effekts (falls nötig) beträgt dann noch höchstens +- v*t, was maximal ca. +- 30 m für den ganzen Laufweg bedeutet, und zwar müsste dann v direkt in Richtung des Laufwegs zeigen und der Empfänger müsste am Äquator sein, was in der Regel nicht zutrifft.

Zur Bestimmung der Signallaufzeit t braucht man aber gut synchronisierte Uhren, und die bekommt man nur, wenn man die kinematische Zeitdilatation aufgrund der Geschwindigkeit eines Satelliten (SRT) und die gravitative Zeitdilatation anhand der Gravitation in Flughöhe (ART) berücksichtigt und auch gelegentlich nachjustiert. Denn Gravitation, Flughöhe und Geschwindigkeit hängen u.a. von der Beschaffenheit der Oberfläche ab. Über einem Gebirge z.B. ist die Gravitation stärker, was sich wiederum auf die Flughöhe und die Geschwindigkeit auswirkt, so dass sich solche Abweichungen mit der Zeit summieren würden, wenn man nicht hin und wieder korrigierend eingreift um die Synchronisation aller Uhren aufrecht zu erhalten, auch die Synchronisation der etwas ungenaueren Empfängeruhren am Boden.

Kurt hat geschrieben:Im ECI wird ein Signal gesetzt, dieses bewegt sich mit der ECI-eigenen LG in Richtung Empfänger.

Es gibt keine ECI-eigene LG. Sie wird bekanntlich angesetzt als absolut gleich in jedem Inertialsystem = Ruhesystem. Also nicht nur im erdzentrierten ECI, sondern auch im Ruhesystem des Empfängers. Es ist einfach "die" LG c.

Kurt hat geschrieben:Je nachdem wo sich der Empfänger auf der Erdoberfläche befindet kommt es zu mehr oder weniger v des Empfängers gegen das ECI. Aus Sicht des Empfängers ergibt sich: LG im ECI +- v des Empfängers gegen das ECI

Und was willst du mit dem so berechneten Wert anfangen?

Ich vermute mal, dass er die LG beim Empfänger angeben soll. Aber das ist Unsinn. Beim GPS wird die LG unabhängig vom Bewegungszustand des Empfängers mit c angesetzt und nicht mit c+-v abhängig von v. Kapier' das einfach mal: Der Empfänger registriert keine LG, sondern die Signallaufzeit, indem er die Differenz t aus der Empfangszeit (Empfängeruhr) und der per Signal übermittelten Sendezeit (Satellitenuhr) bildet.

Kurt hat geschrieben:Übrigens, auch hier liegst du falsch:
Hier hat man es nämlich nicht mit einem materiellen Medium zu tun, auch wenn du das immer postulierst

Das habe ich weder postuliert noch behauptet.

Naja, dein Äther oder "Bezug" oder "Träger" soll zwar kein materieller sein, aber wie ein materieller wirken, weil er ja angeblich ruhen oder mitgeführt werden kann und die LG und sogar den Gang von Uhren beeinflusst. Wie genau er das macht ohne materiell zu sein oder jemals nachgewiesen zu werden bleibt im Dunkeln... einer der vielen Widersprüche in Kurts Fantasiewelt.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Kurt » Sa 8. Mär 2025, 14:16

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Du hast also nun einen direkten Sprung von Zweiwegsignal auf der Erdoberfläche hin zu einem Einwegsignal auf und nahe der Erdoberfläche gemacht.

Nein. Es ist vom lichtschnellen Signal der einzelnen Satelliten in 20.000 km Höhe zu einem Empfänger an der Oberfläche die Rede. Das ist nicht "auf oder nahe der Oberfläche" und das Signal kann in beide Richtungen gehen, je nachdem ob sich der Empfänger östlich oder westlich vom Sendeort befindet, also auch nicht nur Einweg.

Aber wie gesagt sind die Unterschiede im Laufweg aufgrund der Erdrotation nur für den Sagnac-Effekt von Bedeutung.
Das GPS beweist nicht verschiedene Einweg-Lichtgeschwindigkeiten. Die Entfernung s zu jedem Satelliten wird mit Hilfe der registrierten Signallaufzeit t und der konstanten LG c berechnet: s = c*t. Eine etwaige Korrektur wegen des Sagnac-Effekts (falls nötig) beträgt dann noch höchstens +- v*t, was maximal ca. +- 30 m für den ganzen Laufweg bedeutet, und zwar müsste dann v direkt in Richtung des Laufwegs zeigen und der Empfänger müsste am Äquator sein, was in der Regel nicht zutrifft.

