Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 21:16

 
Der weibliche König heißt Königin, nicht Königen.
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 21:38

Daniel K. hat geschrieben:Wenn eines von beiden Systemen kein Inertialsystem (mehr) ist, dann gilt das Relativitätsprinzip eben nicht mehr. So ist das immer bei Dir, so eine große Fresse und dann einfach selber voll drauffallen. Lerne selber die Grundlagen Holle, Deine Arroganz ist für Dich echt auch ein schweres Handicap, und der Glaube Du hast Ahnung von den Dingen.

Schon erstaunlich DK, wie du dir immer wieder eine dumme Ausrede zusammenzimmerst und dabei noch ausfällig wirst. Das will gelernt sein. Das RP gilt für Inertialsysteme, basta. Die Behauptung, das es beim ZP nicht gilt, nur weil der Reisende in verschiedenen Inertialsystemen ist, ist genauso bescheuert wie deine Behauptung im UW-Forum, dass die LT nicht nur zwischen Inertialsystemen transformiert. Beim beschleunigten System sind es eben die tangentialen Inertialsysteme, immer lokal vor Ort. Aber das geht ja auch nicht in deinen Kopf, dass die ganze RT eine lokale Theorie ist. Es ist hoffnungslos mit dir.
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Sa 18. Nov 2023, 21:52

Frau Holle hat geschrieben: 

Der weibliche König heißt Königin, nicht Königen.

Cool, Du hast einen Flüchtigkeitsfehler gefunden, darfst Dir einen Lutscher nehmen. :mrgreen:


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Wenn eines von beiden Systemen kein Inertialsystem (mehr) ist, dann gilt das Relativitätsprinzip eben nicht mehr. So ist das immer bei Dir, so eine große Fresse und dann einfach selber voll drauffallen. Lerne selber die Grundlagen Holle, Deine Arroganz ist für Dich echt auch ein schweres Handicap, und der Glaube Du hast Ahnung von den Dingen.

Schon erstaunlich Daniel K., wie du dir immer wieder eine dumme Ausrede zusammenzimmerst und dabei noch ausfällig wirst. Das will gelernt sein. Das Relativitätsprinzip gilt für Inertialsysteme, basta. Die Behauptung, das es beim Zwillingsparadoxon nicht gilt, nur weil der Reisende in verschiedenen Inertialsystemen ist, ist genauso bescheuert wie deine Behauptung im UW-Forum, dass die Lorentztransformation nicht nur zwischen Inertialsystemen transformiert.


Holle, lese einfache Wikipedia:

Wikipedia » Zwillingsparadoxon hat geschrieben:
Das Paradoxon beruht auf intuitiven, aber unzulässigen Annahmen über das Wesen der Zeit, wie beispielsweise der Gleichzeitigkeit. Insbesondere wird dabei der Richtungswechsel am Umkehrpunkt der Reise ignoriert. Durch diese Umkehr sind die beiden Bezugssysteme, in denen die Zwillinge jeweils ruhen, nicht gleichwertig, sondern das Bezugssystem des reisenden Zwillings ist aufgrund der Richtungsumkehr kein Inertialsystem, wodurch sich für ihn die Beurteilung der Gleichzeitigkeit der relevanten Ereignisse ändert.

Was kannst Du daran nicht verstehen?

Das ist keine Ausrede von mir, sondern eine Tatsache, das Relativitätsprinzip gilt für zwei gleichförmig zueinander bewegte Inertialsysteme, dann sind beide Ruhesystem zueinander gleichwertig, eben symmetrisch. Durch den Richtungswechsel ist das Bezugssystem des Reisenden kein Inertialsystem mehr, damit wird die Symmetrie gebrochen, das Relativitätsprinzip gilt für die beiden Ruhesysteme der Zwillinge nicht mehr. Und meine Aussage zur Lorentztransformation ist auch richtig, natürlich kann man diese auch auf Bezugssystem anwenden, die keine Inertialsysteme sind. Natürlich kann man mit der SRT auch beschleunigte Systeme beschreiben, Du hast einfache wirklich keine Ahnung Holle.


