Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 12:40

Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Rudi, Du hast das mit dem Zug am Bahnhof verstanden, Kurt seine Uhr zeigt 3 Jahre an, die im Zugende 5 Jahre, die Uhr in der Lok zeigt 1,8 Jahre. Dieses Beispiel war das von Kroll. Die erste Reise bis zum Punkt an dem er bei Centauri umkehrt, eben ein Uhrenparadoxon, zwei zueinander bewegte Uhren. Hier ist es erstmal nichts anderes, nur fliegt er eben weiter, bleibt doch alles sonst gleich nur die Werte ändern sich, die Uhr von Kurt zeigt 6 Jahre, die im Zugende 10 Jahre, in der Lok 3,6 Jahre und der Zug ist eben entsprechend länger. Keine Ahnung, warum Du da auf einmal so mit haderst. Ich sage doch, es gibt erstmal keine Beschleunigung, auch bei Kroll ja nicht, wenn der da an dem Stern vorbeifliegt, sind es einfach nur zwei zueinander bewegte Systeme.

Es geht aber bei Peter Kroll und in deinem jetzigen Szenario (Raumschiffe zwischen Erde und Mond) um einzelne "bewegte Uhren". Beide bewegen sich im einen Fall zwischen zwei Vergleichsuhren (Uhrenparadoxon) und im anderen Fall von einer Vergleichsuhr weg und dann zurück (Zwillingsparadoxon). Das ist klar etwas anderes als das Szenario von Bahnhof und Zug.

Es gibt einmal bei Peter die Reise nach Centauri, die Hinreise, die habe ich mit dem Zug und Bahnhof aufgegriffen. Nun ist es nichts anderes, Peter verlängert jetzt die Reise nur, weiterhin nennt er aber die Uhren auf Erde und Centauri, fügt aber die an dem Stern der nicht da ist hinzu. Wir haben weitern zwei zueinander bewegte Systeme S mit Erde/Centauri/Stern und S' das Raumschiff. Das Raumschiff ist weiterhin bei der Erde bei t, t' = 0 J gestartet und fliegt nun fröhlich seinen Weg, kommt bei Centauri vorbei - mein Beispiel Zug/Bahnhof - und fliegt nun einfach nochmal dieselbe Dauer und Strecke zu dem Stern der nicht da ist.

Da ändert sich sonst nichts, wir haben nur eine Uhr dazubekommen, die beim Stern, die zeigt im Ruhesystem S eben 10 Jahre an, wie natürlich auch die auf Erde und Centauri, aber dass gilt so eben nur im Ruhesystem S. Dass gilt so nicht für den Reisenden im Raumschiff, er ist einfach nur 3 Jahre weiter geflogen, nun nicht nur 3 Jahre sondern 6 Jahre und nicht mehr über 2,4 Lj sondern über 4,8 Lj und nach 6 Jahren Flug zeigt für ihn in S' die Uhr auf der Erde eben nicht 1,8 Jahre sondern 3,2 Jahre an. Dafür zeigt nun die auf Centauri 6,8 Jahre an und die am Stern eben die 10 Jahre.

Die Aussage von Peter war aber hier, die Uhren auf Erde und Centauri zeigen nun auch alle 10 Jahre an, wie die am Stern, dass ist so zumindest unpräzise, der Kontext ist nicht ganz klar, ich lege mich hier noch nicht fest und sage es ist so einfach falsch. Es ist richtig wenn man es aus dem Ruhesystem S beschreibt, da gehen die Uhren synchron und zeigen gleichzeitig gleiche Zeiten, hier eben alle dann 10 Jahre. Nicht aber im Ruhesystem des Reisenden. Er sagt auch nichts davon, dass der Reisende nun spontan und imstand auf v = 0 c gegenüber den Stern der nicht da ist beschleunigt, also von S' ins System S wechselt. Nur dann würde sich die Gleichzeitigkeitshyperfläche wieder rotieren und er würde dann natürlich die gleiche Gleichzeitigkeit haben, wenn er in S ist, ist er eben in S. Für den Reisenden würden dann die Uhren auf Erde und Centauri ganz schnell mal eben bis auf 10 Jahre hochzählen, die auf der Erde doppelt so schnell wie die auf Centauri.

