Frau Holle hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:Frau Holle » So 2. Jul 2023, 19:29 hat geschrieben:
Die Systeme als Ganzes sind in translatorischer Bewegung, für je zwei Punkte bzw. Orte sind die Geschwindigkeiten identisch. Aber für die gewählten drei Orte der Uhren gilt das wie gesagt nicht, ihre Relativgeschwindigkeiten haben unterschiedliche Vorzeichen.
Nein das Vorzeichen ist dasselbe. Im Ruhesystem von C einfach in negativer Richtung also absteigender X-Werte. A und B bewegen sich in "negativer Richtung" mit der Geschwindigkeit − v.
Das Minuszeichen ist das Vorzeichen, und die Vorzeichen sind unterschiedlich:
A bewegt sich weg von C mit − v und B bewegt sich auf C zu mit + v Diese Geschwindigkeiten sind Vektoren mit Betrag und Richtung. Sie sind nur identisch, wenn Betrag und Richtung gleich sind. Das ist hier für je zwei Punkte A/C und B/C nicht der Fall, wie es bei translatorischer Bewegung sein muss.
Man Holle, Du machst Dich wirklich zum Löffel, hast genug Zeit gehabt es nachzulesen, davon abgesehen, Du machst hier seit Monaten die Welle als Erklärbär, hast "Abitur" willst Dich seit Jahren mit der SRT auskennen, hältst Dich befähigt andere zu belehren und scheiterst echt an der Definition eine ganz einfachen Geschwindigkeit in einem System? Deine "Änderung macht es nicht besser, Du hast nun den kursiven Teil weggelassen. "Und ich habe es Dir gestern echt für kleine Kinder erklärt, das war ein Scherz mit, nimm Dir mal den Rest von 2023 um zu begreifen was eine positive Geschwindigkeit ist. Natürlich ist die Richtung mit der sich A und B im Ruhesystem von C bewegen gleich, darum ruhen A und B ja auch und ändern nicht ihren Abstand zueinander. Weil sie sich mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen. Echt Holle, wenn einen Zug an Dir vorbeifährt, dann fahren erst Lok und alle Wagons mit dieselben Geschwindigkeit auf Dich zu, und wenn die Lok vorbei ist, ändert sich ihre Geschwindigkeit auf − v?
Frau Holle hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Rudi Knoth hat geschrieben:
Ja genau. Die Orte sind eben entscheidend. Beim 1. Vergleich von A und C am Ort von A gilt für beide Beobachter z.B. A = C = 0. Und beim 2. Vergleich von B und C am Ort von B gilt für beide Beobachter B > C. Für beide Beobachter scheint daher C dilatiert. Das will Daniel K. aber nicht als Wahrheit akzeptieren.
Hier muss ich aber Daniel im Prinzip Recht geben.
Ich gebe ihm ja im Prinzip auch recht, wenn es darum geht, dass einzelne Uhren gemäß SRT wechselseitig dilatiert sind. Man kann das bei translatorischer Bewegung leicht zeigen, indem man einfach dieselben beiden Uhren zweimal abliest, wie es Daniel K. eben macht. Aber die wechselseitige Dilatation zweier einzelner Uhren ist hier nicht der Punkt. Es geht vielmehr um die in jedem System vergangene Zeitspanne als invariante Eigenzeit zwischen den Begegnungen der drei Uhren, wie sie von jedem der beiden Beobachter an den Treffunkten registriert wird. Das ist etwas ganz anderes und kann nicht widerlegt werden, indem man auf einen Vorlauf und die Relativität der Gleichzeitigkeit verweist.
Die festgestellten invarianten Eigenzeiten sind auch kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip:Wikipedia » Zeitdilatation » Erläuterung (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:
Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus: Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene. Diese Forderung ist erfüllt, [u]obwohl in beiden Inertialsystemen C gegenüber B beim Zusammentreffen nachgeht und die Eigenzeiten von C als auch B invariant sind.