Frau Holle hat geschrieben:
Beim beschleunigten System sind es eben die tangentialen Inertialsysteme, immer lokal vor Ort. Aber das geht ja auch nicht in deinen Kopf, dass die ganze Relativätstheorie eine lokale Theorie ist. Es ist hoffnungslos mit dir.

Du bist wirklich so was von dämlich Holle, Du hast gar nicht verstanden, was wann eine lokale und wann eine Theorie nicht als lokale Theorie bezeichnet wird, dass hat nicht mit Deinem "vor Ort" zu tun, dabei geht es um etwas ganz anders, und Dein vor Ort ist eh Unfug. Aber schön, hast ja heute noch gut einen Rausgehauen und gezeigt, wie wenig Ahnung Du wirklich hast.

Das Du nicht mal geschnallt hast, dass das Relativitätsprinzip beim Zwillingsparadoxon eben nicht mehr gilt, weil das eine System kein Inertialsystem ist, belegt wirklich, dass Du nicht den Hauch einer Ahnung von der SRT hast, nicht mal von Newton.


Das ist der Weg ...
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 22:08

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben: 

Der weibliche König heißt Königin, nicht Königen.

Cool, Du hast einen Flüchtigkeitsfehler gefunden, darfst Dir einen Lutscher nehmen. :mrgreen:

Einen? Es sind zig! Du schreibst das immer falsch, sonst hätte ich es nicht erwähnt. Ein "Danke" oder einfach mal die Klappe halten wäre die angemessene Reaktion gewesen. Darfst dir keinen Lutscher nehmen und falls du's doch machst, soll dir im Halse stecken bleiben. :twisted:
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » So 19. Nov 2023, 00:17

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben: 

Der weibliche König heißt Königin, nicht Königen.

Cool, Du hast einen Flüchtigkeitsfehler gefunden, darfst Dir einen Lutscher nehmen. :mrgreen:

Einen? Es sind zig! Du schreibst das immer falsch, sonst hätte ich es nicht erwähnt. Ein "Danke" oder einfach mal die Klappe halten wäre die angemessene Reaktion gewesen. Darfst dir keinen Lutscher nehmen und falls du's doch machst, soll dir im Halse stecken bleiben. :twisted:

Mea culpa, sicher an die 100mal hier falsch geschrieben, wo Du Recht hast hast Du Recht, mir nie aufgefallen, ich weiß allerdings, dass es richtig Königin heißt, ...


Aber immerhin hab ich es auch dreimal richtig geschrieben:

Daniel K. » Sa 11. Nov 2023, 18:46 hat geschrieben:
3. E₀₃ (B/C) [x₀₃ = + 2,24 Lj; t₀₃ = + 3,00 J | x'₀₃ = + 1,49 Lj; t'₀₃ = + 2,00 J] ➞ Treffen von König C mit König B
4. E₀₆ (A/C) [x₀₆ = ± 0,00 Lj; t₀₆ = + 1,33 J | x'₀₆ = − 1,49 Lj; t'₀₆ = + 2,00 J] ➞ Treffen von Königin A mit Königen E
Daniel K. » Do 9. Nov 2023, 18:16 hat geschrieben:
Nur für König B stimmt der Zeitpunkt mit der Dauer überein, weil seine Uhr synchron mit der seiner Königin geht, für ihn war der Startzeitpunkt gleichzeitig bei t = 0 Jahre, aber nur für ihn in seinem Systems. Du kannst hier dem König B nicht absolut die Gleichzeitigkeit für das Treffen von A/C auch für das System S' vorgeben.
Daniel K. » Mi 8. Nov 2023, 11:41 hat geschrieben:
Königin A wie König B und alle ruhend dort am Hoffe, also in S sind sicher das ihre Uhren für sie synchron gehen, mehr nicht. Ebenso schaut es am Hoffe von König C aus.

Ich schreibe mit zehn Fingern, wirklich sehr schnell, über 145 Zeichen die Minute, und verlasse mich bei Tippfehlern auch den Browser, dass er mir es mit einer roten Unterstrich anzeigt, warum er den Fehler nicht anzeigt, keine Ahnung, und so ist es durchgerutscht. In dem Sinn, als vielen Dank Holle, dass Du mich darauf hingewiesen hast, mal sehen ob ich es in Zukunft besser auf die Kette bekomme.