Also ich kann bisher nicht wirklich erkennen, wo Du mir da konkret nun widersprechen willst.


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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Frau Holle » Fr 12. Apr 2024, 13:01

Daniel K. hat geschrieben: 
es geht um eine Theorie in der Physik die werden mathematisch beschrieben

Bei dir geht es um Theorie ohne Physik, DK.

Das ist das Problem mit euch Möchtegern-Physikern mit Mathe-First-Ansatz. Hauptsache etwas hingerechnet. Was physikalisch messbar Sache ist, durchschaut ihr nicht, ist ja auch egal. :lol:

Mann nennt es Gedankenexperiment und redet permanent von Reisenden und Zügen und Uhren. Ein Experiment ist physikalisch und nicht bloß theoretisch wie dein "für bla"-Geschwurbel. Das ist was für Experimentalphysiker und nicht nur Theoretiker.

Jetzt verstehe ich auch langsam, warum dir Rudi Knoth in vielen unsinnigen Ansichten zustimmt. Dem geht es genau wie dir. Er rechnet was zusammen und hält es für Physik. Merkt nicht mal, dass die instantane Umkehr des Reisenden eine unendliche Beschleunigung ist. Auch dann nicht, wenn man ihn mit der Nase draufstupst.

Und was die Einheiten angeht:

Ihr beide, Rudi und du, besteht ja darauf, dass sie invariant gleich sind, einerseits. Andererseits habt ihr aber gar kein Problem mit der Aussage, dass eine im Ruhesystem bewegte Uhr langsamer geht. Was soll denn bitte der Quatsch, "geht langsamer"? Jeder weiß doch, dass die Uhren in der theoretischen Physik per Definition gleich gehen. Es sind ja ideale Uhren, die nur eure invariant gleichen Einheiten zählen. Wie soll da eine langsamer gehen? Und schneller geht ja dann trotzdem gar nicht, wie man deiner gnadenlosen Kritik an Peter Knoll entnehmen kann, DK. :lol:

Statt "geht langsamer" im direkten Vergleich sage ich eben "geht gleich schnell", was leicht zu beweisen ist, denn es ist per Definition so. Und ich sage eben, dass sie im direkten Vergleich unterschiedlich lange Einheiten zählt, die sich durch die Neigung der Koordinatenachsen ergeben. Wenn das Unsinn ist, nun gut, euer "geht langsamer" ist mindestens gleich unsinnig, ganz und gar daneben bei gleichen Einheiten. Nur weil sich die Sprechweise so eingebürgert hat, meint ihr die absolute Wahrheit gepachtet zu haben. :roll:
 
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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 13:18

sanchez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ist Dir das mit den zwei 5 Ls langen Raumschiffen klar? Beide Spitzen treffen sich bei t, t' = 0 s und dann beide Enden bei t, t' = 10 s?

Nein nicht klar. So wie du schreibst, ruht man zum Treffpunkt der beiden hinteren Uhren, sowie zum Startpunkt der beiden hinteren Uhren.

Die Frage war ja an Rudi, mal sehen ob er noch antwortet. Und so wie ich es beschreibe ruht man im Raumschiff A welches von links kommt. Man kann da gerne am Ende ruhen oder auch vorne im Cockpit.


sanchez hat geschrieben:
Da beide Raumschiffsuhren gleich weit vom Treffpunkt entfernt sind, und sich mit der gleichen Geschwindigkeit zum Treffpunkt bewegen, zeigen beide Uhren am Treffpunkt die gleiche Zeit an.

Nehmen wir doch mal für den Treffpunkt einfach den Nullpunkt und dann gleich den für beide Systeme, also x, t, x', t' = 0 Ls.