Nein das ist nichts "anderes", sondern etwas falsches, Du verstehst die Erklärungen von Wikipedia auch falsch. Die invariante Eigenzeit bedeutet, die Anzeigen der Uhren sind für alle Beobachter gleich, oder auch, was man da an Differenz errechnet. Das bedeutet nur, 27 s − 0 s = 27 s. Das is die Eigenzeit welche in S eben für die Bewegung der Uhr V von der Erde zum Mond vergeht. Daraus errechnest sich auch die Dauer welche die in S bewegte Uhr V anzeigt, t' = t γ⁻¹ = 27 γ⁻¹ s = 20 s.
Die 20 s finden sich dann auch in S' als die dort vergangene Eigenzeit wieder. Du zwingst nun aber S' auch die 27 s auf, und behauptest, dass wäre auch in S' die Anzahl der Sekunden, welche dort auf den beiden bewegten Uhren A und B in den 20 s Eigenzeit vergehen, also ganz konkret behauptest Du, die beiden in S' bewegten Uhren A und B gehen schneller und dilatieren nicht. Und genau das hast Du so auch fast wortgleich mehrfach geschrieben, kann ich Dich gerne zu zitieren, gibt genug Aussagen von Dir genau dazu.
Du bevorzugst nun damit das System S, denn Du zwingst dem System S' einfach die 27 s auf. Aus dem System S' schaut es nämlich anders aus, da vergehen einfach die 20 s und ohne jede Zweifel gilt das Relativitätsprinzip, die SRT und die RdG, mit demselben Recht wie Du die 20 s für die in S bewegte Uhr mit t' = t γ⁻¹ = 27 γ⁻¹ s = 20 s errechnest kann der in S' ruhende Beobachter nun t = t' γ⁻¹ = 20 γ⁻¹ s = 14,81 s errechnen. Und so wie Du die 20 s für die in S bewegte Uhr C ausrufst, was ja richtig ist, kann man nun in S' die 14,81 s in S' ausrufen.
Da hast Du nun Wikipedia zitiert und den Artikel dort wohl nicht mal richtig und vollständig gelesen, gibt da eine tolle Grafik:
Ich habe die zwei einzelnen Grafiken mal zusammengefasst, und den Text mit eingefügt, hat man alles schön zusammen. Und da kannst Du nun genau das sehen, was ich Dir seit Monaten auch erkläre, rechte Seite, Du siehst die Uhr C auf Höhe von Uhr A beide zeigen 0 an, die Uhr B geht vor, A und B gehen in S' asynchron. Beim Treffen darunter erreicht B dann die Uhr C, die Uhr C zeigt 2 an und Uhr B eben 3. Aber Uhr A und B sind in S' dilatiert gelaufen, in S' haben die beiden Uhren A und B eben nicht 3 Einheiten gezählt, sondern nur 1,3. Die Uhr A zeigt das direkt auch so mit 1,3 Einheiten an, die Uhr B ist mit einem "Zeitvorsprung" von 1,7 gestartet.
In der Grafik fehlen nun die Geschwindigkeit und die Ortskoordinaten, was es dann eben leichter macht, das ganz und richtig zu verstehen, aber Du willst es wohl nicht.
Frau Holle hat geschrieben:
Der Punkt ist:Rudi Knoth hat geschrieben:
Natürlich sind die Ablesewerte so.
Beim 1. Vergleichsereignis gilt für beide Beobachter z.B. A = C = 0. Und beim 2. Vergleichsereignis gilt für beide Beobachter B > C. Für beide Beobachter ist eindeutig, was beide Uhrzeiten beim 1. Vergleichsereignis sind, im Beispiel A=0 und C=0 in S und S', und für beide Beobachter ist eindeutig, was beide Uhrzeiten beim 2. Vergleichsereignis sind, nämlich B und C in S und S', mit C < B für beide.
Damit ist auch für beide Beobachter eindeutig, wieviel Eigenzeit zwischen diesen Ereignissen in jedem System vergangen ist:
In S ist die vergangene Eigenzeit B - A = B - 0 = B. In S' ist die vergangene Eigenzeit ist C - 0 = C.
Das ist für beide Beobachter identisch und völlig transparent. Die so festgestellten Eigenzeiten sind eben sogenannte Invariante, für beide Systeme gleich, ja sogar für alle Inertialsysteme. @Daniel K., auch wenn dir die invarianten Werte nicht in den Kram passen: Es ist so!