Zur Bestimmung der Signallaufzeit t braucht man aber gut synchronisierte Uhren, und die bekommt man nur, wenn man die kinematische Zeitdilatation aufgrund der Geschwindigkeit eines Satelliten (SRT) und die gravitative Zeitdilatation anhand der Gravitation in Flughöhe (ART) berücksichtigt und auch gelegentlich nachjustiert. Denn Gravitation, Flughöhe und Geschwindigkeit hängen u.a. von der Beschaffenheit der Oberfläche ab. Über einem Gebirge z.B. ist die Gravitation stärker, was sich wiederum auf die Flughöhe und die Geschwindigkeit auswirkt, so dass sich solche Abweichungen mit der Zeit summieren würden, wenn man nicht hin und wieder korrigierend eingreift um die Synchronisation aller Uhren aufrecht zu erhalten, auch die Synchronisation der etwas ungenaueren Empfängeruhren am Boden.

Kurt hat geschrieben:Im ECI wird ein Signal gesetzt, dieses bewegt sich mit der ECI-eigenen LG in Richtung Empfänger.

Es gibt keine ECI-eigene LG. Sie wird bekanntlich angesetzt als absolut gleich in jedem Inertialsystem = Ruhesystem. Also nicht nur im erdzentrierten ECI, sondern auch im Ruhesystem des Empfängers. Es ist einfach "die" LG c.

Kurt hat geschrieben:Je nachdem wo sich der Empfänger auf der Erdoberfläche befindet kommt es zu mehr oder weniger v des Empfängers gegen das ECI. Aus Sicht des Empfängers ergibt sich: LG im ECI +- v des Empfängers gegen das ECI

Und was willst du mit dem so berechneten Wert anfangen?

Ich vermute mal, dass er die LG beim Empfänger angeben soll. Aber das ist Unsinn. Beim GPS wird die LG unabhängig vom Bewegungszustand des Empfängers mit c angesetzt und nicht mit c+-v abhängig von v. Kapier' das einfach mal: Der Empfänger registriert keine LG, sondern die Signallaufzeit, indem er die Differenz t aus der Empfangszeit (Empfängeruhr) und der per Signal übermittelten Sendezeit (Satellitenuhr) bildet.


Es ist schon eine Leistung, soviele Falschbehauptungen in einem einzigen Beitrag unterzubringen.

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Übrigens, auch hier liegst du falsch:
Hier hat man es nämlich nicht mit einem materiellen Medium zu tun, auch wenn du das immer postulierst

Das habe ich weder postuliert noch behauptet.

Naja, dein Äther oder "Bezug" oder "Träger" soll zwar kein materieller sein, aber wie ein materieller wirken, weil er ja angeblich ruhen oder mitgeführt werden kann und die LG und sogar den Gang von Uhren beeinflusst. Wie genau er das macht ohne materiell zu sein oder jemals nachgewiesen zu werden bleibt im Dunkeln... einer der vielen Widersprüche in Kurts Fantasiewelt.
 


Jetzt postuliere ich also genau das Gegenteil von dem was ich vorher gemacht habe.
Typisch Holle, geschrieben wird das was vermutlich die grösste "Wirkung" entfaltet, völlig egal ob da die Wahrheit behauptet wurde oder nicht.
Das kannst du gleich zu deiner Liste dazusetzen die ich dir unlängst aufgestellt habe.
GPS beweist c +- v, damit ist das eine RT-Postulat gefallen.
Die U2 beweist, dass es eine Möglichkeit gibt.... damit ist das andere RT-Postulat gefallen.
Holle beweist, dass er nichtmal GPS versteht und das ihm jedes Mittel recht ist seine geliebte Märchenwelt zu verteidigen.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Skeptiker » Sa 8. Mär 2025, 15:12

Kurt hat geschrieben:Die U2 beweist, dass es eine Möglichkeit gibt.... damit ist das andere RT-Postulat gefallen.
.

Bis jetzt hat die U2 nur bewiesen das ein Zug 200km/h schnell wenn er für 100km 30 Minuten braucht.
Mit der SRT hat das nur gar nichts zu tun.
Skeptiker
 
Beiträge: 3566
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Lagrange » Sa 8. Mär 2025, 21:11

Neil Ashby hat geschrieben:In the GPS, the Sagnac effect arises because the primary reference
frame of interest for navigation is the rotating Earth-Centered, Earth-
Fixed frame, whereas the speed of light is constant in a locally inertial
frame, the Earth-Centered Inertial frame
.
...
The effect is of
signiffcant magnitude and must be taken into account for accurate navi-
gation. It is also necessary to apply Sagnac corrections when comparing
remote clocks on earth's surface.



