von Kurt » So 22. Sep 2024, 22:30
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"Doppler"
Nachdem nun die wichtigsten Umstände die zu Doppler führen, die Punkte 0 bis 15, grob dargelegt sind, eine Überlegung wieso bewegte Atome, ja alle Materie, langsamer schwingt als unbewegte, eine kleine Bootsfahrt.
Dazu möchte ich "das Boot" bemühen. (Boot mal im See, mal im Fluss)
Hier zeigt sich nämlich, dass im bewegten Medium Schwingungsabläufe langsamer ablaufen als im Unbewegten.
Zwei Umstände sollen berücksichtigt werden, und zwar:
a) Boot fährt mit konstanter Geschwindigkeit, bezogen auf das im Bach fliessende Wasser, von Ufer zu Ufer.
b) Boot fährt mit konstanter Geschwindigkeit, bezogen auf das im Bach fliessende Wasser, mal "rauf" und mal "runter", also mal mit dem Wasser, mal dagegen.
Die Strecke ist dabei überall gleich lang und auf den Bachgrund bezogen.
Bei a) dauert die Hinfahrt ans andere Ufer genau so lang wie die Rückfahrt, nur halt grundsätzlich länger als bei gleicher Strecke im See.
Bei b) ergibt sich, dass die Fahrt mit der Strömung kürzer dauert als die Rückfahrt, im Mittel, also einen Fahrzyklus betrachtet, grundsätzlich länger als bei der gleicher Strecke im See.
Daraus lässt sich ableiten wieso bei bewegter Materie ein Fahrzyklus (Schwingzyklus bei Atomen usw.) grundsätzlich langsamer abläuft als wie bei ruhender Materie.
Was mir noch nicht klar ist ob man dabei a) oder b) für eine Berechnung/Vorhersage anzusetzen hat. es ergeben sich nämlich unterschiedliche Kurfen wenn man das graphisch darlegt.
Diesen Plot unten habe ich mal in Excel erstellt, er zeigt den Zusammenhang zwischen Fliessgeschwindigkeit, Fahrdauer und Frequenzverhalten.
Die Fahrdauer strebt dabei gegen Unendlich (und erreicht es auch).
Das ist ja auch klar, denn wenn das Boot (Fall b)) nicht schneller fahren kann als die Ströung ist dann ist es zwar sehr schnell "unten", aber die Rückfahrt dauert unendlich lange, heisst: es kommt nicht mehr zurück.
Für den Fall a) habe ich noch kein Bild, will aber eins machen.
Falls mir jemand die Arbeit abnehmen möchte, gerne.
Da kommt dann ein anderes Verhalten der Kurven raus, es ergibt sich auch keine Unendlichkeit.
Die Frequenz wird halt immer geringer je schneller die Strömung ist.
Da Licht longitudinaler Art ist, Atome eine Art "gerichtete" Schwingung, also etwas dipolartiges, ausführen tendiere ich zu ??
Ob a) oder b) besser passt das kann ich jetzt noch nicht sagen, muss erst nachdenken.
Als Vergleich zum Bach kann auch eine sog. "Lichtuhr" verwendet werden, da ergeben sich im Prinzip die gleichen Verhältnisse.
Kurt
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