Alle Koordinatenwerte sind unveränderlich, es gibt keine nicht invarianten Koordinatenwerte, Du konntest bisher auch keine zeigen und nicht eine Seite wo das so formuliert wird, dafür dass es ja fachlich ganz üblich sein soll, sehr mager. Und noch mal, die zeitlichen Koordinatenwerte eines einzigen Ereignisses in zwei Systemen werden von mir doch gar nicht bestritten, im Gegenteil habe ich Dir erst erklären müssen, dass die 27 s auf der Uhr auf dem Mond und die 20 s auf der Uhr V (bei Dir damals noch H) eben nicht vertauscht werden können, wenn man die Szene aus S' und nicht aus S beschreibt.
Machen wir es mal für Dich einfacher, Du behauptest, in Bezug zur Grafik jetzt, bei dem Vorgang C/A ➞ C/B wird der Beobachter auf der Uhr C (nur) 2 Jahre älter und der Beobachter auf der Uhr B genau 3 Jahre. Und das gilt so absolut. Und genau das ist falsch, das gilt so in S, aber nicht in S'. In S' ist der Beobachter auf der Uhr B einfach schon 1,7 Jahre älter, als der auf Uhr A und dann werden beide Beobachter, der auf A und B nur 1,3 Jahre älter.
Du bist es, der das nicht wahrhaben will, nicht akzeptieren kann, Du siehst einfach nicht ein, dass in S' wirklich nur 1,3 Jahre auf den Uhren A und B vergehen, und dass hier alleine durch die RdG, welche Du ja nicht zeigen willst, hier die 1,7 Jahre Zeitvorsprung der Uhr B gegenüber A zu den angezeigten 3 Jahren auf der Uhr B beim Ereignis C/B führen.
Frau Holle hat geschrieben:
Wegen dieser Invarianz der Eigenzeiten muss z.B. ein menschlicher Beobachter im Zug sein Inertialsystem nicht verlassen um beide Eigenzeiten zu kennen. Er muss einfach nur die Uhren an ihren Treffpunkten ablesen. Weil alle Uhren in einem System per Definition zueinander synchron sind, ist die abgelesene Ortszeit auch immer die Systemzeit des Inertialsystems, in dem die abgelesene Uhr ruht, und die Differenz der beiden Zeiten eines Systems ist die gesuchte Zeitspanne, die im System vergangene, invariante Eigenzeit zwischen den Begegnungen der Uhren.
Der Beobachter im Zug liest einfach nur zwei Uhren ab, eine davon ist zu ihm bewegt, das ist ein ganz normales Ereignis, Du bist es, der den beiden Zeiten eine Bedeutung zuschreibt, die so nicht gegeben ist. Nur für den am Bahnhof ruhenden Beobachter ging die Uhr im Zug welche zu ihm bewegt ist langsamer. Nur für ihn gehen seine Uhren am Bahnhof im Vergleich schneller, eben normal.
Du behauptest aber stur, auch für den Beobachter im Zug gehen die Uhren am Bahnhof schneller und daran kann dieser dann erkennen, er ist gegenüber dem Bahnhof in dem bewegten System und der am Bahnhof im Ruhesystem. Diese Unterscheidung ist nicht möglich und steht auch im Widerspruch zum Relativitätsprinzip und es ist egal, was Du auch alles noch wo glaubst finden zu können und dann zitierst, Deine Vorstellung und Behauptung dazu ist einfach falsch.
Was Du auch nicht erkennen willst ist, dass die Uhren A, B und C nur ein gewählter Ausschnitt aus viel mehr möglichen Uhren ist, wir können beliebig viele andere zu C ruhende Uhren im System S' zeigen und ebenso in S aber auch Uhren entfernen. So wie Du das ja machst, wenn Du sie durchstreichst. Alleine Deine Erklärung, dadurch das A und B nun zueinander ruhen und sich C zwischen beiden bewegte, wäre das Ruhesystem eben das in den A und B auch selber ruhen, ist falsch.
