Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 16. Jan 2025, 20:32

Kurt hat geschrieben:
Dann habe ich wohl was verwechselt.

Nicht verstanden muss es heißen.

Kurt hat geschrieben:Im Labor:

Zwei gleiche Uhren nebeneinander auf dem Tisch, beide zeigen den gleichen Zeiteinheitenwert an.

Die rechte Uhr wird langsam 10 sec lang in Richtung Tischende geschoben, es besteht nun eine Differenz der Anzeigen der beiden Uhren.
Die Uhren werden wieder in ihre Ausgangslage gebracht und auf gleiche Anzeigen gestellt.
Die rechte Uhr wird nun schnell 10 sec lang in Richtung Tischende geschoben, es besteht nun eine Differenz der Anzeigen der beiden Uhren.

Frage: Sind die beiden Differenzen gleich?


Antwort: Sie sind nicht gleich.

Dein ständiger Denkfehler ist, dass du meinst, die Uhrzeiten könnten nur dann verschieden sein, wenn eine Uhr absolut langsamer taktet und irgendwie beeinflusst wird. So ist es aber nicht. Alle takten unbeeinflusst immer gleich vor sich hin und merken nichts von einer Bewegung. Trotzdem können die Uhrzeiten verschieden sein, wenn es eine Relativbewegung gibt. Der Unterschied hängt ausschließlich von der Relativgeschwindigkeit ab und von nichts anderem. Diese ist in beiden Bezugsystemen gleich. So die Theorie.

Auch wenn du es nie verstehst, andere verstehen es, wenn auch nicht jeder. So ist das eben.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 16. Jan 2025, 21:19

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Dann habe ich wohl was verwechselt.

Nicht verstanden muss es heißen.

Kurt hat geschrieben:Im Labor:

Zwei gleiche Uhren nebeneinander auf dem Tisch, beide zeigen den gleichen Zeiteinheitenwert an.

Die rechte Uhr wird langsam 10 sec lang in Richtung Tischende geschoben, es besteht nun eine Differenz der Anzeigen der beiden Uhren.
Die Uhren werden wieder in ihre Ausgangslage gebracht und auf gleiche Anzeigen gestellt.
Die rechte Uhr wird nun schnell 10 sec lang in Richtung Tischende geschoben, es besteht nun eine Differenz der Anzeigen der beiden Uhren.

Frage: Sind die beiden Differenzen gleich?


Antwort: Sie sind nicht gleich.
 


Es besteht also ein Unterschied ob die rechte Uhr schnell oder langsam bewegt wurde.

Kurt

.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 16. Jan 2025, 21:57

Kurt hat geschrieben:
Es besteht also ein Unterschied ob die rechte Uhr schnell oder langsam bewegt wurde.

Kurt

.

Sagst du einfach so. Berechne halt mal den Unterschied, wenn es einen gibt.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Do 16. Jan 2025, 23:29

Frau Holle hat geschrieben:...
Dein ständiger Denkfehler ist, dass du meinst, die Uhrzeiten könnten nur dann verschieden sein, wenn eine Uhr absolut langsamer taktet und irgendwie beeinflusst wird. So ist es aber nicht. Alle takten unbeeinflusst immer gleich vor sich hin und merken nichts von einer Bewegung. Trotzdem können die Uhrzeiten verschieden sein, wenn es eine Relativbewegung gibt. Der Unterschied hängt ausschließlich von der Relativgeschwindigkeit ab und von nichts anderem. Diese ist in beiden Bezugsystemen gleich. So die Theorie.

...
 

So sind wir wieder am Anfang, Uhr A geht langsamer als Uhr B und Uhr B geht langsamer als Uhr A. Das ist logischerweise nicht möglich.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 17. Jan 2025, 00:12

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Dein ständiger Denkfehler ist, dass du meinst, die Uhrzeiten könnten nur dann verschieden sein, wenn eine Uhr absolut langsamer taktet und irgendwie beeinflusst wird. So ist es aber nicht. Alle takten unbeeinflusst immer gleich vor sich hin und merken nichts von einer Bewegung. Trotzdem können die Uhrzeiten verschieden sein, wenn es eine Relativbewegung gibt. Der Unterschied hängt ausschließlich von der Relativgeschwindigkeit ab und von nichts anderem. Diese ist in beiden Bezugsystemen gleich. So die Theorie.
 

So sind wir wieder am Anfang, Uhr A geht langsamer als Uhr B und Uhr B geht langsamer als Uhr A. Das ist logischerweise nicht möglich.

Eben: Es ist nicht möglich und es ist auch nicht so.

Du kannst wohl gar nicht lesen was du zitierst. Uhren gehen alle gleich: In der Theorie per Definition (falls du weißt was das ist) perfekt gleich, und in der Praxis bauartbedingt so genau wie möglich gleich. Nicht langsamer, sondern gleich (falls du weißt was das ist).

