Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Warum gibts denn bei liegendem SI kein Signal? Bzw. warum muss das Lichtlaufen in OW-Richtung sein?
1. In Wettzell gibt's kein SI (das rotiert um die eigene Mittelachse), sondern einen Laserkreisel LK (der liegt fest und rotiert mit der Oberfläche um die Erdachse).
In Wettzell ist es also kein Sagnac-Interferometer (SI).
Heisst: mit einem SI kann also die Erdrotation nicht gemessen werden. Was haben dann M&G sie angeblich gemessen? Da sie doch ein Messgerät hatten das gar nicht in der Lage ist die Erdrotation zu messen?
Da Gerät war fest installiert wie in Wettzell. Es rotierte nicht wie das SI um die eigene Achse, sondern um die Erdachse. Das Funktionsprinzip ist gleich wie beim Sagnac, wo die eigene Rotation festgestellt wird, im Unterschied zu Wettzell und Michelson-Gale, wo die Erdrotation festgestellt wird. Stell' dich doch nicht dümmer als du bist, Mann.
Kurt hat geschrieben:Damit sind wir also schon fertig und all die Bücher und RT-Ler die das behaupten und entsprechende Schlüsse und "Wahrheiten" daraus ziehen sollten eingestampft werden, bzw. ihre Falschbehauptungen und daraus gezogenen Schlüsse zurückzuziehen und widerrufen.
Jaja, damit bist du immer schnell dabei: Einstampfen, Bücherverbrennung, Vernichten, was einem nicht gefällt. Widerrufen oder Scheiterhaufen... Das hatten wir alles schon mal. Kommt nicht gut.
Der Laserkreisel reagiert auf keine Mittelachse, so ein gedachtes Etwas ist im vollkommen egal.
Unsinn. Er hat eine gedachte Mittelachse und senkrecht dazu die Ebene des Strahlengangs. Dreht sich diese Ebene um die Achse, dann kann man das feststellen. Bei der Erde ist es eben die gedachte Erdachse. Die ist der Erde auch egal, und trotzdem rotiert sie um diese Achse.
Kurt hat geschrieben:Bei einem am Äquator liegenden Faserkreisel gibts kein Signal, bei einem am Äquator aufgestellten, und in OW-Richtung, laufenden Lichtes schon eins?
(schaut dieses in NS-Richtung gibts keins)
So ist es. In OW-Richtung ist die Ebene des Strahlengangs die Äquatorebene und dreht sich mit ihr um die Erdachse. Steht der Kreisel in NS-Richtung, dann ist das nicht der Fall. Dazu brauchst du räumliches Vorstellungsvermögen.
Nagel' mich nicht fest, aber in etwa so läuft's ab:
Mittags liegt die Lichtquelle vom Kreisel auf einer Linie zwischen Erdmittelpunkt und Sonne, aber um Mitternacht auf der anderen Site dieser Linie in Richtung Erdmittelpunkt. Sie hat sich um den halben Radius im Kreis der Lichtwelle bewegt, die relativ zur Linie Erde-Sonne im Kreisel stehen bleiben will. Dadurch kommt es zu Interferenzen im Kreisel, was man beobachten und messen kann.