Aber davon mal abgesehen, zum Thema des Threads noch mal zurückkommend:

Grund für den Thread war ja, dass Du wieder behauptet hast, die Symmetrie sei gebrochen und darum würde bei den drei Uhren die Zeitdilatation nun einseitig sein, und das so wie beim Zwillingsparadoxon. Holle, bitte welche Symmetrie sollte denn gebrochen sein, wenn nicht die des Relativitätsprinzips, auf Grund der die Zeitdilatation eben wechselseitig symmetrisch ist?

Es ist echt seltsam mit Dir, Du machst es genau falschrum, da wo die Symmetrie des Relativitätsprinzips nun wirklich gebrochen ist, beim Zwillingsparadoxon, da willst Du nun dieser erhalten wissen, da wo die Zeitdilatation nun wirklich nicht wechselseitig ist, sondern absolut und einseitig, zumindest dann beim Wiedertreffen der beiden Zwillinge.

Und da, wo die Symmetrie eben nicht gebrochen ist, und das Relativitätsprinzip gilt, eben auf jeder einzelnen Reise, da wo also die Zeitdilatation eben nun wechselseitig und symmetrisch ist, da willst Du die Symmetrie dann gebrochen wissen, was eben auch wieder falsch ist. Und Holle, welche Symmetrie willst Du denn gebrochen wissen, für die einseitige Zeitdilatation, wenn nicht eben die des Relativitätsprinzips?

Also ernsthaft, man kommt immer wieder zu der Frage, ob Du einen nicht einfach nur veralberst hier, Deine Aussagen sind oft so was von falsch, und dann beharrst Du auch noch was von fanatisch darauf Recht damit zu haben, ist schon sehr seltsam Holle, wirklich.


Das ist der Weg ...
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » So 19. Nov 2023, 00:40

 
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P.S.: Sehe gerade DK, dass es dir sogar gelungen ist mal einen Beitrag ohne Unverschämtheiten zu schreiben. Daher ist meiner jetzt vllt. etwas zu heftig ausgefallen. Sei's drum. Den ändere ich jetzt nicht mehr:
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Daniel K. hat geschrieben:Du bist wirklich so was von dämlich Holle, Du hast gar nicht verstanden, was wann eine lokale und wann eine Theorie nicht als lokale Theorie bezeichnet wird, dass hat nicht mit Deinem "vor Ort" zu tun, dabei geht es um etwas ganz anders, und Dein vor Ort ist eh Unfug.

Danke für die Blumen. Aber du hast es natürlich verstanden. Dann erklär doch mal, oder man soll das wohl einfach glauben, während du noch am googeln bist, was wohl eine lokale Theorie sein könnte.

Weiß gar nicht recht, wieso ich dir hier so viel erkläre, wo du doch immer so nett bist und in keinem Beitrag vergisst zu erwähnen, wie dämlich ich bin. Vermutlich weil es doch iwie Spass macht zu sehen, wie du dich immer als Asi outest mit deinen Sprüchen aus der untersten Schublade. :lol:

Quelle
ds^2-local.gif
ds^2-local.gif (55.69 KiB) 1638-mal betrachtet

Zu sehen sind da zwei Ereignisse in einem Inertialsystem, sagen wir mal S. Diese Ereignisse – die Treffen A/C und B/C – existieren natürlich auch in einem relativ dazu bewegten Inertialsystem S', das aber in der Ebene um den gemeinsamen Ursprung A/C bei (x1, t1) gedreht ist und daher andere Koordinaten dx' und dt' für den Abstand ds hat. Der Abstand ds zwischen den Ereignissen ist für beide genau gleich an der Zahl, eben so wie gezeichnet lokal von links unten nach rechts oben.

Und eben lokal, d.h. direkt vor Ort bei diesen Ereignissen, registriert jeder Beobachter sowohl dt als auch dt', wie gezeichnet und wie von den Uhren dort in S und S' separat gezählt und angezeigt, ab dem Ursprung A/C links unten bis B/C rechts oben. Hier ist es kein Minkowski-Diagramm, sondern ein normales Raum-Zeit-Diagramm. So einfach ist das. Mein "vor Ort" ist natürlich kein Unfug. Das muss so.