Übersetzer hat geschrieben:Im GPS entsteht der Sagnac-Effekt, weil das primäre Bezugssystem, das für die Navigation von Interesse ist, das rotierende erdzentrierte, erdfeste System ist, während die Lichtgeschwindigkeit in einem lokalen Inertialsystem, dem erdzentrierten Inertialsystem, konstant ist.
...
Der Effekt ist von erheblicher Größenordnung und muss für eine genaue Navigation berücksichtigt werden. Es ist auch notwendig, Sagnac-Korrekturen anzuwenden, wenn man entfernte Uhren auf der Erdoberfläche vergleicht.
Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Frau Holle » So 9. Mär 2025, 08:50

Kurt hat geschrieben:GPS beweist c +- v, damit ist das eine RT-Postulat gefallen.

Dass man zu einem Wert etwas addieren kann oder etwas davon abziehen weiß jedes Kind.
Mit GPS oder der RT hat es nichts zu tun.

Der Term c+- v kann entstehen bei der Berechnung des Abstands vom Satelliten zum Empfänger (Sagnac-Effekt).
Der Abstand ist ct +- vt. Man kann t ausklammern und (c+-v)t schreiben für den Abstand, oder es auch lassen.
Durch ein bisschen umformen fällt kein Postulat.

Kurt hat geschrieben:Die U2 beweist, dass es eine Möglichkeit gibt.... damit ist das andere RT-Postulat gefallen.

Deine U2 ist ein Hirngespinst. So eine Uhr gibt's nicht. Du verwechselt Behauptung mit Beweis. So fällt kein Postulat.

Deine Quatschbehauptungen beweisen deinen geistigen Nudismus und sonst gar nichts.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Kurt » So 9. Mär 2025, 12:35

Frau Holle hat geschrieben:Der Term c+- v kann entstehen bei der Berechnung des Abstands vom Satelliten zum Empfänger (Sagnac-Effekt).
 

Da zeigt sich schon wieder das du keine Ahnung hast und/oder dass du die Realität wegreden/kleinreden/verwinzigen willst.
Es wird keine Berechnung "Abstand SAT zum Empfänger" gemacht weil sich dies ständig ändert.
Es wird eine Berechnung "Abstand vom Sendepunkt des Signals von der SAT-POS im Sendemoment und Empfangspunkt des Signals beim Empfangspunkt im Empfangsmoment des Empfängers" gemacht.
Korrigiert der Empfänger sein v gegen das Medium, hier als ECI benannt, nicht entsteht eine Falschberechung.
Denn aus Sicht des Empfängers ist dieses Signal mit c +- seinem v gegen das ECI gelaufen.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Frau Holle » So 9. Mär 2025, 13:29

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Der Term c+- v kann entstehen bei der Berechnung des Abstands vom Satelliten zum Empfänger (Sagnac-Effekt).

Es wird keine Berechnung "Abstand SAT zum Empfänger" gemacht weil sich dies ständig ändert.

Diese Haarspalterei und Vernebelung hilft dir auch nicht raus.

Es geht um den Abstand des Satelliten beim Senden (Sendedort) zum Empfänger beim Empfangen (Empfangsort). Das Signal läuft mit c auf dieser Strecke, so wie auf jeder Strecke.

Ohne die Erddrehung gegen das ECI ist der Abstand c∙t. Wegen der Erddrehung ist er um v∙t größer oder kleiner, also c∙t ± v∙t.

Für die Bestimmung der Position wird dieser Abstand gebraucht, und der hat nichts zu tun mit verschiedenen Signalgeschwindigkeiten, von denen du fantasierst, nur weil man t ausklammern kann zu c∙t ± v∙t = (c ± v)∙t.

Diese Pseudogeschwindigkeit c ± v gibt's nur rein rechnerisch. Physikalisch ist c die Obergrenze. Kein el.magn. Signal ist mit c+v oder mit c-v unterwegs.

Kurt hat geschrieben:Denn aus Sicht des Empfängers ist dieses Signal mit c +- seinem v gegen das ECI gelaufen.

Unsinn. Das Signal läuft nicht mit c ± v "aus Sicht" von irgendwem. Es läuft immer mit genau c relativ zu allem und jedem.

So ist es postuliert und so klappt' auch mit dem GPS, dem Teilchenbeschleuniger, der Kosmologie und allem. Daran ändert auch ein halsstarriger Kurt nichts, der schon an der Definition v = s/t scheitert und unrealistische Uhren erfindet.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Kurt » So 9. Mär 2025, 14:51

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Der Term c+- v kann entstehen bei der Berechnung des Abstands vom Satelliten zum Empfänger (Sagnac-Effekt).