Wenn wir nun eine Aussage über die Gleichzeitigkeit von zwei Ereignissen machen, müssen wir wegen der RdG schon das System nennen. Wir haben also in A die Uhr U₀ und U₁ und U₁ befindet sich 5 Ls links von U₀ bei x = − 5 Ls. Beide Uhren zeigen in S t = 0 s an. Und so schaut es auch im Raumschiff B aus, hier aber in S', die Uhren U'₀ und U'₁ ruhen vor sich hin, U'₁ befindet sich bei x' = 5 Ls. Beide zeigen in S' t' = 0 s an.

Hier kommt nun aber eben die RdG ins Spiel, wenn wir und die Anzeigen der Uhren U'₀ und U'₁ ansehen wollen, aber in S und das wenn dort die Uhren U₀ und U₁ eben t = 0 s anzeigen. Klar ist, die Uhr U'₀ befindet sich bei der Uhr U₀ beide bei x, x' = 0 Ls und beide zeigen t, t' = 0 s an. Aber die Uhr U'₁ ist nun bei x = 3 Ls und sie zeigt nicht 0 s an. Wer die SRT und die RdG versteht, weiß was die U'₁ hier bei x = 3 Ls anzeigt. Wichtig, es geht um t' und nicht um t, denn t bei der U'₁ ist natürlich 0 s.


sanchez hat geschrieben:
Man könnte sich um den Treffpunkt eine Kugel-Sphäre vorstellen mit Radius 5 Ls.

Nun ja, warum nicht, man kann vieles.


sanchez hat geschrieben:
Dann kann man von jedem beliebigen Punkt der Oberfläche der Sphäre ein Raumschiff mit Uhr starten, und sich mit der gleichen Geschwindigkeit auf den Treffpunkt sich zubewegen lassen.

Ja, aber wo willst Du hin, mehr Raumschiffe macht das nicht einfacher, mein Ziel ist es ganz einfach zu zeigen, dass es keine Uhr in keinem der beiden zueinander bewegten Systeme gibt, welche absolut langsamer als die andere Uhr läuft, dass man nicht ein Ruhesystem hat und ein bewegtes System in dem dann die Zeit absolut langsamer geht, dass man nicht systemübergreifend sagen kann, in S dem Ruhesystem von Erde und Mond vergeht die Zeit immer "richtig" und in S' dem bewegten System geht sie immer langsamer. Und wenn in S' nun 20 s vergehen und der Astronaut liest das so von seiner Uhr ab, dann sind auf Erde und Mond eben 27 s vergangen. Weil ja die Uhr im Raumschiff immer langsamer als die auf Erde und Mond geht.

Das ist so einfach nicht möglich, wir können das machen, wenn wir den Astronauten auf einen Neutronstern setzten und hier die Gravitation so groß ist, dass dort die Zeit langsamer vergeht, keine Ahnung wie groß hier der Potenzialunterschied sein muss, aber nehmen wir einfach an, passt und dann vergehen für den dort unten 20 s und für einen in einer weit entfernten Position vom Stern sind es 27 s. Hier ist das absolut, hier sagt der unten, ja dort oben sind 27 s vergangen bei mir nur 20 s. Und der oben sagt, ja unten 20 s und hier bei mir 27 s.

Beim Uhrenparadoxon, in der SRT, bei einfach nur zwei zueinander bewegten Systemen ist das so einfach nicht der Fall. Die 20 s und 27 s ergeben sich so einfach nur aus der bestimmten Wahl der beliebigen Ereignisse. Wir können nicht sagen, ja also weil wir uns hier nun mal zwei Uhren in einem bestimmten Abstand aus dem Koordinatensystem S gepickt haben, Erde und Mond und wir nach 27 s mal den Zeitkoordinatenwert auf dem Mond in S' berechnen mit 20 s, ist belegt, die Uhren gehen generell in S' immer langsamer als in S und der Faktor ist 1,35.

Das ist einfach falsch, wir können wegen dem Relativitätsprinzip kein System benennen, was nun das bewegte System ist und welches das ruhende System ist. Darum können wir auch keine eindeutige Aussage machen, in welchem System denn nun die Uhren langsamer als im anderen Laufen.

Ich greife mir nun einfach nur geschickt eben hier zwei Uhren, ganz nett beim Treffen bei 0 im Ursprung beider Systeme und dann in jedem System im gleichen Abstand von 5 Ls noch mal eine Uhr.