Einfachste SRT-Grundlagen DK, die man dir hier beibringen muss, und natürlich kapierst du das auch wieder nicht. Sicher kommt jetzt der Einwand, dass S' gar nicht eingezeichnet ist. Jemand mit Verstand kann es sich leicht dazu denken. Und natürlich dein Standard-Einwand "aber für bla...". :lol:
 
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » So 19. Nov 2023, 21:26

Frau Holle hat geschrieben:
P.S.: Sehe gerade Daniel, dass es dir sogar gelungen ist mal einen Beitrag ohne Unverschämtheiten zu schreiben. Daher ist meiner jetzt vielleicht etwas zu heftig ausgefallen. Sei's drum. Den ändere ich jetzt nicht mehr: ...

Daniel schreibt ganz viele Beiträge ohne Unverschämtheiten, kannst gerne eine Liste haben, aber wie auch immer, von Dir ist man das ja gewöhnt und ich anerkenne einfach mal, dass Du hier extra noch einen Nachtrag geschrieben hast, wo Du Dich ungewohnt selbstkritisch zeigst.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Du bist wirklich so was von dämlich Holle, Du hast gar nicht verstanden, was wann eine lokale und wann eine Theorie nicht als lokale Theorie bezeichnet wird, dass hat nicht mit Deinem "vor Ort" zu tun, dabei geht es um etwas ganz anders, und Dein vor Ort ist eh Unfug.

Danke für die Blumen. Aber du hast es natürlich verstanden. Dann erklär doch mal, oder man soll das wohl einfach glauben, während du noch am googeln bist, was wohl eine lokale Theorie sein könnte.

Holle, ich habe Dir das schon glaub zweimal hier verlinkt und zitiert, was es damit auf sich hat, dass ist um einiges komplexer, hat was mit der QT zu tun, der Quantenverschränkung, der bellschen Ungleichungen, ...

Wikipedia » Bellsche_Ungleichung hat geschrieben:
Realismus und Lokalität

Die bellsche Ungleichung zeigte zunächst, dass aus der Gültigkeit bestimmter grundlegender Annahmen der Quantenmechanik ein Widerspruch zur gleichzeitigen Annahme von Realismus und Lokalität folgt:

  1. Eine physikalische Theorie ist realistisch, wenn Messungen nur Eigenschaften ablesen, die unabhängig von der Messung vorliegen, wenn also das Ergebnis jeder denkbaren Messung (z. B. durch den Einfluss verborgener Parameter) schon feststeht, bevor es durch die Messung bekannt wird.
  2. Eine physikalische Theorie ist nicht lokal, im Sinne der speziellen Relativitätstheorie, wenn in raumartiger Relation die Messergebnisse an zwei Teilchen korreliert sind, eine dem Zufall widersprechende Beziehung zeigen, ohne dass dies mit objektiv vorliegenden Eigenschaften der Teilchen erklärt werden könnte. Ein Einfluss einer Messung auf das andere Teilchen könnte höchstens mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen, was in raumartiger Situation in der Relativitätstheorie ausgeschlossen ist.
Die Verwendung dieser Begriffe in der Analyse der Interpretation der Quantenmechanik stammt aus dem Aufsatz zum Gedankenexperiment von Albert Einstein, Boris Podolsky und Nathan Rosen (Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon oder kurz EPR-Paradoxon). Die Arbeit von Bell kann als quantitative Version dieses Paradoxons aufgefasst werden, mit der die Alternativen experimentell überprüft werden können.

„Klassische“ Theorien wie die Spezielle Relativitätstheorie oder die maxwellsche Elektrodynamik besitzen beide dieser Eigenschaften. Die bellsche Ungleichung ist damit in besonderer Weise dazu geeignet, eine Gegenüberstellung oder einen Vergleich der Eigenschaften von Quantenmechanik und klassischer Physik durchzuführen.