Es wird keine Berechnung "Abstand SAT zum Empfänger" gemacht weil sich dies ständig ändert.

Diese Haarspalterei und Vernebelung hilft dir auch nicht raus.

Es geht um den Abstand des Satelliten beim Senden (Sendedort) zum Empfänger beim Empfangen (Empfangsort). Das Signal läuft mit c auf dieser Strecke, so wie auf jeder Strecke.

Es ist klar offensichtlich, du wirst es nie kapieren und wohl immer versuchen die "Umstände" so hinzudrehen", dass sie eine RT-Behauptung scheinbar bestätigen.
Dieser Satz ist typisch für RT-Ler, also auch für dich: "Das Signal läuft mit c auf dieser Strecke, so wie auf jeder Strecke".
Solche Aussagen sind einach nur Leuteverblödelung, jeder kann da hineininterpretieren was er gerade braucht.
In Realo: Das Signal läuft mit c (Bezug das ECI) über die Strecke zwischen den genannten Punkten
Aus Sicht des Senders (SAT) oder Emprängers läuft es mit c +- deren v gegen das ECI.
Weil das nachweislich so ist, und auch rausgerechnet/korrigiert wird, ist die Grundbehauptung der RT widerlegt, damit die ganze RT.

Frau Holle hat geschrieben:Ohne die Erddrehung gegen das ECI ist der Abstand c∙t. Wegen der Erddrehung ist er um v∙t größer oder kleiner, also c∙t ± v∙t.

Schmarrn.
Die Berechnung des Abstandes zwischen Sendepunkt und Empfangspunkt erfolgt aus der Laufzeit des Signals vom Sendepunkt zum Empfangspunkt.
Was da die Erde zu machen gedenkt spielt dabei keine Rolle.
Das Signal läuft im ECI immer mit c (Bezug für die Geschwindigkeitsangabe: das ECI).
Für die POS-Bestimmung wird der Sendepunkt UND die Laufzeit gebracht.
Das ergibt die Pos, unter Einbeziehung mehrerer solcher Paare, die POS des Empfängers auf der Erde oder auf einer Orbitalstation oder sonstwo im Wirkbereich des GPS.


Frau Holle hat geschrieben:Für die Bestimmung der Position wird dieser Abstand gebraucht, und der hat nichts zu tun mit verschiedenen Signalgeschwindigkeiten, von denen du fantasierst, nur weil man t ausklammern kann zu c∙t ± v∙t = (c ± v)∙t.

Nein!! du phantasierst.
Für die POS-Bestimmung wird der Sendepunkt UND die Laufzeit des Signals zum Empfänger gebracht.
Das ergibt, unter Einbeziehung mehrerer solcher Paare, die POS des Empfängers auf der Erde oder auf einer Orbitalstation oder sonstwo im Wirkbereich des GPS.

Frau Holle hat geschrieben:Diese Pseudogeschwindigkeit c ± v gibt's nur rein rechnerisch. Physikalisch ist c die Obergrenze. Kein el.magn. Signal ist mit c+v oder mit c-v unterwegs.


Es gibt keine Pseudogeschwindigkeit!! deine Verzweiflungsphantasieen kannst ruhig stecken lassen.

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Denn aus Sicht des Empfängers ist dieses Signal mit c +- seinem v gegen das ECI gelaufen.

Unsinn. Das Signal läuft nicht mit c ± v "aus Sicht" von irgendwem. Es läuft immer mit genau c relativ zu allem und jedem.

RT-Idiotie, schon längst widerlegt

Frau Holle hat geschrieben:So ist es postuliert und so klappt' auch mit dem GPS, dem Teilchenbeschleuniger, der Kosmologie und allem. Daran ändert auch ein halsstarriger Kurt nichts, der schon an der Definition v = s/t scheitert und unrealistische Uhren erfindet.
 

Kannst es dem Osterhasen mailen/vorklagen, vill erbarmt er sich deinen Phantasiewünschen.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21797
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Berechtigte Kritik an der SRT?

Beitragvon Frau Holle » So 9. Mär 2025, 17:54

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Es geht um den Abstand des Satelliten beim Senden (Sendedort) zum Empfänger beim Empfangen (Empfangsort). Das Signal läuft mit c auf dieser Strecke, so wie auf jeder Strecke.

