Frau Holle hat geschrieben:
P.S.: Sehe gerade Daniel, dass es dir sogar gelungen ist mal einen Beitrag ohne Unverschämtheiten zu schreiben. Daher ist meiner jetzt vielleicht etwas zu heftig ausgefallen. Sei's drum. Den ändere ich jetzt nicht mehr: ...
Daniel schreibt ganz viele Beiträge ohne Unverschämtheiten, kannst gerne eine Liste haben, aber wie auch immer, von Dir ist man das ja gewöhnt und ich anerkenne einfach mal, dass Du hier extra noch einen Nachtrag geschrieben hast, wo Du Dich ungewohnt selbstkritisch zeigst.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Du bist wirklich so was von dämlich Holle, Du hast gar nicht verstanden, was wann eine lokale und wann eine Theorie nicht als lokale Theorie bezeichnet wird, dass hat nicht mit Deinem "vor Ort" zu tun, dabei geht es um etwas ganz anders, und Dein vor Ort ist eh Unfug.
Danke für die Blumen. Aber du hast es natürlich verstanden. Dann erklär doch mal, oder man soll das wohl einfach glauben, während du noch am googeln bist, was wohl eine lokale Theorie sein könnte.
Holle, ich habe Dir das schon glaub zweimal hier verlinkt und zitiert, was es damit auf sich hat, dass ist um einiges komplexer, hat was mit der QT zu tun, der Quantenverschränkung, der bellschen Ungleichungen, ...
Wikipedia » Bellsche_Ungleichung hat geschrieben:Realismus und LokalitätDie bellsche Ungleichung zeigte zunächst, dass aus der Gültigkeit bestimmter grundlegender Annahmen der Quantenmechanik ein Widerspruch zur gleichzeitigen Annahme von Realismus und Lokalität folgt:
- Eine physikalische Theorie ist realistisch, wenn Messungen nur Eigenschaften ablesen, die unabhängig von der Messung vorliegen, wenn also das Ergebnis jeder denkbaren Messung (z. B. durch den Einfluss verborgener Parameter) schon feststeht, bevor es durch die Messung bekannt wird.
- Eine physikalische Theorie ist nicht lokal, im Sinne der speziellen Relativitätstheorie, wenn in raumartiger Relation die Messergebnisse an zwei Teilchen korreliert sind, eine dem Zufall widersprechende Beziehung zeigen, ohne dass dies mit objektiv vorliegenden Eigenschaften der Teilchen erklärt werden könnte. Ein Einfluss einer Messung auf das andere Teilchen könnte höchstens mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen, was in raumartiger Situation in der Relativitätstheorie ausgeschlossen ist.
Die Verwendung dieser Begriffe in der Analyse der Interpretation der Quantenmechanik stammt aus dem Aufsatz zum Gedankenexperiment von Albert Einstein, Boris Podolsky und Nathan Rosen (Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon oder kurz EPR-Paradoxon). Die Arbeit von Bell kann als quantitative Version dieses Paradoxons aufgefasst werden, mit der die Alternativen experimentell überprüft werden können.
„Klassische“ Theorien wie die Spezielle Relativitätstheorie oder die maxwellsche Elektrodynamik besitzen beide dieser Eigenschaften. Die bellsche Ungleichung ist damit in besonderer Weise dazu geeignet, eine Gegenüberstellung oder einen Vergleich der Eigenschaften von Quantenmechanik und klassischer Physik durchzuführen.
Die Quantenmechanik ist keine realistische lokale Theorie. Bestimmte in der Quantenmechanik berechnete Mittelwerte verletzen die bellsche Ungleichung. Daher kann die Quantenmechanik – im Gegensatz zu einer Annahme Albert Einsteins – nicht durch Hinzufügen von verborgenen Variablen zu einer realistischen und lokalen Theorie vervollständigt werden.
Lokal realistische Theorien hat geschrieben:Einstein zufolge sollten physikalische Theorien nicht nur korrekte Vorhersagen machen, sondern auch bestimmte weitere Bedingungen erfüllen:Eine Theorie müsse realistisch sein (so Einstein), das heißt, dass die Theorie von einer physisch-physikalischen Realität ausgehe. Diese Realität existiere unabhängig von Beobachtern und Physiker könnten darin Messungen vornehmen.
Lokalität oder auch Einstein-Separabilität ist die Forderung, dass kein Objekt in der Realität auf ein anderes schneller als mit Lichtgeschwindigkeit wirken kann: Das heißt, dass räumlich getrennte Objekte sich nicht sofort beeinflussen können.Versteckte Parameter sind veränderliche Größen in der Realität, die wir nicht kennen, die aber Messergebnisse beeinflussen.