Beide Systeme sind zueinander bewegt, die Uhren sind wechselseitig zueinander bewegt und sie gehen wechselseitig dilatiert. Und das machen sie wirklich so, dennoch zeigen beide Uhren die eben 8 Ls weit auseinander sind, beim Treffen nach 10 s eben 10 s an, beide zeigen das so an. Es sind die beiden Uhren an den beiden Enden der beiden Raumschiffe.

Damit will ich zeigen, nur weil eine Uhr beim Treffen mit einer anderen Uhr weniger anzeigt als diese, bedeutet es nicht, dass diese Uhr hier für jeden auch dilatiert gelaufen sein muss, als weniger an Zeitdauer gezählt haben muss, als die andere, die mehr anzeigt. Entscheidend ist eben nicht die Anzeige der Uhren selber, sondern die Differenzen die man berechnen muss, oder man schaut einfach, ist die Uhr im System bewegt oder nicht. Die Uhr auf dem Mond ist im Ruhesystem des Reisenden eben bewegt, darum geht sie dilatiert, so wie die Uhr auf der Erde, es ist dabei egal, dass die Uhr auf dem Mond beim Treffen mit der Uhr im Raumschiff mit 27 s mehr anzeigt als die im Raumschiff mit 20 s.

Nicht die Uhr die weniger anzeigt geht immer dilatiert, sondern immer die Uhr die im System bewegt ist. Und beide Uhren können dabei beliebige Werte anzeigen, sie können eben beim Treffen auch gleich Werte anzeigen, zeigen die beiden Uhren im Ursprung bei x, x' = 0 Ls mit t, t' = 0 s ja auch. Nebenbei gesagt, findet das Treffen der beiden Uhren zwar um t, t' = 10 s statt, aber bei x = 8 Ls und x' = - 8 Ls. Wenn es jemanden interessiert. Alles schön symmetrisch.


sanchez hat geschrieben:
Mit dem Ergebnis, das jede beliebige Uhr, beim Treffpunkt die gleiche Zeit anzeigt.

Nun ja, wenn Du viele Uhren über dieselbe Strecke in einem Punkt zusammenfallen lässt, zeigen die da eben dieselbe Zeit an.


sanchez hat geschrieben:
Also kann man das Ganze vereinfachen, indem man zum Treffpunkt der beiden hinteren Uhren ruht, sowie zum Startpunkt der Uhr. Das sind zwei Punkte, Start und Ziel, mit einer Geschwindigkeit mit der die Uhr bewegt ist. Und das andere Raumschiff lässt man weg. Es zeigt sowieso das Gleiche an.

Keine Ahnung, also ich habe eben gerade nicht die Konzentration noch, um mir zu überlegen, was Du meinst. Wir denken eben anders, ich komme von der Mathematik und übersetzte das nach Prosa, Ihr kommt in der Regel mit viel Prosa und ich muss mir das dann nach Mathematik übersetzten und das braucht eben Konzentration. Da ich aber noch andere Dinge mache, also nebenbei, oder anders, das hier nebenbei, brauch ich auch dafür noch Aufmerksamkeit. Aber ich überlege mir das mal später, als was Du hier nun meinst. Was ich meine hab ich nun noch mal genau erklärt.


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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 13:19

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben: 
es geht um eine Theorie in der Physik die werden mathematisch beschrieben

Bei dir geht es um Theorie ohne Physik.

Das ist das Problem mit euch Möchtegern-Physikern mit Mathe-First-Ansatz. Hauptsache etwas hingerechnet. Was physikalisch messbar Sache ist, durchschaut ihr nicht, ist ja auch egal. :lol:

Mann nennt es Gedankenexperiment und redet permanent von Reisenden und Zügen und Uhren. Ein Experiment ist physikalisch und nicht bloß theoretisch wie dein "für bla"-Geschwurbel. Das ist was für Experimentalphysiker und nicht nur Theoretiker.