Frau Holle hat geschrieben:wikipedia (Hervorhebung von mir) hat geschrieben:
Zeichnet eine Uhr C die Dauer zwischen den Ereignissen U und W am jeweiligen Ereignispunkt selbst, also entlang der Weltlinie von C, auf, wird das von C angezeigte Zeitintervall die Eigenzeit zwischen diesen Ereignissen genannt [...]. Genauso wie das zugrunde liegende Linienelement [...] ist auch die Eigenzeit [...] eine Invariante, denn in allen Inertialsystemen wird übereinstimmend festgestellt, dass Uhr C genau diese Zeitspanne zwischen U und W anzeigt. Die invariante Eigenzeit ist die Referenzgröße, wenn die Zeitdilatation auftritt. Wie oben bereits erläutert, wird die Gangrate der Uhr C aus der Sicht aller anderen bewegten Systeme verlangsamt in Bezug zu den eigenen Uhren gemessen. Demzufolge wird Uhr C zwischen den beiden Beobachtungsereignissen U und W eine kürzere Zeitspanne [...] anzeigen, wohingegen die synchronisierten S-Uhren eine größere Zeitspanne [...] anzeigen
Es geht dabei nicht um Lichtpulse und Signallaufzeiten oder so. Nur um zwei gleichförmig und geradlinig gegeneinander bewegte Inertialsysteme, jedes gespickt mit idealen, zueinander ruhenden und synchronen Uhren, eine an jedem Ort im Raum. Betrachtet werden davon drei ganz bestimmte Uhren, die sich nacheinander an zwei ganz bestimmten Orten begegnen. Zwei davon ruhen zueinander in einem System und die dritte ruht im relativ dazu bewegten System. Beide Beobachter registrieren die Zeiten genau beim Treffen, d.h. sie lesen beide Zeiten am Treffpunkt aus, und beide registrieren dabei die gleichen zwei Zeiten der beiden Uhren, die sich am Treffpunkt befinden.
Du wiederholst Dich immer und immer wieder und es wird dadurch nicht besser. Die Anzeigen der Uhren ist unbestritten, Deine Schlussfolgerung daraus beleibt falsch:
Frau Holle » Do 11. Mai 2023, 01:55 hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen wer sich bewegt und wer nicht, wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren. Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A, im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende. Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.
Frau Holle » So 25. Jun 2023, 21:40 hat geschrieben:
Die Erkenntnis ist, dass V jetzt korrekt erkennt, dass die Zeit im anderen System wohl schneller lief. Das hast du ja immer vehement bestritten, weil ja die Uhren im anderen System immer dilatiert seien. V erkennt aber "jetzt", was wirklich Sache ist, In S verging mehr Eigenzeit und nicht weniger, wie man es von dilatierten Uhren erwarten würde.
Frau Holle » So 25. Jun 2023, 22:52 hat geschrieben:
Es ist einfach nicht so, wie du anscheinend meinst, dass die Uhren V und H immer dilatiert sein müssten, weil sie ja bewegt wären.
Lese mal was von Leuten die Ahnung davon haben:
www.spektrum.de » Lexikon der Astronomie » Zeitdilatation hat geschrieben:
Achtung, Bewegung ist relativ!
Dabei ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Bewegung eines Systems relativ ist. Betrachten wir als ein einfaches Beispiel einen Zug, der immer geradeaus mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Physiker sprechen in diesem Fall von einer gleichförmig geradlinigen Bewegung. Unter diesen Voraussetzungen ist der Zug ein Inertialsystem in der SRT. Ein Beobachter, der am Gleis stehen möge und den Zug an sich vorbeifahren sieht, bewegt sich gegenüber dem Zug mit der Relativgeschwindigkeit. Es ist nun nicht entscheidbar, ob sich der Zug bewegt (Sicht des Beobachters am Gleis) oder ob sich der Beobachter am Gleis bewegt (Sicht der Zugreisenden). Folglich betrachtet der Beobachter am Gleis Uhren im Zug als dilatiert, und Zugreisende betrachten die Uhr am Gleis als dilatiert! Das ist kein Paradoxon, sondern das Wesen der Relativitätstheorie.
Lass es doch endlich gut sein, Holle, der Drops ist so was von gelutscht, der Gaul den Du da reiten willst, der ist nur noch Asche ...
Das ist der Weg ...