Die Quantenmechanik ist keine realistische lokale Theorie. Bestimmte in der Quantenmechanik berechnete Mittelwerte verletzen die bellsche Ungleichung. Daher kann die Quantenmechanik – im Gegensatz zu einer Annahme Albert Einsteins – nicht durch Hinzufügen von verborgenen Variablen zu einer realistischen und lokalen Theorie vervollständigt werden.
Lokal realistische Theorien hat geschrieben:
Einstein zufolge sollten physikalische Theorien nicht nur korrekte Vorhersagen machen, sondern auch bestimmte weitere Bedingungen erfüllen:

Eine Theorie müsse realistisch sein (so Einstein), das heißt, dass die Theorie von einer physisch-physikalischen Realität ausgehe. Diese Realität existiere unabhängig von Beobachtern und Physiker könnten darin Messungen vornehmen.

Lokalität oder auch Einstein-Separabilität ist die Forderung, dass kein Objekt in der Realität auf ein anderes schneller als mit Lichtgeschwindigkeit wirken kann: Das heißt, dass räumlich getrennte Objekte sich nicht sofort beeinflussen können.

Versteckte Parameter sind veränderliche Größen in der Realität, die wir nicht kennen, die aber Messergebnisse beeinflussen.

Also das ist echt viel Holz, alleine die bellsche Ungleichung zu verstehen, dann gibt es inzwischen reale Experimente die dazu gemacht wurden, gab einen guten langen Artikel mal im SdW dazu, habe den mehrfach gelesen. Geht darum, dass die bestimmte in der Quantenmechanik berechnete Mittelwerte die bellsche Ungleichung verletzen und diese dadurch nicht durch das Hinzufügen von verborgenen Variablen zu einer realistischen und lokalen Theorie vervollständigt werden kann. Wie gesagt, das geht richtig tief ins Gestrüpp, ganz sicher hat das aber nicht mit Deinem "vor Ort" zu tun.


Frau Holle hat geschrieben:
Weiß gar nicht recht, wieso ich dir hier so viel erkläre, wo du doch immer so nett bist und in keinem Beitrag vergisst zu erwähnen, wie dämlich ich bin. Vermutlich weil es doch irgendwie Spaß macht zu sehen, wie du dich immer als Asi outest mit deinen Sprüchen aus der untersten Schublade. :lol:

Blödsinn, meine "Sprüche" reichen nicht an Deine Frechheiten heran, nicht im Ansatz Holle.


Frau Holle hat geschrieben:
Bild

Zu sehen sind da zwei Ereignisse in einem Inertialsystem, sagen wir mal S. Diese Ereignisse – die Treffen A/C und B/C – existieren natürlich auch in einem relativ dazu bewegten Inertialsystem S', das aber in der Ebene um den gemeinsamen Ursprung A/C bei (x1, t1) gedreht ist und daher andere Koordinaten dx' und dt' für den Abstand ds hat. Der Abstand ds zwischen den Ereignissen ist für beide genau gleich an der Zahl, eben so wie gezeichnet lokal von links unten nach rechts oben.

Toll Holle, haben Rudi und ich Dir schon ganz lange so erklärt, genau dass der Abstand ds invariant in beiden Systemen ist. Was aber nicht invariant ist, sind die Abstände dx und dt, und genau das behauptest Du ständig, mit die Zeit ist absolut, und die Länge auch, der Abstand wird nur unterschiedlich gemessen. Dann kannst Du hier ja mal tiefer einsteigen und Dich bilden und dann Deinen Irrtum diesbezüglich mal offen zugeben.


Frau Holle hat geschrieben:
Und eben lokal, d.h. direkt vor Ort bei diesen Ereignissen, registriert jeder Beobachter sowohl dt als auch dt', wie gezeichnet und wie von den Uhren dort in S und S' separat gezählt und angezeigt, ab dem Ursprung A/C links unten bis B/C rechts oben. Hier ist es kein Minkowski-Diagramm, sondern ein normales Raum-Zeit-Diagramm. So einfach ist das. Mein "vor Ort" ist natürlich kein Unfug. Das muss so.