Jetzt verstehe ich auch langsam, warum dir Rudi Knoth in vielen unsinnigen Ansichten zustimmt. Dem geht es genau wie dir. Er rechnet was zusammen und hält es für Physik. Merkt nicht mal, dass die instantane Umkehr des Reisenden eine unendliche Beschleunigung ist. Auch dann nicht, wenn man ihn mit der Nase draufstupst.

Und was die Einheiten angeht:

Ihr beide, Rudi und du, besteht ja darauf, dass sie invariant gleich sind, einerseits. Andererseits habt ihr aber gar kein Problem mit der Aussage, dass eine im Ruhesystem bewegte Uhr langsamer geht. Was soll denn bitte der Quatsch, "geht langsamer"? Jeder weiß doch, dass die Uhren in der theoretischen Physik per Definition gleich gehen. Es sind ja ideale Uhren, die nur eure invariant gleichen Einheiten zählen. Wie soll da eine langsamer gehen? Und schneller geht ja dann trotzdem gar nicht, wie man deiner Kritik an Peter Knoll entnehmen kann. :lol:

Statt "geht langsamer" im direkten Vergleich sage ich eben "geht gleich schnell", was leicht zu beweisen ist, denn es ist per Definition so. Und ich sage eben, dass sie im direkten Vergleich unterschiedlich lange Einheiten zählt, die sich durch die Neigung der Koordinatenachsen ergeben. Wenn das Unsinn ist, nun gut, euer "geht langsamer" ist mindestens gleich unsinnig, ganz und gar daneben bei gleichen Einheiten. Nur weil es sich so eingebürgert hat, meint ihr die Wahrheit gepachtet zu haben. :roll:
 

Gerettet.
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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Frau Holle » Fr 12. Apr 2024, 13:32

Daniel K. hat geschrieben: 
Gerettet.

Hoffst wohl mit der Retterei, dass da noch Ungenauigkeiten und/oder Formulierungen drin sind, die du falsch auslegen und dann zerpflücken kannst, bevor ich meinen Post noch klarer formuliere, was dann für dich schwerer wird mit der falschen Auslegung. :lol:
Statt "retten", kopieren, zitieren und falsch auslegen könntest du mal anfangen zu denken, nur so als Tipp. :idea:
 
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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 13:34

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ich sage doch, es gibt erstmal keine Beschleunigung, auch bei Kroll ja nicht, wenn der da an dem Stern vorbeifliegt ...

Naja, es gibt immer eine Beschleunigung. Wenn man die volle Relativgeschwindigkeit von Anfang an als gegeben ansieht, dann ist es eine unendliche Beschleunigung (instantan von 0 auf maximal), wobei die Desynchronisation der Uhren (Drehung der Achsen) instantan stattfindet. In der Animation hier zu sehen, wenn man den Beschleunigungsregler a auf t = 0 stellt (d.h. in t = 0 Zeit auf die eingestellte Maximalgeschwindigkeit v). Die Weltlinie des Reisenden ist dann permanent gerade, mit einem Knick bei der Umkehr, wo er instantan von v auf -v beschleunigt.

Nein, sehe ich so nicht zwingend an, da Bewegung selber relativ ist, also vom definieren Bezugssystem abhängig, kann ein beliebiges Objekt einfach so in S eben v = 0 c haben, und in S' dann v = 0,8 c. Und in beliebig anderen frei definierten Systemen eben beliebig andere Geschwindigkeiten v < c. Du kannst nun sagen, ja aber das Objekt musst doch nun für jede Geschwindigkeit in jedem System entsprechend beschleunigt worden sein, oder Du lässt es. Im eigenen Ruhesystem ist die Geschwindigkeit selbst für ein beschleunigtes Objekt immer v = 0 c.

Wir gehen da einfach ganz anders an die Dinge rann, bei mir kommen aber richtige Aussagen und Ergebnisse am Ende raus, bei Dir, nun ja ... Du weißt das mit den Vektoren, das mit der Grafik, das mit der Aussage zu der Grafik, das mit den relativen Einheiten, und so ... ich sage mal, schwierig ... aber Deine Animation ist dennoch schön, auch wenn Du sie selber nicht vollumfänglich verstehst, was schon wo doch schade ist.


