Koordinatenzeit und Eigenzeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Frau Holle » Sa 2. Sep 2023, 23:01

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich stimme ich dem zu das eine CS133 gesteuerte Uhr nach 9.192.631.770 Schwingungen des CS133 eine Sekunde erzeugt, genannt SI-Sekunde.

Na wenn deine U2 so eine Uhr ist, die nach 9.192.631.770 Schwingungen des CS133 eine Sekunde "erzeugt" – eine Uhr erzeugt aber nichts sondern zählt nur diese Schwingungen, die vom Atom erzeugt werden – dann ist das schon mal ein großer Fortschritt deinerseits. Bis jetzt war es nämlich nicht so. Da waren es nur irgendwelche Fantasie-Takte, die man auf keinen Fall zu SI-Sekunden summieren durfte, deiner Meinung nach. So einer Fantasie-"Uhr" kann man natürlich alles andichten und beweisen oder widerlegen kann man damit gar nichts.


Kapierst dus denn immer noch nicht?
Es ist egal ob du eine Uhr nimmst die SI-Sekunden erzeugt und anzeigt, oder eine Uhr die die Anzahl Takte pro Fahrt direkt ausgibt.

Aufklärung:
Die Uhr auf der Plattform fährt einmal in Fahrtrichtung des Zuges, einmal dagegen.
Die Fahrdauer beträgt jeweils 10 Sekunden (selbstverständlich handelt es sich bei den Sekunden um die Systemzeitsekunden)

Klingelts?
Ob du dabei eine Uhr verwendest die die SI-Sekunde anzeigt oder eine die "meine" Takte anzeigt ist doch wohl egal, zumindest sollte dir das klar sein.
Es wird immer die Menge an Takten angezeigt die die Uhr während der 10 Sekunden Fahrtzeit erzeugt hat.

Die Anzeige erfolgt bei meiner Uhr im Klartext, bei (d)einer SI-Uhr in SI Sekunden. musst diese halt in Takte_pro Fahrt umrechnen.

Ok ich sag's ja: Damit hast du deine Behauptung im PDF widerlegt.
Deine Worte:
1) ... einmal in Fahrtrichtung des Zuges, einmal dagegen. Die Fahrdauer beträgt jeweils 10 Sekunden
2) Es wird immer die Menge an Takten angezeigt die die Uhr während der 10 Sekunden Fahrtzeit erzeugt hat.
3) musst diese halt in Takte_pro Fahrt umrechnen.

Ich rechne also um: Jeweils 10 Sekunden = jeweils X Takte Fahrtdauer. So steht's in 1).
==> Deine Behauptung, dass die Fahrtdauer in Takten von der Richtung abhängt ist falsch, was zu beweisen war.

Der Taschenspielertrick mit den Takten soll das wohl verschleiern. Aber so blöd ist doch niemand, dass er darauf reinfällt.

Entweder die U2 ist eine vernünftige Uhr, dann gelten die Punkte 1) bis 3) und dein PDF ist für die Tonne, oder es ist nur eine ausgedachte Fantasieuhr ohne realen Hintergrund und dein PDF ist auch für die Tonne. So einfach ist das, wenn man nur ein kleines bisschen logisch mitdenkt.
 
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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » So 3. Sep 2023, 08:09

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Kapierst dus denn immer noch nicht?
Es ist egal ob du eine Uhr nimmst die SI-Sekunden erzeugt und anzeigt, oder eine Uhr die die Anzahl Takte pro Fahrt direkt ausgibt.

Aufklärung:
Die Uhr auf der Plattform fährt einmal in Fahrtrichtung des Zuges, einmal dagegen.
Die Fahrdauer beträgt jeweils 10 Sekunden (selbstverständlich handelt es sich bei den Sekunden um die Systemzeitsekunden)

Klingelts?
Ob du dabei eine Uhr verwendest die die SI-Sekunde anzeigt oder eine die "meine" Takte anzeigt ist doch wohl egal, zumindest sollte dir das klar sein.
Es wird immer die Menge an Takten angezeigt die die Uhr während der 10 Sekunden Fahrtzeit erzeugt hat.

Die Anzeige erfolgt bei meiner Uhr im Klartext, bei (d)einer SI-Uhr in SI Sekunden. musst diese halt in Takte_pro Fahrt umrechnen.