Schwachsinn, dt und dt' sind eben Δt und Δt' und die errechnen sich aus den beiden Zeitpunkten der Ereignisse die man betrachtet, also sagen wir mal E₀₀ und E₀₃ und dann konkret ist Δt = t₀₃ − t₀₀ = 3 Jahre − 0 Jahre = 3 Jahre. Und für Δt' = t₀₃' − t₀₀' = 2 Jahre − 0 Jahre = 2 Jahre und siehe er da, die Werte sind unterschiedlich und nicht die Einheiten. Von wegen, die Zeit ist absolut, eben nicht mehr in der SRT.

Um nun dieser Abstände zu berechnen, muss man nicht vor Ort sein, dass ist nur Käse Holle, es ist schnurzegal wo wer ist, wann, wo in welchem System, ruhend oder bewegt, er nimmt einfach die invarianten Koordinatenwerte der Ereignisse und berechnet dann die Abstände. Aber Du rennst da eben im Geiste erst schnell zu A und dann zu B um fiktiv im Geiste vor Ort die Abstände zu messen.


Frau Holle hat geschrieben:
Einfachste SRT-Grundlagen Daniel K., die man dir hier beibringen muss, und natürlich kapierst du das auch wieder nicht. Sicher kommt jetzt der Einwand, dass S' gar nicht eingezeichnet ist. Jemand mit Verstand kann es sich leicht dazu denken. Und natürlich dein Standard-Einwand "aber für ...". :lol:

Ach Holle, Du zeigst immer nur wieder, dass Du keine Ahnung hast. Und nachdem ich Dir Deine Aussagen verlinkt habe, wo Du erklärst, die Uhr C geht in S' dilatiert, was Du ja nie gesagt haben wolltest, kommt von Dir dazu ja gar nichts mehr. Und eingesehen, dass das Unfug war?


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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » So 19. Nov 2023, 21:42

Rudi Knoth hat geschrieben:
Ich kann ehrlich gesagt deine Rechnung nicht nachvollziehen. ...

Abend Rudi, so ich habe mir echt mal die Mühe gegönnt, die konkreten Koordinatenwerte für einige Signale auszurechnen, war "spannend", man muss schon ein wenig grübeln, bist es dann alles passt.

Generell hatte ich mir letzte Nacht überlegt, ich sende von allen Uhren mal Signale, als A, B, C und auch D senden ein paar Signale und dann mal schauen. Und ich sende auch zwei Signale von C zu B, bevor beide sich treffen und dann auch weiter Signale die dann B hinterherlaufen. Ich habe das heute mal für sieben Signale gemacht, die C zu B sendet zu den Zeiten: − 1 s, 0 s, 1 s, 2 s, 3 s, 4 s und 5 s und schon interessant Das Signal bei 2 s ist ja sofort bei B, da B/C sich da gerade treffen. Dazu habe ich dann die Abstände ausgerechnet, die zwischen dem Empfang der einzeln Signale liegen, für die Uhr B wie für Uhr C.

C sendet ja nun jede Sekunde ein Signal, solange B sich auf C zubewegt, erreichen diese Signale B im Abstand von 0,57 s für C. Also das zweite Signal erreicht B 0,57 s nach dem ersten Signal. Das Signal das C um t' = 0 s sendet, kommt in S' bei t' = 0,85 s an, und dann eben das Nächste nach 0,57 s. Für B ist der zeitliche Abstand der Signale hingen 0,38 s, solange B sich auf C zubewegt.

Genau nach dem Treffen gibt es einen Break, warum ist mir noch nicht ganz klar, hängt aber sicher mit dem 0-Signal zusammen, dass ich einfach so dazu genommen habe, denn das ist ja instant da und braucht für beide 0 s.

Wenn sich dann B von C entfernt, dann beobachtet C in S' einen Intervall von 2,93 s, in diesem Abstand erreichen die Signal von C dann B. Die Uhr von B zählt hingegen einen Intervall von 1,95 s für C. Da das hier nun aber konkrete Ereignisse sind, sind die Zeiten natürlich fest.

Werde mir das morgen dann mal für die Uhr C ansehen, die dann Richtung B sendet, sollte ja symmetrisch sein. Wie gesagt, hatte das für einfacher gehalten, sind eben doch ein paar Werte die man sich da basteln muss, damit dass dann alles wirklich passt. Die Koordinatenwerte der einzelnen Ereignisse passen nun aber, ich transformiere immer von S' nach S und treffe sauber immer B in S am selben Ort. Ich kann eventuell dann auch mal eine Tabelle mit den konkreten Werten einstellen.