Du hast die gleiche geistige Blockade wie Kurt, aber egal. Auch wenn du es nie verstehst, andere verstehen es, wenn auch nicht jeder. So ist das eben.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Fr 17. Jan 2025, 11:42

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Im Labor:

Zwei gleiche Uhren nebeneinander auf dem Tisch, beide zeigen den gleichen Zeiteinheitenwert an.

Die rechte Uhr wird langsam 10 sec lang in Richtung Tischende geschoben, es besteht nun eine Differenz der Anzeigen der beiden Uhren.
Die Uhren werden wieder in ihre Ausgangslage gebracht und auf gleiche Anzeigen gestellt.
Die rechte Uhr wird nun schnell 10 sec lang in Richtung Tischende geschoben, es besteht nun eine Differenz der Anzeigen der beiden Uhren.

Frage: Sind die beiden Differenzen gleich?


Antwort (Holle): Sie sind nicht gleich.
 


Kurt hat geschrieben:Es besteht also ein Unterschied ob die rechte Uhr schnell oder langsam bewegt wurde.


Da ein Unterschied besteht muss die bewegte Uhr mindestens bei einer der beiden Geschwindigkeiten langsamer getaktet haben als sie es macht wenn sie unbewegt ist.
Wahrscheinlich ist, dass die bewegte Uhr bei langsamer und bei schneller Fahrt langsamer getaktet hat als bei Unbewegtheit. Und das auch noch Geschwindigkeitsabhängig.

Damit ist gezeigt, dass es ein geschwindigkeitsabhängiges Takten der bewegten Uhr gibt/vorliegt.

Kurt


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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 17. Jan 2025, 12:46

Kurt hat geschrieben:Da ein Unterschied besteht muss die bewegte Uhr mindestens bei einer der beiden Geschwindigkeiten langsamer getaktet haben als sie es macht wenn sie unbewegt ist.

Du meinst diese Uhr zählt nicht nach exakt 9.192.631.770 Takten eine Sekunde weiter auf ihrer Anzeige? Oder wie meinst du das: sie taktet langsamer?
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 17. Jan 2025, 13:09

@Frau Holle
das ist deine Privatphysik. In der SRT gehen bewegte Uhren langsamer als unbewegte. Das behauptet Einstein sogar für die Unruhuhren.

Man schließt
daraus, daß eine am Erdäquator befindliche Unruhuhr um einen
sehr kleinen Betrag langsamer laufen muß als eine genau
gleich beschaffene, sonst gleichen Bedingungen unterworfene,
an einem Erdpole befindliche Uhr.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 17. Jan 2025, 15:15

Lagrange hat geschrieben:@Frau Holle
das ist deine Privatphysik. In der SRT gehen bewegte Uhren langsamer als unbewegte.

Nein, es ist keine Privatphysik, sondern die eindeutige Aussage der SRT unter der Annahme einer absoluten Lichtgeschwindigkeit bei gültigem Relativitätsprinzip. Die Theorie ist rein mathematisch formuliert, und da bleibt kein Interpretationsspielraum. Die Mathematik lügt nicht.

Sprachlich haben wir halt keine besseren Worte als "langsamer" oder "schneller", aber das wörtlich als absolut langsamer oder schneller aufzufassen ist falsch. Es ist deshalb falsch, weil die Uhrzeit jeder Uhr ihre Eigenzeit ist und vom Ort abhängt, an dem sie sich befindet.

Das zu kapieren ist die große Herausforderung, an der die SRT-Kritiker regelmäßig scheitern. Die idealen Uhren der SRT ticken nun mal per Definition alle gleich: Real zählt jede Uhr vor Ort nach je 9.192.631.770 Takten ihres CS133-Atoms eine Sekunde weiter, Punkt. Wenn man das nicht gleich nennen kann, dann weiß ich auch nicht. Wäre es anders, dann könnte man auf Uhren auch ganz verzichten oder Hochgeschwindigkeitsuhren bauen.

Lagrange hat geschrieben:Das behauptet Einstein sogar für die Unruhuhren.

Seine rein sprachliche Äußerung bezieht sich auf die Alltagsauffassung von "langsamer" und "schneller". Langsam oder schnell ist relativ, genau wie die Geschwindigkeit zweier verschiedener Inertialsysteme. Jeder kann mit Recht sagen, dass die Uhr des anderen "langsamer" geht, und zwar deshalb, weil die Uhren in Wahrheit alle gleich "gehen": alle 9.192.631.770 Takte ihres CS133-Atoms eine Sekunde weiter.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 17. Jan 2025, 15:21

Frau Holle hat geschrieben:weil die Uhren in Wahrheit alle gleich "gehen": alle 9.192.631.770 Takte ihres CS133-Atoms eine Sekunde weiter.
 

Für manche intellektuell eine zu hohe Hürde, wie wir hier sehen.
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