Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Es geht um den Abstand des Satelliten beim Senden (Sendedort) zum Empfänger beim Empfangen (Empfangsort). Das Signal läuft mit c auf dieser Strecke, so wie auf jeder Strecke.
In Realo: Das Signal läuft mit c (Bezug das ECI) über die Strecke zwischen den genannten Punkten
Sag' ich doch: Das Signal läuft mit c auf der Strecke vom Sendeort zum Empfangsort.
Du sagst dasselbe und tust so als wäre es was anderes. Was soll der Blödsinn?
Kurt hat geschrieben:Aus Sicht des Senders (SAT) oder Emprängers läuft es mit c +- deren v gegen das ECI.
Das für GPS gewählte Bezugsystem ist das ECI. Das Signal läuft vom Sendeort im ECI zum Empfangsort im ECI mit der Geschwindigkeit c, sagst du ja selber:
Kurt hat geschrieben:Das Signal läuft im ECI immer mit c (Bezug für die Geschwindigkeitsangabe: das ECI).
Also was willst du da mit einer "Sicht des Senders (SAT) oder Empfängers"? Abgesehen davon, dass es eh falsch ist, tut so eine Sicht null und nichts zur Sache.
Kurt hat geschrieben:Die Berechnung des Abstandes zwischen Sendepunkt und Empfangspunkt erfolgt aus der Laufzeit des Signals vom Sendepunkt zum Empfangspunkt. [...]
Für die POS-Bestimmung wird der Sendepunkt UND die Laufzeit gebracht.
Ja klar, wer hat jemals etwas anderes behauptet?
Der Sender schickt seine Sendezeit und der Empfänger zieht davon seine Empfangszeit ab. Das Ergebnis ist die Laufzeit
t des Signals. Weil es im ECI mit c unterwegs ist, berechnet sich damit der Abstand des Empfangspunkts im ECI zum Sendepunkt im ECI zu
s = c∙
t, fertig. Der Sendepunkt ist bekannt, weil die Positionen aller Satelliten im ECI zu jeder Zeit bekannt sind (Bahnparameter).
Kurt hat geschrieben:Was da die Erde zu machen gedenkt spielt dabei keine Rolle.
Wenn das so ist, was hast du dann immer mit v? Das v bezeichnet die Bewegung des Empfängers auf der Oberfläche ggü. dem ECI. Es ergibt sich durch die Rotation der Erde während der Laufzeit
t des Signals. Wenn das keine Rolle spielt, wieso faselst du dann immer von c ± v?
Du widersprichst dir mal wieder selber: Einerseits hantierst du immer mit c ± v, anderseits soll die Rotation der Erde, und damit das v, gar keine Rolle spielen. Ja was denn nun? Und was hat das überhaupt mit der RT zu tun? Gar nichts!
Tatsache ist: Während das Signal mit c unterwegs ist vom Sende- zum Empfangsort im ECI, ist der Empfänger mit v dorthin unterwegs, und zwar ausschließlich wegen der Rotation der Oberfläche ggü. dem ECI. Das ist genau der Sagnac-Effekt: Zum Sendezeitpunkt ist im ECI der Abstand des Empfängers zum Sendeort anders als zum Empfangszeitpunkt. Der Empfänger legt ja inzwischen die Strecke v∙
t zurück.
Aber bis hierher, also zur Berechnung des Abstands im ECI zwischen Sende- und Empfangsort ist der Sagnac-Effekt – und damit das
v – wirklich irrelevant: Der Abstand ergibt sich nach Berechnung der Laufzeit t wie gezeigt einfach zu
s = c∙
t. Um hier bereits den Sagnac-Effekt mit v zu berücksichtigen müsste man ja die Position des Empfängers auf der Oberfläche kennen, die man mit Hilfe mehrerer Satelliten überhaupt erst finden will. Denn v hängt wesentlich vom Breitengrad des Empfängers ab (maximal am Äquator und minimal am Pol) und außerdem noch vom Winkel der Äquatorebene zur Ebene der Satellitenbahn.
Kurt hat geschrieben:Weil das nachweislich so ist, und auch rausgerechnet/korrigiert wird, ist die Grundbehauptung der RT widerlegt, damit die ganze RT.
Jaja Kurtilein... du schwurbelst wie immer lauter widersprüchliches Zeug und dein vorgefertigtes Fazit ist immer dasselbe: Die RT sei widerlegt. Mit der RT hat das aber rein gar nichts zu tun. Die braucht das GPS nur zur Synchronisation aller Uhren. Aber träum' ruhig weiter...
Kurt hat geschrieben:Kannst es dem Osterhasen mailen/vorklagen, vill erbarmt er sich deinen Phantasiewünschen.
Das kann ich direkt zurückgeben. Vielleicht erklärt er dir auch mal das GPS. Obwohl... erklären nützt bei dir ja nichts. Das dürfte sich nach all den Jahren auch bis zum Osterhasen rumgesprochen haben.