Also das ist echt viel Holz, alleine die bellsche Ungleichung zu verstehen, dann gibt es inzwischen reale Experimente die dazu gemacht wurden, gab einen guten langen Artikel mal im SdW dazu, habe den mehrfach gelesen. Geht darum, dass die bestimmte in der Quantenmechanik berechnete Mittelwerte die bellsche Ungleichung verletzen und diese dadurch nicht durch das Hinzufügen von verborgenen Variablen zu einer realistischen und lokalen Theorie vervollständigt werden kann. Wie gesagt, das geht richtig tief ins Gestrüpp, ganz sicher hat das aber nicht mit Deinem "vor Ort" zu tun.
Frau Holle hat geschrieben:Weiß gar nicht recht, wieso ich dir hier so viel erkläre, wo du doch immer so nett bist und in keinem Beitrag vergisst zu erwähnen, wie dämlich ich bin. Vermutlich weil es doch irgendwie Spaß macht zu sehen, wie du dich immer als Asi outest mit deinen Sprüchen aus der untersten Schublade.
Blödsinn, meine "Sprüche" reichen nicht an Deine Frechheiten heran, nicht im Ansatz Holle.
Frau Holle hat geschrieben:
Zu sehen sind da zwei Ereignisse in einem Inertialsystem, sagen wir mal S. Diese Ereignisse – die Treffen A/C und B/C – existieren natürlich auch in einem relativ dazu bewegten Inertialsystem S', das aber in der Ebene um den gemeinsamen Ursprung A/C bei (x1, t1) gedreht ist und daher andere Koordinaten dx' und dt' für den Abstand ds hat. Der Abstand ds zwischen den Ereignissen ist für beide genau gleich an der Zahl, eben so wie gezeichnet lokal von links unten nach rechts oben.
Toll Holle, haben Rudi und ich Dir schon ganz lange so erklärt, genau dass der Abstand ds invariant in beiden Systemen ist. Was aber nicht invariant ist, sind die Abstände dx und dt, und genau das behauptest Du ständig, mit die Zeit ist absolut, und die Länge auch, der Abstand wird nur unterschiedlich gemessen. Dann kannst Du hier ja mal tiefer einsteigen und Dich bilden und dann Deinen Irrtum diesbezüglich mal offen zugeben.
Frau Holle hat geschrieben:
Und eben lokal, d.h. direkt vor Ort bei diesen Ereignissen, registriert jeder Beobachter sowohl dt als auch dt', wie gezeichnet und wie von den Uhren dort in S und S' separat gezählt und angezeigt, ab dem Ursprung A/C links unten bis B/C rechts oben. Hier ist es kein Minkowski-Diagramm, sondern ein normales Raum-Zeit-Diagramm. So einfach ist das. Mein "vor Ort" ist natürlich kein Unfug. Das muss so.
Schwachsinn, dt und dt' sind eben Δt und Δt' und die errechnen sich aus den beiden Zeitpunkten der Ereignisse die man betrachtet, also sagen wir mal E₀₀ und E₀₃ und dann konkret ist Δt = t₀₃ − t₀₀ = 3 Jahre − 0 Jahre = 3 Jahre. Und für Δt' = t₀₃' − t₀₀' = 2 Jahre − 0 Jahre = 2 Jahre und siehe er da, die Werte sind unterschiedlich und nicht die Einheiten. Von wegen, die Zeit ist absolut, eben nicht mehr in der SRT.
Um nun dieser Abstände zu berechnen, muss man nicht vor Ort sein, dass ist nur Käse Holle, es ist schnurzegal wo wer ist, wann, wo in welchem System, ruhend oder bewegt, er nimmt einfach die invarianten Koordinatenwerte der Ereignisse und berechnet dann die Abstände. Aber Du rennst da eben im Geiste erst schnell zu A und dann zu B um fiktiv im Geiste vor Ort die Abstände zu messen.
Frau Holle hat geschrieben:Einfachste SRT-Grundlagen Daniel K., die man dir hier beibringen muss, und natürlich kapierst du das auch wieder nicht. Sicher kommt jetzt der Einwand, dass S' gar nicht eingezeichnet ist. Jemand mit Verstand kann es sich leicht dazu denken. Und natürlich dein Standard-Einwand "aber für ...".
Ach Holle, Du zeigst immer nur wieder, dass Du keine Ahnung hast. Und nachdem ich Dir Deine Aussagen verlinkt habe, wo Du erklärst, die Uhr C geht in S' dilatiert, was Du ja nie gesagt haben wolltest, kommt von Dir dazu ja gar nichts mehr. Und eingesehen, dass das Unfug war?
Das ist der Weg ...