Frau Holle hat geschrieben:
Die kontinuierliche Zeitdilatation des Reisenden sieht man am laufenden Wert t' links oben. Er kennt an jedem Punkt seiner Weltlinie beide Werte, den eigenen Wert t' von der Borduhr und den anderen t von einer an der Strecke ruhenden Uhr, wo er gerade vorbei kommt. So wie Kroll es sagt. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Unfug, schau, da Geschwindigkeit relativ ist, hat der "Reisende" in unterschiedlichen Systemen unterschiedliche Geschwindigkeiten, ich kann ein System definieren, da hat er v = 0,8 c und Du sagst, ja die Uhr muss aber fett dilatiert gehen ist ja bewegt, der Faktor ist eben 1,666 so ist das nun mal, für alles und jeden. Das bewegte System ist das des Reisenden, eben S' und wenn in S nun 1,666 s vergehen, vergehen in S nur 1 s. Dass ist nun mal so, kann er ja sehen, wenn er Peter kennt und die Uhren auf dem Weg abliest, scheiß doch auf die RdG, einseitige Zeitdilatation, scheiß aufs Relativitätsprinzip, scheiß doch auf "bewegte Uhren gehen langsamer", es ist eben dieser "andere" Uhrenvergleich und da gehen die für den Reisenden in seinem Ruhesystem bewegte Uhren nun mal schneller. Ist nun mal so ...

Nur blöde ist, dass ich nun noch ein System definieren kann und dort hat der Reisende nun nur v = 0,67179101 c und der Faktor beträgt nun nur 1,35 aber scheiß doch auf Relativität der Geschwindigkeit, es ist eben eine holl'sche Zauberuhr, die kann eben kontinuierlich dilatieren, und das mit dem Faktor 1,666 und auch mit 1,35 und mit jedem Faktor den man will, und dass "gleichzeitig". ...

Klar Holle, ... :mrgreen:


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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 13:36

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben: 
Gerettet.

Hoffst wohl mit der Retterei, dass da noch Ungenauigkeiten und/oder Formulierungen drin sind, die du falsch auslegen und dann zerpflücken kannst, bevor ich meinen Post noch klarer formuliere, was dann für dich schwerer wird mit der falschen Auslegung. :lol:
Statt "retten", kopieren, zitieren und falsch auslegen könntest du mal anfangen zu denken, nur so als Tipp. :idea:

Nein, ich antworte nur mal hier und da auf einen Beitrag und dann nervt es, wenn er sich in der Zeit in der Aussage selber stark ändert. Würdest Du nur Rechtschreibfehler oder was an der Formatierung ändern, aber nichts in der Aussage selber, wäre mir das doch schnurz. Mach ich auch nicht um Die zu ärgern oder so.


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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Frau Holle » Fr 12. Apr 2024, 13:58

DK hat geschrieben:bei mir kommen aber richtige Aussagen und Ergebnisse am Ende raus,

Die richtigen Ergebnisse vielleicht, aber die richtigen Aussagen nicht. Du hast x-fach richtig ausgerechnet, dass der Wald grün ist und x-mal dazu ausgesagt, dass deshalb der Himmel nicht blau ist. Und wenn man dir deinen Denkfehler aufzeigt, dann kommt etwas wie "ja, 1+1=2, das habe ich nie bestritten, aber das heißt noch lange nicht, dass 2+2=5 ist." Dabei hat nie jemand 2+2=5 behauptet. Du willst dann mit deiner richtigen Rechnung 2+2=4 "für" bla belegen, dass meine Schlussfolgerungen aus 1+1=2 falsch sind. Seit 2022 geht das so. Es ist einfach nur lächerlich :lol:.