Ok ich sag's ja: Damit hast du deine Behauptung im PDF widerlegt.
Deine Worte:
1) ... einmal in Fahrtrichtung des Zuges, einmal dagegen. Die Fahrdauer beträgt jeweils 10 Sekunden
2) Es wird immer die Menge an Takten angezeigt die die Uhr während der 10 Sekunden Fahrtzeit erzeugt hat.
3) musst diese halt in Takte_pro Fahrt umrechnen.

Ich rechne also um: Jeweils 10 Sekunden = jeweils X Takte Fahrtdauer. So steht's in 1).
==> Deine Behauptung, dass die Fahrtdauer in Takten von der Richtung abhängt ist falsch, was zu beweisen war.

Der Taschenspielertrick mit den Takten soll das wohl verschleiern. Aber so blöd ist doch niemand, dass er darauf reinfällt.

Entweder die U2 ist eine vernünftige Uhr, dann gelten die Punkte 1) bis 3) und dein PDF ist für die Tonne, oder es ist nur eine ausgedachte Fantasieuhr ohne realen Hintergrund und dein PDF ist auch für die Tonne. So einfach ist das, wenn man nur ein kleines bisschen logisch mitdenkt.
 



Kann es sein das du das "Zugfahren" immer noch nicht kapiert hast?

Kurt

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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Frau Holle » So 3. Sep 2023, 08:44

Kurt hat geschrieben:Kann es sein das du das "Zugfahren" immer noch nicht kapiert hast?

Das kann nicht sein. Da dauert eine Zugfahrt auch immer gleich lang im Zug, unabhängig von der Richtung. Ob man Takte oder Sekunden zählt ist ja egal. Musst halt umrechnen.
 
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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » So 3. Sep 2023, 09:03

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Kann es sein das du das "Zugfahren" immer noch nicht kapiert hast?

Das kann nicht sein.


Dann prüfen wir halt ob das auch stimmt.

Es gibt ein Bezugsystem, dieses umfasst zwei Bahnhöfe und das Gleis.
In jedem Bahnhof ist eine zur GPS-Systemzeit synchronisierte Uhr vorhanden.
Das BS ruht zur Erde, der Sagnac-Effekt ist ausgeblendet.
Es gibt einen Zug der zwischen den Bahnhöfen fahren kann.

Widersprüche?


Kurt

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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Frau Holle » So 3. Sep 2023, 09:13

Kurt hat geschrieben:Es gibt ein Bezugsystem, dieses umfasst zwei Bahnhöfe und das Gleis.
In jedem Bahnhof ist eine zur GPS-Systemzeit synchronisierte Uhr vorhanden.
Das BS ruht zur Erde, der Sagnac-Effekt ist ausgeblendet.
Es gibt einen Zug der zwischen den Bahnhöfen fahren kann.

Widersprüche?

Nö.
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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon McMurdo » So 3. Sep 2023, 09:19

Frau Holle hat geschrieben:Das kann nicht sein. Da dauert eine Zugfahrt auch immer gleich lang im Zug, unabhängig von der Richtung. Ob man Takte oder Sekunden zählt ist ja egal. Musst halt umrechnen.
 

So ist es, da eine Fahrt ja exakt immer 10 Sekunden dauert wie Kurt sagt müssen natürlich auch immer exakt gleich viele Takte angezeigt werden. Sonst würde die Uhr ja nicht 10 Sekunden anzeigen. Schnallt Kurt aber bis heute nicht.
Zuletzt geändert von McMurdo am So 3. Sep 2023, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
McMurdo
 

Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » So 3. Sep 2023, 09:19

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Kann es sein das du das "Zugfahren" immer noch nicht kapiert hast?

Das kann nicht sein. Da dauert eine Zugfahrt auch immer gleich lang im Zug, unabhängig von der Richtung. Ob man Takte oder Sekunden zählt ist ja egal. Musst halt umrechnen.
 


Ich sehe das du was dazugesetzt hast.

Da dauert eine Zugfahrt auch immer gleich lang im Zug, unabhängig von der Richtung.


Genau, die Fahrt des Zuges dauert, (bei gegebener Geschwindigkeit gegen das BS/Gleis), immer gleich lang (BS-Zeit), unabhängig davon ob der Zug vom Bahnhof_A zum Bahnhof_B fährt oder umgekehrt.

Ob man Takte oder Sekunden zählt ist ja egal. Musst halt umrechnen.

Genau.


