Kurt hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Natürlich kann man das unterscheiden, die Uhr(en) im Bus takten langsamer als die Uhren auf den Türmen/Bahnhöfen. Damit ist klar, die Uhr(en) im Bus ist schneller bewegt als die Turmuhren.
Das ist eine Behauptung Kurt, und sie widerspricht dem Relativitätsprinzip, dass weißt Du auch, Du willst es ja widerlegen. Du musst das belegen Kurt, nicht nur behaupten. Kannst Du aber nicht.
Es ist nachgewiesen, dass eine, gegen den Schreibtisch bewegte Uhr, langsamer taktet als die dazu ruhende. Im Umkehrschluss heißt das, dass die ruhende Uhr schneller taktet als die Bewegte.
Frau Holle hat geschrieben:
Das kann man in gewisser Weise so sagen, allerdings nicht von der einzelnen Uhr auf dem Schreibtisch. Man stellt es eindeutig so fest nach zwei Vergleichen mit zwei verschiedenen auf dem Schreibtisch ruhenden Uhren. Und es ist kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip, was auch mit ausführlicher Begründung mehrfach wiki steht.
Falsch, die zum Beobachter bewegte Uhr läuft immer dilatiert, langsamer als die zu ihm ruhende Uhr, das gilt auch für zwei zu ihm bewegte Uhren, beide laufen natürlich dilatiert.
Und das steht so auch bei Wikipedia:Wikipedia » Zeitdilatation » Erläuterung hat geschrieben:Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht. ...
Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus: Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene. Diese Forderung ist erfüllt, obwohl in beiden Inertialsystemen C gegenüber B beim Zusammentreffen nachgeht und die Eigenzeiten von C als auch B invariant sind.
Frau Holle hat geschrieben:Links dazu hatte ich geliefert.
Jetzt meckert Daniel K., dass ich nicht alles daraus zitiert hätte. Ich habe explizit auf diese Tatsachen hingewiesen und verlinkt. Dazu sind Links ja da. Man muss nicht immer das halbe Internet leer kopieren und das auch noch mehrfach wie Daniel K.
Ich meckere nicht, ich zeige auf, dass Deine Aussage:Frau Holle » Sa 1. Jul 2023, 12:45 hat geschrieben:Weil in diesem einfachen Experiment
für beide Beobachter eindeutig die Uhr C zeitlich nachgeht, d.h. dilatiert läuft, und nicht etwa die Uhren A und B, sieht es auf den ersten Blick aus, als sei das Relativitätsprinzip verletzt.
Im Widerspruch zur Aussage bei Wikipedia steht, und den Teil hast Du eben nicht zitiert:Wikipedia » Zeitdilatation » Erläuterung hat geschrieben:Die Zeitdilatation gemäß der speziellen Relativitätstheorie besagt, dass wenn eine Uhr C zwischen zwei synchronisierten, in einem Labor ruhenden Uhren A und B bewegt wird, sie gegenüber den beiden Uhren zeitlich nachgeht. ...
Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus ➞ Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene. Diese Forderung ist erfüllt, obwohl in beiden Inertialsystemen C gegenüber B beim Zusammentreffen nachgeht und die Eigenzeiten von C als auch B invariant sind.
Du scheiterst an der Anzeige, die Uhr C geht nach, bedeutet nicht, sie läuft dilatiert für beide Beobachter. Dass schnallst Du die ganze Zeit nicht Holle, eine Uhr kann weniger anzeigen, als eine andere, das bedeutet nicht zwingend, sie ist auch langsamer gelaufen. Die Uhr C zeigt unstrittig weniger Zeit an, sie geht zeitlich nach, aber dilatiert ist sie nur für den Beobachter der zu den beiden Uhren A und B ruht gelaufen. Für den Beobachter der zur Uhr C ruht, sind die beiden Uhren A und B dilatiert gelaufen. SRT eben Holle.