In Realo: Das Signal läuft mit c (Bezug das ECI) über die Strecke zwischen den genannten Punkten

Sag' ich doch: Das Signal läuft mit c auf der Strecke vom Sendeort zum Empfangsort.
Du sagst dasselbe und tust so als wäre es was anderes. Was soll der Blödsinn?

Kurt hat geschrieben:Aus Sicht des Senders (SAT) oder Emprängers läuft es mit c +- deren v gegen das ECI.

Das für GPS gewählte Bezugsystem ist das ECI. Das Signal läuft vom Sendeort im ECI zum Empfangsort im ECI mit der Geschwindigkeit c, sagst du ja selber:

Kurt hat geschrieben:Das Signal läuft im ECI immer mit c (Bezug für die Geschwindigkeitsangabe: das ECI).

Also was willst du da mit einer "Sicht des Senders (SAT) oder Empfängers"? Abgesehen davon, dass es eh falsch ist, tut so eine Sicht null und nichts zur Sache.

Kurt hat geschrieben:Die Berechnung des Abstandes zwischen Sendepunkt und Empfangspunkt erfolgt aus der Laufzeit des Signals vom Sendepunkt zum Empfangspunkt. [...]
Für die POS-Bestimmung wird der Sendepunkt UND die Laufzeit gebracht.

Ja klar, wer hat jemals etwas anderes behauptet?
Der Sender schickt seine Sendezeit und der Empfänger zieht davon seine Empfangszeit ab. Das Ergebnis ist die Laufzeit t des Signals. Weil es im ECI mit c unterwegs ist, berechnet sich damit der Abstand des Empfangspunkts im ECI zum Sendepunkt im ECI zu s = c∙t, fertig. Der Sendepunkt ist bekannt, weil die Positionen aller Satelliten im ECI zu jeder Zeit bekannt sind (Bahnparameter).

Kurt hat geschrieben:Was da die Erde zu machen gedenkt spielt dabei keine Rolle.

Wenn das so ist, was hast du dann immer mit v? Das v bezeichnet die Bewegung des Empfängers auf der Oberfläche ggü. dem ECI. Es ergibt sich durch die Rotation der Erde während der Laufzeit t des Signals. Wenn das keine Rolle spielt, wieso faselst du dann immer von c ± v?

Du widersprichst dir mal wieder selber: Einerseits hantierst du immer mit c ± v, anderseits soll die Rotation der Erde, und damit das v, gar keine Rolle spielen. Ja was denn nun? Und was hat das überhaupt mit der RT zu tun? Gar nichts!

Tatsache ist: Während das Signal mit c unterwegs ist vom Sende- zum Empfangsort im ECI, ist der Empfänger mit v dorthin unterwegs, und zwar ausschließlich wegen der Rotation der Oberfläche ggü. dem ECI. Das ist genau der Sagnac-Effekt: Zum Sendezeitpunkt ist im ECI der Abstand des Empfängers zum Sendeort anders als zum Empfangszeitpunkt. Der Empfänger legt ja inzwischen die Strecke v∙t zurück.

Aber bis hierher, also zur Berechnung des Abstands im ECI zwischen Sende- und Empfangsort ist der Sagnac-Effekt – und damit das v – wirklich irrelevant: Der Abstand ergibt sich nach Berechnung der Laufzeit t wie gezeigt einfach zu s = c∙t. Um hier bereits den Sagnac-Effekt mit v zu berücksichtigen müsste man ja die Position des Empfängers auf der Oberfläche kennen, die man mit Hilfe mehrerer Satelliten überhaupt erst finden will. Denn v hängt wesentlich vom Breitengrad des Empfängers ab (maximal am Äquator und minimal am Pol) und außerdem noch vom Winkel der Äquatorebene zur Ebene der Satellitenbahn.

Kurt hat geschrieben:Weil das nachweislich so ist, und auch rausgerechnet/korrigiert wird, ist die Grundbehauptung der RT widerlegt, damit die ganze RT.

Jaja Kurtilein... du schwurbelst wie immer lauter widersprüchliches Zeug und dein vorgefertigtes Fazit ist immer dasselbe: Die RT sei widerlegt. Mit der RT hat das aber rein gar nichts zu tun. Die braucht das GPS nur zur Synchronisation aller Uhren. Aber träum' ruhig weiter...

Kurt hat geschrieben:Kannst es dem Osterhasen mailen/vorklagen, vill erbarmt er sich deinen Phantasiewünschen.

Das kann ich direkt zurückgeben. Vielleicht erklärt er dir auch mal das GPS. Obwohl... erklären nützt bei dir ja nichts. Das dürfte sich nach all den Jahren auch bis zum Osterhasen rumgesprochen haben.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4445
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 16 Gäste