Kurt

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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » So 3. Sep 2023, 09:26

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es gibt ein Bezugsystem, dieses umfasst zwei Bahnhöfe und das Gleis.
In jedem Bahnhof ist eine zur GPS-Systemzeit synchronisierte Uhr vorhanden.
Das BS ruht zur Erde, der Sagnac-Effekt ist ausgeblendet.
Es gibt einen Zug der zwischen den Bahnhöfen fahren kann.

Widersprüche?

Nö.


OK, dann schicken wir den Zug auf die Reise.

Dazu diese Aussage im PDF:
Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.


Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten
- a) Die Uhr des Mitfahrers geht anders (wenn er zum Bahnhof oder Gleis unbewegt ist) als die Uhren an den Bahnhöfen.
- b) Die Uhr des Mitfahrers ging während der Fahrt langsamer.

a) lässt sich vor und nach einer Fahrt feststellen, b) ist naturgegeben.


Kurt

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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Kurt » So 3. Sep 2023, 10:23

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es gibt ein Bezugsystem, dieses umfasst zwei Bahnhöfe und das Gleis.
In jedem Bahnhof ist eine zur GPS-Systemzeit synchronisierte Uhr vorhanden.
Das BS ruht zur Erde, der Sagnac-Effekt ist ausgeblendet.
Es gibt einen Zug der zwischen den Bahnhöfen fahren kann.

Widersprüche?

Nö.


OK, dann schicken wir den Zug auf die Reise.

Dazu diese Aussage im PDF:
Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.


Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten
- a) Die Uhr des Mitfahrers geht anders (wenn er zum Bahnhof oder Gleis unbewegt ist) als die Uhren an den Bahnhöfen.
- b) Die Uhr des Mitfahrers ging während der Fahrt langsamer.

a) lässt sich vor und nach einer Fahrt feststellen, b) ist naturgegeben.



Da du anscheinend noch bei der Verarbeitung von dem bist das ich dir geschrieben habe, noch ein weiterer Auszug aus dem PDF:

Daraufhin fährt er wieder zurück und stellt wiederum fest, dass die Fahrzeit die gleiche ist wie
die Hinfahrzeit.
Am Bahnhof frägt er nach, ob die im Plan angegebene Fahrzeit wirklich die Fahrzeit ist, die
der Zug braucht. Ihm wird bestätigt, dass diese stimmt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass seine Uhr während der Fahrt anders ging, als sie es tat,
wie er sie vor der Fahrt mit der Bahnhofsuhr verglich.
Er hat auch erkannt, dass es keinen Unterschied macht, ob der zum anderen Bahnhof hinfährt
oder von diesem kommt, die Fahrzeit ist immer gleich. Seine Uhr geht also
richtungsunabhängig langsamer, als wenn er am Bahnhof, an den Bahnhöfen, steht.
Nun will der Mitfahrer auch noch wissen, ob der Gang der Uhr auch von der gefahrenen
Geschwindigkeit abhängt, dazu benutzt er einen Schnellzug.
Gesagt getan, zum anderen Bahnhof und zurück gefahren, die Uhren beobachtet.
Es stellt sich heraus, dass seine Uhr nun noch langsamer geht als bei der anderen Fahrt, sich
aber keine Richtungsabhängigkeit zeigt.
Sein Fazit: je schneller ich unterwegs bin desto langsamer geht meine Uhr, es zeigt sich auch
keine Richtungsabhängigkeit


Hier zeigt sich, dass der Gang einer Uhr nicht nur vom Zustand "Bewegt/Unbewegt" abhängt, sondern auch von deren Geschwindigkeit gegen den Bezug/das BS.
Auch das ihr Gang nicht von der Fahrtrichtung abhängt, je schneller bewegt, desto langsamer ihr Takten.

Kurt

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Re: Koordinatenzeit und Eigenzeit

Beitragvon Frau Holle » So 3. Sep 2023, 11:23

Kurt hat geschrieben:Hier zeigt sich, dass der Gang einer Uhr nicht nur vom Zustand "Bewegt/Unbewegt" abhängt, sondern auch von deren Geschwindigkeit gegen den Bezug/das BS.
Auch das ihr Gang nicht von der Fahrtrichtung abhängt, je schneller bewegt, desto langsamer ihr Takten.

Scheinbar langsamer im Vergleich mit den beiden Bahnhofsuhren, ja. Trotzdem immer gleich lang hin oder zurück, wenn die Geschwindigkeit gleich ist, unabhängig von der Fahrtrichtung. Einverstanden?
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