Frau Holle hat geschrieben:Hier noch ein Link dazu mit eindeutig hervorgehobener Aussage:Wikipedia » Zeitdilatation » Verwendung der Eigenzeit bei zwei Inertialsystemen hat geschrieben:In S ist die Eigenzeit df von C dilatiert im Vergleich zur längeren Zeit ef = dg von Uhren B und A. Umgekehrt wird auch in S′ die invariante Eigenzeit von B dilatiert gemessen. Denn Zeit ef ist kürzer in Bezug zur Zeit if, weil das Startereignis e von Uhr B schon zur Zeit i gemessen wurde, bevor Uhr C überhaupt zu ticken begonnen hatte. Zum Zeitpunkt d hat B die Zeit ej hinter sich, und auch hier ergibt sich die Zeitdilatation, wenn df in S′ mit der restlichen Zeit jf in S verglichen wird.Aus diesen geometrischen Verhältnissen
wird abermals klar, dass die invariante Eigenzeit zwischen zwei bestimmten Ereignissen (in diesem Fall d und f) auf der Weltlinie einer unbeschleunigten Uhr kürzer ist als die mit synchronisierten Uhren gemessene Zeit zwischen denselben Ereignissen in allen anderen Inertialsystemen. Wie gezeigt, steht dies nicht im Widerspruch zur wechselseitigen Zeitdilatation, denn aufgrund der Relativität der Gleichzeitigkeit werden die Startzeitpunkte der Uhren in anderen Inertialsystemen unterschiedlich gemessen..
Wieder unterschlägst Du wichtige Aussagen und Teile aus dem Artikel von Wikipedia, den blauen Teil hast Du zitiert, den roten hast Du unterschlagen. Dabei steht da genau wieder glasklar, dass die Uhr B ebenso im Ruhesystem der Uhr C dilatiert, wie die Uhr C im Ruhesystem der Uhren A und B.
Frau Holle hat geschrieben:
Dein Versuch das Relativitätsprinzip zu widerlegen ist also zum scheitern verurteilt. Du kannst zwar dem Daniel K. glauben, der trotzig einen Widerspruch zum Relativitätsprinzip behauptet, obwohl überall das Gegenteil bewiesen ist, aber es wird dadurch nicht richtig, sondern bleibt falsch. Die eindeutige Feststellung von weniger vergangener Eigenzeit im Bus/Zug zwischen den genannten Uhrenvergleichen mit Türmen/Bahnhöfen ist eine Tatsache und widerspricht nicht Relativitätsprinzip.
Unfug, Deine Aussage mit dem Bus steht im Widerspruch zum Relativitätsprinzip und der SRT:Frau Holle » Do 11. Mai 2023, 01:55 hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Das Relativitätsprinzip besagt nun, dass man nicht absolut feststellen kann, wer sich bewegt und wer nicht. Das ist und bleibt richtig. Es ist ja nicht die absolute Bewegung der Rakete vor dem Hintergrund des Universums oder so, die ich feststelle, sondern die nur ihre relative Bewegung vor dem Hintergrund des Ruhesystems von Erde und Mond.
Das ist doch Kokolores, haben wir schon bei Newton, braucht man keine Uhr, schau im Bus aus dem Fenster, mach ein Punkt auf das Fenster wo der Baum ist, dann noch einen eine Sekunde später, liegen beide Punkte nicht übereinander, fährt der Bus. Und nun? Was soll das belegen? Was hat das mit der SRT und der RdG zu tun?
Das belegt nichts.
Man könnte auch annehmen, dass der Bus ruht und sich nur die Landschaft vorbei bewegt. So kann man nicht sicher sagen, dass sich der Bus bewegt.
Mit der SRT hat es zu tun, weil damit trotzdem feststellen kann wer sich bewegt, wenn auch nicht absolut.
Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A:Im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende.
Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.
Das wäre ein Beweis frei nach Kurt und dagegen gibt es erst mal nichts zu sagen. Aber leider beweist das nicht, dass ich mich absolut bewege. Das Ergebnis bei dieser Methode ist nämlich immer so, d.h.
ich werde auf die Art niemals das Gegenteil feststellen können. Meine Uhr im Bus wird niemals schneller laufen als die Uhren draußen sondern stets langsamer. Und damit ist das halt kein Beweis für absolute Bewegung.