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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Mo 20. Nov 2023, 11:32

Daniel K. hat geschrieben:Schwachsinn, dt und dt' sind eben Δt und Δt' und die errechnen sich aus den beiden Zeitpunkten der Ereignisse die man betrachtet, [..] konkret ist Δt = t₀₃ − t₀₀ = 3 Jahre − 0 Jahre = 3 Jahre. Und für Δt' = t₀₃' − t₀₀' = 2 Jahre − 0 Jahre = 2 Jahre

Was sind jetzt deiner Meinung nach Δt und Δt', wenn sie so berechnet sind? Ist es nicht der zeitliche Abstand zwischen den Ereignissen? Was ist es dann und warum wird es überhaupt ausgerechnet? Rechnen ist eine Sache, verstehen was man rechnet ist die andere.

Arthur Schopenhauer hat geschrieben:
Alles Verstehen ist ein unmittelbares und daher intuitives Auffassen des Kausalzusammenhanges, obwohl es sogleich in abstrakte Begriffe umgesetzt werden muss, um fixiert zu werden. Daher ist Rechnen nicht Verstehen, und liefert an sich kein Verständnis der Sachen. (...) Sogar kann man sagen: wo das Rechnen anfängt, hört das Verstehen auf: denn der mit Zahlen beschäftigte Kopf ist, wenn er rechnet, dem kausalen Zusammenhang und der geometrischen Konstruktion des physischen Hergangs gänzlich entfremdet: er steckt in lauter abstrakten Zahlenbegriffen. Das Resultat aber besagt nie mehr, als Wieviel; nie Was. Mit l'expèrience et le calcul, diesem Waidspruch der französischen Physiker, reicht man also keineswegs aus.
(Schopenhauer, Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde (viertes Kapitel), Zürich: Diogenes (1977), S 94).

Und lesen ist eine Sache, verstehen was man liest ist die andere.

Daniel K. hat geschrieben:Um nun dieser Abstände zu berechnen, muss man nicht vor Ort sein, dass ist nur Käse Holle, es ist schnurzegal wo wer ist, wann, wo in welchem System, ruhend oder bewegt, er nimmt einfach die invarianten Koordinatenwerte der Ereignisse und berechnet dann die Abstände. Aber Du rennst da eben im Geiste erst schnell zu A und dann zu B um fiktiv im Geiste vor Ort die Abstände zu messen.

Na du bist mir so ein Küchetischphysiker DK. E. Musk würde dich nicht mal als Putze einstellen, wenn du ihm sagst "Ich hab da mal was ausgerechnet, aber das stimmt nicht wirklich. Für Bli und Bla ist es gaaanz anders. Sie müssen nichts pünktlich hinschicken. Das ist nur Käse, Musk." Ich höre ihn schon brüllen "Käse und schnurzegal? Verschiedene Bautrupps unterwegs verpflegen und mit Material zeitgleich und pünktlich bei der neuen Raumstation absetzen ist mein Kerngeschäft, Sie Pfeife! Raus hier, bevor ich mich vergesse!" :lol: :lol: :lol:

Schon erstaunlich, wie jemand so verblendet sein kann und sich einbildet Wunder wieviel physikalisches Talent ihm "gegeben" ist.. und auch noch andere großmaulig belehren will. Der Dunnig-Kruger-Effekt wie er im Buche steht.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 20. Nov 2023, 13:33, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 20. Nov 2023, 13:28

@Frau Holle und Daniel zum Thema "local observer"

In dem Vortrag ging e um SRT und ART und wie man von der SRT zur ART kommt. Soweit ich dies verstanden habe, ist "lokal" die Raumzeit flach und man kann daher die dort beschriebene Beziehung schreiben. Zu bedenke ist, daß es sich bei ds, dx und dt um Differentiale handelt. Trotzdem muß der Beobachter nicht "vor Ort" sein. In der SRT und ART ist die Physik "lokal". Das ist auch eine Ursache , daß besonders die ART und die QM schwer zu vereinen sind.

Gruß
Rudi Knoth
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