Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Der gesunde Menschenverstand sollte einem aber doch sagen, dass in einem System nicht eine Uhr bewegt dilatiert gehen kann und eine andere bewegte Uhr schneller als die im System ruhende Uhr.
Ja natürlich sagt einem das der gesunde Menschenverstand. Umso mehr wundert es mich, dass du die Sache so falsch interpretierst. So ist es ganz sicher nicht. Du hast einen Knoten im Hirn oder sowas. Du stellst es dar als wären Uhren irgendwie absolut dilatiert. Das stimmt aber nicht.
Genau das hast Du doch gerade erst behauptet, dass die Uhr absolut dilatiert wäre, Deine Worte:Frau Holle » So 25. Jun 2023, 21:40 hat geschrieben:Die Erkenntnis ist, dass V jetzt korrekt erkennt, dass die Zeit im anderen System wohl schneller lief. Das hast du ja immer vehement bestritten, weil ja die Uhren im anderen System immer dilatiert seien. V erkennt aber "jetzt", was wirklich Sache ist, In S verging mehr Eigenzeit und nicht weniger, wie man es von dilatierten Uhren erwarten würde.
Was Du da behauptest ist falsch, ein in S ruhender Beobachter wird die zu ihn bewegten Uhren immer langsamer messen, nie schneller und nie seine eigene Uhr langsamer messen, als die zu ihm bewegten Uhren und genau so ist es auch für den in S' ruhenden Beobachter, auch er misst die zu ihm bewegten Uhren, die im anderen System ruhen immer langsamer, als die Uhren die zu ihm ruhen.
Also "was Sache" ist, ist dass Du mit der Behauptung wieder dem Relativitätsprinzip widersprichst, in dem Du sagst, der Beobachter in ruhend in S' - Du nennst ihn kurz V - würde erkennen, dass in S mehr Zeit vergangen ist und nicht weniger. Also der Beobachter in S' ruhend würde die zu ihm bewegten Uhren - die in S ruhenden - schneller und nicht langsamer messen. Also er misst auf seiner ruhenden Uhr 20 s und in der Zeit vergeht auf der zu ihm bewegten Uhr 20 γ s = 27 s. Das ist falsch, natürlich vergehen auf der zu ihm bewegten Uhr 20 γ⁻¹ = 14,81 s.
Weiterhin scheiterst Du, noch immer, unglaublich, also für jemanden, der meint anderen was über die SRT erklären zu können, Du würdest Dich auf der Seite von Kurt viel besser machen, solltest mal überlegen "offiziell" zu wechseln, inoffiziell gehörst Du ja eh schon in das Lager der Cranks.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Ganz viel mehr ernsthaft Holle, wie stellst Du Dir das bitte real vor, Du ruhst in S auf dem Mond von mir aus, die Uhr V ist bewegt, die Uhr auf dem Mond zählt 27 s hoch, die Uhr V zählt 27 γ⁻¹ s = 20 s. Unstrittig ist ja wohl, dass die Uhr H genauso schnell in S bewegt ist wie V und auch 27 γ⁻¹ s = 20 s hoch zählt, also bewegt in S auch langsamer als die in S ruhende Uhr M geht.
Ja. Ruhend in S lese ich zweimal dieselbe Uhr V oder zweimal dieselbe Uhr H ab, und deshalb erscheinet mir jede dilatiert. Dir ist hoffentlich klar, dass Uhren nicht schneller oder langsamer laufen. Das sieht nur so aus, "aus Sicht von bla". Durch diese Ablesepraxis bevorzuge ich mein System S als ruhend und das System S' als bewegt. Dann gehen diese bewegten Uhren aus meiner Sicht langsamer.
Holle, mir ist es klar, ich habe es gerechnet, gezeichnet, erklärt, Dir Deine Fehler aufgezeigt, also ja, mir ist es klar, schön wäre es, wenn Du mal nachziehen würdest, wird echt Zeit.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Dann läuft die Uhr M von E₀₃ bis E₂₇ ohne Frage 20 s hoch und nun gibt die Uhr H auf mal so richtig Gas und läuft auf einmal schneller als V und auch als M und zählt 20 γ = 27 s hoch?
Uhren laufen immer gleich und geben nicht Gas. Jetzt lese ich in S ruhend aber nicht zweimal dieselbe Uhr V oder H ab wie vorher. Ich lese zwei verschiedene, zueinander ruhende Uhren ab, erst V und dann H. Durch diese Ablesepraxis bevorzuge ich das System S' als ruhend und mein System S als bewegt. Dann gehen diese Uhren aus meiner Sicht schneller, die zweite Uhr H in S' zeigt mehr vergangene Zeit an als meine in S. Wenn V beim Mond ist, zeigt mir H bereits einen Vorlauf. Das hatten wir schon vor Monaten, der Vorlauf wird quasi ans andere Ende verschoben. Das wolltest du aber nie akzeptieren.
Unfug, die Szene wird aus einem System beschrieben und nicht aus beiden gleichzeitig, wie man gerade lustig ist.
Du wolltest das zeigen: Frau Holle » Mi 31. Mai 2023, 23:01 hat geschrieben:Ich will nur zeigen, dass man im selben System (zum Beispiel einem langen Zug) sowohl eine eigene Uhr (zu der man ruht) als auch eine fremde Uhr (zu der man nicht ruht) dilatiert sehen kann. Je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt, ...
Geht nicht, die im eigenen System ruhende Uhr geht nicht dilatiert, die im System bewegte Uhr geht nie für den ruhenden Beobachter im System schneller als die dort eigene zu ihm ruhende Uhr.