Der erste Teil der richtig ist, den bezeichnest Du als falsch, ja man könnte nicht nur, man kann annehmen, dass der Bus ruht und sich die Landschaft vorbeibewegt, genau das besagt das Relativitätsprinzip, und genau darum kann man physikalisch nicht sicher sagen, dass sich der Bus bewegt. Genau das machst Du aber dann mit Deiner Aussage, also Du versuchst es, und das steht im Widerspruch zum Relativitätsprinzip. Und dann ist auch die letzte Aussage falsch, die Uhren im Bus laufen immer schneller, als die Uhren draußen, sie laufen im Bus nicht langsamer. Die Uhren draußen sind im Ruhesystem des Busses bewegte Uhren und sie laufen für den Beobachter im Bus dilatiert, langsamer und nicht schneller wie Du falsch immer wieder behauptest.
Lustig ist, dass Kurt erkennt, dass Deine Aussage im Widerspruch zum Relativitätsprinzip steht, Du selber das aber einfach nicht schnallst.
Frau Holle hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Wie auch immer, wenn man mir hier nicht geistig folgen will und jeder seine eigene Erklärung favorisiert, Daniel K. mit seiner RdG immer und überall und du jetzt anscheinend mit Lichtlaufzeiten und Dopplereffekt oder was immer, kann ich es ja auch einfach lassen. So wichtig ist mir das nun auch nicht. Dachte halt, dass ich vielleicht nicht der einzige bin, der es möglichst einfach und durchsichtig hat, aber anscheinend doch^^.
Hast du Interesse es mal mit mir zu versuchen? [...] Meine Einladung steht, es liegt an dir sie aufzugreifen.
Das habe ich dir doch schon erklärt, man kann einfach zwei zueinander ruhende Uhren im Zug nacheinander mit derselben Bahnhofsuhr vergleichen, die bei ihnen vorbei kommt. Dann ist der Zug quasi der ruhende Labortisch und es ist für alle eindeutig die Bahnhofsuhr, die zwischen ihnen bewegt erscheint und weniger vergangene Zeit zwischen den Vergleichen zählt.
Die Sache ist symmetrisch. Das Relativitätsprinzip gilt und man kann
nicht absolut sagen, dass sich der Zug bewegt oder die Gleise.
Man kann aber die Relativbewegung einer bestimmten Zuguhr zu zwei bestimmten Bahnhofsuhren eindeutig feststellen und die die Relativbewegung einer bestimmten Bahnhofsuhr zu zwei bestimmten Zuguhren. Die einzelne Uhr zählt immer weniger Zeit zwischen diesen Vergleichen als die beiden anderen, die zueinander ruhen und miteinander synchron laufen.
Das ist auch wieder falsch, die einzelne Uhr zeigt für alle in diesem Aufbau weniger Zeit an, als die zweite Uhr im Vergleich. Im Ruhesystem der einzelnen Uhr hat diese aber nicht weniger Zeit gezählt, als die beiden Uhren, im Gegenteil haben die beiden Uhren weniger Zeit gezählt, da beide im Ruhesystem der einzelnen Uhr eben bewegte Uhren sind. Dass die zweite Uhr beim Vergleich mit der einzelnen Uhr nun einen größeren Wert anzeigt, bedeutet nicht, dass sie im Ruhesystem der einzelnen Uhr schneller gelaufen ist. Im Gegenteil läuft sie dilatiert. Deine Aussagen steht im Widerspruch zum Relativitätsprinzip.
Frau Holle hat geschrieben:
So ist es jedenfalls gemäß SRT. Etwas anderes müsste man beweisen, nicht bloß behaupten wie du in deinem PDF.
Das Du glaubt in der Lage zu sein Kurt was über die SRT und das Relativitätsprinzip erklären zu können, ist schon verrückt.
Das ist der Weg ...