Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel hat ja gestern schon einiges gesagt, dem ich mich was deine Aussagen bezüglich der LG angeht, zustimme. Denn gerade "Kritiker der RT" argumentieren mit der These, dass die Einweg-Lichtgeschwindigkeit nicht konstant sei.
Holle hat hier schon öfter mal was gegen die SRT geschwurbelt, ist wo auch kein Wunder, denn er scheitert ja wirklich an jedem Verständnis.
Und mal was zu dem PDF das er hier zitiert ...
Relationale Symmetrie des Lichts » Peter Strohmayer hat geschrieben:Das erstmals von G. Lewis und R. Tolman 1909 gezeichnete Bild eines vorbeiziehenden Photons mit längerem Weg auf schräger Bahn ist sicher beeindruckend. Aber die hinzugefügte Erklärung befriedigt nicht. Was mit der Zeit wirklich passiert -
die bewegte Uhr
müsste nach den Schlussfolgerungen aus diesem Experiment je nach Neigungswinkel der Lichtuhr manches Mal schneller, manches Mal langsamer gehen - bleibt unklar.
Das ist schon mal falsch, es ist egal, wie die Lichtuhr ausgerichtet ist, sie kann sogar liegen. Man kann das sehr schön zeigen, wenn man eine Lichtuhr-Kugel macht, die sendet die Signale in alle Richtungen und vom Rand wird das Signal wieder zur Mitte gespiegelt. Aber wir auch immer, der Autor schwurbelt sehr gestelzt.
Relationale Symmetrie des Lichts » Peter Strohmayer hat geschrieben:Das eigentlich Erstaunliche ist daher nicht die Endlichkeit der "Lichtgeschwindigkeit", sondern im Gegenteil der Umstand, dass sich der Ablauf der Welt seit ihrem Anfang, und zwar seit allem Anfang, also "vor Zeit und Raum", nicht in einem Punkt zusammendrängt, wie wir das nach unserem Denken eigentlich zu erwarten hätten. Es ist erstaunlich, dass es so etwas wie Zeit und Raum überhaupt gibt.
Der Widerspruch löst sich aber auf, wenn man Raum, Zeit und Kausalität mit Kant als Kategorien der Erkenntnis durch ein transzendentales Ich begreift. Schopenhauer ergänzte, dass das hinter unserer äußeren Erscheinung stehende "Ding an sich" im Inneren des eigenen Ich (im "Willen") anzutreffen ist.
Tja, was soll man dazu sagen, man schaut doch mal was man über Peter so finden, nicht so viel, er ist offenbar kein Physiker ...
Über den Autor » Amazon hat geschrieben:Der Autor Peter Strohmayer, geboren 1955, lebt in Wien. Die Beschäftigung mit der Freiheit des Willens und der Kategorie der Zeit im Sinne der Philosophie Schopenhauers sowie mit dem von ihr gewiesenen transzendentalen Weg zum Christentum veranlasste ihn, sich mit den Hypothesen der speziellen Relativitätstheorie auseinanderzusetzen.
Ich gehe mal davon aus, Holle versucht auch die ganze Zeit schon, Raum, Zeit und Kausalität mit Kant als Kategorien der Erkenntnis durch ein transzendentales Ichs zu begreifen. Also der Autor zetert zu Beginn seines "Artikels" gegen die Mathematik in der Physik, die armen Studenten müssen ja was rechnen und die Gleichungen verstehen die gar nicht wirklich, die ganze Anschauung ist so ja nicht gegeben. Und das macht er schon schon bei der SRT, wenn der mal die QT entdeckt ...
Rudi Knoth hat geschrieben:Zu diesem Thema folgendes:Die Konstanz der LG wird von Einstein wie Minkowski vorausgesetzt. Es wundert mich, dass du jetzt erst diesen Punkt nach einer monatelangen Diskussion ansprichst, wenn du doch behauptest, dass du dich mit der RT über mehrere Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte befasst hast. Bei dem Werk von Einstein aus dem Jahre 1905 sind das Relativitätsprinzip und die Unabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von der Bewegung der Quelle genannt. Bei Minkowski wird diese aus den Maxwell-Gleichungen hergeleitet. Das solltest du doch eigentlich wissen. Übrigens gibt es auch Tests der Einweg-Lichtgeschwindigkeit. Diese kann man
in diesem Dokument Nachlesen.
Was Du machst ist ja schon echt nett, aber ich denke mal wirklich, der Drops ist gelutscht, Holle ist einfach raus aus dem Rennen, er will auch gar nicht mehr teilhaben. Zuerst war ich ja der Böse, der seine Aussagen immer verdreht hat, und alles nur falsch verstehen wollte, da hat er noch laut getönt, Du würdest ihm ja nie widersprechen, ihn richtig verstehen, grundsätzlich auch zustimmen, und ich wäre ja nur das Problem. Diese Sichtweise konnte ich so nicht teilen und habe ihn darauf hingewiesen, dass Du doch etwas kritischer seine Behauptungen bewertest, als er so sich einredet. Du wurdest dann auch immer deutlich und konkreter, bis Du ihm direkt geschrieben hast, seine Aussagen sind einfach falsch, und sogar einmal, er würde lügen.
Nachdem er dass dann nicht mehr ignorieren konnte und sich glaubhaft einreden, Du würdest ihn ja voll verstehen und zustimmen, überlegte er sich eine "Erklärung", warum Du ihn nun "auch" widersprichst, mir zustimmst und seine Aussagen falsch nennst. Und die Verschwörungstheorie war geboren, ich habe Dich beeinflusst, Du bist mir auf dem Leim gegangen, und so weiter, zuletzt meinte er, Du würdest das mit dem "nicht vor Ort" nur schreiben, um mir eine Freude zu machen, so verdreht muss man erstmal "denken". Der Gedanke, es könnte ja auch einfach sein, dass seine Aussagen eben falsch sind, ist ihm nie gekommen, aber nennst sich ja "Gedanke" und hat somit was mit Denken zu tun, also nicht wirklich verwunderlich.
Das ist der Weg ...