Aus Wahrem kann nichts Falsches folgen. Wenn du 1+1=2 als wahr anerkennst, dann musst auch die logischen Folgerungen daraus als wahr anerkennen.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Es ist ein Unterschied, ob ein Zugfahrer seine einzige Uhr nacheinander bei zwei Bahnhöfen vergleicht (Fall A) oder ob ein Bahnhof seine einzige Uhr nacheinander bei zwei Zug-Uhren vergleicht (Fall B). So zeigt sich dann die Wechselseitigkeit mit jeweils zwei Treffpunkten. Es sind aber verschiedene Treffpunkte in der Raumzeit. Bei Fall A ruhen sie in S zueinander und bei Fall B in S'. Mit genau zweien, die zueinander ruhen, ist es immer ganz eindeutig und invariant, so wie es der Professor zeigt. Der Grund ist, dass mit der Auswahl der Treffpunkte ein Ruhesystem vorgegeben ist.

Das ist alles Unfug, die Natur weiß ja nicht, dass da wer sich irgendwelche Punkt aus einem Koordinatensystem greift.

Dann beweise, dass es Unfug ist, wenn du kannst. Rechne mir vor wie es aussieht, wenn
A) ein Zugfahrer seine einzige Uhr nacheinander bei zwei Bahnhöfen vergleicht (vor Ort bei den Bahnhöfen!)
B) ein Bahnhof seine einzige Uhr nacheinander bei zwei Zug-Uhren vergleicht (vor Ort bei den Zug-Uhren vorn und hinten!)

Ich behaupte es ist ein Unterschied, weil
- bei A die einzige Zug-Uhr weniger Differenz anzeigt als die synchronisierten Bahnhofs-Uhren.
- bei B die einzige Bahnhofs-Uhr weniger Differenz anzeigt als die synchronisierten Zug-Uhren.

Es ist trivial einfach.
Du nennst es Unfug, was eine falsche Aussage ist. Beweise sie oder gib gefälligst zu, dass sie falsch ist. :lol:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 12. Apr 2024, 14:38, insgesamt 8-mal geändert.
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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 13:59

McMurdo hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Oh man, ...

... hatte gestern Abend einen Denkfehler! :)

Kein Problem, kommt vor, schön wenn es nun passt und nett, dass Du es eben benennst.


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Re: Nun aber, Uhrenparadoxon und zweimal Zwillingsparadoxon!

Beitragvon Daniel K. » Fr 12. Apr 2024, 14:09

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Nein. Dann ist es wie gesagt eine unendliche Beschleunigung des Reisenden, am Umkehrpunkt instantan von + v auf − v. Er muss ja dort umsteigen ins andere Schiff. Ohne Beschleunigung geht's definitiv nicht. Beim Umsteigen verlässt er sein Inertialsystem, was einen Symmetriebruch darstellt und was auch erklärt, warum er am Ende eindeutig der Jüngere ist.

Nein, die Anzeige der Uhr des weg fliegenden Raumschiffs wird beim Treffen auf die Uhr des hin fliegenden Raumschiffs durch Funk oder optisch übertragen. Da gibt es keine Beschleunigung.

Nun ja, und nein, also, ich lege mich hier noch mal nicht so fest, es gibt "Beschreibungen" des Zwillingsparadoxon ohne Beschleunigung, und es gibt da auch die "Idee" der Zwilling teleportiert einfach in ein entgegenkommendes Raumschiff, er könnte dann auch auf die Erde teleportieren, normal ist, der Wechsel des Systems ist wo schon entscheidend. mit Uhren kann man vieles machen, der reisende Zwilling muss meiner Meinung nach aber nicht ins System der Erde wechseln, auf dem Rückweg kann er vorbeifliegen und man kann die Uhren vergleichen und er ist absolut jünger.

Also ich nehme als Basis immer die Zeitdilatation durch Gravitation, wobei wir später in der ART dann ja eine Äquivalenz zur Beschleunigung haben. Wenn wir da mal ankommen so in zehn Jahren.

Wie aber auch immer, entscheiden ist schon die Rotation der Hyperraumgleichzeitigkeitsfläche und die zeigt die Animation von Holle ja ganz nett.

Starte ich von der Erde, also mit v = 0 c und beschleunige instantan auf v = 0,671791 c dann rotiert diese Fläche, der Mond springt von 18,14 Ls auf 13,44 Ls aufs Raumschiff zu und die Uhr auf dem Mond eben mal von 0 s auf 12,19 s.


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