Frau Holle hat geschrieben:Es ist wie oben im Fall A, wo V schließlich bei Mond feststellt, dass dort mehr Zeit vergangen ist, weil V eben zwei verschiedene Uhren abgelesen hat, erst E und dann M. Oder auch wie
hier beim Zwillingsparadoxon, wo der Reisende ganz real mehr Zeit am Reiseziel B abliest als auf der eigenen Uhr.
Es bleibt weiter falsch, Du verwechselst noch immer die Anzeige einer Uhr mit der Reisezeit, die Reisezeit ist nicht gleich das was die Uhr anzeigt, sie errechnet sich aus Startzeit und Ankunftszeit. Die Startzeit ist für den Reisenden in S' das was die Uhr auf dem Mond anzeigt, gleichzeitig wenn er bei der Erde ist, und die Uhr zeigt auf dem Mond eben 12,19 s an. Der Reisende liest als von der Uhr auf dem Mond die Reisezeit von 14,81 s ab und nicht von 27 s, die 27 s sind nur die Ankunftszeit, die Startzeit von 12,19 s ist davon abzuziehen.
Frau Holle hat geschrieben:
Der Mond ist jetzt eben der Reisende im Ruhesystem V/H, und er legt die gesamte Ruhelänge zurück, was für die synchronen Uhren V und H eben 27 s dauert, die ich vom Mond aus auch direkt ablese bei H, wenn ich dort bin, aber nicht vorher.
Wir sind aber in S und nicht in S', und in S gehen die Uhren V und H eben asynchron, wir schauen auf die Monduhr und auf der vergehen 20 s und die Uhren V und H sind in S bewegt und somit vergehen 20 γ⁻¹ s = 14,81 s. SRT eben, ja ich weiß, Du machst auf Kurt 2.0 und erkennst die Aussagen der SRT nicht an und schwurbelst lieber von bewegten Uhren die schneller gehen ...

Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Was Du schwurbelst bedeutet, dass die Uhren V und H entweder schon immer unterschiedliche schnell laufen, was ja wenig Sinn macht, oder das H auf mal wenn V am Mond angekommen ist, so richtig einen Zahn zulegt. Oder die Uhr M hat eine Schlaftablette eingeworfen und läuft von E₀₃ bis E₂₇ auf mal langsamer. Du willst den Unfug echt verkaufen und ich soll glauben, Du meinst das wirklich so ernst?
Ich verkaufe nicht. Ich erkläre seit Monaten und meine es ernst, da kannst du sicher sein.
Ja ich befürchte auch, Du meinst es ernst, mein Beileid.
Frau Holle hat geschrieben:
Und ich habe damit recht.
Nein, Du hast damit so wenig recht, wie mit Deinen Grafiken und Deinen Aussagen dazu und so vielen anderen Dingen, Kerl, Du hast nicht mal die Ortskoordinate x'₀₁ = 24,45 Ls geschnallt und auch nicht, dass V in S' bei x' = 0 Ls ruht.
Frau Holle hat geschrieben:
Es ist einfach nicht so, wie du anscheinend meinst, dass die Uhren V und H immer dilatiert sein müssten, weil sie ja bewegt wären.
Doch genau so ist es, und das meine ich nicht nur anscheinend so, das meine ich so, und das ist die Aussage der SRT, also stimmt meine Aussage, Du widersprichst der Aussage der SRT, Kurt 2.0 eben.
Frau Holle hat geschrieben:
Verschiedene zueinander ruhende Uhren an der Strecke erscheinen nicht dilatiert.
Jede zum Beobachter bewegte Uhr läuft dilatiert, ohne wenn und aber.
Frau Holle hat geschrieben:
Nur wenn man immer dieselbe Uhr im anderen System abliest, erscheint sie dilatiert.
Kerl, meine Fresse, man liest aber eben immer dieselbe Uhr zweimal ab, wenn man wissen will, wie viel sie hochgezählt hat. Man liest dafür nicht verschiedene Uhren ab, weil man ja nicht weiß, ob diese Uhren für einen auch synchron laufen. Wenn die zweite Uhr die man abließt, 12,19 s mehr anzeigt, als es die erste Uhr tut, dann sind diese 12,19 s nicht auch für einen auf dieser Uhr mehr vergangen. Wenn man die erste Uhr mit 0 s abliest und die zweite Uhr mit 27 s bedeutet es nicht, dass auf der zweiten Uhr wirklich 27 s vergangen sind, es bedeutet nicht, dass für einem im anderen System eben 27 s vergangen sind. Will man wissen, wie viel Zeit auf den zu einem bewegten Uhren die im anderen System ruhen vergangen ist, muss man dort eine Uhr zweimal ablesen. Macht man das zeigt sich, wenn im eigenen Ruhesystem 20 s Eigenzeit vergehen, zählen die zu einem bewegten Uhren alle 20 γ⁻¹ s = 14,81 s hoch und nicht 20 γ = 27 s.
Frau Holle hat geschrieben:
So ist das nun mal. Peter Kroll erklärt's und das hatten wir ja schon ausgiebig bis zum Abwinken. Du kapierst es halt nicht.
Peter geht eventuell davon aus, dass die Zuschauer schon etwas Ahnung haben, egal warum, er erklärt es nicht richtig und nicht ausführlich, er sollte schon explizit darauf hinweisen, dass die bewegten Uhren alle langsamer laufen, da sie eben bewegt sind. Und doch ich kapiere es, Du hingegen nicht, darum sind Deine Grafiken und Aussagen falsch und meine eben richtig. Wie auch meine Rechnungen richtig sind. Meine Aussagen stehen im Einklang mit der Physik, Deine im Widerspruch.
Das ist der Weg ...